29.04.2011

Freitags-Füller, KW 16/2011



1. Au weia, es werden immer weniger Tage, bis ich meine Prüfungen habe.

2. "... im Garten, so zwanzig Arten, von Rosen, Tulpen und Narzissen", ja genau: Blumen .

3. Im Grunde genommen ist es egal was andere Leute denken.

4. Kaltschale, dieses Rezept gehört für mich zum Sommer.

5. Ich war im Kino das letzte Mal in "Kokowääh" mit Til Schweiger.

6. Wenn der 1. FC Köln tatsächlich noch absteigen sollte, dann wäre das ganz schön dumm.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den CraftCup auf IMBA.tv, morgen habe ich Lernen geplant und Sonntag möchte ich auch lernen!

22.04.2011

Die Zwei-Faktoren-Theorie (Frederick Herzberg)

In der Blogbeschreibung oben heißt es ja recht großspurig, dass es in diesem Blog unter auch um Wissenschaft gehen soll. Ähem, das war bisher nicht so wirklich der Fall. Vielleicht sollte ich die Beschreibung mal verändern... JETZT habe ich allerdings doch mal einen wissenschaftlich angehauchten Text für Euch. In meiner Ausbildung gab es in letzter Zeit von einem Dozenten zwei Arbeitsaufträge, auf jeweils ein bis zwei Seiten eine Theorie und ein Verfahren zu beschreiben. Meine Arbeit hat er jeweils mit "ok" kommentiert. Daher werde ich beide Texte hier veröffentlichen. Den ersten heute, den zweiten in ein paar Tagen. Viel Spaß beim Lesen...

Frederick Herzberg: Zwei-Faktoren-Theorie
von Stefan Kirschhöfer

Die „Zwei-Faktoren-Theorie“ ist ein Ansatz zur Arbeitsmotivation und zur Arbeitszufriedenheit, den Frederick Herzberg 1968 anhand empirischer Studien (Untersuchung von Arbeitsepisoden) aufstellt. Die Theorie ist von Maslows Bedürfnishierarchie inspiriert, stellt aber eine selbstständige Hypothese dar.
Herzberg geht dabei davon aus, dass es zwei Arten von Faktorengruppen gibt, die die Arbeitszufriedenheit und die Arbeitsmotivation beeinflussen. Zum einen sind dies Satisfaktoren. Diese eignen sich nach Herzberg dazu, die Zufriedenheit des Arbeitenden zu erhöhen, wogegen die Faktoren der anderen Gruppe, die Dissatisfaktoren, maximal Unzufriedenheit abbauen, jedoch keine Zufriedenheit erzeugen können.

Zu den Satisfaktoren (auch Motivatoren oder Contentfaktoren genannt) gehören beispielsweise Leistung, Anerkennung dieser durch Andere, die Arbeit selbst und die Möglichkeit der Selbstverwirklichung.
Dissatisfaktoren (auch Context- oder Hygienefaktoren genannt) sind u.a. Überwachung, Arbeitsbedingungen, die Arbeitsplatzsicherheit, der Status und das Gehalt. Laut Herzberg „eignen sich Hygienefaktoren ausschließlich zur Schaffung von notwendigen Rahmenbedingungen für die Leistungserbringung“ (Scholz, S. 342). Ab einer bestimmten Schwelle stellt die Verbesserung der Hygienefaktoren keinen weiteren Anreiz zur Verbesserung der Leistung dar. Die Motivatoren sind dagegen „unbegrenzt in der Lage, Zufriedenheit zu erhöhen"(Scholz, S. 343).

Die Grundlage der empirischen Untersuchung Herzbergs bildet die Befragung von mehr als 200 Ingenieuren und Buchhaltern in der „Pittsburgh-Studie“, bei der besonders negative und besonders positive Erlebnisse (= Episoden) der Befragten herausgestellt wurden. Das Schema der Fragen war das folgende: „Erinnern Sie sich an eine Zeit, zu der Sie bei ihrer jetzigen Arbeit, oder einer anderen Arbeit, die sie je hatten, außergewöhnlich zufrieden (oder außergewöhnlich unzufrieden) waren. Erzählen Sie mir, was sich ereignet hat.“(Bontrup, S. 209) Die Resultate wurden nach Content- und Contextfaktoren sortiert und in einer sechzehn Kategorien umfassende Matrix dargestellt. (vgl. Scholz, S. 343, Abb. 6.5)

Weitere Studien fanden in der Folge statt, beispielsweise mit „amerikanische[n] Krankenschwestern […], ungarische[n] Ingenieuren oder finnische[n] Vorarbeitern.“(Scholz, S. 343)
Insgesamt wurden 1220 Personen befragt, weitere Untersuchungen bekräftigen nach Herzberg seine Theorie.

Herzbergs Ansatz wurde von vielen Seiten kritisiert (beispielsweise von v. Rosenstiel oder House/Widgor). Die Letztgenannten veröffentlichten bereits 1967 eine Samm-lung von 31 Studien (rd. 15.000 untersuchte Personen), die als „Falsifikation des Ansatzes von Herzberg aufzufassen sind“ (Scholz, S. 345) Außerdem fällt es, wie Scholz anmerkt, „offenbar leichter […], Konzepte zu kritisieren als neue (bessere) zu entwickeln.“ (Scholz, S. 345)
Die Kritik zielt u.a. darauf ab, dass Herzbergs Theorie nur gelte, wenn bei wiederholenden Untersuchungen dieselbe Methodik angewendet wird. House/Wigdor kritisieren des weiteren, die Theorie habe situativen Charakter, d.h. die verschiedenen Faktoren würden für verschiedene Personen unterschiedlich gelten (entweder als Motivator oder als Hygienefaktor).

Nach Bontrup hat Herzbergs Theorie „im Zuge des Wertewandels […] schließlich nochmals Bestätigung gefunden“ (Bontrup, S. 211). Den Menschen ist eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Arbeit wichtig geworden, gepaart mit einem Wunsch nach mehr Freizeit, der die Bedeutung der Arbeit aber nicht verringert hat.

Literaturverzeichnis:

Bontrup, H. (Hrsg.). Handbuch Ausbildung: Berufsausbildung im dualen System. München, Wien 2001. S. 209-211
Scholz, C. Personalmanagement. München 1989. S. 342-345

Freitags-Füller, KW 15/2011



1. Auf meiner To Do Liste steht noch viel zu viel.

2. Legal, illegal, Sch***-egal.

3. Unbedingt zu Ostern gehört für mich schönes Wetter - hat ja geklappt.

4. Der 1. FC Köln wird nicht Deutscher Meister, jedenfalls nicht in der nächsten Zeit.

5. Für mich war diese Woche in der Schule anstrengend.

6. Ist denn schon wieder Ostern? Die Zeit rast wirklich im Moment....

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den nächsten CraftCup , morgen habe ich einen Schwimmbadbesuch mit Stefan geplant und Sonntag möchte ich lernen!

16.04.2011

Freitags-Füller, KW 14/2011



1. Ich muss unbedingt diese Hausaufgabe erledigen am Wochenende.

2. Die Sonne scheint schon seit einiger Zeit.

3. Mein Lieblingsfrühstück am Wochenende beinhaltet Brötchen, Eier und Orangensaft.

4. Alles bleibt beim alten, bis auf weiteres.

5. Es ist immer schön, Erfolg zu haben.

6. An der Nordsee, da wäre ich jetzt gerne.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend (Freitag) freue ich mich auf das vorerst letzte Basketballspiel, das ich besuche, morgen (Samstag) habe ich das einzige Ausschlafen der Woche geplant und Sonntag möchte ich auf eine Konfirmation und so auch mal wieder in die Kirche!

12.04.2011

Update - 12.04.2011 - In the ghetto?

Duisburg-Marxloh ist ein - hm - problematischer Stadtteil. Zwar war ich noch nie da, aber man hört ja so einiges und das wohl auch zu Recht. Nach Aussage einer Kurskollegin traut sich die Polizei dort nicht hin. Was machen wir also? Genau, wir machen mit dem Kurs im Kontext des Faches Soziologie (Thema Stadtsoziologie) Anfang Mai eine Exkursion dorthin.

Beginnen werden wir am Hauptbahnhof, von wo aus es mit der Straßenbahn über Duissern nach Marxloh geht. Diese Bahnfahrt gehört schon zum Programm, da auch die Klientel in der 903 "beobachtet" werden sollen. In Marxloh selbst werden wir dann vom "Quartiermanager" empfangen und durch den Stadtteil geführt.

Bei einigen Duisburger Stadtteilen wie Hochfeld und auch Marxloh hat man als nicht dort wohnender durchaus seine Vorurteile und sicherlich werden sich diese zum Teil auch bestätigen. Ich war zunächst auch skeptisch ob dieser Exkursion, finde die Idee mittlerweile aber richtig gut, weil man so auch mal aus dem theoretischen Unterricht rauskommt und die "lokale Wirklichkeit vor Ort" zu sehen bekommt. Denn "einfach so" fährt man sonst wohl kaum mal dahin. Von daher ist das eine interessante Möglichkeit und ich freue mich drauf.

08.04.2011

Freitags-Füller, KW 13/2011



1. Ich bin so entspannt.

2. Gewinne ich gleich oder nicht?

3. Osterdekoration hatte für mich nie die große Bedeutung.

4. Bei Büchern, da kommt es auf die Qualität an.

5. Gerade gestern war ich nicht in der Lage, zu lernen.

6. Wichtig zu sein ist ganz unwichtig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Nudeln mit Mais, morgen habe ich noch nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich mit zwei guten Spielen die Basketball-Saison beenden!

07.04.2011

Das dürfte einiges erklären...



gesehen an einer Bushaltestelle in Dortmund-Kley

Fundstück: Echtes Geld

Schaut mal, was mir da letztens aus einem alten Geburtstagskartenumschlag in die Hände fiel. Wer es nicht mehr kennt: Das war knapp fünfzig Jahre lang unser Geld. ECHTES Geld...


05.04.2011

[Lesestatistik] März 2011

Gelesen
Greg Cox - Star Trek. The Eugenics Wars. Volume 2 (435 Seiten) / Bewertung: 5/5

Gehört
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Angefangen
Pia Januszek - B:Seite. Dahinter alles anders (Seite 1-230 gelesen)
Metin Tolan - So werden wir Weltmeister. Die Physik des Fußballspiels (Seite 1-210)

Abgebrochen
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Weitergelesen
David Foster Wallace - Unendlicher Spaß (Seite 606-619 und Anm. 169-173 (10 Seiten) gelesen)

ein komplettes Buch
zwei angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen

insgesamt 883 Seiten
2011 gesamt 3496
durchschnittliche Seiten pro Tag: 28,5 (März 2011), 38,8 (2011 gesamt)

Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Metin Tolan - So werden wir Weltmeister. Die Physik des Fußballspiels (gekauft)
Pia Januszek - B:Seite. Dahinter alles anders (gekauft)
Rafik Schami - Die dunkle Seite der Liebe (gekauft)

aktueller SuB: tbc (to be counted)