Fünf Jahre, um ganz genau zu sein, 1757 Tage, mussten die Dortmunder Fans darauf warten: Der BVB ist wieder im internationalen Geschäft dabei. Der Einzug ins Pokalfinale und die damit verbundene Qualifikation für den UEFA-Cup (aufgrund der Champions-League-Teilnahme von Finalgegner Bayern München) rettete für Borussia Dortmund eine verkorkste Saison. Das Ende des Engagements von Thomas Doll konnte dies jedoch nicht verhindern.
Der Start in die neue Saison kann durchaus als gelungen betrachtet werden - auch aufgrund des 3:3-Unentschiedens nach 0:3-Rückstand (allerdings mit Hilfe des Schiedsrichters) gegen den Erzrivalen Schalke 04 im Reviederby.
Jürgen Klopp hat bislang gute Arbeit geleistet, die Mannschaft steht in der Tabelle weit oben.
Mit Udinese Calcio wurde dem BVB der wohl schwerste Gegner einer deutschen Mannschaft für die erste Runde des diesjährigen UEFA-Cups zugelost. Ein Sieg am heutigen Donnerstag Abend wäre wichtig für das Rückspiel in Italien in zwei Wochen. Das Erreichen der zweiten Runde und damit der Gruppenphase wäre wichtig - nicht nur für den Geldbeutel des Vereins, sondern auch für die Moral und die Stimmung im Umfeld.
Alexander Frei hat im Schalke-Spiel Dortmund fast im Alleingang zum Punktgewinn geschossen: Das 1:3 durch Subotic bereitete er per Ecke vor, die beiden anderen Tore erzielt er selbst. Nelson Valdez hatte am ersten Spieltag gegen Leverkusen gleich sein erstes Saisontor erzielt, droht jedoch derzeit schon wieder in der Versenkung zu verschwinden.
Die Defensive wurde stark verjüngt, hat jedoch auch schon einige Gegentore hinnehmen müssen.
Zwar läuft es derzeit ganz gut, aber man darf sich nicht zu sehr auf Alexander Frei und das Glück verlassen. Nicht zu vergessen, dass der wiedergenesene Torwart Weidenfeller gegen Schalke auch wieder Schwächen zeigte.
Ein durchaus richtungsweisendes Spiel findet da heute Abend im Dortmunder Stadion statt. Die Mannschaft wird die Unterstützung der Fans brauchen, um den Tabellensiebten der vergangenen Serie A-Saison zu knacken.
Es ist machbar und wäre so wichtig.
18.09.2008
17.09.2008
Automatenbenutzer auf der Schulbank
Der Schalter-Bedienzuschlag in Reisezentren der Deutschen Bahn ist vom Tisch. Es wäre wohl eine lukrative Einnahmequelle gewesen. Denn wie man hier (Westdeutsche Zeitung, 01.09.2008) lesen kann, gibt es ab jetzt VHS-Kurse im DB-Automatenbedienen.
In Dortmund laufen die Seminare schon seit Juli. Mir fiel heute am dortigen Hauptbahnhof ein Aufsteller vor dem Reisezentrum auf, der auf diese Kurse hinwies. Ich hielt es zunächst für einen Scherz, aber der Bahn ist ja alles zuzutrauen.
Ich selbst hatte bei der Bedienung der Automaten bisher keine Probleme, allerdings dürften diese neumodischen Geräte die ältere Generation, die mit dieser Technik nicht "groß geworden" ist, durchaus vor Probleme stellen - vor allem bei den vielen Auswahlmöglichkeiten, Zusatz- und Sonderangebote die es bei der Bahn gibt. Vielen werden wahrscheinlich auch die "neumodischen" Touch-Screens suspekt vorkommen. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit gab es hier zumindest für Fahrkarten des Verkehrsverbundes noch die "altmodischen" Automaten mit richtigen Druckknöpfen. Zumindest hier in der Gegend gibt es jetzt "All-in-One-Lösungen" für den Ticketkauf - Verbundtarif, NRW-Tarif und Karten der Deutschen Bahn, alles in einem.
Wenigstens sind die VHS-Kurse kostenlos zu haben. Alles andere wäre eine Unverschämtheit. Aber das wäre der Bedienzuschlag auch gewesen.
In Dortmund laufen die Seminare schon seit Juli. Mir fiel heute am dortigen Hauptbahnhof ein Aufsteller vor dem Reisezentrum auf, der auf diese Kurse hinwies. Ich hielt es zunächst für einen Scherz, aber der Bahn ist ja alles zuzutrauen.
Ich selbst hatte bei der Bedienung der Automaten bisher keine Probleme, allerdings dürften diese neumodischen Geräte die ältere Generation, die mit dieser Technik nicht "groß geworden" ist, durchaus vor Probleme stellen - vor allem bei den vielen Auswahlmöglichkeiten, Zusatz- und Sonderangebote die es bei der Bahn gibt. Vielen werden wahrscheinlich auch die "neumodischen" Touch-Screens suspekt vorkommen. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit gab es hier zumindest für Fahrkarten des Verkehrsverbundes noch die "altmodischen" Automaten mit richtigen Druckknöpfen. Zumindest hier in der Gegend gibt es jetzt "All-in-One-Lösungen" für den Ticketkauf - Verbundtarif, NRW-Tarif und Karten der Deutschen Bahn, alles in einem.
Wenigstens sind die VHS-Kurse kostenlos zu haben. Alles andere wäre eine Unverschämtheit. Aber das wäre der Bedienzuschlag auch gewesen.
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