31.12.2009

180 - 180 - 141

Bei der derzeit laufenden PDC World Darts Championship im Alexandra Palace in London wurde Geschichte geschrieben: Zum zweiten Mal in der Historie des Turniers schaffte es ein Spieler, den sogenannten "9 Darter" zu spielen, die schnellste Art ein Leg zu beenden. Zum zweiten Mal schaffte es der Niederländer Raymond van Barneveld. Am Ende des Turniers bekommt er dafür eine Prämie von 25.000 Pfund. Sollte einem weiteren Spieler dasselbe Kunststück im Laufe des Turniers ebenfalls gelingen, wird dieser Betrag geteilt.

26.12.2009

Weihnachten on tour

Viel unterwegs bin ich in diesem Jahr an Weihnachten. Vom 23. bis zum 25. war ich mit der Liebsten bei ihrer Familie im Westerwald. Heute geht es dann zu meinen Großeltern nach Nordhessen. Es sind also einige hundert Kilometer, die wir zurücklegen. Gestern Abend auf dem Rückweg aus Rheinland-Pfalz waren die Regionalzüge angenehm leer. Einige seltsame Gestalten waren dennoch unterwegs und auch einige Feierwillige fuhren durch die Gegend.
Auf dem Hinweg in den Westerwald hatten wir das seltene und erfreuliche Vergnügen, mit Nahverkehrstickets einen ICE benutzen zu können. Weil ein RE knapp eine halbe Stunde Verspätung hatte wurde ein ICE aus Berlin von Bochum bis Düsseldorf für alle freigegeben. Auch dieser Zug war nicht so voll, so konnten wir ab essen auch sitzen. An jeder Station durfte natürlich die Durchsage des Zugbegleiters mit dem obligatorischen "Senk ju for träwweling wiß Deutsche Bahn" nicht fehlen :-)

Nach Nordhessen können wir heute den größten Teil des Weges auf ein Auto zurückgreifen. Mitgenommen werden ist durchaus angenehm. Die Straßen dürften heute hoffentlich auch recht frei sein. Morgen geht es dann wieder zurück.

Und dann ist das Jahr 2009 auch schon beinahe gelaufen...

Allen noch ein schönes (Rest-)Weihnachtsfest!

24.12.2009

ClickPod - Folge 94 - Heiligabend 2009

Heiligabend, Weihnachtsgrüße, DieHoppeShow und aufgewärmter Höradvent-Content.
Viel Spaß beim Hören!

Download hier (10,4 MB)

23.12.2009

Soundtrack of my life - Title #4

Bekannt geworden ist das Lied in der Podcast-Szene durch die Aktion "Bumrush The Charts". In Podcasts wurde Werbung gemacht, diesen Song in den iTunes-Charts nach oben zu pushen, was durchaus zu einigen Achtungserfolgen führte.
Mich hat das Lied nicht mehr losgelassen, zählt zu meinen absoluten Lieblingssongs der letzten Jahre. Norman hat in seinem Blog auf Videos zum Song hingewiesen. Ich verbreite das hier einfach mal weiter.

Black Lab - "Mine Again", ein Song der unter die Haut geht!

21.12.2009

Loriot - Advent

Schwarzer Humor der Extraklasse vom Meister Loriot. Werde das Gedicht dieses Jahr im Familienkreis mal vortragen :-)

17.12.2009

Heldin des Alltags

Letztens war ich mit der Liebsten per pedes einkaufen. Jahreszeitbedingt war es schon dunkel. Die Straße ist gesäumt von Laternen, von denen eine, kurz bevor wir vorbeikamen, ausging. Und was macht die Liebste? Tritt zweimal gegen den Laternenpfahl. Die Birne flackert zwei-, dreimalauf und geht dann wieder an. Na also.

Defensivfeuerwerk am Sonntagabend

Am vorletzten Spieltag im Jahr 2009 standen sich in der 2. Kreisliga Herren im Basketballkreis Emscher-Lippe die vierte Mannschaft von Citybasket Recklinghausen und der TuW aus dem Süden der Stadt gegenüber. Fast schon traditionell sind die Spiele der Citybasket-Vierten selten Highscoring-Games. So auch am vergangenen Sonntag. Über 14:8 nach den ersten zehn Minuten hieß es zur Halbzeit 23:13 für die Gastgeber. Auch das dritte Viertel blieb ähnlich punktearm, 35:19 stand es nach dreißig gespielten Minuten. Der vierte und letzte Abschnitt zeigte dann ein ganz anderes Spiel. Beide Mannschaften hatten die Visiere geöffnet und erzielten ordentlich Punkte, wobei die Süder sich bis auf sieben Punkte herankämpfen konnten, dann jedoch wieder zurückfielen. Angesichts der defensiven Spielweise der Gastgeber war TuW-Coach Michael Zobjack mit der Punkteausbeute gar nicht mal unzufrieden. Den Ausschlag für den Ausgang des Spiels gab zum Großteil die hohe Treffsicherheit der erfahrenen Citybasket-Akteure, die auch etwas cleverer agierten.

Insgesamt kann man aber sagen, dass die Mannschaft des TuW sich im Verlauf der Hinrunde gesteigert hat. Am kommenden Wochenende kommt die Drittvertretung des Regionalligisten BG Dorsten in die Halle die Albert-Schweitzer-Schule in der Weißenburgstraße. Hoffnung auf den zweiten Sieg gibt es gegen den aktuellen Tabellenachten der Liga durchaus.

16.12.2009

Mein liebstes Weihnachtsgedicht


Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend' geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff

14.12.2009

Aufgeschnappt

Letztens im Zug zwischen Rheinhausen und Duisburg Hbf. Oma, Mutter und Tochter fahren gemeinsam Bahn.


Tochter: "Dann können wir doch mal in Duisburg mit der Schwebebahn fahren!"
Oma: "Nein, das ist doch in Solingen. Ach, nein, in Wuppertal..."
Tochter: "Menno... Die Mama sagt immer, man soll nicht verbessern!"
Oma: "Nana..."
Mutter: "Wie man es macht, macht man es falsch..."

07.12.2009

Soundtrack of my life - Title #3

Wieder so ein Lied, das meine Kindheit geprägt hat. Zuhause hab ich es oft auf der Original-LP gehört. Die stärkten Erinnerungen habe ich aber an die Urlaubsfahrt nach Dänemark 1996, als ein Mixtape bei uns im Auto rauf- und runterlief. Neben vielen Liedern, an die ich mich nicht mehr erinnere, waren auch Big in Japan und eben Forever Young von Alphaville auf der MC drauf.

06.12.2009

Bonjour Tristesse...

Es ist Vorweihnachtszeit. Die Innenstädte sind brechend voll, die Menschen frönen dem Konsumwahn. Gerade in der der Weihnachtszeit, die ja eigentilch eine besinnliche sein sollte, ist das eigentlich paradox.

Ich persönlich nehme am Konsum in diesem Jahr nicht in der Weise teil, in der ich es gerne würde. Zwar habe ich mir in den letzten Jahren angewöhnt, viele Geschenke im Internet zu besorgen und die Fußgängerzonen der Region weitestgehend zu meiden. Aber auch das Internetshopping wird dieses Jahr kaum stattfinden. Grund ist einfach meine derzeitige Situation.

Privat läuft alles seit acht Monaten prima. Beruflich war das Jahr 2009 für mich eine Berg- und Talfahrt. Von Januar bis Ende Juni hatte ich einen guten Job bei einer Behörde, der Vertrag wurde jedoch leider nicht verlängert. Die zweite Jahreshälfte war ein Hin und her zwischen Arbeitslosigkeit, einem Job, den ich sehr ungern gemacht habe und einem anderen Job, den ich gern weitergemacht hätte, der jedoch nach einer knappen Woche wieder vorbei war und erneuter Arbeitslosigkeit. Für Ungelernte wie mich ist in diesen Zeiten leider die Zeitarbeitsbranche weitestgehend die einzige Möglichkeit, sich seinen Lebensunterhalt unabhängig von staatlicher Hilfe zu verdienen - über die Löhne, die dort gezahlt werden braucht man natürlich nicht diskutieren. Sie reichen von okay bis skandalös. Dazu vielleicht später mal mehr.

Meine Liebsten werden auch in diesem Jahr zu Weihnachten von mir beschenkt werden. Allerdings in kleinerem und anderem Maße als in den letzten Jahren. Anders geht es leider nicht.

Einen Lichtblick gibt es allerdings. In der kommenden Woche bin ich zu einem Vorstellungsgespräch für die Beamtenausbildung in einer städtischen Verwaltung eingeladen, einige andere Bewerbungen liegen anderen öffentlichen Stellen noch vor.
Sollte ich diese Ausbildung bekommen, wäre es das zweite Mal hintereinander, dass mir eine Behörde ein Weihnachtsgeschenk macht. Im letzten Jahr verlängerte die Arbeitsagentur mein Dienstverhältnis um ein halbes Jahr. Dieses Jahr könnte es ein Geschenk fürs ganze (Berufs-)Leben sein...

Drückt mir die Daumen.

04.12.2009

Lasset die Spiele beginnen!

Sie wurde sehnsüchtig erwartet, diese Gruppenauslosung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. 32 Teams sind bei den ersten Titelkämpfen auf dem afrikanischen Kontinent dabei. Deutschland hatte auch diesmal wieder das traditionelle Losglück (Australien, Serbien und Ghana dürften keine großen Stolpersteine fürs Weiterkommen darstellen), während Portugal und Brasilien mit der Elfenbeinküste und Nordkorea nach meiner Meinung die Todesgruppe bilden. Interessant dürfte auch das Duell zwischen den USA und England werden.

Die Gruppenauslosung im Einzelnen:

Gruppe A
Südafrika, Mexiko, Uruguay, Frankreich

Gruppe B
Argentinien, Nigeria, Südkorea, Griechenland

Gruppe C
England, USA, Algerien, Slowenien

Gruppe D
Deutschland, Australien, Serbien, Ghana

Gruppe E
Niederlande, Dänemark, Japan, Kamerun

Gruppe F
Italien, Paraguay, Neuseeland, Slowakei

Gruppe G
Elfenbeinküste, Portugal, Brasilien, Nordkorea

Gruppe H
Honduras, Chile, Spanien, Schweiz.

03.12.2009

Was man so liest und aufschnappt...

90 Mio. Jahre alte Dinosaurier-Kacke. Ein echtes Unikat. Kein Scheiß!

(Aufschrift auf einem Artikelschild an einem Fossilienstand auf dem Essener Weihnachtsmarkt)


1. Mann: "Assis, Assis, alles ASSIS!"
2. Mann: "Ja, hier läuft grad einer vorbei!"
3. Mann: "Muss an der Stadt liegen..."


(Wortwechsel im Regionalexpress von Münster nach Mönchengladbach während des Halts in Gelsenkirchen)


"Boah, der Hund ist ja voll süß am sein! (...) Wie, die Mama hat dir den geschenkt, damit du die Finger von die Männersse vonlässt?"


(Irgendeine Tussi in irgendeiner Reality-Doku vor einigen Tagen. Sendung und Sender wahrscheinlich beliebig austauschbar)

01.12.2009

"Das letzte Spiel, das nicht wirklich zählt"

Nichts zu verlieren hatten die Basketball-Herren des TuW Recklinghausen-Süd am vergangenen Sonntagabend beim Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer TV Gladbeck 2. Trainer Michael Zobjack konnte auf insgesamt zehn Spieler zurückgreifen. Zur ungewohnten Zeit um 20 Uhr war Sprungball in der Gladbecker Sporthalle am Rosenhügel. Der Spitzenreiter spielte zunächst abwartend, um den Gegner und die Schiedsrichter abzuschätzen. Größenmäßig waren die Gastgeber deutlich im Vorteil. Dennoch führten die "Crocodiles" aus Recklinghausen nach dem ersten Viertel mit 18:14. Im zweiten Abschnitt kamen die Gladbecker dann stärker auf und drehten das Spiel zu einer 42:28-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit wuchs der Vorsprung dann stetig an, im Vorfeld war aber eigentlich nichts anderes zu erwarten gewesen. Zu abgezockt und eingespielt war der Klassenprimus. Im letzten Viertel ließ Michael Zobjack dann die Ersatzspieler vermehrt ran und auch ich kam zu meinen ersten Wurfversuchen in dieser Saison, alle drei vergab ich jedoch leider. Immerhin holte ich zwei Rebounds und gab einen Assist (dem jedoch ein nicht geanhndeter Schrittfehler meinerseits vorausging).

"Das war das letzte Spiel, das nicht wirklich zählt", so eine Aussage des Coaches. Eine durchaus zutreffende Ansicht, geht es doch in den nächsten Spielen gegen Gegner, die eher auf Augenhöhe sind. Weitere Siege bis Weihnachten sind durchaus nicht unmöglich. Man darf gespannt sein.