27.02.2008

10 kleine Trojaner

Ein nettes Fundstück zum Thema "Bundestrojaner" und Online-Durchsuchungen. Gepostet von "Rume" im GBF-Forum.

10 kleine Trojaner, die wollten schnüffeln fein
Doch stand ne Firewall im Weg
Da warens nur noch neun

9 kleine Trojaner die kamen in der Nacht
Doch war der Rechner gar nicht an
Da warens nur noch acht

8 kleine Trojaner wollten Daten von C:\ kriegen
Der User hatte Linux drauf
Da warens nur noch sieben

7 kleine Trojaner die fanden reichlich Text
es war die Hennes-History
Da warens nur noch sechs

6 kleine Trojaner trafen den Virenscanner
Fünf konnte sich gerade noch retten
doch einer war kein Renner

5 kleine Trojaner waren hier bei mir
Ich habe STRG DEL gedrückt
Da warens nur noch vier

4 kleine Trojaner dachten es wär Mai
Das Datum stimmte leider nicht
Da warens nur noch drei

3 kleine Trojaner fanden eine Datei
Leider war die temporär
Da warens nur noch zwei

2 kleine Trojaner waren sehr gemein
Bekämpften sich gar gegenseitig
Der Sieger blieb allein

1 kleiner Trojaner fand endlich Terrordateien
Es war der Rechner von Wolfgang S.
So sperrten sie ihn ein!

24.02.2008

Glückliche Momente

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, sagt man gemeinhin. Unter der Woche war an meinem Frühstückstisch eher Hektik angesagt, teils fand das Brötchen-zwischn-die-Zähne-schieben auch im Schnellbus sitzend statt.
Am heutigen Sonntag Morgen hab ich mir aber mal wieder richtig Zeit genommen. Und festgestellt, dass das Frühstück fast schon ein Stück Kultur ist (ich will jetzt nicht soweit gehen wie Frankreichs Präsident Sarkozy es mit der französischen Küche kürzlich tat, und es zum Weltkulturerbe hochstilisieren).
Ein Becher warmer Kakao, kredenzt in meiner geliebten Milka-Weihnachtstasse, zwei Schnitten Brot mit Schokoaufstrich und eine Scheibe mit selbstgemachter Erdberrmarmelade. Und hinten dran gab es noch eine Banane. Leider waren in meinem Kühlschrank keine Eier zu finden.
Trotzdem, ein guter Start in einen (Sonn-)Tag.

23.02.2008

ClickPod - Folge 53 - Theodor Fontane: Die Brück am Tay

Theodor Fontane konnte nicht nur Romane und Erzählungen schreiben, sondern hat auch eine Menge Gedichte verfasst.
In dieser Folge hört ihr "Die Brück am Tay".

Link zum Text des Gedichtes.

Direkt-Download der Folge (2,3 MB, 2min 55sec)

21.02.2008

ClickPod - Folge 52 - EnglishCast

Today's episode is in english. I "test" my abilities of performance in that language and speak about my day, my work and the strike of the bus companies on Friday.

Direkt-Download der Folge (10,1 MB, 12min 33sec)

20.02.2008

"Equal goes it loose" - "Gleich geht es los"

"English for runaways" war ja vor einiger Zeit mal "in", auch der allseits bekannte Otto Waalkes brachte seine Zuschauer mit "Peter, Paul and Mary are sitting in the kitchen - Peter, Paul und Maria sitzen im Kittchen" oder "He gave her a kiss right in the face - Er drückte ihr ein Kissen direkt ins Gesicht" zum Lachen.

Beim Googeln habe ich die unten verlinkte Seite entdeckt, sie enthält einen wahren Fundus an "English for runaways".

Beispiele gefällig?


"I war my go-stop over meadows." - "Ich krieg mein Gehalt überwiesen."

"Can I use your poor tits, please?" - "Kann ich mal deine Armbrust benutzen, bitte?"

Kotflügel - Shitwings

to bird - vögeln


Das alles und noch viel mehr gibt es hier.

19.02.2008

ClickPod - Folge 51 - Daily Pod Live und Müdigkeit

In dieser Folge erzähle ich euch etwas über die zum Zeitpunkt der Aufnahme gerade noch laufende Erstausgabe von "Daily Pod Live". Außerdem war ich ziemlich müde. Deshalb auch nicht wirklich viel mehr Content diesmal.

Direkt-Download der Folge (6,3 MB, 7min 50sec)

17.02.2008

Ristorante im Restaurant?

Tiefkühlpizza ist lecker. Man kann sie zuhause aus der Truhe holen, fix in den Backofen stecken und dann verspeisen. Wenn man auswärts Pizza isst, erwartet man etwas mehr "Exklusivität".
Als meine charmante Begleitung und ich am heutigen Kino-Abend vorher noch eine Kleinigkeit zu uns nehmen wollten, wählten wir eine beschauliche Lokalität in der Herner City. Dort gab es neben Getränken auch Baguette und Pizza auf der Speisekarte. Schon die geringe Sortenauswahl an Teigfladen hätte mich stutzig machen sollen. Als wir die auf der Karte angepriesenen "Great American Pizzas" in den Sorten "Salami" respektive "Hawaii" dann aber vor uns stehen hatten und der Kellner wieder verschwunden war, meinte die Damen neben mir "Du, das ist aber eindeutig Pizza von Ristorante aus dem Supermarkt". Die Flachheit der Speisen und das generelle Äußere, letztendlich dann der Geschmack bestätigten diese These. Wir warfen uns skeptische Blicke zu, verspeisten das Gericht jedoch artig, tranken die Getränke aus und verließen nach Begleichung der Rechnung das Lokal. Auf das Geben von Trinkgeld verzichtete ich ausnahmsweise geflissentlich.

Gut, das Lokal ist keine ausgewiesene Pizzeria. Trotzdem erwartet man dann doch etwas anderes als Pizza von der Stange. Wenigstens hat es geschmeckt. Jedoch hätte ich das ganze für knapp die Hälfte des Preises (plus ein paar Cent für Stromkosten) auch am heimischen Tisch haben können.

16.02.2008

Leere Worte?

Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) sagte heute folgendes:

"Der Fall Zumwinkel und die übrigen sich abzeichnenden Fälle von Steuerflucht zeigen: Wir brauchen in der Wirtschaft die Entfaltung von Selbstreinigungskräften. Unsere Manager müssen Ethos entwickeln."


Ich verstehe ja noch in etwa, was er meint. Aber ich habe leider keinen blassen Schimmer, wie so etwas funktionieren soll. Durch politische Maßnahmen? Durch gutes Zureden? Dies ist mal wieder eine Aussage, der klare Vorschläge zur Verwirklichung der Forderung fehlen.

Übrigens: Die Bundesregierung "rettet" die in eine finanzielle Schieflage geratene IKB-Bank mit Steuergeldern in Milliardenhöhe, der WestLB wird auch unter die Arme gegriffen - beim Sanierungsprogramm gehen noch über 1000 Arbeitsplätze flöten. Fehlgeschlagene Spekulationsgeschäfte sind der Grund. Und Michael Glos spricht davon, durch das Fehlverhalten der Topmanager sei das Image der Sozialen Marktwirtschaft in Gefahr.
Irgendwie ja lustig: Einerseits diese Aussage, aber andererseits wird den Spekulanten mit Geld aus der Patsche geholfen, dass im Sozialstaat oder der Bildung vielleicht besser angelegt wäre. Aber wozu. Schließlich haben die Hartz IV-Empfänger ja jetzt ihren Speiseplan. Und Studenten können sich auch ruhig weiter verschulden, um ihren Abschluss zu machen. Und die Lernsituation an den Hochschulen ist auch weitestgehend unverändert.

13.02.2008

Die Nummer Eins am Rhein...

...ist dieser Klub leider derzeit nicht. Trotzdem ist er einer der traditionsreichsten und kultigsten Klubs der deutschen Fußballlandschaft - auch wenn er derzeit nicht gerade in der nationalen Spitze zu finden ist. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag. Am 13. Februar 1948 fand die Gründung statt. Sülz 07 und der Kölner BC fusionierten zum 1. FC Köln.

Die großen Zeiten des Vereins waren die 60er, 70er und 80er Jahre. Man war erster Meister der neuen Bundesliga, holte 1978 das Double und 1983 nochmal den DFB-Pokal. Man gehörte ständig zur Spitzengruppe der Bundesliga und sorgte auch international für Furore.
In den 90er Jahren begann dann ein bis heute andauernder Abstieg. 1998 musste man das erste Mal die 1. Bundesliga verlassen, drei weitere Male folgten. Derzeit spielt man in der Spitzengruppe der 2. Liga mit, hat eigentlich eine gute Mannschaft und mit Christoph Daum den "Messias" als Trainer. Am Ende der Hinrunde gab es einige überzeugende Spiele, jedoch waren die letzten beiden Auftritte (daheim gegen St. Pauli 1:1, in Aachen 2:3) wenig berauschend. Dennoch ist der vierte (und hoffentlich für lange Zeit letzte) noch in greifbarer Nähe.

Ich wünsche dem 1. FC Köln, dem Verein, an dessen mein Fanherz seit 1993 hängt, alles Gute für die Zukunft.

12.02.2008

"Wenn man kurz vor der Sendung noch etwas isst..."

Einen Krümel im Hals hatte in der Tagesthemen-Ausgabe vom 10. Februar der Nachrichten-Sprecher Marc Bator. Während er eine Meldung über eine Protestaktion bei Nokia verlesen wollte, brachte er nur Wortbrocken und einige Huster heraus. Gewohnt "seriös", wie in der ARD üblich, entschuldigte er sich für das Missgeschick. Am Ende der Sendung, bei denen immer noch mal kurz eine Totale auf die beiden Sprecher gezeigt wird, konnte man eranhnen, worüber sich Bator und Buhrow amüsiert unterhielten.

Solche Pannen kommen vor, wenn es Live-Programm ist. Und eigentlich sind sie doch die Würze des Ganzen. Natürlich wollen wir ordentlich präsentierte Nachrichten und Shows. Aber solch kleine Malheure machen die Menschen, die uns das Programm präsentieren, menschlicher und zeigen, dass sie im Grunde nicht anders sind als wir.
Mich hat das Missgeschick des Herrn Bator amüsiert und zum Schmunzeln gebracht und auch in der ernsten Welt der öffentlich-rechtlichen Nachrichten darf sowas mal sein.

Bitte mehr davon - auch ohne Verschlucken.

06.02.2008

Dieser Zug endet hier...



11.11.07 bis 06.02.08. Eine lange fünfte Jahreszeit geht mal wieder zu Ende. Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt einigen auf die Füße trete: Zum Glück.
Denn gerade in den letzten Tagen ging mir das Treiben - besonders im Fernsehen - doch sehr auf den Zeiger. Bin nunmal leider geborener Anti-Karnevalist und kann diesem Brauch gar nichts abgewinnen. Bin ja schon froh, dass man hier im Ruhrpott recht wenig davon mitbekommt.

Ein gutes hatte es aber dieses Jahr: Es bewies mir, dass Professoren auch Menschen sind. So erschien mein Rechtsdozent am Montag statt im Anzug im Jeans, Holzfällerhemd und Lederjacke.
Dadurch wurde die ohnehin schon interessante und teils auch amüsante Vorlesung noch ein wenig aufgepeppt.

Trotzdem freue ich mich auf die nächsten neun Monate und fünf Tage. Ruhe is.

03.02.2008

ClickPod - Folge 50 - Jubiläum!

Mit einer extralangen Folge feiere ich mein erstes, kleines Podcast-Jubiläum. Ausschnitten aus den ersten 49 ClickPod-Folgen habe ich zu einer Collage zusammen gebastelt.

Außerdem gibt es einen Audiokommentar von Christoph vom DailyPod

Feedback ist wie immer erwünscht! Entweder hier in die Kommentarfunktion, per Email (Adresse siehe rechts in der Leiste) oder bei Podster

Der Großteil der gespielten Musik stammt aus dem PMN oder von Garageband

Viel Spaß beim Hören!

Direkt-Download der Folge (61,7 MB, 77min 06sec)

01.02.2008

Kaputter Humor ;-)

Schon in der Schule wurden - gerade zum Abitur hin - Lehrersprüche gesammelt. Aber auch Uni-Dozenten können sich verhaspeln oder spruchreife Sätze bringen. So wie diese beiden, gehört diese Woche.

Dozent A. (Englisch-Kurs)
You know what an oxymoron is? Two words that deny each other. Someone wrote about the "screaming silence." Another example is "german" and "humour".

Dr. B. (Informatik-Vorlesung)
Wir haben Konstruktoren und Destruktoren. Wir können die Daten also konstruieren und destru..., also kaputtmachen.