Posts mit dem Label Update werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Update werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20.09.2011

Update - 20.09.2011 - Ende der Funkstille

In den letzten Tagen war es sehr still hier auf dem Blog. Totenstill sogar. Kein Twittwoch, kein Freitags-Füller, nix... Das war so nicht beabsichtigt. Gründe gibt es zwei: Lust- und Zeitmangel.

Den Zeitmangel hatte ich hauptsächlich an meinem verlängerten Wochenende. Verlängert deshalb, weil sowohl der Freitag als auch der Montag lehrveranstaltungsfrei waren.
Den Freitag habe ich für das obligatorische Swim&Talk mit meinem besten Freund im Herner Südpool genutzt. Samstag und Sonntag waren komplett für das schiedsrichtern bei zwei Basketball-Jugenturnieren geblockt. Und am Montag Abend war ich nochmals für den Basketball unterwegs, ich hatte mich für das Pfeifen eines Testspiels auf Kreisliganiveau zur Verfügung gestellt. Als Vorbereitung auf die neue Saison, die für mich in der kommenden Woche beginnt, sind solche Testspiele auch für mich als Schiri immer ganz schön. Man hat so die Möglichkeit, vor den "heißen" Ligaspielen wieder reinzufinden in den Sport, den man ob der langen Sommerpause einige Monate nicht betrieben hat.

Den Tribut für das sportliche Wochenende habe ich dann bereits während des Testspiels gezollt, die Beine schmerzten doch etwas ob der im vergleich zur letzten Zeit ungewöhnlich hohen Anstrengung. Sport im Sommer muss demnächst unbedingt sein...
Zuhause war ich dann kurz vor Mitternacht, es wäre fast noch knapp geworden mit der letzten Straßenbahn. Und das um 23.05 Uhr. Und da meint man, dass man in einer Großstadt wohnt...

Gefeiert habe ich am Sonntag Abend natürlich auch den - überraschend klaren und deutlichen - Einzug der PIRATEN ins Berliner Abgeordnetenhaus. Das bringt frischen Wind in die Politik. Und das ist immer gut.

04.08.2011

Update - 04.08.2011 - Die Akte

Heute stand die letzte Prüfung für das erste Ausbildungsjahr an: eine "Aktenarbeit im engeren Sinne". Sieben Stunden lang hatte ich Zeit, eine Akte anzulegen und verschiedene Aufgaben zu bearbeiten, die hauptsächlich im Erstellen von Schreiben, Ausfüllen von Vordrucken und Verfügungen bestanden. Alles in allem genau das, was ich seit Anfang Juni in der Ausbildung gemacht habe. Die zur Verfügung stehenden sieben Stunden habe ich nicht voll ausgenutzt, ich war etwas früher fertig. Vielleicht hätte ich ein paar Sachen nochmal überdenken sollen, dann wäre vielleicht eine noch etwas bessere Note als die 2,0 rausgekommen, die ich jetzt bekommen habe.

Bin aber sehr zufrieden und sehr entspannt.
Jetzt erstmal wieder Urlaub genießen.

14.06.2011

Update - 14.06.2011 - Arbeit

Die Klausuren sind vorbei. Geschafft sind sie vielleicht noch nicht, denn ich warte noch auf die Ergebnisse. Aber vorbei sind sie fürs erste zweifelsohne. Und ich bin wieder in die Arbeitswelt eingestiegen. Eine Welt, die ich in den letzten Monaten fast schon vermisst hatte. Denn irgendwann war es auch mal wirklich gut (fürs erste) mit Schule und Unterricht. Auch wenn man nette Kollegen im Kurs hat.

Nette Kollegen und -innen habe ich jetzt "auf Arbeit" allerdings auch. Interessante Arbeitsstelle, interessante Arbeit. Zeit, die verfliegt, weil einiges zu tun und vieles zu lernen ist (geht fast automatisch, durch Übung lernt man). Nette Leute, wie gesagt, die einen gut aufgenommen haben, von Anfang an. Lockerer Umgangston erleichtert das Fragen, wenn man etwas nicht sofort versteht. Toll.

Trotzdem irgendwie seltsam, dass das Ende des Wochenendes nicht so tragisch ist. Ist ja die Arbeit, wo man auch gerne ist. Zwar lange unterwegs, über zwölf Stunden an vier Tagen in der Woche, am Fünften etwas weniger. Müde um kurz vor zehn. Lange nicht mehr so gewesen. Genauso wie die vier, die die erste Zahl auf dem Wecker ist, wenn eben jener klingelt. Aber auch der lange Arbeitshin- und -rückweg haben etwas gutes: Hörbücher und Bücher fliegen - bildlich - vorbei, ein guter Zeitvertreib.

Arbeit hat auch schlechte Seiten. Aber die bemerke ich im Moment kaum. Noch zweieinhalb Monate Arbeit. Abzüglich Urlaub. Bin entspannt. Trotz der Prüfung, die auch hier lauert. Eher: Wartet, geschafft zu werden. Klappt schon. Sicher. Zwei mindestens. Sagt sie.

23.05.2011

Update - 23.05.2011 - Los gehts!

Die erste Praxisphase kann kommen! Und damit auch die erste (und einzige Möglichkeit außer Weihnachten) in diesem Jahr Urlaub zu nehmen. Drei Monate Praxis und davon dreieinhalb Wochen Urlaub. Habe den gelben Schein heute ausgefüllt, morgen wird der Brief weggeschickt. Entschieden habe ich mich für die drei Tour de France-Wochen, dann kann ich die "Doping-Tour" ausgiebig im Fernsehen verfolgen *gg* Außerdem liegt der Urlaub dann schön in der Mitte der Praxisphase.

Heute kam noch die Nachricht per E-Mail, dass die Arbeitszeitstempelkarten diese Woche per Post rausgehen. Im gehobenen Dienst hat man ja bei uns das Glück, Gleitzeit zu haben, d.h. man kann zwischen 6.30 und 8.30 morgens anfangen und auch Überstunden aufbauen und abbauen - und das ganze wird elektronisch erfasst und man hat ganz einfach den Überblick. In der Ausbildung darf ich das Arbeitszeitkonto allerdings noch nicht so richtit ausnutzen, mehr als zehn Plusstunden sollen wir nicht aufbauen (klar, denn wir sind ja erstmal nur kurz im Amt) und ins Minus gehen tunlichst nicht mehr als ein paar Minuten.

Auf meinen Arbeitsplatz freue ich mich jetzt schon, bin dort auch mit einem netten Kurskollegen zusammen und einige andere sind in anderen Bereichen im selben Gebäude. Und der Bereich, in dem ich bin, klingt interessant.

Allerdings bin ich ab heute auch in der Klausurwoche, die bis nächste Woche Dienstag dauert. Diese Woche steht am Mittwoch die erste an, Staatsrecht. Vom Gefühl her ist das für mich die einfachste.

27.01.2011

Update - 27.01.2011 - Zwotausendölf

Nach längerer Zeit mal wieder ein "Update".

Das Jahr 2011 ist jetzt schon runde vier Wochen alt. Und schon hat man sich daran gewöhnt, die neue Jahreszahl zu schreiben. Das ein gar neues Jahrzehnt begonnen hat, ging die ersten Tage völlig an mir vorüber. Wie nennen wir dieses denn nun? Einfach "die Zehnerjahre"?

Nach drei Wochen Urlaub und Ferien hat für mich am 12.01. wieder der Unterrichtsalltag begonnen. Insgesamt stehen im Studienabschnitt 2 sechzehn Teilmodule auf dem Programm. Eigentlich krass, wie viel vor allem unterschiedlicher Stoff ist. Die Schwierigkeit wird am Ende wohl nicht der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Fächer sein (bisher habe ich bei keinem Teilmodul das Gefühl, dass es mich überfordert), sondern die schiere Masse an Stoff wird wohl zum Wahnsinn treiben ;-)

Interessant ist der Großteil des Stoffes schon und der Bezug zur Praxis ist meist auch erkennbar. Einige Fächer hatten wir allerdings in den ersten zweieinhalb Wochen noch gar nicht, das wird sich aber bald ändern.

Was die Prüfungen angeht, die im Mai geschrieben werden, so ist noch einiges im Dunkeln. Es ist noch nicht sicher (zumindest nach unserem Erkenntnisstand), wie genau die Klausuren aussehen werden. Allerdings denke ich, dass es Kombiklausuren geben wird. Jedes Modul besteht aus zwei bis drei Teilmodulen und dann wird wohl aus jedem Teilmodul etwas in der Klausur drankommen. Bei den Fachgesprächen gab es in den letzten Monaten noch viel mehr unterschiedliche Informationen. Wir sind halt in der für uns etwas unglücklichen Situation, in unserem Studiengang die ersten zu sein, die den Bachelor machen. Da ist man schon so etwas wie ein Versuchskaninchen. Man muss sich also ein wenig überraschen lassen :-)
Ich bin aber nach wie vor sehr froh, diese Ausbildung machen zu können (sehe auch nicht, wie sich das ändern sollte) und freue mich auch auf die Herausforderung. Besonders gespannt bin ich dann auf den Sommer, wenn es nach neun Monaten Theorie für drei Monate in die Praxis geht.

Meine Ziele für 2011... Die Ausbildung erfolgreich gestalten, viiiiiiel Lesen und endlich mal die 99,9 kg-Grenze knacken. Im Moment geht es langsam darauf zu.

09.08.2010

Update - 09.08.2010 - 16 Tage danach

Am 24.07.2010 fand mein Umzug nach Duisburg statt - just an dem Tag, an dem die schreckliche Katastrophe im Rahmen der Loveparade passierte. Diese beiden Ereignisse sind nun leider für mich immer miteinander verbunden, aber das ist nicht zu ändern. Über die Ereignisse in meiner neuen Heimatstadt an jenem Tag möchte ich mich nicht auslassen, das ist schon ausreichend getan worden. Zu zukünftigen Entwicklungen und Enthüllungen rund um dieses Thema werde ich aber durchaus in der nächsten Zeit hier mal Stellung nehmen.

Der Tag des Umzugs und die beiden vorhergegangen waren sehr anstrengend und ich war heilfroh, als endlich alle Sachen in der neuen Wohnungen waren.

Donnerstags wurde der Sperrmüll nach unten getragen, freitags wurden Schränke abgebaut und die letzten Sachen eingepackt und am Samstag ging der Umzug selbst über die Bühne.

Einige Helfer hatten mir leider abgesagt, da aber meine Eltern überraschend noch zusätzliche Kräfte mitbrachten, ging das Verladen meines Hab und Gutes sehr zügig. Schnell stellt sich heraus, dass die Entscheidung, einen 7,5-Tonner anzumieten, die Richtige war. In etwa zwei Stunden war alles verstaut, einige zu entsorgenden Reste blieben noch in der Wohnung zurück.
Einige Elektrogeräte sowie Reste von Farben wurden dann noch zum Herner Entsorgungshof gebracht und dann ging es über die Autobahn in Richtung der neuen Heimat. Ein paar der Helfer hatten sich nun schon verabschiedet, aber auch zu siebt hatten wir in Duisburg innerhalb von neunzig Minuten alles in die neue Wohnung im zweiten Stock gebracht. Schnell waren dann Sofa und Wohnzimmertisch aufgebaut und die ganze Mannschaft gönnte sich einen kleinen Snack. Nachdem dann noch die Küchenschränke aufgehängt worden waren, blieben Isabell und ich allein in der Wohnung zurück. Schreibtisch, Bücherregal und Wohnzimmerschrankwand wurden noch aufgestellt und so hatte das Wohnzimmer am Abend schon gute Gestalt angenommen. Im Schlafzimmer wurde Platz für die Matratzen geschaffen, das war auch geschafft.

Den Rest des Abend verfolgten wir dann über Internet und Fernsehen die Nachrichten von der Loveparade. Die nächsten Tage waren dann geprägt durch das Auspacken von Kartons.

Mittlerweile ist das meiste ausgepackt, einige wenige Kartons stehen noch herum. Es fehlt noch an Stauraum, ein weiteres Bücherregal und ein Küchenschrank müssen her, ebenso noch ein neues Bett. Das alte war zwar noch stabil, allerdings sehr alt und mir zu sperrig und zu groß für den Umzug. Da derzeit nicht genug Geld für ein neues da ist, werde ich noch einige Wochen auf einer Matratze schlafen, was sich aber gut aushalten lässt.

Derzeit verdiene ich mir zum letzten Mal als Zähler bei den Dortmunder Stadtwerken noch ein wenig Geld dazu, bevor in etwas mehr als drei Wochen endlich meine Ausbildung und damit auch das richtige Leben in Duisburg beginnt.

An dieser Stelle möchte ich allen meinen Umzugshelfern herzlich danken, ich hätte nicht damit gerechnet, dass alles so glatt über die Bühne geht.

20.07.2010

Update - 20.07.2010 - Die letzte Woche

Gestern hat meine letzte Woche in Herne begonnen. Seit April 2005 wohne ich hier in meiner Bude und am Samstag packe ich alles in einen LKW und verschiffe es mithilfe von Familie und Freunden ins etwa fünfzig Kilometer entfernte Duisburg. Zwar ist der Anlass des Umzugs ein sehr erfreulicher, beginne ich doch im September eine Ausbildung. Aber irgendwie ist es doch seltsam, diese Wohnung, dieses Haus und diese Stadt zu verlassen. Ich habe hier mein ganzes bisheriges selbstständiges Leben (nach dem Auszug von zuhause) verbracht. Ich habe gerne hier gewohnt. Unter Herne konnte ich mir früher nichts vorstellen, jetzt war es über fünf Jahre meine Heimat. Der Grund, weshalb ich damals hier hingezogen bin, existiert schon lange nicht mehr. Es gab ein paar halbherzige Versuche, die Wohnsituation zu verändern. Aber es ergab sich nicht, auch aus dem Grund von Planungsunsicherheit. Genau diese ist jetzt für die nächsten Jahre gegeben und ich wage den Sprung in die Großstadt. Zwar ist Herne mit knapp 160.000 Einohnern ebenfalls auf dem Papier eine Großstadt, aber insgesamt doch eher familiär.

In den fünf Jahren, in denen ich hier gewohnt habe, habe ich außer meiner damaligen Freundin und ihrer Familie (zu denen kein Kontakt mehr besteht, was auch gut so ist), in dieser Stadt keine Kontakte geknüpft. Freundin, Freunde und Familie wohnen außerhalb. Persönlich vermissen werde ich also niemanden. Trotzdem bin ich mit dieser Stadt warm geworden. Sie ist nicht die allerschönste und außer der Cranger Kirmes ist hier auch nicht soooo viel los. Aber ich finde Herne liebens- und lebenswert. Die Zeit, die ich hier verbracht habe, kann man auch als persönliche Orientiertungszeit betrachten - privat wie beruflich.
Während meiner Zeit in Herne war (und bin) ich an zwei verschiedenen Hochschulen eingeschrieben, hatte drei längerfristige Jobs (bezeichnenderweise keinen in der Stadt) und war zweimal arbeitslos, davon einmal anderthalb Jahre. Finanziell war es nie einfach, aber ich habe es immer irgendwie geschafft.

Herne werde ich vermissen, aber die Zukunft wird besser. Beruflich stehe ich vor einer guten Zukunft, muss, wenn ich keine groben Fehler mache und mich anstrenge, nie wieder Sorge um einen Arbeitsplatz haben. Und das ist viel in der heutigen Zeit, nach den Erlebnissen in den letzten fünf Jahren ist es für einer der wichtigsten Faktoren.

Ich sitze auf schon größtenteils gepackten Koffern und Kisten, ein kleiner Hausstand ist zu bewegen. Helfende Hände sind da und es wird in einem Tag geschafft sein.
Die erste Nacht in der neuen Stadt und Wohnung wird sicherlich ebenso seltsam wie die erste Nacht in dieser Stadt und Wohnung, auch wenn ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann. Die ersten Tage werden sicherlich seltsam. Neue Wege zum einkaufen, neue Verkehrswege, neue Leute, die man in der Nachbarschaft öfter sehen wird. Noch mehr Anonymität als bisher, was mir aber oft ganz lieb ist.

Ab dem 1. September ist dann ein geregelter Tagesablauf vorgesehen und ein konkretes Ziel wird vor Augen erscheinen. Ein Ziel, das hoffentlich in drei Jahren erreicht ist. Ob dann ein erneuter Umzug ansteht, ist durchaus wahrscheinlich. Aber darüber jetzt schon nachzudenken, wäre etwas verfrüht.

Ciao Herne, es war schön. Hallo Duisburg. Hallo Neustart.

10.06.2010

Update - 10.06.2010

Ein gutes Stück realer ist für mich heute der nahende Umzug geworden: Im Büro der Hausverwaltung habe ich den Mietvertrag für meine neue Duisburger Wohnung, die ich zum ersten August beziehen werde, unterschrieben. Die "Hängepartie", die bisherige Wohnung gekündigt und noch keine neue Bleibe zu haben, ist damit vorbei.
In den nächsten Tagen gilt es dann einen Termin mit dem Hausmeister zu verabreden, zwecks Übergabe der Wohnung. Im Laufe des Juli wird das sein, da ich schon einige Tage früher in die Wohnung kann. Das passt auch ganz gut, da meine Eltern, die beim Umzug helfen sollen, selten kurzfristig Zeit haben und diese Unternehmung daher möglichst früh feststehen soll.

Das Ausmisten geht derweil hier weiter, ich möchte mich noch von einigen Sachen trennen und lasse daher eBay derzeit brummen. Den einen oder anderen Euro wird das noch in die Kasse bringen, zumindest muss ich die Sachen dann weder wegwerfen noch mitnehmen.

Der Sommer ist nun (endlich) da, auch wenn das Wetter teils noch unbeständig. Mir macht gerade dieses Wechselhafte zu schaffe, das geht dann manchmal mit latenten Kopfschmerzen und Antriebs- oder Lustlosigkeit einher. Mit der Zeit wird sich das aber, wie auch sonst, geben.

Fast unmerklich ist die Fußballweltmeisterschaft herangenaht, morgen beginnt das Weltturnier in Südafrika. In den letzten Tagen und Wochen gab es mit Lena, dem zurückgetretenen Bundespräsidenten, dem Regierungsbildungshickhack in NRW, der Gesundheitsreform, dem Sparpaket und den allgemeinen Problemen innerhalb der Bundesregierung in den Medien eine Menge Themen, die allgegenwärtige Euro-Krise nicht zu vergessen. In den kommenden Tagen wird das alles ein wenig in den Hintergrund treten, man mag es gut finden oder nicht. Es wird diskutiert werden über das erste Fußballweltturnier auf dem afrikanischen Kontinent und auch ich werde so viele Spiele wie möglich verfolgen, ob auf der heimischen Couch oder beim sogenannten "Public Viewing". Besonders schaut man natürlich auf die deutsche Mannschaft und traue Jogis Jungs auch einiges zu, den WM-Titel allerdings nicht.
Zwischendrin wird dann noch am 30. Juni der neue Bundespräsident gewählt (mein Favorit ist Herr Gauck) und in einem Monat steht dann der Weltmeister fest. Wie sich die wirklich wichtigen Probleme hierzulande in dieser Zeit entwickeln, das bleibt abzuwarten.

Und nach der Fußball-WM werde ich hier endgültig meine Sachen packen und meinen Lebensmittelpunkt in eine andere Stadt verlagern. Ist schon irgendwie seltsam, Herne nach über fünf Jahren zu verlassen...

Apropos Herne: Mein Noch-"Nachbar", Marco von DieHoppeShow hat kürzlich seine neunte Folge "Volliot" veröffentlicht. Ich habe den Fehler gemacht, sie vorm Einschlafen zu hören - und war prompt für vierzig Minuten um den Schlaf gebracht. Trotzdem war mir das am nächsten Tag eine kleine PayPal-Spende wert - für die sich "MSS Hoppe" auch artig per Mail bedankte ;-)

Zum Schluß: Derzeit quäle ich mich mit "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" von Peter Handke herum. Zwar hat das Buch nur knapp über 106 Seiten, aber ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich so langweilt und bei dem ich den Sinn vermisse. Germanisten können in das Werk sicherlich einiges reininterpretieren, aber ich bin froh, wenn ich es bald durchhabe.
Probleme mit einem ganz anderen Buch hatte die liebe Andrea von "Andrea W. wills wissen". Darüber hat sie in Folge 539 ihres Podcasts berichtet. An mir ist das entsprechende Buch bisher auch vorüber gegangen, zumindest, was das Lesen angeht, und ich glaube nicht, dass ich da was verpasst habe...

23.05.2010

Update - 23.05.2010

Die Veränderungen, die das Jahr 2010 versprach, werden so langsam konkreter.

Meine aktuelle Wohnung ist gekündigt, die potenzielle neue schon in Aussicht. Es hängt noch - wie so oft an einigen Formalitäten.

Derweil geht hier schon das Ausmisten los. Ich habe in dieser Woche zwei Säcke mit Wäsche zum Altkleidercontainer gebracht. Man glaubt gar nicht, was man für Sachen im Schrank hat, die man seit Jahren nicht mehr getragen hat und die gar nicht mehr passen und/oder (nicht) mehr schön sind. Auch einiges an geschreddertem Papier hat diese Bude hier schon verlassen und weiteres wird folgen. Da ist es ebenfalls unglaublich, was sich so alles ansammelt.

Von einigen Medien - Büchern, CDs, Zeitschriften - werde ich mich auch noch trennen (weniger mithilfe der Entsorgung, sondern eher durch eBay) und ein Teil der Einrichtung (insbesondere der Großteil der Küche) wird sich auf dem Sperrmüll wiederfinden. Zwar will ich in der neuen Wohnung nicht mit einer "Nullmöblierung" anfangen, aber gewisse "Altlasten", die dann kurzfristig doch weg müssten, sollen gar nicht erst mitgenommen werden.

Mein einsemestriges Kurzstudium in Jura schließlich läuft auch ganz gut. Ich picke mir angesichts der Tatsache dass ich nur dies eine Halbjahr dort bin natürlich die Rosinen raus, höre das, was mich besonders interessiert und wovon ich (für meine zukünftige Ausbildung oder für mich privat) am meisten mitnehmen kann.

Kreative Sachen wie dieses Blog, mein Schreibprojekt und insbesondere auch der Podcast kommen leider derzeit zu kurz. Das wird sich hoffentlich nach dem Umzug und einer gewissen "Einpendlungszeit" wieder geben, dann werde ich dafür wieder (mehr) Zeit erübrigen können.

Bleibt noch das Projekt 90. Es lief bisher immer nur kurzzeitig, brachte noch keinen wirklichen Erfolg, insgesamt stagniert mein Körpergewicht. Druck bekommen habe ich jetzt durch schriftliche Mitteilung meines zukünftigen Arbeitgebers, der mich auffordert, gegen mein Übergewicht und meinen erhöhten Blutdruck anzugehen. Ich war kürzlich zur Untersuchung und für das kommende Frühjahr wird eine weitere Untersuchung angesetzt. Das ist genügend Zeit, etwas zu tun und ich habe mir realistich vorgenommen, bis dahin ein zweistelliges Gewicht zu erreichen. Mit Sport und einer etwas anderen Ernährung dürfte das auch machbar sein.
Ich tue das aber nicht nur, um beruflich Probleme zu vermeiden, sondern im Besonderen auch für mein eigenes Wohlbefinden und meine Gesundheit.

Das Wetter ist zumindest an diesem Wochenende ja endlich mal sehr annehmbar. Derzeit haben wir einen leicht bewölkten Himmel und warme Temperaturen. Da passt es sehr gut, dass meine Eltern heute zum Grillen eingeladen haben. Das wird, denke ich, einen netten Abend mit der Familie geben, bei leckerem Essen. Das letztere werde ich aber nur in Maßen genießen, denn ich habe schon gestern etwas über die Stränge geschlagen, was die Kalorien angeht und möchte das heute nicht noch mehr verstärken. In der kommenden Woche wird das Sportpensum daher auch etwas üppiger ausfallen.