Seit 2011 habe ich mir in jedem Jahr eine Lesechallenge gestellt.
Im ersten Jahr habe ich die "English"-Challenge im Sommer abgebrochen. 2011 bin ich an der "50|2012" gescheitert (auch wenn ich 42 Bücher nicht sooo schlecht finde).
Dieses Jahr lese ich nach dem Alphabet, also ein Buch pro Buchstabe (bezogen auf den Anfangsbuchstaben des Autorennamens).
Ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffen werde.
Noch offen sind die Buchstaben O, Q, X und Z.
Bei "I" höre ich derzeit ein Hörbuch von John Irving (ca. zu einem Drittel durch), das läuft so "nebenbei". "N" habe ich heute beendet und bei "T" fehlen mir noch etwa 20 Seiten.
Im nächsten Jahr werde ich mir keine Challenge stellen, ich werde einfach das lesen, was ich will. Dokumentieren werde ich das Lesen weiterhin, aber ich stelle mir keine besonderen Anforderungen.
Ich habe gemerkt, dass mir diese Challenges ein wenig den Spaß am Lesen nehmen bzw. genommen haben.
Denn unter Druck zu lesen ist nichts für mich, höchstens, wenn es um Fachliteratur geht. Aber nicht, wenn ich zu meinem Vergnügen lese.
Und die Challenges (zumindest die "English"- und "A-Z-Challenges) brachten es mit sich, dass ich nicht immer das lesen konnte, was ich wollte.
2014 lese ich einfach drauf los.
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29.11.2013
25.08.2013
James Joyce
Mein erstes James Joyce-Buch. Und wahrscheinlich auch mein letztes. Enthält so ziemlich alles, was von ihm gelesen haben muss.
13.05.2013
[Neuzugang] Basketbuch
In letzter Zeit habe ich mich sehr zurückgehalten, was das Anschaffen von Büchern angeht *bisschenstolzist*
Aber heute konnte ich am Wühltisch der Bahnhofsbuchhandlung in Krefeld nicht vorbeigehen, denn es schimmerte orange-schwarz-gestreift herüber.
Und da lag es, leicht vermackt:
In "Gentlemen - Wir leben am Abgrund" begleitet der gebürtige Hagener und jetzige Wahlberliner Thomas Pletzinger das Basketballteam von ALBA Berlin während der Saison 2010/2011. Er bekommt einzigartige Einblicke in die Abläufe innerhalb einer professionellen Basketballmannschaft.
Für mich als Basketball-Enthusiasten ist das Buch natürlich ein Muss. Hab heute schon knapp fünfzig Seiten gelesen und bin nicht enttäuscht worden Zu Beginn geht es um die Vorbereitung auf die neue Saison (da bin ich derzeit mitten drin), ich bin gespannt wie es weitergeht - bis auf die Niederlage der Berlin bei Phoenix Hagen bin ich über die genannte Saison nicht mehr wirklich im Bilde, da mein Interesse für die 1. Bundesliga zu der Zeit noch eher marginal war.
Insgesamt hat das Buch 361 Seiten in einem etwas seltsamen Format. Klasse finde ich das Cover, dessen Oberfläche sich richtig nach Basketball anfühlt.
Und den üblichen Kurzkrititiken auf der Rückseite nach zu Urteilen, schwört auch Reporter-"Legende" Frank Buschmann auf das Buch. Und dann muss es ja gut sein ;-)
Aber heute konnte ich am Wühltisch der Bahnhofsbuchhandlung in Krefeld nicht vorbeigehen, denn es schimmerte orange-schwarz-gestreift herüber.
Und da lag es, leicht vermackt:
In "Gentlemen - Wir leben am Abgrund" begleitet der gebürtige Hagener und jetzige Wahlberliner Thomas Pletzinger das Basketballteam von ALBA Berlin während der Saison 2010/2011. Er bekommt einzigartige Einblicke in die Abläufe innerhalb einer professionellen Basketballmannschaft.
Für mich als Basketball-Enthusiasten ist das Buch natürlich ein Muss. Hab heute schon knapp fünfzig Seiten gelesen und bin nicht enttäuscht worden Zu Beginn geht es um die Vorbereitung auf die neue Saison (da bin ich derzeit mitten drin), ich bin gespannt wie es weitergeht - bis auf die Niederlage der Berlin bei Phoenix Hagen bin ich über die genannte Saison nicht mehr wirklich im Bilde, da mein Interesse für die 1. Bundesliga zu der Zeit noch eher marginal war.
Insgesamt hat das Buch 361 Seiten in einem etwas seltsamen Format. Klasse finde ich das Cover, dessen Oberfläche sich richtig nach Basketball anfühlt.
Und den üblichen Kurzkrititiken auf der Rückseite nach zu Urteilen, schwört auch Reporter-"Legende" Frank Buschmann auf das Buch. Und dann muss es ja gut sein ;-)
08.12.2012
Auch 2013 wird gelesen
Für das Jahr 2012 hatte ich mir ja selbst eine Challenge gestellt, ich wollte insgesamt 50 Bücher und Hörbücher lesen bzw. hören.
Wie man auf der Bücherliste sehen kann, werde ich dieses Ziel verfehlen, allerhöchstens werde ich vielleicht noch auf 45 Bücher kommen.
Woran hat es gelegen? Zum einen hatte ich während des Jahres ein paar Phasen, in denen ich relativ wenig gelesen habe, zum anderen habe ich ein Faible für dicke Bücher. Und es ist natürlich einfacher, 50 Bücher mit durchschnittlich 250 Seiten zu lesen, als 50 Bücher mit 400-500 Seiten. Zwar waren auch ein paar dünne Bücher dabei, aber die umfangreicheren waren in der Überzahl. Dennoch habe ich wohl noch nie so viele Bücher gelesen, wie in diesem Jahr.
Diese Sache mit den Challenges gefällt mir sehr gut. Denn einfach nur lesen kann ja jeder, ich habe dabei gerne eine Herausforderung.
Deshalb habe ich mir für 2013 wieder was neues ausgedacht. Es geht nicht darum, möglichst viele Bücher zu lesen, sondern es geht um die Autoren. Genauer gesagt: Um die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Autoren. Unser Alphabet hat 26 Buchstaben und ich möchte pro Anfangsbuchstabe mindestens ein Buch lesen.
Ein paar Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, eine vorläufige Liste steht bereits. Q, X und Y bereiten dabei logischerweise ein paar Schwierigkeiten. Zu X habe ich in der Wikipedia lediglich einen alten Griechen (Xenophon) gefunden. Ein Buch von ihm gab es bei Amazon als kostenlose Version für den Kindle, das habe ich mir gleich mal gesichert.
Aber auch zu Q und Y habe ich etwas gefunden, einen Portugiesen und eine Japanerin.
Bei den anderen Buchstaben gibt es überwiegend reichlich Auswahl an deutschen und internationalen Schriftstellern.
Die Challenge "26letters" beginnt am 01.01.2012. Wie 2012 gilt auch für 2013: Mitmachen ist erwünscht.
Den Fortschritt werde ich wieder auf einer separaten Seite des Blogs dokumentieren.
Viel Spaß beim Lesen!
Wie man auf der Bücherliste sehen kann, werde ich dieses Ziel verfehlen, allerhöchstens werde ich vielleicht noch auf 45 Bücher kommen.
Woran hat es gelegen? Zum einen hatte ich während des Jahres ein paar Phasen, in denen ich relativ wenig gelesen habe, zum anderen habe ich ein Faible für dicke Bücher. Und es ist natürlich einfacher, 50 Bücher mit durchschnittlich 250 Seiten zu lesen, als 50 Bücher mit 400-500 Seiten. Zwar waren auch ein paar dünne Bücher dabei, aber die umfangreicheren waren in der Überzahl. Dennoch habe ich wohl noch nie so viele Bücher gelesen, wie in diesem Jahr.
Diese Sache mit den Challenges gefällt mir sehr gut. Denn einfach nur lesen kann ja jeder, ich habe dabei gerne eine Herausforderung.
Deshalb habe ich mir für 2013 wieder was neues ausgedacht. Es geht nicht darum, möglichst viele Bücher zu lesen, sondern es geht um die Autoren. Genauer gesagt: Um die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Autoren. Unser Alphabet hat 26 Buchstaben und ich möchte pro Anfangsbuchstabe mindestens ein Buch lesen.
Ein paar Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, eine vorläufige Liste steht bereits. Q, X und Y bereiten dabei logischerweise ein paar Schwierigkeiten. Zu X habe ich in der Wikipedia lediglich einen alten Griechen (Xenophon) gefunden. Ein Buch von ihm gab es bei Amazon als kostenlose Version für den Kindle, das habe ich mir gleich mal gesichert.
Aber auch zu Q und Y habe ich etwas gefunden, einen Portugiesen und eine Japanerin.
Bei den anderen Buchstaben gibt es überwiegend reichlich Auswahl an deutschen und internationalen Schriftstellern.
Die Challenge "26letters" beginnt am 01.01.2012. Wie 2012 gilt auch für 2013: Mitmachen ist erwünscht.
Den Fortschritt werde ich wieder auf einer separaten Seite des Blogs dokumentieren.
Viel Spaß beim Lesen!
10.08.2012
Sommerurlaubslesestoff
Seit heute um 12.30 Uhr habe ich Urlaub. Und das hier ist mein Lesestoff für die nächsten beiden Wochen (falls das nicht reicht, habe ich noch mehr).
Beide Bücher habe ich mit 70% rabattiert (KultKarte sei Dank) aus dem Sortiment der "Weißen Buchwoche" in der Mayerschen gekauft. "Und übrigens noch was" in Aachen und "Heartland" in Mönchengladbach.
Beide Bücher habe ich mit 70% rabattiert (KultKarte sei Dank) aus dem Sortiment der "Weißen Buchwoche" in der Mayerschen gekauft. "Und übrigens noch was" in Aachen und "Heartland" in Mönchengladbach.
19.03.2012
[Sub-Aufbau] Mein 2. Irving
Eigentlich wollte ich mir ja diesen Monat kein neues Buch kaufen. Aber der 70. Geburtstag von John Irving verleitete mich dann doch dazu, mir beim Internetversandhändler meines Vertrauens ein Buch von ihm zu kaufen.
Gebraucht, wie so oft. Der Versand war deutlich teurer als das Buch selbst. Bin derzeit bei knapp fünfzig Seiten und das Buch ist toll - ein echter Irving. Ist ja auch das Buch, das ihn bekannt gemacht hat: Garp und wie er die Welt sah.
16.02.2012
Ein Abschied von guten Freunden
Ich liebe Bücher. Ich liebe dicke Bücher. Ich liebe dicke gute Bücher. Und ich liebe dicke gute Bücher mit tollen Charakteren. Mit solch dicken Büchern mit tollen Charakteren bin ich mehrere Tage bis Wochen beschäftigt. Und die Leute, von denen die Geschichte handelt, gehören dann zu mir. Gehören irgendwie zur Familie. Ich nehme an ihrem Schicksal teil, bin stiller Beobachter, fühle mich aber auch eine gewisse Art in sie hinein.
Das Ende eines solchen Buches erwarte ich mit Spannung, gerade wenn die letzten fünfzig bis hundert Seiten anbrechen und das Buch auf den Höhepunkt zusteuert. Zu einem gewissen Maß fürchte ich mich aber auch vor dem Ende eines Buches. Denn die Protagonisten (teilweise auch die Antagonisten) sind eine Art gute Freunde, mit denen ich meine Freizeit verbringe (in der sie wiederum Abenteuer erleben). Und wenn ein Buch endet, muss ich mich von meinen Freunden trennen. Wenn es nicht gerade eine Fortsetzung gibt, die ich möglichst sofort zur Hand habe.
Heute haben mich Hiroshi und Charlotte aus "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach verlassen. Und Sascha Rotermund, der das Hörbuch wunderbar vorgelesen hat.
Direkt im Anschluss habe ich aber ein Wiedersehen mit alten Freunden gefeiert: "Der Turm" von Uwe Tellkamp in der gekürzten Hörbuchversion ist die nächste Geschichte, der ich lausche. Das Buch steht schon seit 2009 in meinem Bücherregal. Es ist schwere Literatur, dennoch freue ich mich besonders, Christian, Richard und Meno wiederzu"sehen". Und freue mich über meinen neuen Freund Sylvester Groth, der mir die Geschichte vorliest.
Da sind noch viele Freunde da draußen.
Das Ende eines solchen Buches erwarte ich mit Spannung, gerade wenn die letzten fünfzig bis hundert Seiten anbrechen und das Buch auf den Höhepunkt zusteuert. Zu einem gewissen Maß fürchte ich mich aber auch vor dem Ende eines Buches. Denn die Protagonisten (teilweise auch die Antagonisten) sind eine Art gute Freunde, mit denen ich meine Freizeit verbringe (in der sie wiederum Abenteuer erleben). Und wenn ein Buch endet, muss ich mich von meinen Freunden trennen. Wenn es nicht gerade eine Fortsetzung gibt, die ich möglichst sofort zur Hand habe.
Heute haben mich Hiroshi und Charlotte aus "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach verlassen. Und Sascha Rotermund, der das Hörbuch wunderbar vorgelesen hat.
Direkt im Anschluss habe ich aber ein Wiedersehen mit alten Freunden gefeiert: "Der Turm" von Uwe Tellkamp in der gekürzten Hörbuchversion ist die nächste Geschichte, der ich lausche. Das Buch steht schon seit 2009 in meinem Bücherregal. Es ist schwere Literatur, dennoch freue ich mich besonders, Christian, Richard und Meno wiederzu"sehen". Und freue mich über meinen neuen Freund Sylvester Groth, der mir die Geschichte vorliest.
Da sind noch viele Freunde da draußen.
04.02.2012
[Stöckchen] 11 Fragen
Dieses Stöckchen geistert auch schon einige Wochen durchs Netz und ich bin sicherlich einer der letzten, der es noch aufgreift.
Geholt habe ich mir die Fragen bei der gerade umziehenden Andrea. Weitergeben werde ich das Stöckchen nicht explizit an elf Leute (so viele fallen mir gar nicht ein...), sondern jedermann kann es sich nehmen. Neue Fragen wird es ebenfalls nicht geben, da ich die von Andrea sehr gut finde.
1. Welches Buch hast du bisher am häufigsten verschenkt und warum?
Ich verschenke relativ selten Bücher, da in meinem Freundes- und Verwandtenkreis nur wenige Leseratten sind. Im letzten Jahr habe ich "Glenkill" von Leonie Swann und "Nichtlustig - Das dicke Cartoonbuch" von Joscha Sauer verschenkt.
2. Regionalkrimi ja oder nein?
Ich habe bisher kaum Erfahrungen mit Regionalkrimis. Gelesen habe ich die Ruhrgebietskurzkrimisammlung "Hängen im Schacht", die fand ich größtenteils wirklich gut. Momentan überlege ich, mir "Innenhafen" zu kaufen, einen Krimi, der hier in Duisburg spielt.
3. Welche Verfilmung ist besser als das Buch?
"The Green Mile" von Stephen Kind habe ich nicht ganz gelesen. Aber der Film brachte mir die Atmosphäre besser rüber als der Roman. Im Allgemeinen habe ich aber das Gefühl, dass Literaturverfilmungen meist hinter dem Roman zurückbleiben. Zumindest für die Leute, die das Buch schon gelesen hatten.
4. Welches Buch sollte lieber keiner verfilmen?
Ich habe es zwar noch (immer) nicht zuende gelesen, aber "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace sollte besser niemals verfilmt werden. Nicht, weil das Buch schlecht wäre, im Gegenteil. Es ist großartig. Vielschichtig. Und natürlich wahnsinning umfangreich. Ein Film könnte dem niemals gerecht werden.
5. Mit welcher literarischen Figur würdest du gerne mal Kaffee trinken gehen?
Mit Frank Lehmann aus Sven Regeners "Herr Lehmann"- Trilogie. Wobei er wahrscheinlich eher ein gutes Schultheiss oder Kindl bevorzugen würde.
6. Welches ist dein liebstes Hobby neben dem Lesen?
Sport im Allgemeinen, Basketball im Besonderen und die Basketball-Schiedsrichterei im Speziellen.
7. Du landest auf einer einsamen Insel und hast drei Wünsche frei. Bücher darfst du dir nicht wünschen, was willst du bei dir haben?
Was soll ich denn bloß ohne Bücher machen? Na gut.
1. Ganz viel Papier
2. Ganz viele Schreibstifte.
3. Ganz viele Ideen, um mir meine eigenen Geschichten zu schreiben.
8. Du findest 100 Euro vor deiner Haustür. Was tust du?
Auch wenn man so einen Betrag immer brauchen kann, würde ich mich in den Bus setzen und das Geld beim Fundbüro abgeben. Ohne Wenn und Aber.
9. Welche Sprache würdest du am liebsten sprechen können?
Türkisch oder Arabisch zu verstehen wäre manchmal sehr interessant. Chinesisch zu sprechen wäre toll, weil man sich dann (theoretisch und statistisch) mit etwa jedem siebtenEi Menschen der Welt unterhalten könnte.
10. Welche Stadt in Deutschland würdest gerne (mal wieder) besuchen?
Darf ich auch zwei nennen? Klar, ist ja mein Blog. Zwei Millionenstädte fehlen mir hierzulande noch. Ich möchte sehr gerne mal nach Berlin und fast noch lieber nach Hamburg.
11. Dein Lieblingsbücherblog?
Hier gibt es sogar drei. Zum einen das Blog von Karla, das von Andrea und zum dritten das Buchjunkie-Blog.
Geholt habe ich mir die Fragen bei der gerade umziehenden Andrea. Weitergeben werde ich das Stöckchen nicht explizit an elf Leute (so viele fallen mir gar nicht ein...), sondern jedermann kann es sich nehmen. Neue Fragen wird es ebenfalls nicht geben, da ich die von Andrea sehr gut finde.
1. Welches Buch hast du bisher am häufigsten verschenkt und warum?
Ich verschenke relativ selten Bücher, da in meinem Freundes- und Verwandtenkreis nur wenige Leseratten sind. Im letzten Jahr habe ich "Glenkill" von Leonie Swann und "Nichtlustig - Das dicke Cartoonbuch" von Joscha Sauer verschenkt.
2. Regionalkrimi ja oder nein?
Ich habe bisher kaum Erfahrungen mit Regionalkrimis. Gelesen habe ich die Ruhrgebietskurzkrimisammlung "Hängen im Schacht", die fand ich größtenteils wirklich gut. Momentan überlege ich, mir "Innenhafen" zu kaufen, einen Krimi, der hier in Duisburg spielt.
3. Welche Verfilmung ist besser als das Buch?
"The Green Mile" von Stephen Kind habe ich nicht ganz gelesen. Aber der Film brachte mir die Atmosphäre besser rüber als der Roman. Im Allgemeinen habe ich aber das Gefühl, dass Literaturverfilmungen meist hinter dem Roman zurückbleiben. Zumindest für die Leute, die das Buch schon gelesen hatten.
4. Welches Buch sollte lieber keiner verfilmen?
Ich habe es zwar noch (immer) nicht zuende gelesen, aber "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace sollte besser niemals verfilmt werden. Nicht, weil das Buch schlecht wäre, im Gegenteil. Es ist großartig. Vielschichtig. Und natürlich wahnsinning umfangreich. Ein Film könnte dem niemals gerecht werden.
5. Mit welcher literarischen Figur würdest du gerne mal Kaffee trinken gehen?
Mit Frank Lehmann aus Sven Regeners "Herr Lehmann"- Trilogie. Wobei er wahrscheinlich eher ein gutes Schultheiss oder Kindl bevorzugen würde.
6. Welches ist dein liebstes Hobby neben dem Lesen?
Sport im Allgemeinen, Basketball im Besonderen und die Basketball-Schiedsrichterei im Speziellen.
7. Du landest auf einer einsamen Insel und hast drei Wünsche frei. Bücher darfst du dir nicht wünschen, was willst du bei dir haben?
Was soll ich denn bloß ohne Bücher machen? Na gut.
1. Ganz viel Papier
2. Ganz viele Schreibstifte.
3. Ganz viele Ideen, um mir meine eigenen Geschichten zu schreiben.
8. Du findest 100 Euro vor deiner Haustür. Was tust du?
Auch wenn man so einen Betrag immer brauchen kann, würde ich mich in den Bus setzen und das Geld beim Fundbüro abgeben. Ohne Wenn und Aber.
9. Welche Sprache würdest du am liebsten sprechen können?
Türkisch oder Arabisch zu verstehen wäre manchmal sehr interessant. Chinesisch zu sprechen wäre toll, weil man sich dann (theoretisch und statistisch) mit etwa jedem siebten
10. Welche Stadt in Deutschland würdest gerne (mal wieder) besuchen?
Darf ich auch zwei nennen? Klar, ist ja mein Blog. Zwei Millionenstädte fehlen mir hierzulande noch. Ich möchte sehr gerne mal nach Berlin und fast noch lieber nach Hamburg.
11. Dein Lieblingsbücherblog?
Hier gibt es sogar drei. Zum einen das Blog von Karla, das von Andrea und zum dritten das Buchjunkie-Blog.
14.01.2012
[50|2012] Nummer 2
Und das war der zweite Streich: "Heilige Scheiße" von Stefan Bonner und Anne Weiss (Autoren von "Generation Doof" und "Doof it yourself") ist das zweite Buch, dass ich für die 50er-Challenge fertig gelesen habe. Gelesen wurde hauptsächlich auf dem Hin- und Rückweg zur und von der Arbeit, aber auch im Bett, auf dem Klo, am Schreibtisch, jedenfalls immer mit meinem Kindle ♥ :)
Mit dem Hörbuch geht es auch weiter, wenn auch laaaaaaangsam. Von den insgesamt fast vierundzwanzig Stunden habe ich aber immerhin schön über vier am Stück gehört. Übernächste Woche habe ich zweieinhalb Wochen Urlaub, vielleicht werde ich dann damit fertig. Das nächste Buch habe ich schon angefangen: "Rettet den Euro" von Martin Hüfner, eines der Bücher, die ich bei den "Kindle-Gratis-Tagen" bei Amazon "abgestaubt" habe.
Mit dem Hörbuch geht es auch weiter, wenn auch laaaaaaangsam. Von den insgesamt fast vierundzwanzig Stunden habe ich aber immerhin schön über vier am Stück gehört. Übernächste Woche habe ich zweieinhalb Wochen Urlaub, vielleicht werde ich dann damit fertig. Das nächste Buch habe ich schon angefangen: "Rettet den Euro" von Martin Hüfner, eines der Bücher, die ich bei den "Kindle-Gratis-Tagen" bei Amazon "abgestaubt" habe.
08.01.2012
[50|2012] Voll im Soll
Das Projekt [50|2012] läuft gut bisher. Mein erstes Buch, "Tante Inge haut ab" von Dora Heldt (leichte Sommerlektüre, aber trotzdem ganz nett) habe ich innerhalb von fünf Tagen gelesen, was relativ schnell für mich ist. Nebenbei läuft noch das Eschbach-Hörbuch weiter. Angefangen habe ich jetzt "Heilige Scheiße" von Stefan Bonner und Anne Weiss, die sich humorig mit der Notwendigkeit von Kirche und Religion befassen. Die ersten Seiten des Buches gefallen mir gut. Die Autoren kenne ich schon von "Generation Doof", auch ein tolles Buch.
Die Rezension zu "Tante Inge haut ab" kommt in den nächsten Tagen.
Die Rezension zu "Tante Inge haut ab" kommt in den nächsten Tagen.
29.12.2011
Seitensprung
Alle meine Paperbacks, Hardcover und überhaupt alles "echt" gedruckte müssen jetzt ganz stark sein: Ich bin fremdgegangen.
Seit gestern bin ich im Besitz eines Kindle von Amazon. Ich habe mir als "Weihnachtsgeschenk" selbst den "mittelteuren" Reader gegönnt, der aktuell für 119 € zu haben ist.
Nach den ersten anderthalb Tagen bin ich ziemlich begeistert, ich habe heute zum ersten Mal seit ewigen Zeiten kein "echtes" Buch für den Weg zur Arbeit und nachhause dabei gehabt. Dafür steckte der Kindle in meiner Umhänge- oder Jackeninnentasche und ich habe "Schloss Gripsholm" von Tucholsky zur Hälfte durch.
Ein tolles Teil, dass aber auch kleine Macken hat. Einen ausführlicheren Testbericht gibt es im nächsten Jahr *hoho*.
Seit gestern bin ich im Besitz eines Kindle von Amazon. Ich habe mir als "Weihnachtsgeschenk" selbst den "mittelteuren" Reader gegönnt, der aktuell für 119 € zu haben ist.
Nach den ersten anderthalb Tagen bin ich ziemlich begeistert, ich habe heute zum ersten Mal seit ewigen Zeiten kein "echtes" Buch für den Weg zur Arbeit und nachhause dabei gehabt. Dafür steckte der Kindle in meiner Umhänge- oder Jackeninnentasche und ich habe "Schloss Gripsholm" von Tucholsky zur Hälfte durch.
Ein tolles Teil, dass aber auch kleine Macken hat. Einen ausführlicheren Testbericht gibt es im nächsten Jahr *hoho*.
24.12.2011
[Challenge] 50/2012 - lesen, lesen, lesen!
Für das nächste Jahr habe ich mir selbst eine Challenge überlegt, an der ihr natürlich gerne teilnehmen könnt. Ich freu mich über jeden, der mitmacht!
Ich möchte 2012 gerne mindestens 50 Bücher lesen, mit im Schnitt mindestens 200 Seiten. Das heißt, ich möchte mindestens 200 Seiten lesen. Der wichigste Punkt ist jedoch das Erreichen der 50 Bücher. Gezählt werden deshalb auch vorrangig die Bücher. Die Seitenzahlen zählen also nur, wenn das Buch auch in 2012 begonnen und beendet wird.
Wer macht mit?
Der Starschuss fällt am 01. Januar 2012 und die gelesenen Bücher werden hier dokumentiert. Freue mich auf viele Mitstreiter. Ihr könnt auch gerne mit kleineren oder größeren persönlichen Vorgaben einsteigen.
Ich möchte 2012 gerne mindestens 50 Bücher lesen, mit im Schnitt mindestens 200 Seiten. Das heißt, ich möchte mindestens 200 Seiten lesen. Der wichigste Punkt ist jedoch das Erreichen der 50 Bücher. Gezählt werden deshalb auch vorrangig die Bücher. Die Seitenzahlen zählen also nur, wenn das Buch auch in 2012 begonnen und beendet wird.
Wer macht mit?
Der Starschuss fällt am 01. Januar 2012 und die gelesenen Bücher werden hier dokumentiert. Freue mich auf viele Mitstreiter. Ihr könnt auch gerne mit kleineren oder größeren persönlichen Vorgaben einsteigen.
21.11.2011
Prokrastidingens und Lesestoff
Ich prokrastiniere meine Hausarbeit. Ja, leider. Von den zwei bis vier Seiten, die ich am letzten Wochenende schreiben wollte habe ich genau nichts geschrieben. Das Wochenende war einfach voll. Freitag Abend Kino, Samstag elf Stunden für Basketball unterwegs.
Okay, da wäre noch der Sonntag gewesen. Da bin ich aber erst um eins rum aufgestanden und dann waren da diese Computerspiele... Man kennt das ja. Man will nur ein bischen was anderes machen und dann spätestens am Abend noch produktiv in die Tasten hauen. Zu blöd, dass der Tatort gut war (fand ich) und danach noch Nachrichten kamen. Und dann war ich zu müde. Tja. Sonntag vorbei. Und heute? Montag? Wollte ich eigentlich auch schreiben. Aber nach acht Unterrichtsstunden war erstmal die Luft raus. Also was anderes machen. Okay, spielen. Dann 'ne Star Trek-Folge gucken. Abendessen mit aufgenommenem Aktenzeichen XY von letzter Woche. Es ist wieder Abend. Kreatives Hausarbeit schreiben? Och nö.
Aber immerhin: Ich habe mir meine Mitschrift aus dem Fach Verwaltungsvollstreckung geschnappt und sie abgetippt. Immerhin sechs Seiten auf dem Computer. Erleichtert das Gewissen ein wenig. Und ist ja auch wichtig. Schließlich nahen die Klausuren.
Wie das alles klappen soll... Wird müssen.
Aber anderen Kommilitonen und -innen geht es ähnlich wie mir. Die haben teilweise mit der HA noch nicht mal angefangen, sie sichten noch die Literatur oder ähnliches. Die können - wie ich wohl auch - eben unter Druck am besten arbeiten. Aber der Druck darf nicht ZU stark sein, sonst klappt nix mehr. Von daher sollte ich morgen definitiv was für die Hausarbeit tun. Backen wir mal kleine Brötchen: Eine Seite soll es sein. Mehr ist gut, aber ich gebe mir selbst nicht mehr als Pflichtaufgabe auf. Eine Seite.
Mindestens...
Apropos Seite(n): Ich lese diesen Monat relativ viel. Zwei ganze Bücher habe ich schon durch, mit insgesamt schon fast siebenhundert Seiten. Dazu liegt das "Limit"-Hörbuch von Schätzing in den letzten Zügen (will sagen: Stunden), es sind weniger als vier. Spannend ist es mittlerweile wirklich. Bin aber trotzdem froh, wenn ich es dann durchhaben werde.
Ab Januar werde ich dann eventuell wieder Audible-Abonnent und gönne mir die Hörbücher zu "Star Trek: Titan".
Gelesen habe ich im November bereits "Käpt'n Konnys Abenteuer", ein Buch aus meiner Jugend das ich mal wieder aus der hinteren Reihe im obersten Fach des Bücherregals gefischt habe. Konny und seine Freunde waren wirklich Helden meiner Jugend und ich habe die Lektüre sehr genossen.
Das zweite Buch war "Operation Kundus" von Achim Wohlgetahn, der Nachfolger von "Endstation Kabul". Ein weiterer Soldatenbericht aus Afghanistan, den ich schon lange lesen wollte und mir jetzt endlich als Taschenbuch gegönnt habe. Eine Rezension folgt eventuell demnächst noch hier an dieser Stelle.
Jetzt lese ich noch "Mein Leben" von Bill Clinton weiter (aktuell auf Seite 1064 von 1466). Für unterwegs ist das Ding mir allerdings zu schwer, daher habe ich noch das dünne Büchlein (fünfundneunzig Seiten) "Der Verfolger" von Julio Cortázar aus dem Bücherschrank gekramt.
Zu guter Letzt wird der aufmerksame Leser dieses Blogs vielleicht seit einiger Zeit die Lesestatistik vermissen. Von August bis heute bin ich sie schuldig geblieben. Ich habe die Zahlen brav weiter erfasst, bin nur bisher zu faul gewesen (Freud'scher Vertipper gerade: fail statt faul) sie hier einzustellen.
Auch dies werde ich noch nachholen.
So, nun genug der Schwafelei und der Ankündigungen. Es ist schon spät.
Okay, da wäre noch der Sonntag gewesen. Da bin ich aber erst um eins rum aufgestanden und dann waren da diese Computerspiele... Man kennt das ja. Man will nur ein bischen was anderes machen und dann spätestens am Abend noch produktiv in die Tasten hauen. Zu blöd, dass der Tatort gut war (fand ich) und danach noch Nachrichten kamen. Und dann war ich zu müde. Tja. Sonntag vorbei. Und heute? Montag? Wollte ich eigentlich auch schreiben. Aber nach acht Unterrichtsstunden war erstmal die Luft raus. Also was anderes machen. Okay, spielen. Dann 'ne Star Trek-Folge gucken. Abendessen mit aufgenommenem Aktenzeichen XY von letzter Woche. Es ist wieder Abend. Kreatives Hausarbeit schreiben? Och nö.
Aber immerhin: Ich habe mir meine Mitschrift aus dem Fach Verwaltungsvollstreckung geschnappt und sie abgetippt. Immerhin sechs Seiten auf dem Computer. Erleichtert das Gewissen ein wenig. Und ist ja auch wichtig. Schließlich nahen die Klausuren.
Wie das alles klappen soll... Wird müssen.
Aber anderen Kommilitonen und -innen geht es ähnlich wie mir. Die haben teilweise mit der HA noch nicht mal angefangen, sie sichten noch die Literatur oder ähnliches. Die können - wie ich wohl auch - eben unter Druck am besten arbeiten. Aber der Druck darf nicht ZU stark sein, sonst klappt nix mehr. Von daher sollte ich morgen definitiv was für die Hausarbeit tun. Backen wir mal kleine Brötchen: Eine Seite soll es sein. Mehr ist gut, aber ich gebe mir selbst nicht mehr als Pflichtaufgabe auf. Eine Seite.
Mindestens...
Apropos Seite(n): Ich lese diesen Monat relativ viel. Zwei ganze Bücher habe ich schon durch, mit insgesamt schon fast siebenhundert Seiten. Dazu liegt das "Limit"-Hörbuch von Schätzing in den letzten Zügen (will sagen: Stunden), es sind weniger als vier. Spannend ist es mittlerweile wirklich. Bin aber trotzdem froh, wenn ich es dann durchhaben werde.
Ab Januar werde ich dann eventuell wieder Audible-Abonnent und gönne mir die Hörbücher zu "Star Trek: Titan".
Gelesen habe ich im November bereits "Käpt'n Konnys Abenteuer", ein Buch aus meiner Jugend das ich mal wieder aus der hinteren Reihe im obersten Fach des Bücherregals gefischt habe. Konny und seine Freunde waren wirklich Helden meiner Jugend und ich habe die Lektüre sehr genossen.
Das zweite Buch war "Operation Kundus" von Achim Wohlgetahn, der Nachfolger von "Endstation Kabul". Ein weiterer Soldatenbericht aus Afghanistan, den ich schon lange lesen wollte und mir jetzt endlich als Taschenbuch gegönnt habe. Eine Rezension folgt eventuell demnächst noch hier an dieser Stelle.
Jetzt lese ich noch "Mein Leben" von Bill Clinton weiter (aktuell auf Seite 1064 von 1466). Für unterwegs ist das Ding mir allerdings zu schwer, daher habe ich noch das dünne Büchlein (fünfundneunzig Seiten) "Der Verfolger" von Julio Cortázar aus dem Bücherschrank gekramt.
Zu guter Letzt wird der aufmerksame Leser dieses Blogs vielleicht seit einiger Zeit die Lesestatistik vermissen. Von August bis heute bin ich sie schuldig geblieben. Ich habe die Zahlen brav weiter erfasst, bin nur bisher zu faul gewesen (Freud'scher Vertipper gerade: fail statt faul) sie hier einzustellen.
Auch dies werde ich noch nachholen.
So, nun genug der Schwafelei und der Ankündigungen. Es ist schon spät.
Tags
Ausbildung,
Bücher,
Hausarbeit,
Privates,
Prokrastination
03.11.2011
[Buchabbruch] Joseph Conrad - Heart of Darkness
Das war für mich auch eine Premiere. In der Regel lese ich Bücher zu Ende. Es kommt vor, dass sie mehr oder weniger lange angefangen herumliegen ("Unendlicher Spaß" beispielsweise wartet seit Monaten darauf, dass ich weiterlese), aber irgendwann lese ich sie doch weiter.
Zum ersten Mal zumindest seit langer Zeit habe ich jetzt bewusst ein Buch abgebrochen. "Heart of Darkness" von Joseph Conrad fiel mir am Wühltisch der Mayerschen Buchhandlung in Mönchengladbach-Rheydt im August in die Hände. Auf Englisch. Einhundertundeine Seite umfasst das Buch, das würde ja fix zu schaffen sein. Dachte ich.
Conrad lässt in diesem Buch den Dampfschiffkapitän Charles Marlow von seinen Erlebnissen in Afrika erzählen. Wie er dorthin kommt, wie er an sein Boot kommt und was weiter passiert. Er soll einen Mr. Kurtz retten, bei dem es sich um einen skrupellosen Elfenbeinhändler handeln soll. Klingt nach einer spannenden Geschichte.
Leider fand ich die erste Hälfte des Buches sehr anstrengend zu lesen und Spannung kam kaum auf. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines Ich-Erzählers (Marlow) erzählt und plätschert einfach nur dahin, zumindest scheint es mir so. Alles wird sehr genau beschrieben, was ich bei Theodor Fontane sehr mag, mich hier aber störte. 50 Seiten lang habe ich mich gequält und mich jetzt entschlosse, das Buch zur Seite zu legen. Wenn man Rezensionen bei Amazon liest, scheint das Buch schon zur großen Literatur zu hören. Leider erschließt sich dies mir nicht.
Vielleicht verpasse ich bei der zweiten Hälfte der Erzählung großartige Dinge. Vielleicht nehme ich das Buch irgendwann nochmal zur Hand oder lese es auf Deutsch. Fürs erste widme ich mich jedoch anderen Büchern.
Falls jemand das Buch haben möchte: einfach fragen.
Zum ersten Mal zumindest seit langer Zeit habe ich jetzt bewusst ein Buch abgebrochen. "Heart of Darkness" von Joseph Conrad fiel mir am Wühltisch der Mayerschen Buchhandlung in Mönchengladbach-Rheydt im August in die Hände. Auf Englisch. Einhundertundeine Seite umfasst das Buch, das würde ja fix zu schaffen sein. Dachte ich.
Conrad lässt in diesem Buch den Dampfschiffkapitän Charles Marlow von seinen Erlebnissen in Afrika erzählen. Wie er dorthin kommt, wie er an sein Boot kommt und was weiter passiert. Er soll einen Mr. Kurtz retten, bei dem es sich um einen skrupellosen Elfenbeinhändler handeln soll. Klingt nach einer spannenden Geschichte.
Leider fand ich die erste Hälfte des Buches sehr anstrengend zu lesen und Spannung kam kaum auf. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines Ich-Erzählers (Marlow) erzählt und plätschert einfach nur dahin, zumindest scheint es mir so. Alles wird sehr genau beschrieben, was ich bei Theodor Fontane sehr mag, mich hier aber störte. 50 Seiten lang habe ich mich gequält und mich jetzt entschlosse, das Buch zur Seite zu legen. Wenn man Rezensionen bei Amazon liest, scheint das Buch schon zur großen Literatur zu hören. Leider erschließt sich dies mir nicht.
Vielleicht verpasse ich bei der zweiten Hälfte der Erzählung großartige Dinge. Vielleicht nehme ich das Buch irgendwann nochmal zur Hand oder lese es auf Deutsch. Fürs erste widme ich mich jedoch anderen Büchern.
Falls jemand das Buch haben möchte: einfach fragen.
26.10.2011
Vom Ende einer Challenge
Seit Januar nehme ich ja an der Challenge I'm in English 2011 von Libromanie und Buchsaiten teil. In den ersten acht Monaten habe ich auch jeden Monat brav und erfolgreich ein englisches Buch gelesen. Im September dann aber ist es passiert: Ich bin recht wenig zum lesen und gekommen und habe es nicht geschafft, ein englisches Buch zu lesen. Zur "Strafe" müsste ich daher im Oktober drei englische Bücher lesen (das Septemberbuch, ein Strafbuch und das Oktoberbuch). Da ich aber bislang leider erst ein halbes englisches Buch gelesen habe (das ich noch beenden möchte in den nächsten Tagen), werde ich offiziell aus der Challenge aussteigen, weil ich es nicht schaffen werde, die fehlenden Bücher nachzuholen. In den letzten Monaten des Jahres wird die Lesezeit aufgrund von Lernerei relativ knapp sein. Trotzdem werde ich versuchen, im November und Dezember jeweils ein englisches Buch zu lesen.
Für das kommende Jahr schwirrt mir eine (persönliche) Challenge im Kopf herum, an der natürlich auch noch andere teilnehmen dürfen: 50 Bücher in 2012 mit im Schnitt mindestens 200 Seiten, also insgesamt 10.000 Seiten. Mal sehen
Für das kommende Jahr schwirrt mir eine (persönliche) Challenge im Kopf herum, an der natürlich auch noch andere teilnehmen dürfen: 50 Bücher in 2012 mit im Schnitt mindestens 200 Seiten, also insgesamt 10.000 Seiten. Mal sehen
25.08.2011
[Sub-Aufbau] Vier Schnäppchen in drei Tagen
In der vergangenen Woche konnte ich mal wieder nicht widerstehen und habe Bücher gekauft. Zu meiner Rechtfertigung muss ich sagen, dass es sich dabei um vier Schnäppchen handelt, keines war teurer als fünf Euro!
Zunächst staubte ich am Mittwoch in der Mayerschen in Mönchengladbach-Rheydt bei der "Weißen Buchwoche" die Romane "Treasure Island" und "Heart of Darkness" für jeweils 1,50 € ab. Damit sind die nächsten beide Monate der "I'm in English"-Challenge schonmal abgedeckt.
Am Samstag waren wir im Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf. Im Antiquariat hatte ich dort das Glück, fast neuwertige Exemplare von "Kein Wort zu Papa" von Dora Heldt und (endlich!) "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon für insgesamt neun Euro zu bekommen.
Eine sehr erfolgreiche Buchkaufwoche also :-D
Ich müsste meinen SuB endlich mal zählen. Die Regale sind auch so langsam voll...
Zunächst staubte ich am Mittwoch in der Mayerschen in Mönchengladbach-Rheydt bei der "Weißen Buchwoche" die Romane "Treasure Island" und "Heart of Darkness" für jeweils 1,50 € ab. Damit sind die nächsten beide Monate der "I'm in English"-Challenge schonmal abgedeckt.
Am Samstag waren wir im Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf. Im Antiquariat hatte ich dort das Glück, fast neuwertige Exemplare von "Kein Wort zu Papa" von Dora Heldt und (endlich!) "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon für insgesamt neun Euro zu bekommen.
Eine sehr erfolgreiche Buchkaufwoche also :-D
Ich müsste meinen SuB endlich mal zählen. Die Regale sind auch so langsam voll...
Tags
Bücher,
Challenge,
Düsseldorf,
Literatur,
Mönchengladbach
13.08.2011
[Gastrezension] Dee Wyatt - Flammendes Herz
Gastrenzension von Chrissi
Dee Wyatt - Flammendes Herz
Happy End Verlag GmbH
93 Seiten (141 Seiten in Braille)
Klappentext
Hannah Jones ist entschlossen, das Landgut „Tregarn“ ihres verstorbenen Vaters zum florierenden Hotelbetrieb umzubauen. Im Wege ist ihr dabei ihr Nachbar, den sie als Kind liebte, der aber heute arrogant und schroff erscheint.
Chris Talbot hat von Hannahs Vater Land erworben, das sie für ihr Hotelprojekt jetzt zurück haben möchte. Doch Chris, der eine erfolgreiche Pferdezucht betreibt, bleibt stur. Dennoch hilft er Hanna wo er kann.
Nur ist da noch Paul Denton, Hannahs geschiedener Ehemann, der sich mit der Trennung nicht abfinden will. Er ist psychisch krank und trachtet daher nicht nur seiner Ex-Frau nach dem Leben, sondern verfolgt auch den Rivalen Talbot.
Meine Meinung
„Flammendes Herz“ ist ein Happy-End-Roman aus der Reihe „Liebe ist mehr als ein Wort“ von Dee Wyatt und erschien bereits 1995.
Tregarn liegt südlich von Wales in der Nähe von Cardiff und Swansea am Rhysnant Lake River. Der Roman spiegelt sowohl die Stärken einer selbstbewussten Frau wider als auch ihre Schwächen, für die Paul verantwortlich ist. Auch Chris ist daran nicht ganz unschuldig. Mit allen Mitteln kämpft Hannah um ihr geliebtes Heim Tregarn, und um das notwendige Bauland, dass sie dringend zurück benötigt, welches Chris Talbot aber für keinen Preis hergeben will. Stattdessen will er selbst in das Projekt investieren und den Profit kassieren.
Zwischen Hannah und Chris knistert es gewaltig. Ist er etwa die heimliche Liebe ihres Lebens?
Besonders die detaillierten Beschreibungen der Charaktere und Gesichtsausdrücke (Mimik) haben mich fasziniert. Für mich ist es immer wieder interessant, wie viel ein Blick doch aussagt und auch was man alles anhand des Gesichtsausdruckes und den Augen einem Menschen entnehmen kann; von Gedanken bis zu Absichten.
Bewertung
„Flammendes Herz“ ist mit so wenigen Seiten recht schnell gelesen. Vielleicht wird der eine oder andere Leser auch gefesselt ;)
Daher von mir 5/5.
Dee Wyatt - Flammendes Herz
Happy End Verlag GmbH
93 Seiten (141 Seiten in Braille)
Klappentext
Hannah Jones ist entschlossen, das Landgut „Tregarn“ ihres verstorbenen Vaters zum florierenden Hotelbetrieb umzubauen. Im Wege ist ihr dabei ihr Nachbar, den sie als Kind liebte, der aber heute arrogant und schroff erscheint.
Chris Talbot hat von Hannahs Vater Land erworben, das sie für ihr Hotelprojekt jetzt zurück haben möchte. Doch Chris, der eine erfolgreiche Pferdezucht betreibt, bleibt stur. Dennoch hilft er Hanna wo er kann.
Nur ist da noch Paul Denton, Hannahs geschiedener Ehemann, der sich mit der Trennung nicht abfinden will. Er ist psychisch krank und trachtet daher nicht nur seiner Ex-Frau nach dem Leben, sondern verfolgt auch den Rivalen Talbot.
Meine Meinung
„Flammendes Herz“ ist ein Happy-End-Roman aus der Reihe „Liebe ist mehr als ein Wort“ von Dee Wyatt und erschien bereits 1995.
Tregarn liegt südlich von Wales in der Nähe von Cardiff und Swansea am Rhysnant Lake River. Der Roman spiegelt sowohl die Stärken einer selbstbewussten Frau wider als auch ihre Schwächen, für die Paul verantwortlich ist. Auch Chris ist daran nicht ganz unschuldig. Mit allen Mitteln kämpft Hannah um ihr geliebtes Heim Tregarn, und um das notwendige Bauland, dass sie dringend zurück benötigt, welches Chris Talbot aber für keinen Preis hergeben will. Stattdessen will er selbst in das Projekt investieren und den Profit kassieren.
Zwischen Hannah und Chris knistert es gewaltig. Ist er etwa die heimliche Liebe ihres Lebens?
Besonders die detaillierten Beschreibungen der Charaktere und Gesichtsausdrücke (Mimik) haben mich fasziniert. Für mich ist es immer wieder interessant, wie viel ein Blick doch aussagt und auch was man alles anhand des Gesichtsausdruckes und den Augen einem Menschen entnehmen kann; von Gedanken bis zu Absichten.
Bewertung
„Flammendes Herz“ ist mit so wenigen Seiten recht schnell gelesen. Vielleicht wird der eine oder andere Leser auch gefesselt ;)
Daher von mir 5/5.
02.08.2011
[Lesestatistik] Juli 2011
Gelesen
Smith/Ordover/Block - Star Trek: Strange New Worlds II (325 Seiten) 3/5
Florian Illies - Generation Golf (188 Seiten) 5/5
Hinrich Lührssen - Raumübergreifendes Großgrün (146 Seiten) 4/5
Angefangen
Michael F. Feldkamp (Hrsg.) - Die Entstehung des GG. Eine Dokumentation (41 Seiten)
Frank Schätzing - Limit (Hörbuch, 1 Std gehört = 47 Seiten)
Dayton Ward - Star Trek: Vanguard 4: Offene Geheimnisse (5 Std 30 min gehört = 178 Seiten)
Abgebrochen
-
Weitergelesen
Bill Clinton - Mein Leben (94 Seiten)
David Mack - Star Trek: Vanguard 3: Ernte den Sturm (120 Seiten)
Weitergehört
Ken Follet - Sturz der Titanen (Komplettlesung, 362 Seiten, abgeschlossen)
drei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen
kein ganzes Hörbuch
zwei angefangen
eins weitergehort
insgesamt 1501 Seiten
2011 gesamt 9930
durchschnittliche Seiten pro Tag: 48,4 (Juli 2011), 46,8 (2011 gesamt)
Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Ken Follett - Die Säulen der Erde
Christian Morgenstern - Gedichte, Verse, Sprüche
Lucas/Glut/Kahn - Die Star Wars Saga
Florian Illies - Generation Golf
Friedrich Dürrenmatt - Der Richter und sein Henker
SuB: yet tbc
Smith/Ordover/Block - Star Trek: Strange New Worlds II (325 Seiten) 3/5
Florian Illies - Generation Golf (188 Seiten) 5/5
Hinrich Lührssen - Raumübergreifendes Großgrün (146 Seiten) 4/5
Angefangen
Michael F. Feldkamp (Hrsg.) - Die Entstehung des GG. Eine Dokumentation (41 Seiten)
Frank Schätzing - Limit (Hörbuch, 1 Std gehört = 47 Seiten)
Dayton Ward - Star Trek: Vanguard 4: Offene Geheimnisse (5 Std 30 min gehört = 178 Seiten)
Abgebrochen
-
Weitergelesen
Bill Clinton - Mein Leben (94 Seiten)
David Mack - Star Trek: Vanguard 3: Ernte den Sturm (120 Seiten)
Weitergehört
Ken Follet - Sturz der Titanen (Komplettlesung, 362 Seiten, abgeschlossen)
drei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen
kein ganzes Hörbuch
zwei angefangen
eins weitergehort
insgesamt 1501 Seiten
2011 gesamt 9930
durchschnittliche Seiten pro Tag: 48,4 (Juli 2011), 46,8 (2011 gesamt)
Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Ken Follett - Die Säulen der Erde
Christian Morgenstern - Gedichte, Verse, Sprüche
Lucas/Glut/Kahn - Die Star Wars Saga
Florian Illies - Generation Golf
Friedrich Dürrenmatt - Der Richter und sein Henker
SuB: yet tbc
26.07.2011
[Stöckchen] Bist du bibliophil?
Scheint eine Menge Holt herum zu liegen im Internet, ich habe schon wieder ein Stöckchen gefunden, diesmal auf Uli's Welt. Auf anderen Blogs wurde es jedoch auch schon gesichtet.
Wie der Titel schon sagt, es geht um die Liebe zu Büchern. Da fühle ich mich direkt angesprochen...
[X] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus. [stimmt größtenteils]
[ ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
[X] Du teilst dein Bett mit Büchern.
[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
[X] Du streichelst Bücher.
[ ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
[ ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit. [Ich müsste die noch zu lesenden Bücher mal zählen...]
[ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
[ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
[ ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden. [Hab ich bisher noch nicht gemacht, aber ich habe es noch vor.]
[ ] Du hältst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
[ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste ein Exemplar zu ergattern.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast. [Leider bekomme ich viel zu wenig Bücher geschenkt :(]
[ ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
[X] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
[ ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
[ ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.
[ ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
[ ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
[X] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.
[ ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
[ ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint. [Englisch brauche ich ja nicht mehr neu zu lernen ;)]
[ ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg. [Ehrlich gesagt liegen manche Bücher durchaus schonmal länger angefangen herum. Aktuelles Beispiel "Unendlicher Spaß" von D.F. Wallace. Sollte ich wirklich mal weiterlesen...]
[ ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte. [Ich bin schon recht pingelig, was den Umgang mit meinen Büchern angeht. Aber wenn jemand ein gutes Buch geliehen haben will, gebe ich es schon recht bereitwillig heraus.]
[ ] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung. [Allerdings muss in nächster Zeit dringend ein neues Regal her.]
[ ] Deine besonderen Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
[ ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
[ ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
[X] Du magst keine eBooks.
[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt. [Ja, ich habe bei Harry Potter-Verfilmungen auch immer gemault, obwohl die insgesamt sehr gut gemacht sind.]
[ ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht. [Das nicht, aber ein Buch schreibe ich schon. Pausiert nur grade. Schon relativ lange...]
[X] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast. [Zumindest das, an das ich mich als das Erste erinnere.]
[ ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen. [Auf Bestsellerlisten werfe ich nur recht selten einen Blick, da ich meist eher nach Mängelexemplaren jage.]
Hier die Auswertung:
0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.
11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.
Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!
Zehn Kreuze. Ich denke, der Satz beschreibt mich relativ gut. Ich lese unheimlich gerne und mittlerweile auch relativ viel, kann aber auch mal ohne Buch sein. Dazu passt auch, dass ich überwiegend unterwegs oder vor dem Einschlafen lese.
Möchte jemand das Stöckchen haben? So möge er/sie/es es sich nehmen!
Wie der Titel schon sagt, es geht um die Liebe zu Büchern. Da fühle ich mich direkt angesprochen...
[X] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus. [stimmt größtenteils]
[ ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
[X] Du teilst dein Bett mit Büchern.
[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
[X] Du streichelst Bücher.
[ ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
[ ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit. [Ich müsste die noch zu lesenden Bücher mal zählen...]
[ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
[ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
[ ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden. [Hab ich bisher noch nicht gemacht, aber ich habe es noch vor.]
[ ] Du hältst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
[ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste ein Exemplar zu ergattern.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast. [Leider bekomme ich viel zu wenig Bücher geschenkt :(]
[ ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
[X] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
[ ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
[ ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.
[ ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
[ ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
[X] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.
[ ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
[ ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint. [Englisch brauche ich ja nicht mehr neu zu lernen ;)]
[ ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg. [Ehrlich gesagt liegen manche Bücher durchaus schonmal länger angefangen herum. Aktuelles Beispiel "Unendlicher Spaß" von D.F. Wallace. Sollte ich wirklich mal weiterlesen...]
[ ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte. [Ich bin schon recht pingelig, was den Umgang mit meinen Büchern angeht. Aber wenn jemand ein gutes Buch geliehen haben will, gebe ich es schon recht bereitwillig heraus.]
[ ] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung. [Allerdings muss in nächster Zeit dringend ein neues Regal her.]
[ ] Deine besonderen Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
[ ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
[ ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
[X] Du magst keine eBooks.
[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt. [Ja, ich habe bei Harry Potter-Verfilmungen auch immer gemault, obwohl die insgesamt sehr gut gemacht sind.]
[ ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht. [Das nicht, aber ein Buch schreibe ich schon. Pausiert nur grade. Schon relativ lange...]
[X] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast. [Zumindest das, an das ich mich als das Erste erinnere.]
[ ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen. [Auf Bestsellerlisten werfe ich nur recht selten einen Blick, da ich meist eher nach Mängelexemplaren jage.]
Hier die Auswertung:
0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.
11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.
Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!
Zehn Kreuze. Ich denke, der Satz beschreibt mich relativ gut. Ich lese unheimlich gerne und mittlerweile auch relativ viel, kann aber auch mal ohne Buch sein. Dazu passt auch, dass ich überwiegend unterwegs oder vor dem Einschlafen lese.
Möchte jemand das Stöckchen haben? So möge er/sie/es es sich nehmen!
19.07.2011
[Rezension] Florian Illies - Generation Golf
Florian Illies - Generation Golf. Eine Inspektion
Fischer Taschenbuch
217 Seiten
9,00€
Klappentext
Mir geht es gut. Ich sitze in der warmen Badewanne, und zwischen meinen Knien schwimmt das braune Seeräuberschiff von Playmobil. Nachher schaue ich "Wettten daß...?" mit Frank Elstner, dazu gibt es Erdnußflips. Niemals wieder hatte ich in späteren Jahren solch ein sicheres Gefühl, zu einem bestimmten Zeitpunkt genau das Richtige zu tun.
Meine Meinung
Ein Buch voller Wahrheit. Florian Illies beschreibt die Geschichte seiner Generation, den zwischen 1965 und 1975 geborenen. Er beschreibt sie anhand der Entwicklung eines Autos, das für die Generation prägend war: Dem Golf. Aber es geht auch um IKEA, Jeans, Cola, das Fernsehen, die Werbung und die Mitmenschen. Und um ihn selbst.
Fast auf jeder Seite des Buches gibt es Aha-Momente. Entweder, weil ein Produkt oder eine Marke erwähnt wird, die es nicht mehr gibt und die man villeicht vermisst (Yes-Torty lässt grüßen) oder weil man eine bestimmte Szene genauso selbst erlebt hat. Ich als 1983er Jahrgang gehöre per definition nicht mehr zur Generation Golf, aber ich habe mich in vielem wiedererkannt, teils ist/war es bei mir selbst so oder doch zumindest bei meinen Eltern (die eigentlich knapp zu alt für die Generation Golf sind).
Fazit
Alles in allem ein kurzes knackiges Büchlein, dass man schnell gelesen hat und das ein paar heitere Stunden lang (je nach Lesetempo) in die nähere Vergangenheit teleportiert. Leseempfehlung! 4/5
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