Ich liebe Bücher. Ich liebe dicke Bücher. Ich liebe dicke gute Bücher. Und ich liebe dicke gute Bücher mit tollen Charakteren. Mit solch dicken Büchern mit tollen Charakteren bin ich mehrere Tage bis Wochen beschäftigt. Und die Leute, von denen die Geschichte handelt, gehören dann zu mir. Gehören irgendwie zur Familie. Ich nehme an ihrem Schicksal teil, bin stiller Beobachter, fühle mich aber auch eine gewisse Art in sie hinein.
Das Ende eines solchen Buches erwarte ich mit Spannung, gerade wenn die letzten fünfzig bis hundert Seiten anbrechen und das Buch auf den Höhepunkt zusteuert. Zu einem gewissen Maß fürchte ich mich aber auch vor dem Ende eines Buches. Denn die Protagonisten (teilweise auch die Antagonisten) sind eine Art gute Freunde, mit denen ich meine Freizeit verbringe (in der sie wiederum Abenteuer erleben). Und wenn ein Buch endet, muss ich mich von meinen Freunden trennen. Wenn es nicht gerade eine Fortsetzung gibt, die ich möglichst sofort zur Hand habe.
Heute haben mich Hiroshi und Charlotte aus "Herr aller Dinge" von Andreas Eschbach verlassen. Und Sascha Rotermund, der das Hörbuch wunderbar vorgelesen hat.
Direkt im Anschluss habe ich aber ein Wiedersehen mit alten Freunden gefeiert: "Der Turm" von Uwe Tellkamp in der gekürzten Hörbuchversion ist die nächste Geschichte, der ich lausche. Das Buch steht schon seit 2009 in meinem Bücherregal. Es ist schwere Literatur, dennoch freue ich mich besonders, Christian, Richard und Meno wiederzu"sehen". Und freue mich über meinen neuen Freund Sylvester Groth, der mir die Geschichte vorliest.
Da sind noch viele Freunde da draußen.
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16.02.2012
25.08.2011
[Sub-Aufbau] Vier Schnäppchen in drei Tagen
In der vergangenen Woche konnte ich mal wieder nicht widerstehen und habe Bücher gekauft. Zu meiner Rechtfertigung muss ich sagen, dass es sich dabei um vier Schnäppchen handelt, keines war teurer als fünf Euro!
Zunächst staubte ich am Mittwoch in der Mayerschen in Mönchengladbach-Rheydt bei der "Weißen Buchwoche" die Romane "Treasure Island" und "Heart of Darkness" für jeweils 1,50 € ab. Damit sind die nächsten beide Monate der "I'm in English"-Challenge schonmal abgedeckt.
Am Samstag waren wir im Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf. Im Antiquariat hatte ich dort das Glück, fast neuwertige Exemplare von "Kein Wort zu Papa" von Dora Heldt und (endlich!) "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon für insgesamt neun Euro zu bekommen.
Eine sehr erfolgreiche Buchkaufwoche also :-D
Ich müsste meinen SuB endlich mal zählen. Die Regale sind auch so langsam voll...
Zunächst staubte ich am Mittwoch in der Mayerschen in Mönchengladbach-Rheydt bei der "Weißen Buchwoche" die Romane "Treasure Island" und "Heart of Darkness" für jeweils 1,50 € ab. Damit sind die nächsten beide Monate der "I'm in English"-Challenge schonmal abgedeckt.
Am Samstag waren wir im Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf. Im Antiquariat hatte ich dort das Glück, fast neuwertige Exemplare von "Kein Wort zu Papa" von Dora Heldt und (endlich!) "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon für insgesamt neun Euro zu bekommen.
Eine sehr erfolgreiche Buchkaufwoche also :-D
Ich müsste meinen SuB endlich mal zählen. Die Regale sind auch so langsam voll...
Tags
Bücher,
Challenge,
Düsseldorf,
Literatur,
Mönchengladbach
13.08.2011
[Gastrezension] Dee Wyatt - Flammendes Herz
Gastrenzension von Chrissi
Dee Wyatt - Flammendes Herz
Happy End Verlag GmbH
93 Seiten (141 Seiten in Braille)
Klappentext
Hannah Jones ist entschlossen, das Landgut „Tregarn“ ihres verstorbenen Vaters zum florierenden Hotelbetrieb umzubauen. Im Wege ist ihr dabei ihr Nachbar, den sie als Kind liebte, der aber heute arrogant und schroff erscheint.
Chris Talbot hat von Hannahs Vater Land erworben, das sie für ihr Hotelprojekt jetzt zurück haben möchte. Doch Chris, der eine erfolgreiche Pferdezucht betreibt, bleibt stur. Dennoch hilft er Hanna wo er kann.
Nur ist da noch Paul Denton, Hannahs geschiedener Ehemann, der sich mit der Trennung nicht abfinden will. Er ist psychisch krank und trachtet daher nicht nur seiner Ex-Frau nach dem Leben, sondern verfolgt auch den Rivalen Talbot.
Meine Meinung
„Flammendes Herz“ ist ein Happy-End-Roman aus der Reihe „Liebe ist mehr als ein Wort“ von Dee Wyatt und erschien bereits 1995.
Tregarn liegt südlich von Wales in der Nähe von Cardiff und Swansea am Rhysnant Lake River. Der Roman spiegelt sowohl die Stärken einer selbstbewussten Frau wider als auch ihre Schwächen, für die Paul verantwortlich ist. Auch Chris ist daran nicht ganz unschuldig. Mit allen Mitteln kämpft Hannah um ihr geliebtes Heim Tregarn, und um das notwendige Bauland, dass sie dringend zurück benötigt, welches Chris Talbot aber für keinen Preis hergeben will. Stattdessen will er selbst in das Projekt investieren und den Profit kassieren.
Zwischen Hannah und Chris knistert es gewaltig. Ist er etwa die heimliche Liebe ihres Lebens?
Besonders die detaillierten Beschreibungen der Charaktere und Gesichtsausdrücke (Mimik) haben mich fasziniert. Für mich ist es immer wieder interessant, wie viel ein Blick doch aussagt und auch was man alles anhand des Gesichtsausdruckes und den Augen einem Menschen entnehmen kann; von Gedanken bis zu Absichten.
Bewertung
„Flammendes Herz“ ist mit so wenigen Seiten recht schnell gelesen. Vielleicht wird der eine oder andere Leser auch gefesselt ;)
Daher von mir 5/5.
Dee Wyatt - Flammendes Herz
Happy End Verlag GmbH
93 Seiten (141 Seiten in Braille)
Klappentext
Hannah Jones ist entschlossen, das Landgut „Tregarn“ ihres verstorbenen Vaters zum florierenden Hotelbetrieb umzubauen. Im Wege ist ihr dabei ihr Nachbar, den sie als Kind liebte, der aber heute arrogant und schroff erscheint.
Chris Talbot hat von Hannahs Vater Land erworben, das sie für ihr Hotelprojekt jetzt zurück haben möchte. Doch Chris, der eine erfolgreiche Pferdezucht betreibt, bleibt stur. Dennoch hilft er Hanna wo er kann.
Nur ist da noch Paul Denton, Hannahs geschiedener Ehemann, der sich mit der Trennung nicht abfinden will. Er ist psychisch krank und trachtet daher nicht nur seiner Ex-Frau nach dem Leben, sondern verfolgt auch den Rivalen Talbot.
Meine Meinung
„Flammendes Herz“ ist ein Happy-End-Roman aus der Reihe „Liebe ist mehr als ein Wort“ von Dee Wyatt und erschien bereits 1995.
Tregarn liegt südlich von Wales in der Nähe von Cardiff und Swansea am Rhysnant Lake River. Der Roman spiegelt sowohl die Stärken einer selbstbewussten Frau wider als auch ihre Schwächen, für die Paul verantwortlich ist. Auch Chris ist daran nicht ganz unschuldig. Mit allen Mitteln kämpft Hannah um ihr geliebtes Heim Tregarn, und um das notwendige Bauland, dass sie dringend zurück benötigt, welches Chris Talbot aber für keinen Preis hergeben will. Stattdessen will er selbst in das Projekt investieren und den Profit kassieren.
Zwischen Hannah und Chris knistert es gewaltig. Ist er etwa die heimliche Liebe ihres Lebens?
Besonders die detaillierten Beschreibungen der Charaktere und Gesichtsausdrücke (Mimik) haben mich fasziniert. Für mich ist es immer wieder interessant, wie viel ein Blick doch aussagt und auch was man alles anhand des Gesichtsausdruckes und den Augen einem Menschen entnehmen kann; von Gedanken bis zu Absichten.
Bewertung
„Flammendes Herz“ ist mit so wenigen Seiten recht schnell gelesen. Vielleicht wird der eine oder andere Leser auch gefesselt ;)
Daher von mir 5/5.
02.08.2011
[Lesestatistik] Juli 2011
Gelesen
Smith/Ordover/Block - Star Trek: Strange New Worlds II (325 Seiten) 3/5
Florian Illies - Generation Golf (188 Seiten) 5/5
Hinrich Lührssen - Raumübergreifendes Großgrün (146 Seiten) 4/5
Angefangen
Michael F. Feldkamp (Hrsg.) - Die Entstehung des GG. Eine Dokumentation (41 Seiten)
Frank Schätzing - Limit (Hörbuch, 1 Std gehört = 47 Seiten)
Dayton Ward - Star Trek: Vanguard 4: Offene Geheimnisse (5 Std 30 min gehört = 178 Seiten)
Abgebrochen
-
Weitergelesen
Bill Clinton - Mein Leben (94 Seiten)
David Mack - Star Trek: Vanguard 3: Ernte den Sturm (120 Seiten)
Weitergehört
Ken Follet - Sturz der Titanen (Komplettlesung, 362 Seiten, abgeschlossen)
drei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen
kein ganzes Hörbuch
zwei angefangen
eins weitergehort
insgesamt 1501 Seiten
2011 gesamt 9930
durchschnittliche Seiten pro Tag: 48,4 (Juli 2011), 46,8 (2011 gesamt)
Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Ken Follett - Die Säulen der Erde
Christian Morgenstern - Gedichte, Verse, Sprüche
Lucas/Glut/Kahn - Die Star Wars Saga
Florian Illies - Generation Golf
Friedrich Dürrenmatt - Der Richter und sein Henker
SuB: yet tbc
Smith/Ordover/Block - Star Trek: Strange New Worlds II (325 Seiten) 3/5
Florian Illies - Generation Golf (188 Seiten) 5/5
Hinrich Lührssen - Raumübergreifendes Großgrün (146 Seiten) 4/5
Angefangen
Michael F. Feldkamp (Hrsg.) - Die Entstehung des GG. Eine Dokumentation (41 Seiten)
Frank Schätzing - Limit (Hörbuch, 1 Std gehört = 47 Seiten)
Dayton Ward - Star Trek: Vanguard 4: Offene Geheimnisse (5 Std 30 min gehört = 178 Seiten)
Abgebrochen
-
Weitergelesen
Bill Clinton - Mein Leben (94 Seiten)
David Mack - Star Trek: Vanguard 3: Ernte den Sturm (120 Seiten)
Weitergehört
Ken Follet - Sturz der Titanen (Komplettlesung, 362 Seiten, abgeschlossen)
drei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen
kein ganzes Hörbuch
zwei angefangen
eins weitergehort
insgesamt 1501 Seiten
2011 gesamt 9930
durchschnittliche Seiten pro Tag: 48,4 (Juli 2011), 46,8 (2011 gesamt)
Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Ken Follett - Die Säulen der Erde
Christian Morgenstern - Gedichte, Verse, Sprüche
Lucas/Glut/Kahn - Die Star Wars Saga
Florian Illies - Generation Golf
Friedrich Dürrenmatt - Der Richter und sein Henker
SuB: yet tbc
26.07.2011
[Stöckchen] Bist du bibliophil?
Scheint eine Menge Holt herum zu liegen im Internet, ich habe schon wieder ein Stöckchen gefunden, diesmal auf Uli's Welt. Auf anderen Blogs wurde es jedoch auch schon gesichtet.
Wie der Titel schon sagt, es geht um die Liebe zu Büchern. Da fühle ich mich direkt angesprochen...
[X] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus. [stimmt größtenteils]
[ ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
[X] Du teilst dein Bett mit Büchern.
[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
[X] Du streichelst Bücher.
[ ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
[ ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit. [Ich müsste die noch zu lesenden Bücher mal zählen...]
[ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
[ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
[ ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden. [Hab ich bisher noch nicht gemacht, aber ich habe es noch vor.]
[ ] Du hältst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
[ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste ein Exemplar zu ergattern.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast. [Leider bekomme ich viel zu wenig Bücher geschenkt :(]
[ ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
[X] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
[ ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
[ ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.
[ ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
[ ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
[X] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.
[ ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
[ ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint. [Englisch brauche ich ja nicht mehr neu zu lernen ;)]
[ ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg. [Ehrlich gesagt liegen manche Bücher durchaus schonmal länger angefangen herum. Aktuelles Beispiel "Unendlicher Spaß" von D.F. Wallace. Sollte ich wirklich mal weiterlesen...]
[ ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte. [Ich bin schon recht pingelig, was den Umgang mit meinen Büchern angeht. Aber wenn jemand ein gutes Buch geliehen haben will, gebe ich es schon recht bereitwillig heraus.]
[ ] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung. [Allerdings muss in nächster Zeit dringend ein neues Regal her.]
[ ] Deine besonderen Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
[ ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
[ ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
[X] Du magst keine eBooks.
[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt. [Ja, ich habe bei Harry Potter-Verfilmungen auch immer gemault, obwohl die insgesamt sehr gut gemacht sind.]
[ ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht. [Das nicht, aber ein Buch schreibe ich schon. Pausiert nur grade. Schon relativ lange...]
[X] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast. [Zumindest das, an das ich mich als das Erste erinnere.]
[ ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen. [Auf Bestsellerlisten werfe ich nur recht selten einen Blick, da ich meist eher nach Mängelexemplaren jage.]
Hier die Auswertung:
0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.
11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.
Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!
Zehn Kreuze. Ich denke, der Satz beschreibt mich relativ gut. Ich lese unheimlich gerne und mittlerweile auch relativ viel, kann aber auch mal ohne Buch sein. Dazu passt auch, dass ich überwiegend unterwegs oder vor dem Einschlafen lese.
Möchte jemand das Stöckchen haben? So möge er/sie/es es sich nehmen!
Wie der Titel schon sagt, es geht um die Liebe zu Büchern. Da fühle ich mich direkt angesprochen...
[X] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus. [stimmt größtenteils]
[ ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
[X] Du teilst dein Bett mit Büchern.
[X] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
[X] Du streichelst Bücher.
[ ] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
[ ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit. [Ich müsste die noch zu lesenden Bücher mal zählen...]
[ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
[ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
[ ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden. [Hab ich bisher noch nicht gemacht, aber ich habe es noch vor.]
[ ] Du hältst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
[ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste ein Exemplar zu ergattern.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast. [Leider bekomme ich viel zu wenig Bücher geschenkt :(]
[ ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
[X] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
[ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
[X] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
[ ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
[ ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.
[ ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
[ ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
[X] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.
[ ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
[ ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint. [Englisch brauche ich ja nicht mehr neu zu lernen ;)]
[ ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg. [Ehrlich gesagt liegen manche Bücher durchaus schonmal länger angefangen herum. Aktuelles Beispiel "Unendlicher Spaß" von D.F. Wallace. Sollte ich wirklich mal weiterlesen...]
[ ] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte. [Ich bin schon recht pingelig, was den Umgang mit meinen Büchern angeht. Aber wenn jemand ein gutes Buch geliehen haben will, gebe ich es schon recht bereitwillig heraus.]
[ ] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung. [Allerdings muss in nächster Zeit dringend ein neues Regal her.]
[ ] Deine besonderen Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
[ ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
[ ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
[X] Du magst keine eBooks.
[X] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt. [Ja, ich habe bei Harry Potter-Verfilmungen auch immer gemault, obwohl die insgesamt sehr gut gemacht sind.]
[ ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht. [Das nicht, aber ein Buch schreibe ich schon. Pausiert nur grade. Schon relativ lange...]
[X] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast. [Zumindest das, an das ich mich als das Erste erinnere.]
[ ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen. [Auf Bestsellerlisten werfe ich nur recht selten einen Blick, da ich meist eher nach Mängelexemplaren jage.]
Hier die Auswertung:
0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.
11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.
Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!
Zehn Kreuze. Ich denke, der Satz beschreibt mich relativ gut. Ich lese unheimlich gerne und mittlerweile auch relativ viel, kann aber auch mal ohne Buch sein. Dazu passt auch, dass ich überwiegend unterwegs oder vor dem Einschlafen lese.
Möchte jemand das Stöckchen haben? So möge er/sie/es es sich nehmen!
10.07.2011
[Lesestatistik] Juni 2011
Gelesen
Sartorius/Mölter/Nowitzki - Nowitzki (280 Seiten) 5/5
Smith/Ordover/Black - Star Trek: Strange New Worlds (390 Seiten) 4/5
Gehört
Ward/Dilmore - Star Trek: Vanguard 2: Rufe den Donner (437 Seiten, Komplettlesung) 4/5
Weitergehört
Ken Follet - Sturz der Titanen (Komplettlesung, 414 Seiten)
Angefangen
David Mack - Star Trek: Vanguard 3 - Ernte den Sturm (302 Seiten gelesen)
Abgebrochen
-
Weitergelesen
David Mack - Star Trek: Destiny 2 - Gewöhnliche Sterbliche
(beendet, 119 Seiten) 3/5
zwei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen
ein ganzes Hörbuch
eins weitergehort
insgesamt 1942 Seiten
2011 gesamt 8429
durchschnittliche Seiten pro Tag: 65,7 (Juni 2011), 46,6 (2011 gesamt)
Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Star Trek: Strange New Worlds II
SuB: tbc
Sartorius/Mölter/Nowitzki - Nowitzki (280 Seiten) 5/5
Smith/Ordover/Black - Star Trek: Strange New Worlds (390 Seiten) 4/5
Gehört
Ward/Dilmore - Star Trek: Vanguard 2: Rufe den Donner (437 Seiten, Komplettlesung) 4/5
Weitergehört
Ken Follet - Sturz der Titanen (Komplettlesung, 414 Seiten)
Angefangen
David Mack - Star Trek: Vanguard 3 - Ernte den Sturm (302 Seiten gelesen)
Abgebrochen
-
Weitergelesen
David Mack - Star Trek: Destiny 2 - Gewöhnliche Sterbliche
(beendet, 119 Seiten) 3/5
zwei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
eins weitergelesen
ein ganzes Hörbuch
eins weitergehort
insgesamt 1942 Seiten
2011 gesamt 8429
durchschnittliche Seiten pro Tag: 65,7 (Juni 2011), 46,6 (2011 gesamt)
Bücher gekauft/geschenkt bekommen:
Star Trek: Strange New Worlds II
SuB: tbc
01.01.2011
[Rezension] Nick Hornby - Juliet, Naked
Nick Hornby - Juliet Naked
KiWi Paperbacks
362 Seiten
8,95€
Klappentext
Tucker Crowe, ehemaliger Rockstar und Ikone einer kleinen Schar glühender Anhänger, lebt zurückgezogen in einer amerikanischen Kleinstadt. Seinetwillen stellt Annie im weit entfernten England ihre Beziehung zu Duncan in Frage, als Tucker Kontakt zu ihr aufnimmt...
Meine Meinung
Nach "Fever Pitch" und "Slam" war "Juliet, Naked" mein drittes Hornby-Buch. Ich hatte es schon vor einiger Zeit in der Buchhandlung entdeckt. Der erste Satz hatte mein Interesse geweckt: "Sie waren von England nach Minneapolis geflogen, um sich ein Klo anzuschauen."
Ich hatte das Buch auf meine mentale Zu-Lesen-Liste gesetzt und bekam es jetzt zum Nikolaus überraschend geschenkt. Da mich "Unendlicher Spaß" gerade zu sehr anstrengte, kam mir das Buch sehr gelegen und ich hatte es auch ziemlich schnell durch.
In "Juliet, Naked" geht es - grob gesagt - um Leute in der Mitte ihres Lebens bzw. in der zweiten Hälfte davon. Das erste trifft auch Annie und Duncan zu, das zweite auf Tucker Crowe.
Annie und Duncan sind um die vierzig Jahre alt, seit fünfzehn Jahren ein Paar und leben in der englischen Küstenkleinstadt Gooleness. Sie sind nicht verheiratet und haben keine Kinder, das letzte bedauert Annie, die als Kuratorin des kleinen Museums der Stadt arbeitet, sehr. Duncan arbeitet am College und ist glühender Verehrer von Tucker Crowe, einem Rockstar der 1986 urplötzlich seine Karriere beendet und sich ins Privatleben zurückgezogen hat. Mithilfe des Internets hat Duncan sich mit den dünn gesäten anderen Crowe-Anhängern vernetzt und tauscht sich mit ihnen in einer Community aus. Annie und er sind zu Beginn des Romans auf einer Tour durch die USA, um verschiedene Orte zu besuchen, an denen Crowe sich aufgehalten hat.
Wieder zurück in England, taucht plötzlich ein neues Album von Tucker Crowe auf, dass eigentlich nur "Rohversionen" seines erfolgreichen Albums "Juliet" enthält, weshalb es in der Community den Titel "Juliet, Naked" erhält. Duncan schreibt eine Rezension auf die Webseite, die Annie dazu bringt selbst eine solche zu verfassen.
Wenig später erhält sie eine E-Mail von Tucker Crowe, was sie vor Duncan geheimhält.
In der Folge haben sie E-Mail-Kontakt und begegnen sich schließlich, wobei das Treffen an einem für so etwas recht ungewöhnlichen Ort stattfindet.
"Juliet, Naked" ist ein gutes Buch, jedoch haben mir "Fever Pitch" und "Slam" besser gefallen. Die Geschichte ist gut erzählt und die Charaktere, besonders Annie, sind gut beschrieben und herausgearbeitet. Bei den Szenen in Gooleness kann man die Öde einer solchen Kleinstadt fast greifen. Im Gegensatz zu Annie und Duncan hat Tucker ein völlig anderes Leben geführt, hat mehrere Kinder von mehreren Frauen, was Annie anzuziehen scheint, die keine Kinder und kein wirkliches Sexleben hat.
Teilweise plätschert das Buch aber auch nur dahin, gerade auch im letzten Teil. Es wird viel geredet und man wartet darauf, ob Tucker und Annie, die sich in ihn verliebt hat, nun zusammenkommen oder nicht. Das Ende ist dann einigermaßen überraschend, aber passend. Ein wenig enttäuscht war ich aber doch davon.
Wer sich für Musik interessiert, gute Charaktere und Geschichten über Beziehungen und ihr Scheitern mag, für den ist dieses Buch eine Empfehlung.
Bewertung: 7/10
26.03.2010
Rezension: H.G. Karr (Hrsg.) - Hängen im Schacht
Im 95. ClickPod habe ich das Buch bereits besprochen, hier folgt nun die schriftliche Rezension (auch bei Amazon zu finden).
Ich lese für gewöhnlich keine Krimis. Aber dieses Buch sprang mir in der Bahnhofsbuchhandlung förmlich entgegen. Eine Krimisammlung, die im Ruhrgebiet spielt und viel Lokalkolorit bietet, das hörte sich vielversprechend an.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Knapp zwei Dutzend Kurzkrimis umfasst die Sammlung "Hängen im Schacht: Das Mordsbrevier für's Mordsrevier", herausgegeben von H.G. Karr. Auf den wenigen Seiten, die die einzelnen Geschichten umfassen ist natürlich kaum Zeit zum Aufbau eines richtigen Spannungsbogens. Dennoch sind die Stories durchweg spannend, auf die eine oder andere Art. Teils thrillermäßig, teils komödiantisch aufgebaut bieten sie viel Abwechslung. Wenn man dann noch die Handlungsorte persönlich kennt (in meinem Fall zum Beispiel die großartige Geschichte eines Bankraubs bei der Herner Sparkasse) ist das noch ein zusätzliches Highlight.
Ich habe das Buch ratzfatz durchgelesen und mich durchgängig gut unterhalten gefühlt.
Eine Empfehlung besonders für Leute, die das Ruhrgebiet kennen. Und für alle anderen eine Gelegenheit, es auf ungewöhnliche Weise literarisch kennen zu lernen.
Hängen im Schacht: Das Mordsbrevier für's Mordsrevier
Herausgegeben von H.G. Karr im Kbv Verlag
259 Seiten, broschiert, Neupreis 9,90€
Ich lese für gewöhnlich keine Krimis. Aber dieses Buch sprang mir in der Bahnhofsbuchhandlung förmlich entgegen. Eine Krimisammlung, die im Ruhrgebiet spielt und viel Lokalkolorit bietet, das hörte sich vielversprechend an.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Knapp zwei Dutzend Kurzkrimis umfasst die Sammlung "Hängen im Schacht: Das Mordsbrevier für's Mordsrevier", herausgegeben von H.G. Karr. Auf den wenigen Seiten, die die einzelnen Geschichten umfassen ist natürlich kaum Zeit zum Aufbau eines richtigen Spannungsbogens. Dennoch sind die Stories durchweg spannend, auf die eine oder andere Art. Teils thrillermäßig, teils komödiantisch aufgebaut bieten sie viel Abwechslung. Wenn man dann noch die Handlungsorte persönlich kennt (in meinem Fall zum Beispiel die großartige Geschichte eines Bankraubs bei der Herner Sparkasse) ist das noch ein zusätzliches Highlight.
Ich habe das Buch ratzfatz durchgelesen und mich durchgängig gut unterhalten gefühlt.
Eine Empfehlung besonders für Leute, die das Ruhrgebiet kennen. Und für alle anderen eine Gelegenheit, es auf ungewöhnliche Weise literarisch kennen zu lernen.
Hängen im Schacht: Das Mordsbrevier für's Mordsrevier
Herausgegeben von H.G. Karr im Kbv Verlag
259 Seiten, broschiert, Neupreis 9,90€
17.03.2010
Widerstand ist zwecklos...
In Dortmund schließt Karstadt Ende der Woche das Haus in der Kampstraße. Rein zufällig kamen Isabell und ich heute dort auf dem Rückweg zum Bahnhof dort vorbei und erblickten die großen Rabattschilder an den Türen und in den Schaufenstern. Das Sortiment wird komplett ausverkauft, Preisnachlässe zwischen 30 und 75 Prozent. Letzteres galt vor allem für Bücher. Man fühlte sich wie auf einem Flohmarkt. Dutzende von Kisten standen in den Verkaufsräumen, mit Büchern unterschiedlichster Art.
Jetzt nenne ich fünf weitere Bücher der SZ-Bibliothek mein Eigen. Und drei Bücher der SZ-WM-Bibliothek. Und ein weiteres Buch aus der Beck-Gesetzestextreihe. StVR.
Und Isabell schmökert seit der Rückfahrt mit der S-Bahn im zweiten Band von "senk ju vor träwelling". Und der Bestand an Kochbüchern hat sich ebenfalls vergrößtert. Und wir können uns bald selbst Cocktails mixen. Dafür fehlt nur noch das Zubehör.
Außerdem liegt hier die 100. Ausgabe der 11 Freunde auf dem Tisch. Und "Ein König für Deutschland" habe ich halb durch. War ein Geschenk von Isabell Anfang dieser Woche. Toll, oder?
So, muss mal weiterlesen.
Jetzt nenne ich fünf weitere Bücher der SZ-Bibliothek mein Eigen. Und drei Bücher der SZ-WM-Bibliothek. Und ein weiteres Buch aus der Beck-Gesetzestextreihe. StVR.
Und Isabell schmökert seit der Rückfahrt mit der S-Bahn im zweiten Band von "senk ju vor träwelling". Und der Bestand an Kochbüchern hat sich ebenfalls vergrößtert. Und wir können uns bald selbst Cocktails mixen. Dafür fehlt nur noch das Zubehör.
Außerdem liegt hier die 100. Ausgabe der 11 Freunde auf dem Tisch. Und "Ein König für Deutschland" habe ich halb durch. War ein Geschenk von Isabell Anfang dieser Woche. Toll, oder?
So, muss mal weiterlesen.
17.02.2010
Lese-Stöckchen
Nach längerer Zeit mal wieder ein Stöckchen. Dieses habe ich in Dürrbis Rumpelkiste gefunden.
Was liest Du gerade?
Dreierlei. "Mein Leben" von Bill Clinton, "dtv Atlas Recht, Band 1" und "Hängen im Schacht", herausgegeben von H. P. Karr. Bei letzterem handelt es sich umeine Kurzkrimi-Sammlung, die das Ruhrgebiet zum Thema hat.
Welches Buch hat Dich zuletzt sehr beeindruckt?
Durch den schieren Umfang, die Vielzahl der Charaktere und den Schreibstil hat mich zuletzt "Der Turm" von Uwe Tellkamp (Rezension von mir hier) beeindruckt. Außerdem schafft es Andreas Eschbach regelmäßig, mich durch seine Ideen und durch das Wissen, das einem seine Bücher zusätzlich zum Lesespaß vermitteln (z.B. in "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt"), zu beeindrucken.
Sammelst Du irgendetwas?
Ich hebe viele Zeitschriften auf, die ich mir kaufe. Und ich sammele die SZ-Bibliothek. Hab es damals meist versäumt, mir die Bücher zu kaufen, wenn sie neu herauskamen. Aber bei eBay, Amazon oder auch in Buchhandlungen lege ich mir nach und nach die noch fehlenden Teile zu. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, macht aber auch nichts. So hab ich länger was davonn. Und ich gehe davon aus, dass man die Bücher auch noch länger bekommt.
Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Hab ich eigentlich noch nie gemacht. Würde ich aber auch nur machen, wenn das wirklich ein ernsthaftes Geschenk für eine mir nahestehende Person ist und diese sich das Buch explizit gewünscht hat.
Schreibst Du Namen in Deine Bücher?
Habe ich früher manchmal gemacht, als Kind. Da ich heute viele Bücher, die ich gelesen habe und dann nicht im Regal stehen haben möchte, wieder verkaufe oder weiterverschenke, habe ich davon Abstand genommen.
Welches Buch hast Du doppelt?
Ich habe zum einen mehrere Bibeln im Haus, zum anderen mehrere Ausgaben des Grundgesetzes. Bekommt man ja. In der Schule in Hessen, in der Schule in NRW, bei der Bundeswehr. Ach ja, die Star Trek-Enzyklopädie habe ich doppelt, einmal auf Deutsch und auf Englisch.
Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Oh, da gibt es mehrere. Hans Paetsch wäre einer, aber der lebt ja leider nicht mehr. Ansonsten auf jeden Fall gerne von Rufus Beck (ich sage nur "Harry Potter"), aber auch von Christian Brückner oder Rolf Schult. Von Reinhard Mey würde ich mir lieber etwas vorsingen lassen, aber auch er hat eine sehr angenehme Sprechtstimmte.
Seltsam, dass mir hier keine (prominente) Frau einfällt, der ich gern beim Lesen zuhören würde. Ewig zuhören kann ich außerdem Norman Osthus.
Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Am Gang sitzen mag ich gar nicht. In kleinen Kinos macht das zwar von der Sicht her nicht viel aus, es hängt aber einfach damit zusammen, dass ich gerne einen linken und rechten Nachbarn habe, zumindest, wenn man mehr als zu zweit ist. Ich bin einmal mit Freunden im Kino gewesen, habe am Gang gesessen und mein Nachbar ist während des Films eingeschlafen. War nicht so toll. Man raunt den Anderen ja schon während des Films gerne mal was zu.
Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Da musste ich jetzt wirklich ein wenig drüber nachdenken, habe sogar ein paar Minuten vor dem Bücherregal und am Fenster gestanden. Es gibt viele Romanfiguren, die ich sehr mag. Aber wenn ich mich für eine entscheiden muss, dann ist es Frank Lehmann aus Sven Regeners "Herr Lehmann"-Trilogie. Alle drei Bücher habe ich verschlungen. Und den Film liebe ich. Ebenso Sven Regeners Autorenlesungen.
Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
DIe SZ-Bibliothek aufsteigend nach Nummern. Ansonsten teils nach Genre oder Größe. Oder so wie es einfach passt. Ich brauche dringend ein größeres Bücherregal.
Lesen: Vor dem ins Bett gehen oder nach dem Aufstehen?
In letzter Zeit lese ich regelmäßig vor dem Einschlafen zehn bis dreißig Seiten, je nachdem. Auf dem Weg zur Arbeit meistens auch ein paar Seiten, generell bei jeder (Allein-)Bahnfahrt, wenn ich einen Sitzplatz habe. Morgens direkt nach dem Aufstehen kann ich keine Bücher lesen, zum Frühstück daher eher Videotext, Foren oder Blogs.
Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Diverse Fachbücher über Naturwissenschaften und Technik. Wenns Belletristik sein soll, dann den bereits oben erwähnten "Turm" von Uwe Tellkamp. Ist zwar ein meistenteils ein großartiges Buch, aber man quält sich trotzdem manchmal durch. Oder: "Das Parfüm" von Patrick Süskind. Habe ich selbst nie gelesen, aber bei dem, was man so über das Werk und den Film hört, muss es schauderhaft sein. Meine persönliche Meinung, natürlich.
Hardcover oder Paperback?
Im Bett lese ich sehr gerne Hardcoverbücher, unterwegs darf es lieber ein Paperback sein. Fach- und Lehrbücher auch lieber als Hardcover, weil es einfacher ist, sie auf dem Tisch offen zu behalten.
Zeitung aus Papier oder im Netz?
Ich suche mir meine Nachrichten meist über Blogs oder Twitter zusammen. Oder lese Videotext. Manchmal juckt es mich aber auch in den Fingern, dann kaufe ich mir morgens mal die "Welt kompakt".
Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Als Kind waren es die beiden "Jim Knopf"-Bände (von denen ich den zweiten zuerst gelesen habe), später dann erst "Harry Potter and the Order of the Phoenix" und dann die anderen Bücher der Reihe.
Deine liebste Literaturverfilmung?
"The Green Mile" ist einfach toll. "Der Name der Rose" aber auch. Und "Herr Lehmann". Mit Tom Hanks, Sean Connery und Christian Ulmen.
Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Täglich lese ich eigentlich nur meine liebsten Blogs und mein liebstes Forum. Monatlich muss es die "NEON" und das "Y-Magazin der Bundeswehr" sein. Im Herbst 2010 hatte ich drei Monate lang die "Neue Juristische Wochenschrift" im Probeabo.
Bevorzugte Urlaubslektüre?
Mein letzter richtiger Urlaub (von ein paar Tagen bei den Großeltern abgesehen), ist schon so lange her, dass ich keine bevorzugte Urlaubslektüre benennen kann. Wahrscheinlich würde ich mir für einen Urlaub vornehmen, mal drei komplette Bücher in einer Woche zu lesen.
Liebstes Kinderbuch?
"Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende.
Eine wunderbare Geschichte, die man auch heute noch seinen Kindern unbedingt vorsetzen sollte.
Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Beliebt es ja wohl, an dieser Stelle die Bibel zu nennen. Ich hatte mir immer mal vorgenommen, sie ganz zu lesen, hab es aber bisher nicht getan. Die eine oder andere Stelle habe ich aber trotzdem gelesen. Zwei, die man auch realistisch schaffen kann, sind "1984" und "Die Farm der Tiere" von George Orwell.
Soweit, so gut. Ich werfe das Stöckchen mal weiter an den Normcast, Annik von Schlaflos in München und die Pia. Ansonsten darf das Stöckchen gerne auch jeder aufheben, der es ansonsten (gut) findet.
Was liest Du gerade?
Dreierlei. "Mein Leben" von Bill Clinton, "dtv Atlas Recht, Band 1" und "Hängen im Schacht", herausgegeben von H. P. Karr. Bei letzterem handelt es sich umeine Kurzkrimi-Sammlung, die das Ruhrgebiet zum Thema hat.
Welches Buch hat Dich zuletzt sehr beeindruckt?
Durch den schieren Umfang, die Vielzahl der Charaktere und den Schreibstil hat mich zuletzt "Der Turm" von Uwe Tellkamp (Rezension von mir hier) beeindruckt. Außerdem schafft es Andreas Eschbach regelmäßig, mich durch seine Ideen und durch das Wissen, das einem seine Bücher zusätzlich zum Lesespaß vermitteln (z.B. in "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt"), zu beeindrucken.
Sammelst Du irgendetwas?
Ich hebe viele Zeitschriften auf, die ich mir kaufe. Und ich sammele die SZ-Bibliothek. Hab es damals meist versäumt, mir die Bücher zu kaufen, wenn sie neu herauskamen. Aber bei eBay, Amazon oder auch in Buchhandlungen lege ich mir nach und nach die noch fehlenden Teile zu. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, macht aber auch nichts. So hab ich länger was davonn. Und ich gehe davon aus, dass man die Bücher auch noch länger bekommt.
Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Hab ich eigentlich noch nie gemacht. Würde ich aber auch nur machen, wenn das wirklich ein ernsthaftes Geschenk für eine mir nahestehende Person ist und diese sich das Buch explizit gewünscht hat.
Schreibst Du Namen in Deine Bücher?
Habe ich früher manchmal gemacht, als Kind. Da ich heute viele Bücher, die ich gelesen habe und dann nicht im Regal stehen haben möchte, wieder verkaufe oder weiterverschenke, habe ich davon Abstand genommen.
Welches Buch hast Du doppelt?
Ich habe zum einen mehrere Bibeln im Haus, zum anderen mehrere Ausgaben des Grundgesetzes. Bekommt man ja. In der Schule in Hessen, in der Schule in NRW, bei der Bundeswehr. Ach ja, die Star Trek-Enzyklopädie habe ich doppelt, einmal auf Deutsch und auf Englisch.
Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Oh, da gibt es mehrere. Hans Paetsch wäre einer, aber der lebt ja leider nicht mehr. Ansonsten auf jeden Fall gerne von Rufus Beck (ich sage nur "Harry Potter"), aber auch von Christian Brückner oder Rolf Schult. Von Reinhard Mey würde ich mir lieber etwas vorsingen lassen, aber auch er hat eine sehr angenehme Sprechtstimmte.
Seltsam, dass mir hier keine (prominente) Frau einfällt, der ich gern beim Lesen zuhören würde. Ewig zuhören kann ich außerdem Norman Osthus.
Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Am Gang sitzen mag ich gar nicht. In kleinen Kinos macht das zwar von der Sicht her nicht viel aus, es hängt aber einfach damit zusammen, dass ich gerne einen linken und rechten Nachbarn habe, zumindest, wenn man mehr als zu zweit ist. Ich bin einmal mit Freunden im Kino gewesen, habe am Gang gesessen und mein Nachbar ist während des Films eingeschlafen. War nicht so toll. Man raunt den Anderen ja schon während des Films gerne mal was zu.
Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Da musste ich jetzt wirklich ein wenig drüber nachdenken, habe sogar ein paar Minuten vor dem Bücherregal und am Fenster gestanden. Es gibt viele Romanfiguren, die ich sehr mag. Aber wenn ich mich für eine entscheiden muss, dann ist es Frank Lehmann aus Sven Regeners "Herr Lehmann"-Trilogie. Alle drei Bücher habe ich verschlungen. Und den Film liebe ich. Ebenso Sven Regeners Autorenlesungen.
Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
DIe SZ-Bibliothek aufsteigend nach Nummern. Ansonsten teils nach Genre oder Größe. Oder so wie es einfach passt. Ich brauche dringend ein größeres Bücherregal.
Lesen: Vor dem ins Bett gehen oder nach dem Aufstehen?
In letzter Zeit lese ich regelmäßig vor dem Einschlafen zehn bis dreißig Seiten, je nachdem. Auf dem Weg zur Arbeit meistens auch ein paar Seiten, generell bei jeder (Allein-)Bahnfahrt, wenn ich einen Sitzplatz habe. Morgens direkt nach dem Aufstehen kann ich keine Bücher lesen, zum Frühstück daher eher Videotext, Foren oder Blogs.
Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Diverse Fachbücher über Naturwissenschaften und Technik. Wenns Belletristik sein soll, dann den bereits oben erwähnten "Turm" von Uwe Tellkamp. Ist zwar ein meistenteils ein großartiges Buch, aber man quält sich trotzdem manchmal durch. Oder: "Das Parfüm" von Patrick Süskind. Habe ich selbst nie gelesen, aber bei dem, was man so über das Werk und den Film hört, muss es schauderhaft sein. Meine persönliche Meinung, natürlich.
Hardcover oder Paperback?
Im Bett lese ich sehr gerne Hardcoverbücher, unterwegs darf es lieber ein Paperback sein. Fach- und Lehrbücher auch lieber als Hardcover, weil es einfacher ist, sie auf dem Tisch offen zu behalten.
Zeitung aus Papier oder im Netz?
Ich suche mir meine Nachrichten meist über Blogs oder Twitter zusammen. Oder lese Videotext. Manchmal juckt es mich aber auch in den Fingern, dann kaufe ich mir morgens mal die "Welt kompakt".
Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Als Kind waren es die beiden "Jim Knopf"-Bände (von denen ich den zweiten zuerst gelesen habe), später dann erst "Harry Potter and the Order of the Phoenix" und dann die anderen Bücher der Reihe.
Deine liebste Literaturverfilmung?
"The Green Mile" ist einfach toll. "Der Name der Rose" aber auch. Und "Herr Lehmann". Mit Tom Hanks, Sean Connery und Christian Ulmen.
Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Täglich lese ich eigentlich nur meine liebsten Blogs und mein liebstes Forum. Monatlich muss es die "NEON" und das "Y-Magazin der Bundeswehr" sein. Im Herbst 2010 hatte ich drei Monate lang die "Neue Juristische Wochenschrift" im Probeabo.
Bevorzugte Urlaubslektüre?
Mein letzter richtiger Urlaub (von ein paar Tagen bei den Großeltern abgesehen), ist schon so lange her, dass ich keine bevorzugte Urlaubslektüre benennen kann. Wahrscheinlich würde ich mir für einen Urlaub vornehmen, mal drei komplette Bücher in einer Woche zu lesen.
Liebstes Kinderbuch?
"Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende.
Eine wunderbare Geschichte, die man auch heute noch seinen Kindern unbedingt vorsetzen sollte.
Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Beliebt es ja wohl, an dieser Stelle die Bibel zu nennen. Ich hatte mir immer mal vorgenommen, sie ganz zu lesen, hab es aber bisher nicht getan. Die eine oder andere Stelle habe ich aber trotzdem gelesen. Zwei, die man auch realistisch schaffen kann, sind "1984" und "Die Farm der Tiere" von George Orwell.
Soweit, so gut. Ich werfe das Stöckchen mal weiter an den Normcast, Annik von Schlaflos in München und die Pia. Ansonsten darf das Stöckchen gerne auch jeder aufheben, der es ansonsten (gut) findet.
16.12.2009
Mein liebstes Weihnachtsgedicht
Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend' geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff
28.11.2009
150 Great Books To Read Before You Die
Der Blaustrophobie-Matthias hat hier zwei interessante Listen gepostet: Die 100 meistgelesenen Bücher der Briten und die Top 50 desselben der Deutschen. Ich nehme mir mal die Freiheit, die Listen hier auch zu veröffentlichen und - wie auch Matthias - mal die Bücher zu markieren, die ich davon auch gelesen habe (fett) oder zumindest schon im Bücherschrank habe (kursiv).
Der Titel des Blogeintrages ist übrigens nicht zu hundert Prozent korrekt, da einige Bücher doppelt vorkommen...
Zunächst die Liste der Briten:
Ich werde die Liste mal für mich als Anhalt nehmen, welche Bücher es eventuell noch wert sind gelesen zu werden. Derzeit vervollständige ich noch meine SZ-Bibliothek, eine Sammlung hundert großer Romane des 20. Jahrhunderts. Einige der in den Listen genannten Bücher sind dort auch enthalten (zum Beispiel Ecos "Der Name der Rose" und "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera).
In den nächsten Tagen werde ich mal persönliche Bücherlisten hier einstellen.
Der Titel des Blogeintrages ist übrigens nicht zu hundert Prozent korrekt, da einige Bücher doppelt vorkommen...
Zunächst die Liste der Briten:
- Stolz und Vorurteil (Pride and Prejudice) – Jane Austen
- Herr der Ringe (The Lord of the Rings) – JRR Tolkien (englisch)
- Jane Eyre – Charlotte Brontë
- Harry Potter – JK Rowling
- Wer die Nachtigall stört (To kill a Mockingbird) – Harper Lee
- Die Bibel [in Teilen]
- Sturmhöhe (Wuthering Heights) – Emily Brontë
- 1984 (Nineteen Eighty Four) – George Orwell
- Der goldene Kompass, Das magische Messer und das Bernstein-Teleskop (His Dark Materials) – Philip Pullman
- Große Erwartungen (Great Expectations) – Charles Dickens
- Betty und ihre Schwestern (Little Women) – Louisa M Alcott
- Tess (Tess of the D’Urbervilles) – Thomas Hardy
- Catch 22 – Joseph Heller
- Alle Werke von Shakespeare (Complete Works of Shakespeare)
- Rebecca – Daphne Du Maurier
- Der kleine Hobbit (The Hobbit) – JRR Tolkien
- Birdsong – Sebastian Faulk
- Der Fänger im Roggen (Catcher in the Rye) – JD Salinger
- Die Frau des Zeitreisenden (The Time Traveler’s Wife) – Audrey Niffenegger
- Middlemarch – George Eliot
- Vom Winde verweht (Gone With The Wind) – Margaret Mitchell
- Der große Gatsby (The Great Gatsby) – Scott Fitzgerald
- Bleak House – Charles Dickens
- Krieg und Frieden (War and Peace) – Leo Tolstoy
- Die Anhalter Saga; Trilogie in 5 Bänden (The Hitch Hiker’s Guide to the Galaxy) – Douglas Adams
- Wiedersehen mit Brideshead (Brideshead Revisited) – Evelyn Waugh
- Verbrechen und Strafe (Crime and Punishment) – Fyodor Dostoyevsky
- Früchte des Zorns (Grapes of Wrath) – John Steinbeck
- Alice im Wunderland (Alice in Wonderland) – Lewis Carroll
- Wind in den Weiden (The Wind in the Willows) – Kenneth Grahame
- Anna Karenina – Leo Tolstoy
- David Copperfield – Charles Dickens
- Die Chroniken von Narnia (Chronicles of Narnia) – CS Lewis
- Emma – Jane Austen
- Überredung (Persuasion) – Jane Austen
- Die Abenteuer im Wandschrank oder Der Löwe und die Hexe (The Lion, The Witch and The Wardrobe) – CS Lewis
- Drachenläufer (The Kite Runner) – Khaled Hossein
- Corellis Mandoline (Captain Corelli’s Mandolin) – Louis De Bernieres
- Die Geisha (Memoirs of a Geisha) – Arthur Golden
- Winnie Puuh (Winnie the Pooh) – AA Milne
- Farm der Tiere (Animal Farm) – George Orwell
- Sakrileg (The Da Vinci Code) – Dan Brown
- Hundert Jahre Einsamkeit (One Hundred Years of Solitude) – Gabriel Garcia Marquez
- Owen Meaney (A Prayer for Owen Meaney) – John Irving
- Die Frau in Weiß (The Woman in White) – Wilkie Collins
- Anne auf Green Gables (Anne of Green Gables) – LM Montgomery
- Am grünen Rand der Welt (Far From The Madding Crowd) – Thomas Hardy
- Der Report der Magd (The Handmaid’s Tale) – Margaret Atwood
- Der Herr der Fliegen (Lord of the Flies) – William Golding
- Abbitte (Atonement) – Ian McEwan
- Schiffbruch mit Tiger (Life of Pi) – Yann Martel
- Der Wüstenplanet (Dune) – Frank Herbert
- Cold Comfort Farm
- Verstand und Gefühl (Sense and Sensibility) – Jane Austen
- Eine gute Partie (A Suitable Boy) – Vikram Seth
- Im Schatten des Windes (The Shadow of the Wind) – Carlos Ruiz Zafon
- Eine Geschichte aus zwei Städten (A Tale Of Two Cities) – Charles Dickens
- Schöne neue Welt (Brave New World) – Aldous Huxley
- Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone (The Curious Incident of the Dog in the Night) – Mark Haddon
- Die Liebe in den Zeiten der Cholera (Love In The Time Of Cholera) – Gabriel Garcia Marquez
- Von Mäusen und Menschen (Of Mice and Men) – John Steinbeck
- Lolita – Vladimir Nabokov
- Die geheime Geschichte (The Secret History) – Donna Tartt
- In meinem Himmel (The Lovely Bones) – Alice Sebold
- Der Graf von Monte Christo (Count of Monte Cristo) – Alexandre Dumas
- Unterwegs (On The Road) – Jack Kerouac
- Herzen in Aufruhr (Jude the Obscure) – Thomas Hardy
- Das Tagebuch der Bridget Jones (Bridget Jones’s Diary) – Helen Fielding
- Mitternachtskinder (Midnight’s Children) – Salman Rushdie
- Moby Dick – Herman Melville
- Oliver Twist – Charles Dickens
- Dracula – Bram Stoker
- Der geheime Garten (The Secret Garden) – Frances Hodgson Burnett
- Reif für die Insel (Notes From A Small Island) – Bill Bryson
- Ulysses – James Joyce
- Inferno (The Inferno) – Dante
- Der Kampf um die Insel (Swallows and Amazons) – Arthur Ransome
- Germinal – Emile Zola
- Jahrmarkt der Eitelkeiten (Vanity Fair) – William Makepeace Thackeray
- Besessen (Possession) – AS Byatt
- Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol) – Charles Dickens
- Der Wolkenatlas (Cloud Atlas) – David Mitchell
- Die Farbe Lila (The Color Purple) – Alice Walker
- Was vom Tage übrig blieb (The Remains of the Day) – Kazuo Ishiguro
- Madame Bovary – Gustave Flaubert
- Das Gleichgewicht der Welt (A Fine Balance) – Rohinton Mistry
- Schweinchen Wilbur und seine Freunde (Charlotte’s Web) – EB White
- Fünf Menschen, die Dir im Himmel begegnen (The Five People You Meet In Heaven) – Mitch Albom
- Adventures of Sherlock Holmes – Sir Arthur Conan Doyle
- The Faraway Tree Collection – Enid Blyton
- Herz der Finsternis (Heart of Darkness) – Joseph Conrad
- Der kleine Prinz (The Little Prince) – Antoine De Saint-Exupery
- Die Wespenfabrik (The Wasp Factory) – Iain Banks
- Unten am Fluss (Watership Down) – Richard Adams
- Ignaz oder die Verschwörung der Idioten (A Confederacy of Dunces) – John Kennedy Toole
- Eine Stadt wie Alice (A Town Like Alice) – Nevil Shute
- Die drei Musketiere (The Three Musketeers) – Alexandre Dumas
- Hamlet – William Shakespeare
- Charlie und die Schokoladenfabrik (Charlie and the Chocolate Factory) – Roald Dahl
- Les Miserables – Victor Hugo
Und jetzt schauen wir mal, was wir Deutschen so alles lesen:
- Der Herr der Ringe (Tolkien, John Ronald Reuel)
- Die Bibel
- Die Säulen der Erde (Follett, Ken)
- Das Parfum (Süskind, Patrick)
- Der kleine Prinz (Saint-Exupéry, Antoine de)
- Die Buddenbrooks (Mann, Thomas)
- Der Medicus (Gordon, Noah)
- Der Alchimist (Coelho, Paulo)
- Harry Potter und der Stein der Weisen (Rowling, Joanne K.)
- Die Päpstin (Cross, Donna W.)
- Tintenherz (Funke, Cornelia)
- Feuer und Stein (Gabaldon, Diana)
- Das Geisterhaus (Allende, Isabel)
- Der Vorleser (Schlink, Bernhard)
- Faust. Der Tragödie erster Teil (Goethe, Johann Wolfgang von)
- Der Schatten des Windes (Ruiz Zafón, Carlos)
- Stolz und Vorurteil (Austen, Jane)
- Der Name der Rose (Eco, Umberto)
- Illuminati (Brown, Dan)
- Effi Briest (Fontane, Theodor)
- Harry Potter und der Orden des Phönix (Rowling, Joanne K.)
- Der Zauberberg (Mann, Thomas)
- Vom Winde verweht (Mitchell, Margaret)
- Siddhartha (Hesse, Hermann)
- Die Entdeckung des Himmels (Mulisch, Harry)
- Die unendliche Geschichte (Ende, Michael)
- Das verborgene Wort (Hahn, Ulla)
- Die Asche meiner Mutter (McCourt, Frank)
- Narziß und Goldmund (Hesse, Hermann)
- Die Nebel von Avalon (Zimmer Bradley, Marion)
- Deutschstunde (Lenz, Siegfried)
- Die Glut (Márai, Sándor)
- Homo Faber (Frisch, Max)
- Die Entdeckung der Langsamkeit (Nadolny, Sten)
- Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Kundera, Milan)
- Hundert Jahre Einsamkeit (García Márquez, Gabriel)
- Owen Meany (Irving, John)
- Sofies Welt (Gaarder, Jostein)
- Per Anhalter durch die Galaxis (Adams, Douglas)
- Die Wand (Haushofer, Marlen)
- Gottes Werk und Teufels Beitrag (Irving, John)
- Die Liebe in den Zeiten der Cholera (García Márquez, Gabriel)
- Der Stechlin (Fontane, Theodor)
- Der Steppenwolf (Hesse, Hermann)
- Wer die Nachtigall stört… (Lee, Harper)
- Joseph und seine Brüder (Mann, Thomas)
- Der Laden (Strittmatter, Erwin)
- Die Blechtrommel (Grass, Günter)
- Im Westen nichts Neues (Remarque, Erich Maria)
- Der Schwarm (Schätzing, Frank)
Ich werde die Liste mal für mich als Anhalt nehmen, welche Bücher es eventuell noch wert sind gelesen zu werden. Derzeit vervollständige ich noch meine SZ-Bibliothek, eine Sammlung hundert großer Romane des 20. Jahrhunderts. Einige der in den Listen genannten Bücher sind dort auch enthalten (zum Beispiel Ecos "Der Name der Rose" und "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera).
In den nächsten Tagen werde ich mal persönliche Bücherlisten hier einstellen.
04.11.2009
Buchbesprechung: Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land
Ich habe selten so lange für ein Buch gebraucht. Und ebenso selten war ich zum einen froh, es endlich durchzuhaben und gleichzeitig froh, es überhaupt gelesen zu haben.
Der Turm von Uwe Tellkamp ist ein fast 1000 Seiten starkes Werk, durch das man sich zeitweise durchquält, das aber insgesamt doch ein Lesegenuss ist, auch wenn sich eine wirklich durchgängige Handlung nur schwer verfolgen lässt, zu groß sind oftmals die Themensprünge, was auch daran liegen mag, dass das Buch aus Sicht dreier recht verschiedener Hauptdarsteller erzählt wird.
Worum geht es? Im "Turm" beschreibt Uwe Tellkamp die letzten sieben Jahr der Deutschen Demokratischen Republik aus Sicht des Dresdner Bürgertums, aus Sicht vor allem von Christian Hoffmann (der zunächst Schüler und später Unteroffizier der NVA ist). Die beiden weiteren Charaktere sind Richard Hoffmann, Christians Vater und Meno Rohde, Christians Onkel.
Am Anfang liest sich das Buch sehr schleppend, der Autor ergeht sich in ausschweifenden Schilderungen von Orten und Ereignissen, die Sprache ist meist sehr hochgestochen, manche Sätze sind durchaus schonmal eine halbe Seite lang. Erst nach und nach wird dem geduldigen Leser klar, wie alles zusammenhängt. Die Bewohner des beschriebenen Milieus sind Angehörige einer Schicht, die es im Arbeiter-und-Bauern-Staat eigentlich gar nicht hätte geben dürfte. Aber auch der realexistierende Sozialismus braucht einige schlaue Köpfe. Richard Hoffmann ist Chirug, Meno Rohde Zoologe und Angestellter eines Verlages, Christian möchte Medizin studieren. Auch ansonsten "wimmelt" es von Ärzten, Anwälten und anderen Intellektuellen, die anderen Gesellschaftsschichten werden nur am Rande beschrieben.
Im Verlaufe des Buches entwickelt sich die Handlung fort, die meist streng getrennt ist, da sich die drei Hauptcharaktere kaum noch begegnen. Oftmals finden zwischen den einzelen Kapiteln wilde Themensprünge statt, das ganze erscheint teils mehr als ein Kaleidoskop aneinandergereihter Szenen als als zusammenhängender Roman, noch dadurch verstärkt, dass die vielen Dutzend Charaktere, die Tellkamp erfindet, oft nur einmal oder ansonsten in längeren Abständen erscheinen.
Auch bleiben die meisten Charaktere recht blass, oft scheint der Autor die Beschreibung der Verhältnisse in der späten DDR (die sehr gut gelungen ist, wenn auch oft klischeebehaftet und in ihrer geballten Masse unwirklich erscheinend) in den Vordergrund stellen zu wollen.
Ich habe selbst nicht in der DDR gelebt und kann daher nicht erschöpfend bewerten, ob die Verhältnisse wirklich so waren, wie sie Tellkamp (dessen "alter ego" eindeutig Christian Hoffmann zu sein scheint) beschreibt. Aber die Schilderungen sind sehr glaubwürdig und teils schockierend. Daher denke ich, dass viele ehemalige Bürgerinnen und Bürger der DDR bei Tellkamps Erzählungen wissend mit dem Kopf nicken werden - vorausgesetzt natürlich, sie haben das Buch auch gelesen. Die Auflagen- und Verkauszahlen sind für ein Buch dieses Umfangs und dieser Thematik erstaunlich, es bleibt aber zu befürchten, dass das Buch oft un- oder lediglich angelesen im Bücherschrank steht. Zwischenzeitlich war ich auf Drauf und Dran die Lektüre des Buches abzubrechen, habe insgesamt über vier Monate gebraucht. Aber: Die Stunden, die ich für die Erlebnisse von Meno, Richard, Christian und den anderen Personen geopfert habe, haben sich gelohnt.
"Der Turm" ist keine leichte Lektüre, man muss sich darauf einstellen, manchen Satz vielleicht zwei-, dreimal zu lesen, bevor man ihn erfasst hat. Einige Passagen sind manchmal auch geeignet, sie zu überspringen (insbesondere einige Tagebucheinträge von Meno, bei denen man sich fragt, was der Autor damit sagen will). Mittlerweile kann ich auch verstehen, wieso die Hörbuchfassung des Romans so kurz ist.
Für den ambitionierten, etwas überspitzt gesagt: schmerzfreien Leser ist "Der Turm" eine echte Empfehlung. Menschen, die nur hin und wieder leichte Lektüre "zu sich nehmen" werden von Stil und Umfang des Romans wohl eher abgeschreckt werden.
Zum Schluß sei noch gesagt, dass der Roman ungewöhnlich endet: Mit einem Doppelpunkt.
In einem Interview mit Spiegel Online ließ der Autor außerdem vor gut einem Jahr verlauten, der Roman sei Teil eines größeren Projekts. Man darf also gespannt sein.
"Der Turm" bei Amazon.de
"Der Turm" bei Wikipedia
Uwe Tellkamp bei Wikipedia
Der Turm von Uwe Tellkamp ist ein fast 1000 Seiten starkes Werk, durch das man sich zeitweise durchquält, das aber insgesamt doch ein Lesegenuss ist, auch wenn sich eine wirklich durchgängige Handlung nur schwer verfolgen lässt, zu groß sind oftmals die Themensprünge, was auch daran liegen mag, dass das Buch aus Sicht dreier recht verschiedener Hauptdarsteller erzählt wird.
Worum geht es? Im "Turm" beschreibt Uwe Tellkamp die letzten sieben Jahr der Deutschen Demokratischen Republik aus Sicht des Dresdner Bürgertums, aus Sicht vor allem von Christian Hoffmann (der zunächst Schüler und später Unteroffizier der NVA ist). Die beiden weiteren Charaktere sind Richard Hoffmann, Christians Vater und Meno Rohde, Christians Onkel.
Am Anfang liest sich das Buch sehr schleppend, der Autor ergeht sich in ausschweifenden Schilderungen von Orten und Ereignissen, die Sprache ist meist sehr hochgestochen, manche Sätze sind durchaus schonmal eine halbe Seite lang. Erst nach und nach wird dem geduldigen Leser klar, wie alles zusammenhängt. Die Bewohner des beschriebenen Milieus sind Angehörige einer Schicht, die es im Arbeiter-und-Bauern-Staat eigentlich gar nicht hätte geben dürfte. Aber auch der realexistierende Sozialismus braucht einige schlaue Köpfe. Richard Hoffmann ist Chirug, Meno Rohde Zoologe und Angestellter eines Verlages, Christian möchte Medizin studieren. Auch ansonsten "wimmelt" es von Ärzten, Anwälten und anderen Intellektuellen, die anderen Gesellschaftsschichten werden nur am Rande beschrieben.
Im Verlaufe des Buches entwickelt sich die Handlung fort, die meist streng getrennt ist, da sich die drei Hauptcharaktere kaum noch begegnen. Oftmals finden zwischen den einzelen Kapiteln wilde Themensprünge statt, das ganze erscheint teils mehr als ein Kaleidoskop aneinandergereihter Szenen als als zusammenhängender Roman, noch dadurch verstärkt, dass die vielen Dutzend Charaktere, die Tellkamp erfindet, oft nur einmal oder ansonsten in längeren Abständen erscheinen.
Auch bleiben die meisten Charaktere recht blass, oft scheint der Autor die Beschreibung der Verhältnisse in der späten DDR (die sehr gut gelungen ist, wenn auch oft klischeebehaftet und in ihrer geballten Masse unwirklich erscheinend) in den Vordergrund stellen zu wollen.
Ich habe selbst nicht in der DDR gelebt und kann daher nicht erschöpfend bewerten, ob die Verhältnisse wirklich so waren, wie sie Tellkamp (dessen "alter ego" eindeutig Christian Hoffmann zu sein scheint) beschreibt. Aber die Schilderungen sind sehr glaubwürdig und teils schockierend. Daher denke ich, dass viele ehemalige Bürgerinnen und Bürger der DDR bei Tellkamps Erzählungen wissend mit dem Kopf nicken werden - vorausgesetzt natürlich, sie haben das Buch auch gelesen. Die Auflagen- und Verkauszahlen sind für ein Buch dieses Umfangs und dieser Thematik erstaunlich, es bleibt aber zu befürchten, dass das Buch oft un- oder lediglich angelesen im Bücherschrank steht. Zwischenzeitlich war ich auf Drauf und Dran die Lektüre des Buches abzubrechen, habe insgesamt über vier Monate gebraucht. Aber: Die Stunden, die ich für die Erlebnisse von Meno, Richard, Christian und den anderen Personen geopfert habe, haben sich gelohnt.
"Der Turm" ist keine leichte Lektüre, man muss sich darauf einstellen, manchen Satz vielleicht zwei-, dreimal zu lesen, bevor man ihn erfasst hat. Einige Passagen sind manchmal auch geeignet, sie zu überspringen (insbesondere einige Tagebucheinträge von Meno, bei denen man sich fragt, was der Autor damit sagen will). Mittlerweile kann ich auch verstehen, wieso die Hörbuchfassung des Romans so kurz ist.
Für den ambitionierten, etwas überspitzt gesagt: schmerzfreien Leser ist "Der Turm" eine echte Empfehlung. Menschen, die nur hin und wieder leichte Lektüre "zu sich nehmen" werden von Stil und Umfang des Romans wohl eher abgeschreckt werden.
Zum Schluß sei noch gesagt, dass der Roman ungewöhnlich endet: Mit einem Doppelpunkt.
In einem Interview mit Spiegel Online ließ der Autor außerdem vor gut einem Jahr verlauten, der Roman sei Teil eines größeren Projekts. Man darf also gespannt sein.
"Der Turm" bei Amazon.de
"Der Turm" bei Wikipedia
Uwe Tellkamp bei Wikipedia
24.07.2009
Arbeitslos - und dann?
Das folgende Gedicht ist nicht von mir, sondern wurde mir von meiner Bekannten Christin zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Vom Hartz IV-Empfänger zum Juristen
Hartz IV – wenig Geld,
Täglich die Eu’s zusammenhalten,
wird kein Held auf dieser Welt
kann Hobbys kaum entfalten
Like Black Lab – „Remember“,
Mögliche Hartz IV Kürzung um 30 Prozent,
Geldknappheit im Dezember
Politik – wie kompetent
Monate der Langeweile,
Bewerbungen schreiben pur,
Behörden – bloß keine Eile
von Entspannung keine Spur
Freie Stellen erfragen,
Beruf und Ort - variabel
zahlreiche Absagen ertragen
Fazit der aktuellen Lage - miserabel
Doch Wochen später -
Aus die Maus
gefunden sei der Übeltäter
Jurabücher sind im Haus
Idee eines Studiums nahezu perfekt
Ein Schrei – Hurra!
Nebenjobs; Studienkredit ist gedeckt
mein Platz an der Uni – ich studiere Jura
Vom Hartz IV-Empfänger zum Juristen
Hartz IV – wenig Geld,
Täglich die Eu’s zusammenhalten,
wird kein Held auf dieser Welt
kann Hobbys kaum entfalten
Like Black Lab – „Remember“,
Mögliche Hartz IV Kürzung um 30 Prozent,
Geldknappheit im Dezember
Politik – wie kompetent
Monate der Langeweile,
Bewerbungen schreiben pur,
Behörden – bloß keine Eile
von Entspannung keine Spur
Freie Stellen erfragen,
Beruf und Ort - variabel
zahlreiche Absagen ertragen
Fazit der aktuellen Lage - miserabel
Doch Wochen später -
Aus die Maus
gefunden sei der Übeltäter
Jurabücher sind im Haus
Idee eines Studiums nahezu perfekt
Ein Schrei – Hurra!
Nebenjobs; Studienkredit ist gedeckt
mein Platz an der Uni – ich studiere Jura
24.01.2009
Als wir mal Kondome kaufen wollten...
Eine Kurzgeschichte von Stefan Kirschhöfer
"Kommst du jetzt mit oder nicht?"
"Ach, ich weiß nicht..."
"Mensch, ist doch das normalste von der Welt."
"Hm..."
"Bist du feige?"
"Nee, natürlich nicht."
"Dann komm' jetzt."
"Wenn du vorgehst..."
"Hmpf. Doch feige."
Zögernd folgte Tom, der es nicht auf sich sitzen lassen wollte, von Michael als Feigling bezeichnet zu werden, seinem besten Freund in den Drogeriemarkt. Es war einer von der typischen Sorte. Wie ein Supermarkt, nur wesentlich kleiner, mit viel zu engen Gängen, wo kaum zwei Leute nebeneinander herpassten. Außerdem gab es natürlich ein viel kleineres Sortiment, weniger Kunden und weniger Angestellte. Aber jeder kennt wohl diese Geschäfte. Und jeder junge Mann wird wohl schonmal in einer solchen Situation gewesen sein, in die sich die beiden 12jährigen nun begaben.
Die Kassiererin, die sie hereinkommen sah, lächelte ihnen freundlich zu, dann verschwanden sie aus ihrem Blickfeld und gingen, nein, eigentlich schlichen sie eher, die Gänge entlang. Prüfend ließ Michael seinen Blick die Regale entlanggleiten, an denen sie vorbeikamen. Haarshampoo, Duschgel, Seife, Toilettenpapier...
"Wo sind die Dinger bloß?" zischte er.
"Ich hab keine Ahnung", erwiderte Tom mit zitternder Stimme. Er hielt das ganze immer noch für keine gute Idee, aber was wollte man machen. Wenn sie das hier nicht schafften, wären sie bei Jens und den anderen unten durch und würden den Spott der Gruppe über sich ergehen lassen müssen - von der Nichtaufnahme ganz zu schweigen. Er seufzte innerlich. Warum musste das Leben immer so kompliziert sein? Eigentlich waren sie ja selbst schuld. Was wollte sie auch zu dieser Gruppe gehören? Erneut seufzte er, als ihm die scheinbar tausend Dinge einfielen, weshalb er Teil der Gruppe sein und sich außerdem ihren Respekt verdienen wollte. Und eigentlich konnte man sich schwerere Mutproben vorstellen als diese. Sein Vater hatte ihm mal erzählt, dass er in seiner Schulzeit Zigaretten oder Bier stehlen, einen Joint rauchen oder einen breiten Fluss hin und zurück durchschwimmen sollte, um verschiedenen, scheinbar coolen Gruppen anzuhören. Eindringlich hatte er Tom davor gewarnt, solche Dinge zu tun. Und dagegen war das hier ja wirklich harmlos, wenn es auch peinlich und unangenehm war. Aber er wollte zu dieser Gruppe gehören, das stand fest.
Sie hatten das Ende des ersten Ganges erreicht, ohne das Gesuchte gefunden zu haben. Auch im zweiten Gang fanden sie nicht das Gewünschte - Kekse und Limonade halfen ihnen nicht weiter. Sie gingen zurück, um nicht von der Kassiererin gesehen zu werden, wenn sie in den dritten Gang einbogen, in dem das Gewünschte zu finden sein musste, denn es war der letzte.
Sie betraten vorsichtig den Gang, während die Türglocke das Eintreten eines weiteren Kunden in den ansonsten, abgesehen von Tom, Michael und der Kassiererin, leeren Laden mitteilte. Eine Stimme sagte etwas und danach war ein Kichern zu vernehmen.
"Mädchen" zischte Tom seinem Freund zu, der ebenfalls leicht zusammengezuckt war. "Wir sollten uns beeilen".
"Du hast Recht, aber die werden doch eh da vorne im ersten Gang bleiben, beim Shampoo und diesen anderen Körperpflegesachen."
Sie gingen weiter in den Gang hinein und sahen sich um. Erst sah es so aus, als gäbe es das gewünschte Produkt wohl doch nicht in diesem Laden, was Tom halb verzweifelt, halb erleichtert feststellte. Doch dann winkte Michael ihn heran. "Schau mal hier, das haben wir doch gesucht." Er stand vor einem Teil des Regals, an dem mehrere Sorten flacher, quaderförmiger Packungen hingen. Tom ging schnell zu ihm hinüber, sich ein wenig ängstlich umblickend. "Was es da nicht alles gibt", staunte Michael. Er schien immer souveran, aber jetzt war auch Michael aufgeregt. "Hier, die sollten wir doch holen. 12er Pack. Mit Erdbeergeschmack." Er hielt es Tom triumphierend entgegen, der dessen Hand panisch nach unten drückte. "Nicht so laut", sagte er leise. Sie hörten ein lautes Kichern hinter sich, fuhren herum und sahen, dass die beiden Mädchen, die eben den Laden betreten hatte, um die Ecke bogen. Die beiden Jungs erstarrten und Michael ließ die Kondompackung fallen. "Hallo", sagte das eine der beiden Mädchen, die andere winkte. "Ähm, hi, Andrea. Hi, Sabine", sagte Michael. Tom bekam kein Wort heraus. Andrea und Sabine gingen beide in ihre Klasse, waren jedoch ein Jahr älter, da sie einmal sitzengeblieben waren. Tom war seit Anfang des Schuljahres total in Andrea verliebt, seit sie mit ihm ihr Pausenbrot geteilt hatte, weil er seins zuhause vergessen hatte. Sie hatte ihn dabei nett angelächelt, seit dem war es um ihn geschehen. Und Michael schwärmte ihm immer von Sabine vor, wie sie ihn im Bus auf dem Heimweg manchmal ansähe und überhaupt sei sie ja das tollste Mädchen der Welt.
"Was macht ihr denn hier?" fragte Sabine, als die Jungs nichts weiter sagten. "Äh, nichts", sagte Michael, nun auch sichtlich nervös und versuchte, die heruntergefallene Kondompackung mit dem Fuß unter das Regal zu schieben. Sabine kam herüber und hob sie auf. "Du hast da was fallen gelassen", sagte sie lächelnd und hob die Packung auf. Sie warf einen Blick darauf, zwinkerte ihm zu und winkte Andrea herbei. Tom wäre am liebten im Boden versunken, so peinlich war ihm das. "Ihr wollte Kondome kaufen?" fragte Andrea. "Wollte nur mal gucken" nuschelte Michael. Die Mädchen kicherten, was die Stimmung der Jungs nicht gerade verbesserte. "W-was sucht ihr denn eigentlich hier?" fasste sich Tom ein Herz. Sabine lächelte, drückte Michael die Kondompackung in die Hand, ging ein Stück weiter den Gang entlang, nahm zwei weiße Packungen aus dem Regal. Eine gab sie Andrea und die andere drücke sie Tom in die Hand. "Tampons" las der vor. Er hatte so eine Packung im Badezimmer gesehen und wusste, dass sie seine Mutter gehörte, hatte jedoch keinen Schimmer, wozu die Dinger gut sein sollten. "Genau", sagte Sabine. "Tampons." Die beiden Mädchen lächelten und schienen die Situation überhaupt nicht peinlich zu finden, was Tom verwunderte. Sie machten aber auch nicht den Eindruck, als würden sie sich über die Jungs lustig machen. "Also, bis dann", sagte Andrea, wobei Tom den Eindruck hatte, sie würde ausschließlich mit ihm sprechen. Er spürte wie er rot wurde. Michael brachte keinen Ton heraus. Die Mädchen entfernten sich lachend in Richtung der Kasse.
"W-wir können uns in der Schule nicht mehr sehen lassen", presste Michael hervor. "Mein Gott, war mir das peinlich."
Tom hatte den Eindruck, als sei Michael nun der Feigling. Er selbst spürte, dass er gar nicht mehr so viel Angst hatte. "Ich glaube nicht, dass das jetzt so schlimm war..." "NICHT SCHLIMM?" rief Michael, viel zu laut. Ein Lachen war von der Kasse zu hören, dann verkündete die Türglocke, dass die Mädchen das Geschäft verlassen hatten. "Darüber müssen wir uns später Gedanken machen", sagte Tom. "Jetzt lass uns das hier erledigen, ich will hier raus." Er nahm Michael die Kondompackung aus der Hand und ging mit festen Schritten in Richtung Kasse. Als er die Kondome auf das Warenband legte, stieg doch wieder Panik in ihm auf. Denn an der Kasse saß natürlich die Kassiererin, die sie vorhin schon angelächelt hatte. "Hallo", sagte die Kassierin. Tom sah auf den Boden, während sie den Scanner über den Barcode der Packung zog. "4,60" sagte sie freundlich. Tom legte einen fünf Euroschein auf das Band und wartete mit rasendem Puls bis sie ihm das Wechselgeld in die Hand drückte. Er nahm es, schob die Packung in seine Tasche und rannte aus dem Laden, Michael hinterher. Sie liefen um die nächste Hausecke und drückten sich keuchend an die Wand. "Mann", sagte Michael, und ein gewisser Stolz schwang in seiner Stimme mit, "das hätte ich ja jetzt nicht von dir gedacht..."
"Ich auch nicht", sagte eine helle Stimme plötzlich neben ihnen. Sie zucken zusammen und blickten nach rechts. Kaugummi kauend standen dort Sabine und Andrea. Sabine kam auf die beiden zu, nahm die beiden an je einer Hand und zog sie in Richtung einer nahegelegenen Bank, während Andrea ihnen folgte. "Ich glaube", sagte Sabine, "wir müssen uns mal von Frau zu Mann unterhalten."
ENDE
"Kommst du jetzt mit oder nicht?"
"Ach, ich weiß nicht..."
"Mensch, ist doch das normalste von der Welt."
"Hm..."
"Bist du feige?"
"Nee, natürlich nicht."
"Dann komm' jetzt."
"Wenn du vorgehst..."
"Hmpf. Doch feige."
Zögernd folgte Tom, der es nicht auf sich sitzen lassen wollte, von Michael als Feigling bezeichnet zu werden, seinem besten Freund in den Drogeriemarkt. Es war einer von der typischen Sorte. Wie ein Supermarkt, nur wesentlich kleiner, mit viel zu engen Gängen, wo kaum zwei Leute nebeneinander herpassten. Außerdem gab es natürlich ein viel kleineres Sortiment, weniger Kunden und weniger Angestellte. Aber jeder kennt wohl diese Geschäfte. Und jeder junge Mann wird wohl schonmal in einer solchen Situation gewesen sein, in die sich die beiden 12jährigen nun begaben.
Die Kassiererin, die sie hereinkommen sah, lächelte ihnen freundlich zu, dann verschwanden sie aus ihrem Blickfeld und gingen, nein, eigentlich schlichen sie eher, die Gänge entlang. Prüfend ließ Michael seinen Blick die Regale entlanggleiten, an denen sie vorbeikamen. Haarshampoo, Duschgel, Seife, Toilettenpapier...
"Wo sind die Dinger bloß?" zischte er.
"Ich hab keine Ahnung", erwiderte Tom mit zitternder Stimme. Er hielt das ganze immer noch für keine gute Idee, aber was wollte man machen. Wenn sie das hier nicht schafften, wären sie bei Jens und den anderen unten durch und würden den Spott der Gruppe über sich ergehen lassen müssen - von der Nichtaufnahme ganz zu schweigen. Er seufzte innerlich. Warum musste das Leben immer so kompliziert sein? Eigentlich waren sie ja selbst schuld. Was wollte sie auch zu dieser Gruppe gehören? Erneut seufzte er, als ihm die scheinbar tausend Dinge einfielen, weshalb er Teil der Gruppe sein und sich außerdem ihren Respekt verdienen wollte. Und eigentlich konnte man sich schwerere Mutproben vorstellen als diese. Sein Vater hatte ihm mal erzählt, dass er in seiner Schulzeit Zigaretten oder Bier stehlen, einen Joint rauchen oder einen breiten Fluss hin und zurück durchschwimmen sollte, um verschiedenen, scheinbar coolen Gruppen anzuhören. Eindringlich hatte er Tom davor gewarnt, solche Dinge zu tun. Und dagegen war das hier ja wirklich harmlos, wenn es auch peinlich und unangenehm war. Aber er wollte zu dieser Gruppe gehören, das stand fest.
Sie hatten das Ende des ersten Ganges erreicht, ohne das Gesuchte gefunden zu haben. Auch im zweiten Gang fanden sie nicht das Gewünschte - Kekse und Limonade halfen ihnen nicht weiter. Sie gingen zurück, um nicht von der Kassiererin gesehen zu werden, wenn sie in den dritten Gang einbogen, in dem das Gewünschte zu finden sein musste, denn es war der letzte.
Sie betraten vorsichtig den Gang, während die Türglocke das Eintreten eines weiteren Kunden in den ansonsten, abgesehen von Tom, Michael und der Kassiererin, leeren Laden mitteilte. Eine Stimme sagte etwas und danach war ein Kichern zu vernehmen.
"Mädchen" zischte Tom seinem Freund zu, der ebenfalls leicht zusammengezuckt war. "Wir sollten uns beeilen".
"Du hast Recht, aber die werden doch eh da vorne im ersten Gang bleiben, beim Shampoo und diesen anderen Körperpflegesachen."
Sie gingen weiter in den Gang hinein und sahen sich um. Erst sah es so aus, als gäbe es das gewünschte Produkt wohl doch nicht in diesem Laden, was Tom halb verzweifelt, halb erleichtert feststellte. Doch dann winkte Michael ihn heran. "Schau mal hier, das haben wir doch gesucht." Er stand vor einem Teil des Regals, an dem mehrere Sorten flacher, quaderförmiger Packungen hingen. Tom ging schnell zu ihm hinüber, sich ein wenig ängstlich umblickend. "Was es da nicht alles gibt", staunte Michael. Er schien immer souveran, aber jetzt war auch Michael aufgeregt. "Hier, die sollten wir doch holen. 12er Pack. Mit Erdbeergeschmack." Er hielt es Tom triumphierend entgegen, der dessen Hand panisch nach unten drückte. "Nicht so laut", sagte er leise. Sie hörten ein lautes Kichern hinter sich, fuhren herum und sahen, dass die beiden Mädchen, die eben den Laden betreten hatte, um die Ecke bogen. Die beiden Jungs erstarrten und Michael ließ die Kondompackung fallen. "Hallo", sagte das eine der beiden Mädchen, die andere winkte. "Ähm, hi, Andrea. Hi, Sabine", sagte Michael. Tom bekam kein Wort heraus. Andrea und Sabine gingen beide in ihre Klasse, waren jedoch ein Jahr älter, da sie einmal sitzengeblieben waren. Tom war seit Anfang des Schuljahres total in Andrea verliebt, seit sie mit ihm ihr Pausenbrot geteilt hatte, weil er seins zuhause vergessen hatte. Sie hatte ihn dabei nett angelächelt, seit dem war es um ihn geschehen. Und Michael schwärmte ihm immer von Sabine vor, wie sie ihn im Bus auf dem Heimweg manchmal ansähe und überhaupt sei sie ja das tollste Mädchen der Welt.
"Was macht ihr denn hier?" fragte Sabine, als die Jungs nichts weiter sagten. "Äh, nichts", sagte Michael, nun auch sichtlich nervös und versuchte, die heruntergefallene Kondompackung mit dem Fuß unter das Regal zu schieben. Sabine kam herüber und hob sie auf. "Du hast da was fallen gelassen", sagte sie lächelnd und hob die Packung auf. Sie warf einen Blick darauf, zwinkerte ihm zu und winkte Andrea herbei. Tom wäre am liebten im Boden versunken, so peinlich war ihm das. "Ihr wollte Kondome kaufen?" fragte Andrea. "Wollte nur mal gucken" nuschelte Michael. Die Mädchen kicherten, was die Stimmung der Jungs nicht gerade verbesserte. "W-was sucht ihr denn eigentlich hier?" fasste sich Tom ein Herz. Sabine lächelte, drückte Michael die Kondompackung in die Hand, ging ein Stück weiter den Gang entlang, nahm zwei weiße Packungen aus dem Regal. Eine gab sie Andrea und die andere drücke sie Tom in die Hand. "Tampons" las der vor. Er hatte so eine Packung im Badezimmer gesehen und wusste, dass sie seine Mutter gehörte, hatte jedoch keinen Schimmer, wozu die Dinger gut sein sollten. "Genau", sagte Sabine. "Tampons." Die beiden Mädchen lächelten und schienen die Situation überhaupt nicht peinlich zu finden, was Tom verwunderte. Sie machten aber auch nicht den Eindruck, als würden sie sich über die Jungs lustig machen. "Also, bis dann", sagte Andrea, wobei Tom den Eindruck hatte, sie würde ausschließlich mit ihm sprechen. Er spürte wie er rot wurde. Michael brachte keinen Ton heraus. Die Mädchen entfernten sich lachend in Richtung der Kasse.
"W-wir können uns in der Schule nicht mehr sehen lassen", presste Michael hervor. "Mein Gott, war mir das peinlich."
Tom hatte den Eindruck, als sei Michael nun der Feigling. Er selbst spürte, dass er gar nicht mehr so viel Angst hatte. "Ich glaube nicht, dass das jetzt so schlimm war..." "NICHT SCHLIMM?" rief Michael, viel zu laut. Ein Lachen war von der Kasse zu hören, dann verkündete die Türglocke, dass die Mädchen das Geschäft verlassen hatten. "Darüber müssen wir uns später Gedanken machen", sagte Tom. "Jetzt lass uns das hier erledigen, ich will hier raus." Er nahm Michael die Kondompackung aus der Hand und ging mit festen Schritten in Richtung Kasse. Als er die Kondome auf das Warenband legte, stieg doch wieder Panik in ihm auf. Denn an der Kasse saß natürlich die Kassiererin, die sie vorhin schon angelächelt hatte. "Hallo", sagte die Kassierin. Tom sah auf den Boden, während sie den Scanner über den Barcode der Packung zog. "4,60" sagte sie freundlich. Tom legte einen fünf Euroschein auf das Band und wartete mit rasendem Puls bis sie ihm das Wechselgeld in die Hand drückte. Er nahm es, schob die Packung in seine Tasche und rannte aus dem Laden, Michael hinterher. Sie liefen um die nächste Hausecke und drückten sich keuchend an die Wand. "Mann", sagte Michael, und ein gewisser Stolz schwang in seiner Stimme mit, "das hätte ich ja jetzt nicht von dir gedacht..."
"Ich auch nicht", sagte eine helle Stimme plötzlich neben ihnen. Sie zucken zusammen und blickten nach rechts. Kaugummi kauend standen dort Sabine und Andrea. Sabine kam auf die beiden zu, nahm die beiden an je einer Hand und zog sie in Richtung einer nahegelegenen Bank, während Andrea ihnen folgte. "Ich glaube", sagte Sabine, "wir müssen uns mal von Frau zu Mann unterhalten."
ENDE
02.12.2008
Es geht voran...
Einige Zeit habe ich Pause gemacht, aus Zeitmangel, aus Mangel an Ideen, aus Mangel an Schreib-Lust, aber jetzt geht es doch mal wieder weiter. Mein Romanprojekt - mehr dazu in Kürze in einer neuen Podcast-Folge (ja, auch der ClickPod kehrt aus der "Sommerpause" zurück) - ist in den letzten Tagen wieder um ein paar Seiten fortgeschritten, mittlerweile sind immer drei Charaktere "geboren" worden. Ich habe auch schon konkretere Ideen, wie es auf den nächsten Seiten weitergeht und das "Große Ganze" ist mir auch schon in etwa klar.
24.06.2008
Literatur-Overkill
Die Fußball-EM wird ja schon am Sonntag beendet sein. Was macht man denn da mit der ganzen abendlichen Freizeit? Ich habe mir vorgenommen, mal wieder ein wenig mehr zu lesen und mich daher mit ein wenig Literatur versorgt. Als da wären:
Nick Hornby - Fever Pitch (auf Englisch, als Paperback und als Hörbuch)
Wikipedia sagt dazu: Das Buch behandelt das Leben eines Fußball-Fans und ist in Form eines Tagebuchs verfasst, wobei jedem Eintrag ein Fußballergebnis vorausgeht. Die Originalausgabe sowie die deutsche Übersetzung erschienen 1992. Hornbys Buch ist eine Hommage an den FC Arsenal, ein Buch über das Erwachsenwerden, die Suche nach sich selbst, Familie und Freunden.
Habe das Buch bereits angefangen zu hören/lesen und bin fasziniert davon, was aber durchaus auch daran liegen mag, dass ich mich sehr für Fußball interessiere. Ob ein Hasser dieses Sports das Buch ebenso mögen würde, vermag ich nicht zu beurteilen. Am Hörbuch finde ich sehr schön, dass es nicht gekürzt ist. Außerdem liebe ich den britischen Akzent, mit der Julian Rhind-Tutt den Text vorträgt. Die Lesegeschwindigkeit ist "intermediate", also mittel, ich habe mich nach einigen Minuten an das Tempo gewöhnt.
Michael Wein - Schicksalstage der deutschen Geschichte
Amazon.de sagt zu diesem Werk: Was genau ereignete sich am 7. August 936 bei der Krönung Ottos I., am 24. Oktober 1648 zum Ende des Dreißigjährigen Krieges oder am 9. November 1989 beim Brandenburger Tor?
Der Publizist Martin Wein macht 21 Meilensteine der deutschen Geschichte an konkreten Daten fest und erzählt spannend und anschaulich zahllose erstaunliche Einzelabläufe, die Epoche machten.
Angefangen habe ich bereits auch dieses Buch, befinde mich im zweiten Kapitel, wo es um die Krönung Otto I. geht. Das Buch hat etwa 500 Seiten und hat mich bisher begeistert. Zwar interessieren mich die Ereignisse der neueren Geschichte, die im Buch beschrieben sind (Wannseekonferenz, Anschluss Österreich, Wiedervereinigung) mehr als die "alte" deutsche Geschichte, aber ich freue mich durchaus auf den ausführlichen Streifzug durch die Jahrhunderte. Das Buch habe ich sehr günstig in der Mayerschen Buchhandlung erstanden, auch bei Amazon ist es preiswert zu bekommen.
Michael Crichton - Beute habe ich mir als Hörbuch gekauft
Gelesen wird es von Hannes Jaenicke, ich habe aber erst ein paar Minuten lang reingehört.
Amazon.de schreibt dieses dazu: Der arbeitslose Biotechnologe Jack wird in die Wüste von Nevada gerufen, wo ein Riesenunternehmen im Auftrag des US-Militärs Miniatur-Überwachungsanlagen bauen soll, die auf organischen Mini-Strukturen basieren. Menschliches Versagen hat hier zu einer Katastrophe geführt, die sich auszubreiten droht. Denn die künstlichen Maschinen-Organismen sind entwichen, und drohen nun ihrerseits Beute auf den Menschen zu machen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Der Beschreibung nach scheint dieser Roman ein Thriller mit techno-biologischem Hintergrund zu sein, speziell geht es um Nanotechnologie.
Die Amazon-Rezensenten (142) verteilen durchschnittlich 4,75 von 5 Sternen. Ich lasse mich mal überraschen und werde hier oder im Podcast mehr dazu erzählen, sobald ich das Hörbuch angehört habe.
Last, but not least:
Alastair Reynolds - Die Arche habe ich mir heute als Taschenbuch besorgt.
Ich hatte noch einen Buchgutschein im Wert von zehn Euro, den ich heute einlösen wollte. Da ich schon länger keinen ganzen Science-Fictio-Roman mehr gelesen hatte (das letzte aus diesem Genre waren ein paar Roboter-Kurzgeschichten von Isaac Asimov), begab ich mich also in die Sci-Fi/Fantasy-Ecke. Ein paar Star Wars-Bücher sprangen mir ins Auge und dann schließlich das dicke Buch, dass ich mir dann gekauft habe. 850 Seiten für 9,95€ und ein Klappentext, der eine interessante Geschichte verspricht.
Kurz: Es ist das 27. Jahrhundert, die Menschheit expandiert mit riesigen Schiffen immer weiter ins All und trifft plötzlich auf eine Maschinenzivilisation, die nach sich ausbreitenden biologischen Zivilisationen sucht, um diese zu bekämpfen. Und nun trifft es die Menschheit...
Sicherlich ist dieser Roman nur etwas für Sci-Fi-Fans. Auf Amazon habe ich in einer Rezension gelesen, man müsse einen anderen Roman von Reynolds gelesen haben, um dieses Buch richtig zu verstehen. Mal sehen. Wenn mir das Buch gut gefällt, kaufe ich gerne auch weitere Bücher. Auch wenn die Reihe sicherlich nicht an Asimovs Foundation-Trilogie herankommen wird. Keine Space Opera kann das.
Ach ja: Meine Liebste hat sich zuletzt das Hörbuch von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" angeschafft, das unsere derzeitige akustische Einschlafunterhaltung darstellt. Und das Hörbuch vom "Hobbit" ist bereits unterwegs.
Und als nächstes auf meiner "Anschaff-Liste" ist "SLAM" von Nick Hornby. Aber gemach, erstmal ist einiges zu lesen/hören.
Nick Hornby - Fever Pitch (auf Englisch, als Paperback und als Hörbuch)
Wikipedia sagt dazu: Das Buch behandelt das Leben eines Fußball-Fans und ist in Form eines Tagebuchs verfasst, wobei jedem Eintrag ein Fußballergebnis vorausgeht. Die Originalausgabe sowie die deutsche Übersetzung erschienen 1992. Hornbys Buch ist eine Hommage an den FC Arsenal, ein Buch über das Erwachsenwerden, die Suche nach sich selbst, Familie und Freunden.
Habe das Buch bereits angefangen zu hören/lesen und bin fasziniert davon, was aber durchaus auch daran liegen mag, dass ich mich sehr für Fußball interessiere. Ob ein Hasser dieses Sports das Buch ebenso mögen würde, vermag ich nicht zu beurteilen. Am Hörbuch finde ich sehr schön, dass es nicht gekürzt ist. Außerdem liebe ich den britischen Akzent, mit der Julian Rhind-Tutt den Text vorträgt. Die Lesegeschwindigkeit ist "intermediate", also mittel, ich habe mich nach einigen Minuten an das Tempo gewöhnt.
Michael Wein - Schicksalstage der deutschen Geschichte
Amazon.de sagt zu diesem Werk: Was genau ereignete sich am 7. August 936 bei der Krönung Ottos I., am 24. Oktober 1648 zum Ende des Dreißigjährigen Krieges oder am 9. November 1989 beim Brandenburger Tor?
Der Publizist Martin Wein macht 21 Meilensteine der deutschen Geschichte an konkreten Daten fest und erzählt spannend und anschaulich zahllose erstaunliche Einzelabläufe, die Epoche machten.
Angefangen habe ich bereits auch dieses Buch, befinde mich im zweiten Kapitel, wo es um die Krönung Otto I. geht. Das Buch hat etwa 500 Seiten und hat mich bisher begeistert. Zwar interessieren mich die Ereignisse der neueren Geschichte, die im Buch beschrieben sind (Wannseekonferenz, Anschluss Österreich, Wiedervereinigung) mehr als die "alte" deutsche Geschichte, aber ich freue mich durchaus auf den ausführlichen Streifzug durch die Jahrhunderte. Das Buch habe ich sehr günstig in der Mayerschen Buchhandlung erstanden, auch bei Amazon ist es preiswert zu bekommen.
Michael Crichton - Beute habe ich mir als Hörbuch gekauft
Gelesen wird es von Hannes Jaenicke, ich habe aber erst ein paar Minuten lang reingehört.
Amazon.de schreibt dieses dazu: Der arbeitslose Biotechnologe Jack wird in die Wüste von Nevada gerufen, wo ein Riesenunternehmen im Auftrag des US-Militärs Miniatur-Überwachungsanlagen bauen soll, die auf organischen Mini-Strukturen basieren. Menschliches Versagen hat hier zu einer Katastrophe geführt, die sich auszubreiten droht. Denn die künstlichen Maschinen-Organismen sind entwichen, und drohen nun ihrerseits Beute auf den Menschen zu machen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Der Beschreibung nach scheint dieser Roman ein Thriller mit techno-biologischem Hintergrund zu sein, speziell geht es um Nanotechnologie.
Die Amazon-Rezensenten (142) verteilen durchschnittlich 4,75 von 5 Sternen. Ich lasse mich mal überraschen und werde hier oder im Podcast mehr dazu erzählen, sobald ich das Hörbuch angehört habe.
Last, but not least:
Alastair Reynolds - Die Arche habe ich mir heute als Taschenbuch besorgt.
Ich hatte noch einen Buchgutschein im Wert von zehn Euro, den ich heute einlösen wollte. Da ich schon länger keinen ganzen Science-Fictio-Roman mehr gelesen hatte (das letzte aus diesem Genre waren ein paar Roboter-Kurzgeschichten von Isaac Asimov), begab ich mich also in die Sci-Fi/Fantasy-Ecke. Ein paar Star Wars-Bücher sprangen mir ins Auge und dann schließlich das dicke Buch, dass ich mir dann gekauft habe. 850 Seiten für 9,95€ und ein Klappentext, der eine interessante Geschichte verspricht.
Kurz: Es ist das 27. Jahrhundert, die Menschheit expandiert mit riesigen Schiffen immer weiter ins All und trifft plötzlich auf eine Maschinenzivilisation, die nach sich ausbreitenden biologischen Zivilisationen sucht, um diese zu bekämpfen. Und nun trifft es die Menschheit...
Sicherlich ist dieser Roman nur etwas für Sci-Fi-Fans. Auf Amazon habe ich in einer Rezension gelesen, man müsse einen anderen Roman von Reynolds gelesen haben, um dieses Buch richtig zu verstehen. Mal sehen. Wenn mir das Buch gut gefällt, kaufe ich gerne auch weitere Bücher. Auch wenn die Reihe sicherlich nicht an Asimovs Foundation-Trilogie herankommen wird. Keine Space Opera kann das.
Ach ja: Meine Liebste hat sich zuletzt das Hörbuch von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" angeschafft, das unsere derzeitige akustische Einschlafunterhaltung darstellt. Und das Hörbuch vom "Hobbit" ist bereits unterwegs.
Und als nächstes auf meiner "Anschaff-Liste" ist "SLAM" von Nick Hornby. Aber gemach, erstmal ist einiges zu lesen/hören.
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