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04.02.2013

"Findsch jeil"

Gestern Abend steige ich um kurz vor neun am Hauptbahnhof in den wartenden Bus der Linie 019 ein, in dem schon einige Fahrgäste sitzen und auf die Abfahrt warten. Der Busfahrer hat die Vordertür nur zur Hälfte geöffnet. Durchaus sinnvoll, bei den aktuellen Temperaturen draußen.

Ich zwänge mich mit meinem Rucksack voller Sportsachen durch die Tür, werfe dem Fahrer, der auf sein Handy blickt, ein "n'Abend" zu und halte mein Ticket vor den Scanner, der mit einem lauten "Piep" und einem grünen Pfeil dessen Gültigkeit anzeigt.

Der Fahrer blickt erstaunt von seinem Handy auf und sagt vernehmlich, während ich nach hinten gehe mit lokalem Akzent: "Juten Abend! Der erste Faahjast heut Abend der 'nen juten Abend wünscht! Findsch jeil!"

Ich suche mir einen Platz an der hinteren Ausstiegstür und grinse vor mich hin.


01.10.2012

Zigarettenwerbung mit Lokalkolorit

Zuerst ist mir diese Werbung auf einem Plakat in Mönchengladbach aufgefallen. Heute hatte ich in Duisburg die Möglichkeit, eines zu fotografieren:


Die Idee finde ich eigentlich ganz lustig und aus Marketingsicht ist sie sicherlich erfolgversprechend. Jetzt kann der geneigte Raucher überall zeigen, wo er herkommt und wo er normalerweise seiner Sucht frönt. Und den einen oder die andere regt es vielleicht zum Schachtelsammeln an...
Generell bin ich aber gegen Zigarettenwerbung. Gehört meiner Meinung nach - genau wie im Kino - verboten. Ich toleriere Raucher, stehe auch in Raucherpausen mit ihnen draußen (nicht wegen des Qualms, sondern wegen der Konversation), aber das Zeug muss nicht nocht offensiv beworben werden. Die Tabakindustrie sieht das logischerweise anders und wird ihre Lobbyarbeit weiter erledigen. Und da unser Staat ja am Qualm ordentlich mitverdient, wird sich so schnell daran nichts ändern.

Am Rande noch: Mir ist diese Werbung für die "Krombacher Fassbrause" aufgefallen. Dachte zunächst, das wäre irgendein Bier-Limo-Mixgetränk. Habe mir aber jetzt sagen lassen, dass es eine reine Limonade ist.
Klar, natürlich darf jedes Unternehmen (auch jede Brauerei) produzieren, was sie will... Aber hier scheint mir das Marketing auf die Idee gekommen zu sein, die Marke für ein junges Publikum, dass noch keinen Alkohol trinken darf, bekannt und attraktiv machen. Beizeiten kann man dann ja auf die anderen Produkte umsteigen.

Das sollen hier keine Beschuldigungen oder dergleichen sein, ich mache mir nur meine höchsteigenen Gedanken. Nachtigall, ick hör' dir trapsen.

14.04.2012

Fetzen - 14.04.2012

Heute im Bus gehört: "Und, bis wann dürft ihr so draußen bleiben". Das ist für mich so 1999/2000...

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Im Regionalexpress, kurz vor dem Halt am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Durchsage: "Mein Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Düsseldorf Hauptbahnhof. Sie haben dort Anschluß an..."

Mitfahrerin I: "Sind wir schon in Düsseldorf? Dann muss ich nämlich aussteigen."
Mitfahrerin II: "Schapp keine Ahnung."

Automatische Ansage: "Nächste Station: Düsseldorf Hauptbahnhof."

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Im Bus auf dem Weg von Recklinghausen nach Waltrop. Eine Mutter und ein Kind sitzen hinter der hinteren Tür. Das Kind hämmert ständig mit der Hand gegen das Fenster, auf den Sitz oder an die Haltestangen. Zudem ruft es laut durch den Bus. Ich bin davon schon ein wenig genervt, schaue ein paar Mal nach hinten und stelle fest, dass das Kind offensichtlich geistig behindert ist. Ein simples Zur-Ordnung-rufen wie bei "normalen" Kindern seitens der Mutter hat wohl wenig Sinn, wie ich einsehe. Ich mache mir also Musik an und achte nicht weiter darauf. Man gewöhnt sich irgendwann auch dran. Nach und nach wird der Bus auf der Fahrt voller. Eine Dame älteren Jahrgangs legt sich mit der Mutter an, motzt herum, beschuldigt das Kind - woraufhin eine Mitfahrerin sie bestimmt darauf hinweist, dass das Kind ja wohl nichts dafür können - und geht schließlich sogar zum Fahrer. Der kann natürlich nichts machen, wieso auch: Geistig behinderte Kinder verhalten sich eben manchmal etwas anders als andere Kinder. Klar, dass das bisweilen etwas störend wirkt. Als die Dame sich jedoch lautstark mit der Mutter streitet und schließlich Worte wie "Halten Sie einfach die Fresse" in deren Richtung ausspricht, reicht es einer jungen Mitfahrerin, die links von mir sitzt. "Ich glaube wohl, ich spinne" sagt sie zu der älteren Dame. Sie spricht mir aus der Seele. "Toleranz ist Glücksache" sage ich zu ihr, woraufhin sie nickt. Danach ist es ruhig im Bus. Die Dame ist irgendwann ausgestiegen, ohne noch etwas zu sagen.

Der Umgang mit Behinderten ist in der Öffentlichkeit für viele immer noch recht schwierig. Ich nehme mich davon auch nicht ganz aus, auch ich habe da Berühungsängste. Wir müssen dringend lernen, diese Menschen zu achten und ihr Anderssein zu respektieren. Besonders Toleranz ist dringend vonnöten. Und vielleicht auch einfach mal ein Lächeln.

25.03.2012

Is' klar...

Man versucht es immer wieder und ich möchte nicht wissen, wie viele Leute darauf hereinfallen...

Folgendes kam die Tage per Mail:


"Guten Tag Herr Clickpod,

aufgrund eines automatisierten Abgleiches Ihrer Kundendaten mit Vergleichsstatistiken wurde das Risiko eines Zahlungsausfalls für Ihr Konto als überdurchschnittlich hoch eingestuft. Um weiterhin problemlos die Zahlungsmethode Bankeinzug nutzen zu können, bitten wir Sie eine Kreditkarte - als Sicherheit bei Zahlungsausfällen - bei uns zu registrieren. Diese wird Ihrem Account nicht als Zahlungsmethode hinzugefügt, sondern dient lediglich als Absicherung bei einem nicht ausreichend gedeckten Bankkonto.

Sollten sie keine Kreditkarte bei uns hinterlegen, wird die
Zahlungsmethode Bankeinzug für Ihr Konto deaktiviert.

Ihre Kreditkartendaten können Sie mithilfe des beigefügten Formulars hinterlegen.

Es ist dabei irrelevant ob Sie bereits eine Kreditkarte bei uns registriert haben, aus vertragsrechtlichen Gründen dürfen wir diese Kartendaten nicht als zusätzliche Sicherheit heranziehen. Sie können also eine Karte, welche bereits bei uns registriert ist, auch als Sicherheit hinterlegen.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu Entschuldigen, dieses Vorgehen ist allerdings aufgrund vermehrter Betrugsversuche durch ungedeckte Bankkonten erforderlich.Verifizieren Sie Ihr PayPal-Konto !


Ich bin bei solchen Mails sehr kritisch, achte auf die Absenderadresse und den Schreibstil. Aber viele, vielleicht etwas unbedarftere User, sind unter Umständen durchaus empfänglich für derlei Mails.
Ich finde, es ist wirklich wichtig, hier Vorsicht walten zu lassen und seine Daten zu schützen. Denn jede Sicherheitsmaßnahme ist für die Katz, wenn vor dem Bildschirm ein "DAU" sitzt, der bereitwillig seine Daten einklimpert.

06.02.2012

Nur noch ein Neuntel

Aus Wikipedia:

Der Aralsee ist ein abflussloser, mittlerweile wegen Austrocknung in mehrere Teile zerfallener Salzsee in Zentralasien: Es bestehen vor allem noch der ehemalige Nordteil und der westliche Rest des ehemaligen Südteils. Die seit etwa 1960 zunehmende Austrocknung des Sees stellt weltweit eine der größten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen dar. Mit ursprünglich rund 68.000 Quadratkilometern Ausdehnung war der Aralsee früher der viertgrößte Binnensee der Erde.


Das ist wirklich krass, oder? Ich kannte den Namen des Sees vorher und wusste, dass er sehr groß ist, fast schon wie ein kleiner Ozean. Wie es dort heute wirklich aussieht, war mir vorher nicht bekannt.

Der Fotograf Sven Cichowicz hat sich für ZEIT Online mit dem Thema beschäftigt. Das Video habe ich auf dem Blog von Serotonic gefunden.

19.01.2012

Ein verkorkstes Leben

Von Montag bis heute fand der zweite Block vom "Training Sozialer Kompetenzen" im Rahmen meiner Ausbildung statt. Wir an diesen vier Tagen spannende, interessante, lehrreiche und lustige Sachen gemacht.
Höhepunkt für mich war heute der Besuch des Landgerichts hier in Duisburg. Nach einiger Sucherei und Warterei haben wir ab etwa 11.15 Uhr einer Verhandlung in einer Jugendstrafsache beigewohnt.
Es handelte sich dabei um eine Berufungsverhandlung in einer vom Amtsgericht in Dinslaken gettroffenen Entscheidung.
Auf der Anklagebank saß ein junger Mann von 19 Jahren. Die Verhandlung lief bereits seit 9.00 Uhr, so dass wir schon einiges verpasst hatten. Als wir den Saal betraten, lief gerade noch die Vernehmung einer Zeugin. Im Anschluß wurde der Angeklagte vom Richter und vom Staatsanwalt befragt. Der genaue Tathergang wurde für uns erst im Laufe der Verhandlung nach und nach klar. Vom Richter wurden vorhergehende Urteile, die gegen den jungen Mann bereits ausgesprochen waren, verlesen, so dass sich eine ganze Latte von Vergehen und Straftaten offenbarte. Wie man erfuhr, sitzt der Angeklagte bereits seit knapp zehn Monaten in Jugendhaft.
Die ihm vorgeworfenen und auch schon bewiesenen Taten in der Vegangenheit umfassten Körperverletzung, Sachbeschädigung, Diebstahl etc. Bereits seit frühester Jugend war er mit diversen Drogen in Kontakt und hatte mehrere Schulwechsel aufgrund von Problemen mit Mitschülern und Lehrern hinter sich.
Laut Aussage des Richters stammte der junge Mann aus schwierigen familiären Verhältnissen, er ist das sechste und jüngste Kind der Familie.

Letztendlich wurde die Berufung zurückgewiesen und die Strafe auf insgesamt zwei Jahre Jugendstrafe festgelegt.

Ich fand es sehr interessant, mal eine solche Verhandlung "in echt" mitzuerleben. Parallalen zu diversen Fernsehsendungen gibt es, aber die Sitzungen laufen wohl in der Regel weniger dramatisch und überraschend ab. Imponiert hat mit der Oberstaatsanwalt, der sein Abschlußplädoyer mit Verve, Inbrunst und Humor hielt. Währenddesen hatte sein Gegenüber als Rechtsanwalt kaum Kontakt zu seinem Mandanten und hielt sein Plädoyer auf die Rückenlehne des Stuhls gestützt und mit wenig Motivation - wahrscheinlich war ihm klar, dass aufgrund der Faktenlage sein Antrag auf Freispruch keine Aussicht auf Erfolg haben würde.

Im Gericht herrschte eine ganz besondere Atmosphäre und es hat mich betroffen, wie ein so junger Mensch sein Leben bereits so verpfuscht haben kann. In dem Milieu, in dem ich als relativ normaler Mensch lebe, bekommt man solche Schicksale sonst nur aus der Ferne oder aus der Zeitung mit. Es ist ein ganz anderer Teil der Gesellschaft, der dort betroffen ist und es war für mich interessant und lehrreich, so etwas mal zu sehen.
Ein wenig unwohl habe ich mich aber doch gefühlt, zumal wir verspätet den Saal betraten und augenscheinlich auch Angehörige des Angeklagten anwesend waren, denen wohl ein so großes Publikum (immerhin waren alleine wir vierzehn Leute) nicht gerade angenehm gewesen sein wird.

04.01.2012

Es fährt ein Zug...

Im Regionalexpress saßen heute mehrere junge Frauen in meiner Nähe, die offensichtlich nach Dortmund wollten. So entnahm ich es einem Telefonat, dessen eine Seite ich unfreiwillig mitbekam. Es ging irgendwie auch ums um- oder zusteigen, so genau habe ich das nicht verstanden. Habe mir auch nichts weiter dabei gedacht. Der Zug, in dem wir saßen, war der RE 11 von Mönchengladbach nach Hamm. Der unter anderem auch am Dortmunder Hauptbahnhof hält. Nur dass das nicht das Endziel ist. Die Anzeige im Zug zeigt während der Fahrt das Endziel des Zuges, also Hamm (Westf.), an.
Als ich am Duisburger Hauptbahnhof meine Fahrt beendete und die Treppe zur Bahnhofshalle hinabstieg, überholten mich die jungen Damen. Und ich hörte eine von ihnen sagen: "So, jetzt müssten wir da mal auf dem Fahrplan gucken, wie wir nach Dortmund kommen..."
Ich hätte sie gerne darauf hingewiesen, dass sie einfach hätten sitzenbleiben können, aber da der Zug gerade abfuhr...

Fragen kostet nichts. Bringt aber oft Vorteile.

24.12.2011

"Jopie" ist tot

Wie SPIEGEL ONLINE meldet, ist Johannes Heesters (geb. 1903) heute in einem Klinikum im bayerischen Starnberg gestorben.

Eingeschlafen ist Heesters, der seit Anfang Dezember im Klinikum war und seit kurzem auf der Intensivstation gelegen hatte, um 10.15 Uhr im Beisein einer Enkelin und seiner Frau Simone.

Er war ein großer Künstler, der nicht immer unumstritten war. Er möge in Frieden ruhen. Vergessen wird man ihn nicht.

17.12.2011

Einkaufsspaß

Vielen Dank, Herr Trittin!
Dank Ihres Flaschenpfandes bin ich heute mit mehr Geld aus dem Supermarkt gegangen, als ich vorher hatte. Pfand für zwei Euro, Einkauf für 1,49 Euro. Macht 51 Cent plus. Meinte die Kassiererin so, als sie mir das Geld rüberschob:

"So macht Einkaufen Spaß, was?"

Recht hatte sie.

Zudem hat das Dosenpfand ja - übertrieben gesagt - einen neuen Berufsstand geschaffen. Der treibt sich unter anderem vornehmlich an Spieltagen in der Nähe großer Fußballstadien herum. Und seine Mitglieder treten teilweise recht rabiat auf. Zumindest gegenüber Berufskollegen.

16.11.2011

Falsa demonstratio non nocet?

Für Nichtlateiner (eigentlich bin ich auch keiner, aber rudimentäre Kenntnisse sind vorhanden): Eine falsche Bezeichnung schadet nicht. Der Ausdruck kommt aus der Sprache der Juristen und bezieht sich darauf, dass ein Vertrag auch dann zustande kommt, wenn beide Vertragspartner übereinstimmend dasselbe wollen, es aber falsch bezeichnen.

Darum geht es mir hier aber nicht. Ich weiß, man könnte mich als pingelig bezeichnen, aber: Wenn mein Name falsch geschrieben ist, schadet das sehr wohl, auch wenn die falsch schreibende Person oder Institution zweifelhaft die richtige Person - id est: mich - meint.
Ich bin persönlich sehr darauf bedacht, dass ich richtig geschrieben werde.

Das nimmt seinen Anfang beim Vornamen. Stephan habe ich mich schon öfter schreiben lassen müssen, daher diktiere ich seit längerem schon immer "Stefan, mit f".
Beim Nachnamen geht es weiter. Es ist eigentlich ein recht einfacher deutscher Name, aber halt aus zwei Wortteilen zusammengesetzt, mit doppeltem Konsonanten in der Mitte und einem -sch im ersten Wortteil.

Ein ehemaliger Arbeitgeber, die Gewerkschaft und sogar jemand von meiner aktuellen Ausbildungsleitung haben es schon geschafft, beim o.g. -sch das -s wegzulassen. Beim Arbeitgeber führte das dazu, dass alle Logindaten sowie die interne Mailadresse neu angelegt werden mussten. Auf meinem Mitgliedsausweis der Gewerkschaft fehlt beim Nachnamen ebenfalls das -s beim -sch. Und das Glückwunschschreiben der Ausbildungsleitung zum Bestehen aller Klausuren im ersten Durchgang wies ebenfalls diesen Namensfehler auf.

Ein Lehrer an meiner alten Schule hat es mal geschafft, den zweiten Wortteil völlig falsch in seinen Lehrerkalender zu übernehmen, ein Schuljahr später wiederum derselbe Fehler.

Wenn ich Pizza bestelle, muss ich am Telefon häufig den Namen wiederholen, teilweise buchstabieren und finde ihn auf der Quittung dann doch falsch geschrieben vor...

Der vorläufige Höhepunkt ereilte mich dieser Tage beim Basketball: Mein Schiedsrichterkollege, dessen Nachname meinem sehr ähnlich ist, wollte mich schon auf dem Spielberichtsbogen eintragen und mir das -h inmitten des Nachnamens abspenstig machen...

Ich beneide Menschen, die beispielsweise Müller, Papenburg, Droste oder Sack heißen. Wobei, Sack wohl eher doch nicht. Da gibt es wohl selten Schwierigkeiten in der Schreibweise. Bei Herrn/Frau/Fräulein Meier/Meyer/Maier/Mayr sieht das schon wieder anders auch. Auch Menschen namens Pfeiffer/Pfeifer oder Bräuer/Breuer/Broyer sehen sich dieser Krux gegenüber.

Man müsste in Japan leben. Da heißen alle die meisten viele Lee oder Park...

Was habt ihr für Erfahrungen mit der Schreibweise Eures Vor- und/oder Nachnamens gemacht? Gibt es da Probleme, müsst ihr öfter mal buchstabieren?

"Moment, ihr Name war Müller, nicht wahr?"
"Nein, ich heiße Janiskolomijnjenkij!"
"Tut mir leid, das verwechsle ich IMMER..."

04.10.2011

Gedanken zur Deutschen Einheit

Gestern war ja Tag der Deutschen Einheit, unser Nationalfeiertag. Die Wiedervereinigung ist jetzt schon einundzwanzig Jahre her, die Mauer ist seit annähernd zweiundzwanzig Jahren offen. Dass die Mauer in einigen Köpfen noch immer da ist (im Osten wie im Westen), mag dahingestelt sein. Und es mag zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze Menschen geben, die noch nie im jeweils anderen Teil Deutschlands waren. Wobei man von Teilen Deutschland gar nicht mehr sprechen darf sollte, denn die Einheit ist vollzogen.

Und das ist auch gut so. Jeder, der etwas anderes sagt, sollte darüber mal gründlich nachdenken. Im Westen war und ist nicht alles gut, auch nicht während der "Bonner Republik", aber noch weniger war in der DDR gut. Man sagt heute, "es war nicht alles schlecht". Dies sagt man mit einer nostalgischen Erinnerung an DDR-Produkte, die es nicht mehr gibt, an die gute Kinderbetreuung, an die Tatsache, dass nahezu jeder einen Job hatte. Das ist alles richtig.

Aber dennoch war das Land geteilt, eine Tatsache, die wir in der jüngeren Geschichte nur mit Vietnam und Korea gemeinsam haben. Ich habe selbst von der Teilung Deutschland nicht mehr viel mitbekommen, ich bin 1983 geboren worden. Beim Fall der Mauer war ich grade sechs Jahre alt, noch nichtmal in der Schule und habe vom Weltgeschehen noch nicht viel mitbekommen. Den bewussten Teil meines Lebens habe ich in einem einigen Deutschland verbracht. Und auch wenn ich die Male, die ich in der ehemaligen DDR drüben in der Zone in den neuen Bundesländern im östlichen Teil unseres schönen Landes gewesen bin, fast an einer Hand abzählen kann, bin ich froh, dass die Bürger der DDR damals die Mauer zu Fall gebracht haben und das wir heute alle nicht nur ein Volk sind, denn das waren wir immer, sondern auch als ein Volk zusammen leben können.

Vor den Problemen darf man natürlich auch nicht die Augen verschließen. Der Aufbau Ost ist noch lange nicht abgeschlossen. Teile der östlichen Bundesländer drohen zu entvölkern, die jungen Leute ziehen weg, es werden geringere Löhne gezahlt, die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch, ebenso der Zuspruch zu radikalen Parteien, die Wahlbeteiligung sinkt (wie im ganzen Bundesgebiet). Wir leben in einer schwierigen Zeit.

Aber die Einheit Deutschlands ist vollendet, wir leben in einem friedlichen Europa. Zwar hat auch Europa seine handfesten Krise, wie derzeit mit dem Euro. Es ist aber auch klar, dass die Deutsche Einheit ohne die Integration Deutschlands in Europa nicht möglich gewesen wäre.

Trotz allem, wir leben in einer guten Zeit. Frieden herrscht solange, wie noch nie. Und es ist nicht abzusehen, dass sich das hier ändert.

Danke, Deutschland.

23.08.2011

Was bleibt ist Comedy

Er war einer der größten deutschen Künstler der Nachkriegszeit und zusammen mit Heinz Erhard der größte deutsche Humorist des 20. Jahrhunderts. Egal, ob Jodelschule, die Herren im Bad, Pappa Ante Portas oder die Ansage zum 16teiligen englischen Fernsehkrimi "Die zwei Cousinen", die das Augenmerk der Deutschen auf das englisch "th" lenkte - immer regierte intelligenter, feingeistiger Humor abseits heutiger Obszönität, Plattheit und Eintönigkeit.

Jetzt ist Bernhard Victor Christoph-Carl "Vicco" von Bülow, genannt Loriot, im Alter von 87 Jahren still und leise an Altersschwäche gestorben.

Seine Geschichten, Figuren und Filme werden weiterleben. Bei mir persönlich vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Loriot-Zitat fällt.

Und wenn er sich mit Gott streitet, wie der Abend im Himmel bestritten wird, hoffe ich, dass er sich auch dort oben von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben lassen wird, wann er ins Bett zu gehen hat. Und die Ente bleibt selbstverständlich draußen.

Hollerididüdel do. Dödudeldö! Didudeldi!

Mach's gut, Loriot.

11.08.2011

Schreibwahnsinn

In Hamburg wird zu Beginn des neuen Schuljahres die sogenannte Grundschrift eingeführt, eine Art Mischung aus Schreib- und Druckschrift. Jede Schule kann dabei entscheiden, welche Schrift gelehrt wird.

Dass es in Hamburg keine einheitliche Regelung gibt, finde ich bedauerlich. Die Idee mit der Grundschrift gefällt mir aber ganz gut. Ich habe in der Grundschule Anfang der 1990er die vereinfache Ausgangsschrift gelernt; eine Schrift, die mit ihren vielen Bögen grade Menschen wie mir, die eine sehr krakelige Handschrift haben, einige Probleme bereitet hat. Mit der Zeit musste man ja immer schneller schreiben, weil in Klassenarbeiten schon Zeitdruck herrschte. Und so schlich sich der eine oder andere Rechtschreibfehler ein, weil der Lehrer den Buchstaben nicht richtig identifizieren konnte.

Nach der Schule war es für mich erstmal vorbei mit übermäßiger Schreiberei - außerdem hatte der Computer Einzug gehalten und es wurde vornehmlich getippt. Mit Beginn meines ersten Studium schlug das dann wieder um, denn ohne Laptop musste ich im Hörsaal wohl oder übel mit der Hand mitschreiben. Aufgrund der fehlenden Gewöhnung waren am Ende einer neunzigminüten Vorlesung Schmerzen in der Hand vorprogrammiert. Außerdem war für mich persönlich eine lesbare, schnelle Mitschrift mit meiner gelernten Schrift nicht vereinbar. Mit der Zeit habe ich mir ein Mischmasch aus Druck- und Schreibbuchstaben angewöhnt, beim beispielsweise das kleine "t" nach Lust und Laune immer anders aussieht. Ich fahre ganz gut damit, ich finde, dass es meistens gut leserlich ist. Es hat sich auch noch niemand beschwert.

Heutzutage schreibt man sehr viel mit dem Computer - eigentlich sogar zuviel. Ich erinnere mich gerne an die Zeit, in der ich handschriftlich Tagebuch geführt habe oder Briefe an Brieffreunde geschrieben habe. Das Tagebuch ist - irgendwie - heute das Blog geworden und aus Brieffreunden wurden Chat- und E-Mailbekanntschaften.

Liebesbriefe gab es früher auch handschriftlich, von den kleinen Ankreuzzetteln (die mir leider nie zugereicht wurden) bis zu schmachtenden Worten auf mehreren Seiten. Ich glaube, die würde ich auch heute niemals mit dem Computer schreiben.

29.06.2011

Papierkram

In meinem Job habe ich tagtäglich mit Papierkram zu tun, der erledigt werden muss. Privat bin ich da (leider) etwas nachlässig, so bleiben manche Sachen schonmal etwas länger liegen. Unter der Woche ist man halt lange für die Arbeit unterwegs und hat dann abends wirklich keine Muße mehr, das (meist nervige oder unangenehme) Zeug zu erledigen. Man nimmt es sich also für das Wochenende vor. Ja, ne. Ist klar.

Am Wochenende erledigt man den Mist dann natürlich. Nicht. Am Wochenende sind viele andere Sachen wichtig. Der Genuss der Freizeit zum Beispiel. Man sieht die teils noch ungeöffneten Briefe, die schon eine oder zwei Wochen auf der Kommode liegen und die man eigentlich bearbeiten müsste. Dauert ja auch nicht lange. Aber man geht vorüber und tut angenehmeres. Das ist alles nur allzumenschlich.

Morgens auf dem Weg zur Arbeit nimmt man sich dann wieder vor, es abends eben schnell zu erledigen. Aber wie es mit guten Vorsätzen so ist: Nach der Arbeit kommt man wieder geschafft aus dem Büro. Und macht es sich gemütlich. Und erledigt das Zeug wieder nicht.

Nicht so heute. Gemütlich gemacht habe ich es mir zuerst. Habe mir dann aber auch Post geschnappt und das nötige getan. Jetzt habe ich ein gutes, zumindest ein besseres Gefühl. Denn der Papierkram ist noch nicht endgültig erledigt (das ist er eh nie), aber der Haufen ist etwas kleiner geworden. Und das noch Übrige liegt, mit Info-Post-it versehen, auf dem Schreibtisch, also in direkter Reichweite und kann morgen Abend erledigt werden. Theoretisch. Hoffentlich.

26.06.2011

Frauen können auch Fußball spielen

Da hat sie also heute begonnen, die FIFA Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Verglichen mit den Turnieren des anderen Geschlechts war das Medieninteresse ja recht gering. Aber das ist auch nicht verwunderlich, wird doch sonst über den Frauenfußball in Deutschland in den "großen" Medien kaum berichtet. In der Sportschau ist die Bundesliga ebenso außen vor wie meistens im ZDF-Sportstudio, um die beiden wichtigsten Sportsendungen im deutschen TV zu nennen. Das Faninteresse an der Bundesliga ist auch überschaubar, einige Male gab es Spiele mit 7.000 und mehr Zuschauern, der Schnitt liegt bei um die tausend. Was sicherlich auch daran liegt, dass das Leistungsgefälle in der Bundesliga sehr stark ist. Teams wie der 1. FFC Frankfurt, Turbine Potsdam und FCR Duisburg spielen quasi in einer eigenen Liga, der Rest tummelt sich im Mittelfeld und kämpft gegen den Abstieg.

Bis 1970 war der Frauenfußball in Deutschlan durch den DFB offiziell gar verboten. Dies ist glücklicherweise nicht mehr so, denn jeder soll den Sport betreiben, den er mag. Und die deutschen Fußball-Frauen sind ja äußerst erfolgreich. Seit dem ersten EM-Titel 1989 sammelt sie Titel am Fließband, ist aktuell Weltmeister und in den letzten zwanzig Jahren insgesamt deutlich erfolgreicher als die Herren-Nationalmannschaft. Da ist allerdings auch wieder der Faktor zu betrachten, der für die Bundesliga gilt: Es gibt ein großes Leistungsgefälle. Und Deutschland ist sicherlich mit die beste Mannschaft der Welt, zusammen mit Brasilien und wenigen anderen wirklichen Spitzenmannschaften. Dass die WM vor vier Jahre ohne Gegentor gewonnen wurde, spricht für die Leistung der deutschen Defensive, aber sicherlich auch für die (mangelnde) Qualität der Gegner.

Das Eröffnungsspiel der WM (das kurioserweise insgesamt das zweite Spiel war, am Nachmittag hatten bereits Nigeria und Frankreich gespielt) gegen Kanada hat das Team von Silvia Neid mit 2:1 gewonnen (Tore von Kerstin Garefrekes und Celia Okoyino da Mbabi, Gegentor durch Sinclair) und damit die Favoritenstellung bestätigt.
Die Kulisse war dem Ereignis angemessen, im Berliner Olympiastadion hatten sich mehr als 70.000 Menschen versammelt. Wie viele davon auf Anhieb (und ohne vorher diverse Sonderhefte zur WM studiert zu haben) mehr als drei oder vier Namen von deutschen Spielerinnen und vielleicht noch deren Vereine aufsagen könnten, ist fraglich. Allzu viele werden es nicht gewesen sein.

Der Frauenfußball in Deutschland steht sehr im Schatten des Männerfußballs. Sicherlich zurecht, denn der Männerfußball hat beispielsweise eine viel größere, gewachsene Tradition, die dem Pendant in der Frauendomäne leider fehlt.
Auch ist das Herrenspiel durch seine höhere Athletik, Dynamik und bessere Technik ansehnlicher (das gilt im übrigen für die meisten Mannschaftsballsportarten) und zieht das größere Zuschauerinteresse auf sich.

Aber wie schon oben bemerkt, sind auch die Medien mitschuld an dieser Situation. Wieso ist man nicht mutig und berichtet in der Sportschau auch mal über das Spiel der Woche aus der Frauenbundesliga? Die Medienlandschaft müsste mutiger sein und dem Frauenfußball auch seinen Platz zugestehen.

Derzeit ist das Medieninteresse größer denn je, aber immer noch recht schwach. Unglücklich finde ich dabei auch, dass an vielen Spieltagen der WM die Spiele ausschließlich nachmittags stattfinden und keines am Abend (wie auch heute). Dadurch werden viele Fernsehzuschauer, die lediglich abends nach der Arbeit vor der Flimmerkiste sitzen, kaum mit der WM konfrontiert und haben gar nicht die Möglichkeit, sich ein Spiel anzusehen. Ich hatte heute im Fernsehprogramm auch erst um zwanzig Uhr herum nach dem Spiel der deutschen Mannschaft gesucht - und wurde zunächst nicht fündig.

Man wird sehen, ob sich durch die WM im eigenen Land das Interesse der Zuschauer und Medien am Frauenfußball in Deutschland dauerhaft erhöhen wird oder nicht. Ich zweifele stark daran, dass sich viel verändern wird.

Zum Abschluss als Gedächtnisstütze die Namen der deutschen Spielerinnen, die heute eingesetzt wurden: Nadine Angerer - Linda Bresonik, Annike Krahn, Saskia Bartusiak,
Babett Peter - Kim Kulig, Simone Laudehr - Kerstin Garefrekes, Celia Okoyino da Mbabi, Melanie Behringer - Birgit Prinz. Einwechslungen: Alexandra Popp, Inka Grings,
Fatmire Bajramaj.

Mädels, holt euch den Pokal!

16.06.2011

Ich habe zu wenig Zeit...

...für

- Hausarbeit
- fälligen Papierkram
- soziale Kontakte außerhalb des Jobs
- Dinge, die mir Spaß machen

Ich schätze, dass ist die Alltagsrealität eines per ÖPNV pendelnden Berufstätigen mit 41-Stunden-Woche.

Da fängt man schonmal an, um 21.45 Uhr die Wohnung durchzusaugen, um 22.00 Uhr zu spülen und danach noch zu bloggen.
Und sage nochmal jemand, ein Bürojob würde nicht müde machen. So aus der Fraktion der körperlich Arbeitenden. Klar, ihr habt abends Muskelkater, seit k.o. und könnt nicht mehr. Geschenkt. Aber geistige Arbeit schlaucht auch. Stelle ich derzeit fest.

Das soll hier jetzt aber kein Jammerpost werden. Auch trotz der elenden Fahrerei mit dem Zug mache ich meine Arbeit gern. Ich merke immer mehr, dass es der Job ist, den ich machen will. Zumindest die Art Job. Und wenn ich nachmittags das Gebäude verlasse und zum Zug laufe, weiß ich, dass ich etwas geschafft habe. Noch dazu etwas sinnvolles. Und die "elende Fahrerei" versüße ich mir mit Lesen oder Podcast-/Hörbuchhören. Auch etwas sinnvolles.

Ich bin zwar nicht froh, dass morgens immer um 4.30 der Wecker klingelt. Aber ich bin, froh, die Arbeit tun zu dürfen.

22.05.2011

Homosexuell und Kinder? Na und?

Über diesen Tweet

Schaut euch das Video an. Ich hatte Tränen in den Augen vor Rührung. http://t.co/KshQPHdless than a minute ago via Tweet Button Favorite Retweet Reply



bin ich auf einen Blogeintrag beim Hurkunde-Blog gestosßn. Dort war das folgende Video zu sehen:



Ganz ehrlich, ich hätte solche Reaktionen (der anderen Kunden) dort nicht erwartet! Und ich habe meine Zweifel, ob es in Deutschland auch so laufen würde...

18.05.2011

Kommt bald nix mehr in die Tüte?

Die EU-Kommission will möglicherweise Plastiktüten verbieten.

Seitdem vor einigen Monaten von den "Tüteninseln" auf den Weltmeeren berichtet wurde, bin ich sehr kritsich was diese Beutel angeht. Sie verursachen eine riesige Umweltverschmutzung, die wir selbst natürlich gar nicht mitbekommen. Die Tüten landen irgendwann (hoffentlich wenigstens das!) im gelben Müll und sind weg. Beim Discounter kosten sie so um die 10 Cent und sind schnell zum Einkauf dazugenommen, wenn man mal wieder nicht richtig geplant hat oder eine gebrauchte Tüte (die lassen sich ja durchaus öfter verwenden) oder einen Stoffbeutel vergessen hat.

Der Mensch ist ein faules Gewohnheitstier und Appelle helfen nicht. Ich ertappe mich ja selbst noch öfter dabei, wie ich wieder zur Plastiktüte greife. Ein Verbot oder zumindest eine Besteuerung von Plastiktüten wären ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn einige wieder von Bevormundung reden werden.

Ich werde mich in Zukunft noch weiter bemühen, möglichst wenig Plastiktüten zu benutzen. Für einen Stoffbeutel gebe ich dann gerne auch mal einen Euro aus. Auch Papiertüten (die ich auch hie und da schon gesehen habe) lassen sich für trockene, nicht allzu schwere Einkäufe verwenden.

Plastiktüten sind schnell hergestellt und einfach in der Benutzung. Aber sie wieder loszuwerden, ist für die Umwelt ein großes Problem.

12.04.2011

Update - 12.04.2011 - In the ghetto?

Duisburg-Marxloh ist ein - hm - problematischer Stadtteil. Zwar war ich noch nie da, aber man hört ja so einiges und das wohl auch zu Recht. Nach Aussage einer Kurskollegin traut sich die Polizei dort nicht hin. Was machen wir also? Genau, wir machen mit dem Kurs im Kontext des Faches Soziologie (Thema Stadtsoziologie) Anfang Mai eine Exkursion dorthin.

Beginnen werden wir am Hauptbahnhof, von wo aus es mit der Straßenbahn über Duissern nach Marxloh geht. Diese Bahnfahrt gehört schon zum Programm, da auch die Klientel in der 903 "beobachtet" werden sollen. In Marxloh selbst werden wir dann vom "Quartiermanager" empfangen und durch den Stadtteil geführt.

Bei einigen Duisburger Stadtteilen wie Hochfeld und auch Marxloh hat man als nicht dort wohnender durchaus seine Vorurteile und sicherlich werden sich diese zum Teil auch bestätigen. Ich war zunächst auch skeptisch ob dieser Exkursion, finde die Idee mittlerweile aber richtig gut, weil man so auch mal aus dem theoretischen Unterricht rauskommt und die "lokale Wirklichkeit vor Ort" zu sehen bekommt. Denn "einfach so" fährt man sonst wohl kaum mal dahin. Von daher ist das eine interessante Möglichkeit und ich freue mich drauf.