Die Überschrift stimmt zumindest in einem Punkt: Beim derzeitigen Wetter lässt es sich bei mir im Büro prima aushalten. Mein Arbeitsplatz liegt nämlich im Erdgeschoss und an einer Seite des Gebäudes, die hinter hohen Bäumen liegt. Allzu viel Wärme kommt daher nicht rein.
Natürlich ist es nicht gerade kalt dort - aber wenn man in der Mittagspause oder nach Feierabend das Gebäude verlässt, bekommt man derzeit schon einen guten Schwall Hitze ab, den man während der Arbeit gar nicht stört.
In meiner Wohnung ist das leider ganz anders. Ich wohne im dritten Stock und habe in Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer große Fenster, auf die im Moment den ganzen Tag die Sonne strahlt. Der Flur ist fensterlos und bleibt daher relativ angenehm, ebenso das Bad. Glücklicherweise bin ich im zum ersten Mal, seit ich von zuhause ausgezogen bin, in der Lage, die Sonne mit Rolladen aussperren zu können. Meine vorherigen Wohnungen hatten diesen Luxus nicht.
Die Rolladen bleiben über Nacht ein wenig geöffnet und werden morgens kurz ganz hochgezogen, während ich mich für die Arbeit fertig mache. Dann wird auch gut durchgelüftet. Morgens hat es im Moment so um die 20 Grad, das ist ja halbwegs erträglich. Wenn ich das Haus verlasse, lasse ich die Rollos wieder herunter. Wenn ich nachmittags nachhause komme, habe ich halbwegs annehmbare Temperaturen in der Bude.
Aber am kühlsten ist es doch noch im Büro...
Über das Wetter wird ja derzeit wieder viel gestöhnt - irgendwas stört ja immer. Entweder ist der Frühling zu kalt und regnerisch, der Winter zu warm und nass statt kalt und schneereich. Oder der Sommer. Der ist entweder kaum da (so war es letztes Jahr überwiegend und bis vor einigen Tagen ebenso) oder er kommt gleich mit Knallhitze, Gewittern, dicken Hagelkörnern und so weiter...
Einfach mal ein "normaler" Sommer wie früher - den gibt es kaum noch. Oder? Zumindest kommt einem das so vor.
Als ich Kind war (größtenteils in den 90ern) war es im Winter kalt und schneereich (wenn auch oft erst nach Neujahr) und der Sommer war schwimmbadtauglich und zwar durchgehend. So zumindest in der Erinnerung. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich andere Erkenntnisse ergeben, würde man ein "wetterhistorische" Nachforschungen anstellen.
Subjektiv betrachtet wird das Wetter jedoch gefühlt jährlich extremer und teils auch jahreszeitenuntypisch.
Über das Wetter wird fast immer gemeckert. Dabei haben wir doch so viele andere Probleme.
Ach ja: Im letzten Posting hatte ich meinen bevorstehenden Ausbildungssabschluss erwähnt. Da hat alles primstens geklappt. Bin nun offiziell kein Azubi mehr.
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24.07.2013
13.07.2013
Zwanzig?
Nächste Woche feiern im Büro drei Kolleginnen ihren (kumuliert) 140. Geburtstag. Am Dienstag gibt es ein Geburtstagsfrühstück im Besprechungsraum.
Bei solchen Anlässen wird dann in der Kollegenschaft immer ein bisschen Geld gesammelt, macht man halt bei Geburtstagen so.
Ich bin am Dienstag aufgrund meiner praktischen Prüfung nicht im Dienst, habe aber dennoch zwei Euro gegeben. "Zumal ich ja dieses Jahr auch einen 'runden' habe", meinte ich dann noch.
Die Kollegin, die das Geld einsammelte, legte den Kopf schief, sah mich an und meinte: "Zwanzig?"
Da musste ich dann doch lachen... war aber auch irgendwie geschmeichelt.
Weniger als drei Monate bleiben mir noch mit der zwei vorne. Irgendwie ein seltsames Gefühl. Aber ändern wird sich ja großartig nix.
Apropos praktische Prüfung: Ich schaffe es ja immerhin noch vor dem Dreißigsten, die Ausbildung zu beenden. Am Dienstag ist die praktische Prüfung und dann ist es vorbei.
Passieren kann mir eigentlich nichts mehr. Die schriftliche Prüfung war zwar nur zur Hälfte so, wie ich sie mir vorgestellt habe, aber ich habe schon genug Punkte, um die Ausbildung zu bestehen.
Angefangen hatte ich ja 2010 im gehobenen Verwaltungsdienst, aber vor knapp dreizehn Monaten war es damit vorbei - eine Klausur dreimal nicht geschafft und raus.
Glücklicherweise konnte ich im mittleren Dienst weiter machen - bin mittlerweile auch nicht mehr böse drum. Den gehobenen Dienst werde ich hoffentlich noch anderweitig erreichen - ich arbeite dran.
Wenn alles klappt, bekomme ich Dienstag Abend nach der Zeugnisausgabe meine neue Ernennungsurkunde und bin dann (endlich) kein Azubi mehr.
Bei solchen Anlässen wird dann in der Kollegenschaft immer ein bisschen Geld gesammelt, macht man halt bei Geburtstagen so.
Ich bin am Dienstag aufgrund meiner praktischen Prüfung nicht im Dienst, habe aber dennoch zwei Euro gegeben. "Zumal ich ja dieses Jahr auch einen 'runden' habe", meinte ich dann noch.
Die Kollegin, die das Geld einsammelte, legte den Kopf schief, sah mich an und meinte: "Zwanzig?"
Da musste ich dann doch lachen... war aber auch irgendwie geschmeichelt.
Weniger als drei Monate bleiben mir noch mit der zwei vorne. Irgendwie ein seltsames Gefühl. Aber ändern wird sich ja großartig nix.
Apropos praktische Prüfung: Ich schaffe es ja immerhin noch vor dem Dreißigsten, die Ausbildung zu beenden. Am Dienstag ist die praktische Prüfung und dann ist es vorbei.
Passieren kann mir eigentlich nichts mehr. Die schriftliche Prüfung war zwar nur zur Hälfte so, wie ich sie mir vorgestellt habe, aber ich habe schon genug Punkte, um die Ausbildung zu bestehen.
Angefangen hatte ich ja 2010 im gehobenen Verwaltungsdienst, aber vor knapp dreizehn Monaten war es damit vorbei - eine Klausur dreimal nicht geschafft und raus.
Glücklicherweise konnte ich im mittleren Dienst weiter machen - bin mittlerweile auch nicht mehr böse drum. Den gehobenen Dienst werde ich hoffentlich noch anderweitig erreichen - ich arbeite dran.
Wenn alles klappt, bekomme ich Dienstag Abend nach der Zeugnisausgabe meine neue Ernennungsurkunde und bin dann (endlich) kein Azubi mehr.
12.06.2013
Rauchender Kopf
Mir raucht im Moment der Kopf. Input über input. Und irgendwie ist das alles neu.
Ich bin in Kürze (endlich) mit meiner Ausbildung fertig (juhu).
Derzeit bin ich schon - noch mit dem Status Azubi - auf meiner künftigen Stelle in meinem Wunschbereich. Als Azubi behandelt fühle ich mich allerdings nicht mehr, das ist auch echt okay so. Ich bin in der Einarbeitung und derzeit schon mit der Koordination von vielen Dingen in einem wichtigen Projekt betraut. Überfordert bin ich damit nicht, es ist halt viel zu beachten - zudem gibt es noch ein, zwei weitere Aufgaben, die "nebenher" zu erledigen sind. So wie es halt im "richtigen" Berufsleben abgeht.
Und da starte ich jetzt so langsam rein. Wird ja auch mal Zeit.
Wie gesagt, das ist für mich alles noch ziemlich ungewohnt.
Wurde auch schon ein paar Mal gefragt, ob ich es schon bereut hätte, mir diesen Bereich gewünscht zu haben. Das konnte ich guten Gewissens verneinen. Denn was ich tue, macht mir Spaß, ich sehe einen Sinn darin und kann viel für mich mitnehmen. Ich ein paar Monaten werde ich so einigermaßen eingearbeitet sein. Dann kann ich auch am eigentlichen Tagesgeschäft ordentlich mittun.
Habe insgesamt ein gutes Gefühl bei der Sache.
Jetzt warte ich noch knapp zwei Wochen auf die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen (die haben Ende Mai stattgefunden), anschließend steht noch - Mitte Juli - die praktische Prüfung an.
Und dann ist es geschafft.
Es tut sich einiges.
Ich bin in Kürze (endlich) mit meiner Ausbildung fertig (juhu).
Derzeit bin ich schon - noch mit dem Status Azubi - auf meiner künftigen Stelle in meinem Wunschbereich. Als Azubi behandelt fühle ich mich allerdings nicht mehr, das ist auch echt okay so. Ich bin in der Einarbeitung und derzeit schon mit der Koordination von vielen Dingen in einem wichtigen Projekt betraut. Überfordert bin ich damit nicht, es ist halt viel zu beachten - zudem gibt es noch ein, zwei weitere Aufgaben, die "nebenher" zu erledigen sind. So wie es halt im "richtigen" Berufsleben abgeht.
Und da starte ich jetzt so langsam rein. Wird ja auch mal Zeit.
Wie gesagt, das ist für mich alles noch ziemlich ungewohnt.
Wurde auch schon ein paar Mal gefragt, ob ich es schon bereut hätte, mir diesen Bereich gewünscht zu haben. Das konnte ich guten Gewissens verneinen. Denn was ich tue, macht mir Spaß, ich sehe einen Sinn darin und kann viel für mich mitnehmen. Ich ein paar Monaten werde ich so einigermaßen eingearbeitet sein. Dann kann ich auch am eigentlichen Tagesgeschäft ordentlich mittun.
Habe insgesamt ein gutes Gefühl bei der Sache.
Jetzt warte ich noch knapp zwei Wochen auf die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen (die haben Ende Mai stattgefunden), anschließend steht noch - Mitte Juli - die praktische Prüfung an.
Und dann ist es geschafft.
Es tut sich einiges.
01.08.2012
Fetzen - 01.08.2012
Heute im Büro. Kurz vor Feierabend fällt mir ein, dass ich meinem Kollegen noch mitteilen wollte, dass sich das Fenster neben meinem Schreibtisch nicht mehr richtig schließen lässt, da der Hebel klemmt.
In diesem Moment betritt der Gruppenleiter den Raum, hat das Gespräch mitbekommen. Er macht sich am Fenster zu schaffen, fummelt am Griff herum.
Dann zu mir: "Haben Sie einen Schraubenzieher, einen Vierkant oder sowas dabei?"
Ich: "Tut mir leid, falsche Laufbahn. Nichttechnischer Dienst."
Morgen muss dann wohl mal der Hausmeister kommen.
In diesem Moment betritt der Gruppenleiter den Raum, hat das Gespräch mitbekommen. Er macht sich am Fenster zu schaffen, fummelt am Griff herum.
Dann zu mir: "Haben Sie einen Schraubenzieher, einen Vierkant oder sowas dabei?"
Ich: "Tut mir leid, falsche Laufbahn. Nichttechnischer Dienst."
Morgen muss dann wohl mal der Hausmeister kommen.
27.03.2012
Bürgernähe
Man sagt der Verwaltung ja oft nach, dass sie sich am besten selbst verwaltet und den Rest eher vernachlässigt. Das "Selbstverwalten" trifft für meinen derzeitigen Bereich - das Personalamt - sicherlich zu. Denn bis auf ein paar Ausnahmen - Bewerber für Praktikums-, Ausbildungs- und andere Stellen - verwaltet der Bereich ausschließlich den bestehenden Personalbestand. Nix also mit Service für den Bürger, nicht mal das Geld ziehen wir ihm aus der Tasche. Das machen die Kollegen vom Steueramt einen Stock höher ;-)
Dennoch haben Kollegin A. und ich letztens Bürgernähe gezeigt. Nach einer Raucherpause am Personaleingang - sie aktiv, ich passiv - stiefelten wir zum Stempelautomaten, buchten uns wieder ein und sahen zwei ältere Damen unschlüssig und grübelnd vor der Informationstafel neben dem Aufzug stehen. Kollegin A. sprach sie an, ob wir ihnen helfen könnten. Es stellte sich heraus, dass die beiden zum Bürgerservice (ehemals Einwohnermeldeamt) wollten. Leider ist dieser Fachbereich (nicht mehr) in unserem Gebäude untergebracht. Zudem war es schon nachmittags, so dass die Servicezeit schon fast vorbei war.
Weil wir den Damen aber wenigstens die Information geben wollten, wo sie sich am nächsten Tag für das Anliegen einfinden sollten (und diese nicht im Kopf hatten), baten wir beide mit in den Aufzug und nahmen sie einfach mit in unser Büro. Unsere Ausbilder schauten etwas verdutzt, wen wir denn da mitbrachten. Mithilfe des Verteilungsplans und des Telefonbuchs fanden wir schnell heraus, wo die beiden Damen hinmussten.
Unsere Ausbilderin fragte nach, was denn das genaue Anliegen sei. Es stellte sich heraus, dass eine der Damen eine beglaubigte Kopie ihres Schwerbehindertenausweises benötigte, um von der GEZ-Pflicht befreit zu werden. Beglaubigungen kann ja grundsätzlich jede Behörde ausstellen. Und da die Dame nur einen amtlichen Nachweis brauchte, dass die Kopie dem Original entspricht und beides dabei hatte, konnte ihr direkt vor Ort geholfen werden. Stempel auf die Kopie, Unterschrift dazu und fertig.
Mit Dank verabschiedeten sich die beiden Damen. Wir drückten Ihnen noch die Adresse des Bürgerservice in die Hand, falls sie die dortigen Dienste doch noch benötigen sollten.
So kann Verwaltung auch sein. Wenn das nicht mal gut fürs Karma war :-)
Dennoch haben Kollegin A. und ich letztens Bürgernähe gezeigt. Nach einer Raucherpause am Personaleingang - sie aktiv, ich passiv - stiefelten wir zum Stempelautomaten, buchten uns wieder ein und sahen zwei ältere Damen unschlüssig und grübelnd vor der Informationstafel neben dem Aufzug stehen. Kollegin A. sprach sie an, ob wir ihnen helfen könnten. Es stellte sich heraus, dass die beiden zum Bürgerservice (ehemals Einwohnermeldeamt) wollten. Leider ist dieser Fachbereich (nicht mehr) in unserem Gebäude untergebracht. Zudem war es schon nachmittags, so dass die Servicezeit schon fast vorbei war.
Weil wir den Damen aber wenigstens die Information geben wollten, wo sie sich am nächsten Tag für das Anliegen einfinden sollten (und diese nicht im Kopf hatten), baten wir beide mit in den Aufzug und nahmen sie einfach mit in unser Büro. Unsere Ausbilder schauten etwas verdutzt, wen wir denn da mitbrachten. Mithilfe des Verteilungsplans und des Telefonbuchs fanden wir schnell heraus, wo die beiden Damen hinmussten.
Unsere Ausbilderin fragte nach, was denn das genaue Anliegen sei. Es stellte sich heraus, dass eine der Damen eine beglaubigte Kopie ihres Schwerbehindertenausweises benötigte, um von der GEZ-Pflicht befreit zu werden. Beglaubigungen kann ja grundsätzlich jede Behörde ausstellen. Und da die Dame nur einen amtlichen Nachweis brauchte, dass die Kopie dem Original entspricht und beides dabei hatte, konnte ihr direkt vor Ort geholfen werden. Stempel auf die Kopie, Unterschrift dazu und fertig.
Mit Dank verabschiedeten sich die beiden Damen. Wir drückten Ihnen noch die Adresse des Bürgerservice in die Hand, falls sie die dortigen Dienste doch noch benötigen sollten.
So kann Verwaltung auch sein. Wenn das nicht mal gut fürs Karma war :-)
19.03.2012
Update - 19.03.2012 - Hürde genommen
In den letzten Tagen war es hier aus persönlichen Gründen sehr still.
Was meine Ausbildung angeht, so habe ich heute eine weitere Hürde genommen. Im Praxisabschnitt stand die praktische Prüfung an, die aus einer knapp 15minütigen Präsentation (fiktiv vor dem Verwaltungsvorstand) mit siebenstündiger Vorbereitungszeit bestand. Das Thema war die geplante Einführung eines Führungsfeedbacks, bei dem Mitarbeiter die Führungsqualitäten ihrer Vorgesetzten bewerten.
Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, habe dann aber die Kurve gekriegt und bis 15 Uhr stand die Präsentation. Ich war etwas nervöser als beim Probelauf in der letzten Woche, habe mich aber augenscheinlich ziemlich gut geschlafen. Der Prüfer stellte einige Sachen heraus, die ihm nicht so gut gefallen haben. Das tat er aber erst, nachdem er mir schon meine Note mitgeteilt hatte. Eine glatte 2,0. Ich hatte auf eine 2,x spekuliert, aber eher mit 2,3 oder 2,7 gerechnet im Vorfeld.
Die Note macht mich sehr zufrieden und zieht meinen Schnitt nach den ganzen Vieren in den Klausuren wieder etwas nach oben.
Die letzten Wochen im Fachbereich werde ich jetzt ganz entspannt weiterarbeiten, meinen Praxisbericht zu Ende schreiben und in knapp drei Wochen ist es dann auch schon wieder vorbei.
Dann startet ein dreimonatiges Projektstudium mit einer Gruppe von insgesamt sechs Kolleginnen und Kollegen. Ich bin mal gespannt.
Mittlerweile bin ich ja seit Anfang März auch schon "über'n Berg", also in der zweiten Hälfte der Ausbildung. Ging ganz schön fix. Das Ende ist abzusehen: 31.08.2013. Kurz danach werde ich 30. Seufz.
Was meine Ausbildung angeht, so habe ich heute eine weitere Hürde genommen. Im Praxisabschnitt stand die praktische Prüfung an, die aus einer knapp 15minütigen Präsentation (fiktiv vor dem Verwaltungsvorstand) mit siebenstündiger Vorbereitungszeit bestand. Das Thema war die geplante Einführung eines Führungsfeedbacks, bei dem Mitarbeiter die Führungsqualitäten ihrer Vorgesetzten bewerten.
Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, habe dann aber die Kurve gekriegt und bis 15 Uhr stand die Präsentation. Ich war etwas nervöser als beim Probelauf in der letzten Woche, habe mich aber augenscheinlich ziemlich gut geschlafen. Der Prüfer stellte einige Sachen heraus, die ihm nicht so gut gefallen haben. Das tat er aber erst, nachdem er mir schon meine Note mitgeteilt hatte. Eine glatte 2,0. Ich hatte auf eine 2,x spekuliert, aber eher mit 2,3 oder 2,7 gerechnet im Vorfeld.
Die Note macht mich sehr zufrieden und zieht meinen Schnitt nach den ganzen Vieren in den Klausuren wieder etwas nach oben.
Die letzten Wochen im Fachbereich werde ich jetzt ganz entspannt weiterarbeiten, meinen Praxisbericht zu Ende schreiben und in knapp drei Wochen ist es dann auch schon wieder vorbei.
Dann startet ein dreimonatiges Projektstudium mit einer Gruppe von insgesamt sechs Kolleginnen und Kollegen. Ich bin mal gespannt.
Mittlerweile bin ich ja seit Anfang März auch schon "über'n Berg", also in der zweiten Hälfte der Ausbildung. Ging ganz schön fix. Das Ende ist abzusehen: 31.08.2013. Kurz danach werde ich 30. Seufz.
06.02.2012
Update - 06.02.12
Willkommen zum ersten Update-Post in diesem Jahr :-)
Im Moment genieße ich schon ein paar Tage Urlaub, am Donnerstag muss ich nach dann zwei Wochen und drei (Arbeits)-Tagen wieder ran. Irgendwie schade, aber ich freue mich auch drauf. An meinen ersten paar Tagen im neuen Ausbildungsabschnitt konnte ich fast bislang nur "Fleißarbeit" erledigen (Gesetzessammlungen aktualisieren, Formulardaten eingeben, Gesundheitsstudien lesen), ich hoffe dass nach dem Urlaub mehr Interessanteres zu tun ist. Ich fühle mich dort auf jeden Fall wohl, es ist eine angenehme ruhige Atmosphäre und mit den Kolleginnen und Kollegen kam ich bislang gut klar.
Zudem sind ein paar Kollegen aus dem Kurs im selben Fachbereich bzw. in Fachbereichen in einem Gebäude, dass in der Nähe liegt. So haben wir schon einige Mittagspausen gemeinsam verbracht bzw. man trifft sich hin und wieder auch im Büro oder auf dem Gang. Dass auch mal eine Mail hin und her geht, ist ebenfalls klar.
Seit heute Mittag habe ich auch meine Klausuren haptisch zur Verfügung, der Versand durch den Kurssprecher dauerte ein wenig länger, was aber nicht an ihm lag, sondern am Versandtempo der Hauspost. Die Noten kenne ich ja schon seit letzter bzw. vorletzter Woche. Gegen eine Klausur werde ich - trotz Bestehens - wohl Widerspruch einlegen. Über die Grunde kann ich hier allerdings keine Aussage machen.
Und eine Klausur muss ich ja leider nachschreiben...
Dass Sportdisziplin manchmal Glückssache und keine Selbstverständlichkeit ist, musste ich am Sonntag erfahren. Nach einem von mir geleiteten Basketballspiel in der Kreisliga kam ein Spieler einer der Mannschaften zu mir und meinte, ich solle doch beim nächsten Mal die Brille annehmen, dann sähe ich vielleicht besser. Leider war der Spielberichtsbogen schon abschließend bearbeitet und unterschrieben, so dass ich dort keinen Vermerk mehr machen konnte. Jedoch geht ein Bericht an die Spielleitung.
In der Regel gibt es nach dem Spiel auch bei Meinungsverschiedenheiten während des Spiels keine Probleme, man ist eben während einer Partie in seiner jeweiligen Rolle als Trainer, Schiedsrichter oder Spieler und geht miteinander angesichts dieser Rolle um, nicht in Ansehen der jeweiligen Person (so sollte es zumindest sein). So bekam ein Trainer von mir am selben Tag ein (berechtigtes) Technisches Foul und gab mir trotzdem nach dem Spiel die Hand. Dass seine Mannschaft gewonnen hatte wird da sicherlich auch eine Rolle gespielt haben, zudem sind wir seit Jahren miteinander bekannt. Dennoch sollte man nach dem Spiel durchatmen und einander sozialverträglich begegnen.
Und in der Regel geschieht das auch. Trotz dieses kleinen Vorfalls hatte ich wieder viel Spaß am pfeifen, die Zusammenarbeit mit dem Kollegen klappte sehr gut und zumindest das zweite Spiel am Abend war sehr spannend.
Im Moment genieße ich schon ein paar Tage Urlaub, am Donnerstag muss ich nach dann zwei Wochen und drei (Arbeits)-Tagen wieder ran. Irgendwie schade, aber ich freue mich auch drauf. An meinen ersten paar Tagen im neuen Ausbildungsabschnitt konnte ich fast bislang nur "Fleißarbeit" erledigen (Gesetzessammlungen aktualisieren, Formulardaten eingeben, Gesundheitsstudien lesen), ich hoffe dass nach dem Urlaub mehr Interessanteres zu tun ist. Ich fühle mich dort auf jeden Fall wohl, es ist eine angenehme ruhige Atmosphäre und mit den Kolleginnen und Kollegen kam ich bislang gut klar.
Zudem sind ein paar Kollegen aus dem Kurs im selben Fachbereich bzw. in Fachbereichen in einem Gebäude, dass in der Nähe liegt. So haben wir schon einige Mittagspausen gemeinsam verbracht bzw. man trifft sich hin und wieder auch im Büro oder auf dem Gang. Dass auch mal eine Mail hin und her geht, ist ebenfalls klar.
Seit heute Mittag habe ich auch meine Klausuren haptisch zur Verfügung, der Versand durch den Kurssprecher dauerte ein wenig länger, was aber nicht an ihm lag, sondern am Versandtempo der Hauspost. Die Noten kenne ich ja schon seit letzter bzw. vorletzter Woche. Gegen eine Klausur werde ich - trotz Bestehens - wohl Widerspruch einlegen. Über die Grunde kann ich hier allerdings keine Aussage machen.
Und eine Klausur muss ich ja leider nachschreiben...
Dass Sportdisziplin manchmal Glückssache und keine Selbstverständlichkeit ist, musste ich am Sonntag erfahren. Nach einem von mir geleiteten Basketballspiel in der Kreisliga kam ein Spieler einer der Mannschaften zu mir und meinte, ich solle doch beim nächsten Mal die Brille annehmen, dann sähe ich vielleicht besser. Leider war der Spielberichtsbogen schon abschließend bearbeitet und unterschrieben, so dass ich dort keinen Vermerk mehr machen konnte. Jedoch geht ein Bericht an die Spielleitung.
In der Regel gibt es nach dem Spiel auch bei Meinungsverschiedenheiten während des Spiels keine Probleme, man ist eben während einer Partie in seiner jeweiligen Rolle als Trainer, Schiedsrichter oder Spieler und geht miteinander angesichts dieser Rolle um, nicht in Ansehen der jeweiligen Person (so sollte es zumindest sein). So bekam ein Trainer von mir am selben Tag ein (berechtigtes) Technisches Foul und gab mir trotzdem nach dem Spiel die Hand. Dass seine Mannschaft gewonnen hatte wird da sicherlich auch eine Rolle gespielt haben, zudem sind wir seit Jahren miteinander bekannt. Dennoch sollte man nach dem Spiel durchatmen und einander sozialverträglich begegnen.
Und in der Regel geschieht das auch. Trotz dieses kleinen Vorfalls hatte ich wieder viel Spaß am pfeifen, die Zusammenarbeit mit dem Kollegen klappte sehr gut und zumindest das zweite Spiel am Abend war sehr spannend.
19.01.2012
Ein verkorkstes Leben
Von Montag bis heute fand der zweite Block vom "Training Sozialer Kompetenzen" im Rahmen meiner Ausbildung statt. Wir an diesen vier Tagen spannende, interessante, lehrreiche und lustige Sachen gemacht.
Höhepunkt für mich war heute der Besuch des Landgerichts hier in Duisburg. Nach einiger Sucherei und Warterei haben wir ab etwa 11.15 Uhr einer Verhandlung in einer Jugendstrafsache beigewohnt.
Es handelte sich dabei um eine Berufungsverhandlung in einer vom Amtsgericht in Dinslaken gettroffenen Entscheidung.
Auf der Anklagebank saß ein junger Mann von 19 Jahren. Die Verhandlung lief bereits seit 9.00 Uhr, so dass wir schon einiges verpasst hatten. Als wir den Saal betraten, lief gerade noch die Vernehmung einer Zeugin. Im Anschluß wurde der Angeklagte vom Richter und vom Staatsanwalt befragt. Der genaue Tathergang wurde für uns erst im Laufe der Verhandlung nach und nach klar. Vom Richter wurden vorhergehende Urteile, die gegen den jungen Mann bereits ausgesprochen waren, verlesen, so dass sich eine ganze Latte von Vergehen und Straftaten offenbarte. Wie man erfuhr, sitzt der Angeklagte bereits seit knapp zehn Monaten in Jugendhaft.
Die ihm vorgeworfenen und auch schon bewiesenen Taten in der Vegangenheit umfassten Körperverletzung, Sachbeschädigung, Diebstahl etc. Bereits seit frühester Jugend war er mit diversen Drogen in Kontakt und hatte mehrere Schulwechsel aufgrund von Problemen mit Mitschülern und Lehrern hinter sich.
Laut Aussage des Richters stammte der junge Mann aus schwierigen familiären Verhältnissen, er ist das sechste und jüngste Kind der Familie.
Letztendlich wurde die Berufung zurückgewiesen und die Strafe auf insgesamt zwei Jahre Jugendstrafe festgelegt.
Ich fand es sehr interessant, mal eine solche Verhandlung "in echt" mitzuerleben. Parallalen zu diversen Fernsehsendungen gibt es, aber die Sitzungen laufen wohl in der Regel weniger dramatisch und überraschend ab. Imponiert hat mit der Oberstaatsanwalt, der sein Abschlußplädoyer mit Verve, Inbrunst und Humor hielt. Währenddesen hatte sein Gegenüber als Rechtsanwalt kaum Kontakt zu seinem Mandanten und hielt sein Plädoyer auf die Rückenlehne des Stuhls gestützt und mit wenig Motivation - wahrscheinlich war ihm klar, dass aufgrund der Faktenlage sein Antrag auf Freispruch keine Aussicht auf Erfolg haben würde.
Im Gericht herrschte eine ganz besondere Atmosphäre und es hat mich betroffen, wie ein so junger Mensch sein Leben bereits so verpfuscht haben kann. In dem Milieu, in dem ich als relativ normaler Mensch lebe, bekommt man solche Schicksale sonst nur aus der Ferne oder aus der Zeitung mit. Es ist ein ganz anderer Teil der Gesellschaft, der dort betroffen ist und es war für mich interessant und lehrreich, so etwas mal zu sehen.
Ein wenig unwohl habe ich mich aber doch gefühlt, zumal wir verspätet den Saal betraten und augenscheinlich auch Angehörige des Angeklagten anwesend waren, denen wohl ein so großes Publikum (immerhin waren alleine wir vierzehn Leute) nicht gerade angenehm gewesen sein wird.
Höhepunkt für mich war heute der Besuch des Landgerichts hier in Duisburg. Nach einiger Sucherei und Warterei haben wir ab etwa 11.15 Uhr einer Verhandlung in einer Jugendstrafsache beigewohnt.
Es handelte sich dabei um eine Berufungsverhandlung in einer vom Amtsgericht in Dinslaken gettroffenen Entscheidung.
Auf der Anklagebank saß ein junger Mann von 19 Jahren. Die Verhandlung lief bereits seit 9.00 Uhr, so dass wir schon einiges verpasst hatten. Als wir den Saal betraten, lief gerade noch die Vernehmung einer Zeugin. Im Anschluß wurde der Angeklagte vom Richter und vom Staatsanwalt befragt. Der genaue Tathergang wurde für uns erst im Laufe der Verhandlung nach und nach klar. Vom Richter wurden vorhergehende Urteile, die gegen den jungen Mann bereits ausgesprochen waren, verlesen, so dass sich eine ganze Latte von Vergehen und Straftaten offenbarte. Wie man erfuhr, sitzt der Angeklagte bereits seit knapp zehn Monaten in Jugendhaft.
Die ihm vorgeworfenen und auch schon bewiesenen Taten in der Vegangenheit umfassten Körperverletzung, Sachbeschädigung, Diebstahl etc. Bereits seit frühester Jugend war er mit diversen Drogen in Kontakt und hatte mehrere Schulwechsel aufgrund von Problemen mit Mitschülern und Lehrern hinter sich.
Laut Aussage des Richters stammte der junge Mann aus schwierigen familiären Verhältnissen, er ist das sechste und jüngste Kind der Familie.
Letztendlich wurde die Berufung zurückgewiesen und die Strafe auf insgesamt zwei Jahre Jugendstrafe festgelegt.
Ich fand es sehr interessant, mal eine solche Verhandlung "in echt" mitzuerleben. Parallalen zu diversen Fernsehsendungen gibt es, aber die Sitzungen laufen wohl in der Regel weniger dramatisch und überraschend ab. Imponiert hat mit der Oberstaatsanwalt, der sein Abschlußplädoyer mit Verve, Inbrunst und Humor hielt. Währenddesen hatte sein Gegenüber als Rechtsanwalt kaum Kontakt zu seinem Mandanten und hielt sein Plädoyer auf die Rückenlehne des Stuhls gestützt und mit wenig Motivation - wahrscheinlich war ihm klar, dass aufgrund der Faktenlage sein Antrag auf Freispruch keine Aussicht auf Erfolg haben würde.
Im Gericht herrschte eine ganz besondere Atmosphäre und es hat mich betroffen, wie ein so junger Mensch sein Leben bereits so verpfuscht haben kann. In dem Milieu, in dem ich als relativ normaler Mensch lebe, bekommt man solche Schicksale sonst nur aus der Ferne oder aus der Zeitung mit. Es ist ein ganz anderer Teil der Gesellschaft, der dort betroffen ist und es war für mich interessant und lehrreich, so etwas mal zu sehen.
Ein wenig unwohl habe ich mich aber doch gefühlt, zumal wir verspätet den Saal betraten und augenscheinlich auch Angehörige des Angeklagten anwesend waren, denen wohl ein so großes Publikum (immerhin waren alleine wir vierzehn Leute) nicht gerade angenehm gewesen sein wird.
21.12.2011
Phu...
Die Klausurwoche ist geschafft vorbei. Heute habe ich die letzte Klausur geschrieben - allerdings nicht zum letzten Mal. KLR/WiRe war meine Nemesis. Bei den drei anderen Klausuren habe ich berechtigte bis passable Hoffnung, dass kein Wiederholungsversuch her muss.
Aber heute habe ich das Ding definitiv in den Sand gesetzt. Das Stufenleiterverfahren in der Kostenstellenrechnung zu können und sonst noch ein paar Kleingkeiten reichen halt nicht. Ärgerlich, denn eigentlich war das Ding nicht so schwer, vor allem zeitlich angemessen.
Das war beid den anderen Klausuren etwas anders, Nummer 2 und auch Nummer 3 waren für mein Dafürhalten zu umfangreich für die vorgegebene Zeit. Ob das so sein sollte, man damit Druck erzeugen wollte, weiß ich nicht. Toll war's auf jeden Fall nicht.
Jetzt beginnt wie im Sommer wieder das sechswöchige Warten, Ende Januar/Anfang Februar dürften also die Ergebnisse bekanntgegeben werden. Für die Nachschreibklausur von heute habe ich also gebucht und werde frühzeitig mit der Wiederholung des Stoffes anfangen. Wenn dann noch die anderen Klausuren geschafft sind, bin ich wieder relativ entspannt, weil ich dann zwei weitere Versuche für die eine Klausur hätte.
Frohes Fest.
Aber heute habe ich das Ding definitiv in den Sand gesetzt. Das Stufenleiterverfahren in der Kostenstellenrechnung zu können und sonst noch ein paar Kleingkeiten reichen halt nicht. Ärgerlich, denn eigentlich war das Ding nicht so schwer, vor allem zeitlich angemessen.
Das war beid den anderen Klausuren etwas anders, Nummer 2 und auch Nummer 3 waren für mein Dafürhalten zu umfangreich für die vorgegebene Zeit. Ob das so sein sollte, man damit Druck erzeugen wollte, weiß ich nicht. Toll war's auf jeden Fall nicht.
Jetzt beginnt wie im Sommer wieder das sechswöchige Warten, Ende Januar/Anfang Februar dürften also die Ergebnisse bekanntgegeben werden. Für die Nachschreibklausur von heute habe ich also gebucht und werde frühzeitig mit der Wiederholung des Stoffes anfangen. Wenn dann noch die anderen Klausuren geschafft sind, bin ich wieder relativ entspannt, weil ich dann zwei weitere Versuche für die eine Klausur hätte.
Frohes Fest.
16.12.2011
Partly Fail Day
Insgesamt war der Tag heute ganz schön: Mit ein paar Kollegen und dem Sozialrechtsdozenten in Aachen auf dem Weihnachtsmarkt gewesen und eine Kurzführung im Rathaus genossen. Zudem drei Schallplatten für je einen Euro erstanden (fehlt nur noch der Plattenspieler). Das Wetter war zwar ziemlich mies, aber es hat Spaß gemacht.
Überhaupt keinen Spaß gemacht hat jedoch die Zeit zwischen 10 und 13 Uhr. Klausurzeit. Ein eigentlich nicht schwerer Sachverhalt, der jedoch sehr umfangreich war und zudem noch zwei Aufgaben enthielt. Und er sollte in drei Zeitstunden gelöst werden. Was eindeutig eine Zeitstunde zu wenig war. Zudem war ich - wie ich zugeben muss - wohl nicht genug vorbereitet. So kam das alles zusammen.
Von daher passt der Song schon ein bischen...
Auf zum Nachschreibetermin? Wir werden sehen. Zumindest wäre ich wohl nicht alleine.
Überhaupt keinen Spaß gemacht hat jedoch die Zeit zwischen 10 und 13 Uhr. Klausurzeit. Ein eigentlich nicht schwerer Sachverhalt, der jedoch sehr umfangreich war und zudem noch zwei Aufgaben enthielt. Und er sollte in drei Zeitstunden gelöst werden. Was eindeutig eine Zeitstunde zu wenig war. Zudem war ich - wie ich zugeben muss - wohl nicht genug vorbereitet. So kam das alles zusammen.
Von daher passt der Song schon ein bischen...
Auf zum Nachschreibetermin? Wir werden sehen. Zumindest wäre ich wohl nicht alleine.
15.12.2011
Hibbelsülzlaber
Ich erinnere mich, dass ich früher ein ziemliches Plappermaul war. Habe oft geredet ohne Punkt und Komma und dazu noch oft über - für mein Gegenüber - ziemlich belanglose Dinge, die für mich aber natürlich jeweils sehr wichtig waren. Mittlerweile bin ich viel ruhiger geworden. Was vielleicht auch am zunehmenden Alter liegt. Aus der Ruhe bringt man mich nur schwer und ich kann auch mal über längere Zeit meine Klappe halten. Ich glaube, das macht den Umgang mit mir einfacher als früher.
Gestern habe ich nach der Klausur festgestellt, dass sich wieder ein Redeschwall über mein jeweiliges Gegenüber ergoss. Thema war natürlich die Klausur. Ich konnte wieder ohne Punkt und Komma reden. Woran liegt das? Ich denke, dass es eine gewisse Unsicherheit war in Bezug auf die vorhergehende Prüfung. Unbewusst wollte ich möglichst viel von dem mitteilen, was ich zu welchem Punkt gewusst, gemeint und geschrieben haben. In der Hoffnung, dass andere es auch so oder ähnlich gesehen haben.
Mal sehen, ob es morgen wieder so sein wird... Ruhiger bin ich mir selbst lieber.
Gestern habe ich nach der Klausur festgestellt, dass sich wieder ein Redeschwall über mein jeweiliges Gegenüber ergoss. Thema war natürlich die Klausur. Ich konnte wieder ohne Punkt und Komma reden. Woran liegt das? Ich denke, dass es eine gewisse Unsicherheit war in Bezug auf die vorhergehende Prüfung. Unbewusst wollte ich möglichst viel von dem mitteilen, was ich zu welchem Punkt gewusst, gemeint und geschrieben haben. In der Hoffnung, dass andere es auch so oder ähnlich gesehen haben.
Mal sehen, ob es morgen wieder so sein wird... Ruhiger bin ich mir selbst lieber.
14.12.2011
Leerer Kopf
Heute hat die 2. Klausurphase meines Studiums begonnen. Die längste Klausur gleich zu Beginn. Vier Zeitstunden Ordnungsrecht und Konsorten. Natürlich kam mit der Aufgabe, eine Ordnungsverfügung zu einem Sachverhalt zu erstellen genau das dran, was wir weder im Unterricht noch (zumindest meine Lerngruppe) im Selbststudium übermäßig gemacht haben.
Die ersten Minuten der Klausur habe ich den Sachverhalt und die Aufgabe gelesen und wusste erstmal nicht, wie ich anfangen sollte.
Also habe ich Schmierblatt abgetrennt und angefangen, mögliche einschlägige Rechtsgrundlagen zu notieren und zu prüfen. Und mit dem Verrinnen der Minuten formte sich das Lösungsbild immer klarer. Nach knapp 75 Minuten Sachverhaltsarbeit und Vorüberlegung fing ich an, beginnend mit dem Kopfbogen die Ordnungsverfügung niederzuschreiben.
Insgesamt sind es acht Seiten geworden. Die Gliederung ist etwas konfus und sicherlich ist der Stil nicht perfekt. Aber, und das ist das wichtigste, eine Vier halte ich für absolut wahrscheinlich. Und das ist ja schonmal was, oder?
Am Freitag geht es weiter mit der Sozialrechtsklausur, SGB II und XII. Ich hoffe auf eine Klausur mit dem Schwerpunkt beim SGB II. Fiele mir leichter.
Mein Kopf ist leer von der heutigen Klausur, nachmittags und abends habe ich mich heute hauptsächlich berieseln lassen. Morgen wird nochmal durchgestartet.
Ich freue mich auf nächste Woche Mittwoch, 13 Uhr. Dann ist der Spuk vorbei. Falls keine Nachschreibereien warten...
Die ersten Minuten der Klausur habe ich den Sachverhalt und die Aufgabe gelesen und wusste erstmal nicht, wie ich anfangen sollte.
Also habe ich Schmierblatt abgetrennt und angefangen, mögliche einschlägige Rechtsgrundlagen zu notieren und zu prüfen. Und mit dem Verrinnen der Minuten formte sich das Lösungsbild immer klarer. Nach knapp 75 Minuten Sachverhaltsarbeit und Vorüberlegung fing ich an, beginnend mit dem Kopfbogen die Ordnungsverfügung niederzuschreiben.
Insgesamt sind es acht Seiten geworden. Die Gliederung ist etwas konfus und sicherlich ist der Stil nicht perfekt. Aber, und das ist das wichtigste, eine Vier halte ich für absolut wahrscheinlich. Und das ist ja schonmal was, oder?
Am Freitag geht es weiter mit der Sozialrechtsklausur, SGB II und XII. Ich hoffe auf eine Klausur mit dem Schwerpunkt beim SGB II. Fiele mir leichter.
Mein Kopf ist leer von der heutigen Klausur, nachmittags und abends habe ich mich heute hauptsächlich berieseln lassen. Morgen wird nochmal durchgestartet.
Ich freue mich auf nächste Woche Mittwoch, 13 Uhr. Dann ist der Spuk vorbei. Falls keine Nachschreibereien warten...
02.12.2011
Update - 02.12.2011 - HA, Praxis, Limit und Titan
Der Dezember ist da - und bringt zwei gute Nachrichten: Zum einen habe ich am Mittwoch Abend meine Hausarbeit beendet. Abgegeben wird am Montag zum letzten Termin, bis dahin sind noch die Korrekturleser gefragt. Und ich werde das fünfzehnseitige Werk sicherlich auch noch ein- oder zweimal gründlich durchlesen.
Die zweite gute Nachricht kam heute per Mail von der Ausbildungsleitung: Endlich ist für alle Kollegen der Ausbildungsplan mit den Praxisabschnitten im Jahr 2012 fertig. Änderungen sind vorbehalten, bei mir braucht es das aber nicht unbedingt. Denn mit meinen Einsatzorten Personalamt, Ordnungsamt und Stadtkämmerei bin ich zufrieden, auch wenn das letzte sicherlich nicht so toll ist. Aber ein "Finanzmodul" ist eben dabei. Ein wenig neidisch bin ich auf die Kollegin, die zum Fachbereich Schule und Sport darf, da wäre ich auch gerne eingesetzt worden.
Ab dem 5. Januar 2012 geht es wieder los mit der praktischen Ausbildung. Erstmal freue ich mich jetzt aber auf den 21. Dezember am Nachmittag. Da werden dann alle Klausuren, die jetzt noch vor mir liegen, geschrieben sein...
Noch was privates: Nach einer kleinen Ewigkeit von mehreren Monaten habe ich das knapp knapp 24stündige Hörbuch von Schätzings Limit beendet. Wurde am Ende doch noch richtig spannend. Neues Hörfutter habe ich mir bei Audible.de bereits besorgt: Den ersten Band der "Titan"-Reige aus dem Star Trek-Universum, die gedruckte Ausgabe erscheint bei Cross-Cult. Gelesen wird die Komplettfassung von Detlef "Commander Riker" Bierstedt. Die erste von zwölf Hörstunden hat schonmal sehr viel Spaß gemacht.
Und jetzt gehe ich ins Bett und höre vor dem Einschlafen noch ein bisschen weiter.
Die zweite gute Nachricht kam heute per Mail von der Ausbildungsleitung: Endlich ist für alle Kollegen der Ausbildungsplan mit den Praxisabschnitten im Jahr 2012 fertig. Änderungen sind vorbehalten, bei mir braucht es das aber nicht unbedingt. Denn mit meinen Einsatzorten Personalamt, Ordnungsamt und Stadtkämmerei bin ich zufrieden, auch wenn das letzte sicherlich nicht so toll ist. Aber ein "Finanzmodul" ist eben dabei. Ein wenig neidisch bin ich auf die Kollegin, die zum Fachbereich Schule und Sport darf, da wäre ich auch gerne eingesetzt worden.
Ab dem 5. Januar 2012 geht es wieder los mit der praktischen Ausbildung. Erstmal freue ich mich jetzt aber auf den 21. Dezember am Nachmittag. Da werden dann alle Klausuren, die jetzt noch vor mir liegen, geschrieben sein...
Noch was privates: Nach einer kleinen Ewigkeit von mehreren Monaten habe ich das knapp knapp 24stündige Hörbuch von Schätzings Limit beendet. Wurde am Ende doch noch richtig spannend. Neues Hörfutter habe ich mir bei Audible.de bereits besorgt: Den ersten Band der "Titan"-Reige aus dem Star Trek-Universum, die gedruckte Ausgabe erscheint bei Cross-Cult. Gelesen wird die Komplettfassung von Detlef "Commander Riker" Bierstedt. Die erste von zwölf Hörstunden hat schonmal sehr viel Spaß gemacht.
Und jetzt gehe ich ins Bett und höre vor dem Einschlafen noch ein bisschen weiter.
22.11.2011
Vollzugsmeldung
Ich habe ja gestern rumgejammert ob der Prokrastinierei bezüglich meiner Hausarbeit. Für heute hatte ich mir eine Seite auferlegt, die ich schreiben wollte. Tja, im Sozialismus hätte man das dann Geschaffte Planübererfüllung genannt: Ich habe tatsächlich vier Seiten geschrieben und stehe jetzt bei fünf von zwölf bis fünfzehn geforderten.
Für morgen plane ich dann wieder eine Seite ein. Besonders schwer war es nicht, die Seiten zu füllen, ich bin ganz gut im Thema und habe schon eine gute Vorstellung, wie die weiteren Seiten aussehen werden. Hilfreich ist aber auch sicherlich der großzügige vorgeschriebene Rand.
Gedanken habe ich mir zwischenzeitlich gemacht über die Anzahl an Fußnoten, bisher habe ich 21 auf den fünf Seiten. Die Mitteilung eines Kollegen, der im Teilmodul Personalmanagement die HA schreibt, er habe bisher 64 Fußnoten auf acht Seiten, hat mich dann etwas beruhigt. Und letztlich ist so eine Hausarbeit ja eigentlich fast "nur" Zitiererei und weniger eigenständige Denkleistung.
Für morgen plane ich dann wieder eine Seite ein. Besonders schwer war es nicht, die Seiten zu füllen, ich bin ganz gut im Thema und habe schon eine gute Vorstellung, wie die weiteren Seiten aussehen werden. Hilfreich ist aber auch sicherlich der großzügige vorgeschriebene Rand.
Gedanken habe ich mir zwischenzeitlich gemacht über die Anzahl an Fußnoten, bisher habe ich 21 auf den fünf Seiten. Die Mitteilung eines Kollegen, der im Teilmodul Personalmanagement die HA schreibt, er habe bisher 64 Fußnoten auf acht Seiten, hat mich dann etwas beruhigt. Und letztlich ist so eine Hausarbeit ja eigentlich fast "nur" Zitiererei und weniger eigenständige Denkleistung.
21.11.2011
Prokrastidingens und Lesestoff
Ich prokrastiniere meine Hausarbeit. Ja, leider. Von den zwei bis vier Seiten, die ich am letzten Wochenende schreiben wollte habe ich genau nichts geschrieben. Das Wochenende war einfach voll. Freitag Abend Kino, Samstag elf Stunden für Basketball unterwegs.
Okay, da wäre noch der Sonntag gewesen. Da bin ich aber erst um eins rum aufgestanden und dann waren da diese Computerspiele... Man kennt das ja. Man will nur ein bischen was anderes machen und dann spätestens am Abend noch produktiv in die Tasten hauen. Zu blöd, dass der Tatort gut war (fand ich) und danach noch Nachrichten kamen. Und dann war ich zu müde. Tja. Sonntag vorbei. Und heute? Montag? Wollte ich eigentlich auch schreiben. Aber nach acht Unterrichtsstunden war erstmal die Luft raus. Also was anderes machen. Okay, spielen. Dann 'ne Star Trek-Folge gucken. Abendessen mit aufgenommenem Aktenzeichen XY von letzter Woche. Es ist wieder Abend. Kreatives Hausarbeit schreiben? Och nö.
Aber immerhin: Ich habe mir meine Mitschrift aus dem Fach Verwaltungsvollstreckung geschnappt und sie abgetippt. Immerhin sechs Seiten auf dem Computer. Erleichtert das Gewissen ein wenig. Und ist ja auch wichtig. Schließlich nahen die Klausuren.
Wie das alles klappen soll... Wird müssen.
Aber anderen Kommilitonen und -innen geht es ähnlich wie mir. Die haben teilweise mit der HA noch nicht mal angefangen, sie sichten noch die Literatur oder ähnliches. Die können - wie ich wohl auch - eben unter Druck am besten arbeiten. Aber der Druck darf nicht ZU stark sein, sonst klappt nix mehr. Von daher sollte ich morgen definitiv was für die Hausarbeit tun. Backen wir mal kleine Brötchen: Eine Seite soll es sein. Mehr ist gut, aber ich gebe mir selbst nicht mehr als Pflichtaufgabe auf. Eine Seite.
Mindestens...
Apropos Seite(n): Ich lese diesen Monat relativ viel. Zwei ganze Bücher habe ich schon durch, mit insgesamt schon fast siebenhundert Seiten. Dazu liegt das "Limit"-Hörbuch von Schätzing in den letzten Zügen (will sagen: Stunden), es sind weniger als vier. Spannend ist es mittlerweile wirklich. Bin aber trotzdem froh, wenn ich es dann durchhaben werde.
Ab Januar werde ich dann eventuell wieder Audible-Abonnent und gönne mir die Hörbücher zu "Star Trek: Titan".
Gelesen habe ich im November bereits "Käpt'n Konnys Abenteuer", ein Buch aus meiner Jugend das ich mal wieder aus der hinteren Reihe im obersten Fach des Bücherregals gefischt habe. Konny und seine Freunde waren wirklich Helden meiner Jugend und ich habe die Lektüre sehr genossen.
Das zweite Buch war "Operation Kundus" von Achim Wohlgetahn, der Nachfolger von "Endstation Kabul". Ein weiterer Soldatenbericht aus Afghanistan, den ich schon lange lesen wollte und mir jetzt endlich als Taschenbuch gegönnt habe. Eine Rezension folgt eventuell demnächst noch hier an dieser Stelle.
Jetzt lese ich noch "Mein Leben" von Bill Clinton weiter (aktuell auf Seite 1064 von 1466). Für unterwegs ist das Ding mir allerdings zu schwer, daher habe ich noch das dünne Büchlein (fünfundneunzig Seiten) "Der Verfolger" von Julio Cortázar aus dem Bücherschrank gekramt.
Zu guter Letzt wird der aufmerksame Leser dieses Blogs vielleicht seit einiger Zeit die Lesestatistik vermissen. Von August bis heute bin ich sie schuldig geblieben. Ich habe die Zahlen brav weiter erfasst, bin nur bisher zu faul gewesen (Freud'scher Vertipper gerade: fail statt faul) sie hier einzustellen.
Auch dies werde ich noch nachholen.
So, nun genug der Schwafelei und der Ankündigungen. Es ist schon spät.
Okay, da wäre noch der Sonntag gewesen. Da bin ich aber erst um eins rum aufgestanden und dann waren da diese Computerspiele... Man kennt das ja. Man will nur ein bischen was anderes machen und dann spätestens am Abend noch produktiv in die Tasten hauen. Zu blöd, dass der Tatort gut war (fand ich) und danach noch Nachrichten kamen. Und dann war ich zu müde. Tja. Sonntag vorbei. Und heute? Montag? Wollte ich eigentlich auch schreiben. Aber nach acht Unterrichtsstunden war erstmal die Luft raus. Also was anderes machen. Okay, spielen. Dann 'ne Star Trek-Folge gucken. Abendessen mit aufgenommenem Aktenzeichen XY von letzter Woche. Es ist wieder Abend. Kreatives Hausarbeit schreiben? Och nö.
Aber immerhin: Ich habe mir meine Mitschrift aus dem Fach Verwaltungsvollstreckung geschnappt und sie abgetippt. Immerhin sechs Seiten auf dem Computer. Erleichtert das Gewissen ein wenig. Und ist ja auch wichtig. Schließlich nahen die Klausuren.
Wie das alles klappen soll... Wird müssen.
Aber anderen Kommilitonen und -innen geht es ähnlich wie mir. Die haben teilweise mit der HA noch nicht mal angefangen, sie sichten noch die Literatur oder ähnliches. Die können - wie ich wohl auch - eben unter Druck am besten arbeiten. Aber der Druck darf nicht ZU stark sein, sonst klappt nix mehr. Von daher sollte ich morgen definitiv was für die Hausarbeit tun. Backen wir mal kleine Brötchen: Eine Seite soll es sein. Mehr ist gut, aber ich gebe mir selbst nicht mehr als Pflichtaufgabe auf. Eine Seite.
Mindestens...
Apropos Seite(n): Ich lese diesen Monat relativ viel. Zwei ganze Bücher habe ich schon durch, mit insgesamt schon fast siebenhundert Seiten. Dazu liegt das "Limit"-Hörbuch von Schätzing in den letzten Zügen (will sagen: Stunden), es sind weniger als vier. Spannend ist es mittlerweile wirklich. Bin aber trotzdem froh, wenn ich es dann durchhaben werde.
Ab Januar werde ich dann eventuell wieder Audible-Abonnent und gönne mir die Hörbücher zu "Star Trek: Titan".
Gelesen habe ich im November bereits "Käpt'n Konnys Abenteuer", ein Buch aus meiner Jugend das ich mal wieder aus der hinteren Reihe im obersten Fach des Bücherregals gefischt habe. Konny und seine Freunde waren wirklich Helden meiner Jugend und ich habe die Lektüre sehr genossen.
Das zweite Buch war "Operation Kundus" von Achim Wohlgetahn, der Nachfolger von "Endstation Kabul". Ein weiterer Soldatenbericht aus Afghanistan, den ich schon lange lesen wollte und mir jetzt endlich als Taschenbuch gegönnt habe. Eine Rezension folgt eventuell demnächst noch hier an dieser Stelle.
Jetzt lese ich noch "Mein Leben" von Bill Clinton weiter (aktuell auf Seite 1064 von 1466). Für unterwegs ist das Ding mir allerdings zu schwer, daher habe ich noch das dünne Büchlein (fünfundneunzig Seiten) "Der Verfolger" von Julio Cortázar aus dem Bücherschrank gekramt.
Zu guter Letzt wird der aufmerksame Leser dieses Blogs vielleicht seit einiger Zeit die Lesestatistik vermissen. Von August bis heute bin ich sie schuldig geblieben. Ich habe die Zahlen brav weiter erfasst, bin nur bisher zu faul gewesen (Freud'scher Vertipper gerade: fail statt faul) sie hier einzustellen.
Auch dies werde ich noch nachholen.
So, nun genug der Schwafelei und der Ankündigungen. Es ist schon spät.
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Prokrastination
15.11.2011
Fußnote
Mit einem solchen Start in die Hausarbeit kann dieselbe doch nur eine gute Note bekommen. Sie beginnt mit "Der Beamte..." und bekommt an dieser Stelle direkt die erste Fußnote:
Isser nich' nett? :-)
Wenn im folgenden die männliche Form („der Beamte“) verwendet wird, ist stets auch die weibliche Anrede („die Beamtin“) gemeint, umgekehrt gilt dies ebenso. Die Beachtung und Verwirklichung von Art. 3 I 1 GG liegt dem Autor sehr am Herzen.
Isser nich' nett? :-)
14.11.2011
Hausarbeit
Heute war offizieller Ausgabetermin für meine Hausarbeit. Im Modul 6.3, bestehend aus Personalmanagement, Arbeitsrecht und Beamtenrecht, ist eine solche zu schreiben. Relativ früh hatte ich mich schon für Beamtenrecht entschieden, weil mich das einfach sehr interessiert. Die anderen beiden wären auch infrage gekommen, allerdings war bei Personalmanagement der Dozent für mich schon von Anfang an ein klares Nein-Kriterium.
Jetzt also Beamtenrecht. Mein Thema ist "Das Dienstvergehen und seine Folgen für den Beamten". Ein Thema, zu dem ich ganz gut was schreiben kann, denke ich. Die beamtenrechtliche Literatur ist leider recht dünn gesät, aber es gibt noch einiges an Aufsätzen in Fachzeitschriften, die sind ja ebenfalls zitierbar. Und das Internet ist ja auch noch da...
Der Umfang der HA soll 12-15 Seiten betragen, wobei allerdings ein großer Teil des jeweiligen Blattes für Rand draufgehen wird; genauer: links ein Heftrand von etwa 2,5cm und recht ein Viertel des Blattes als Korrekturrand oder was auch auch immer. Das sind nochmal über sechs Zentimeter. Das Problem wird also kaum sein, die Seiten zu füllen, sondern eher, nicht zu viel zu schreiben. Inklusive heute habe ich drei Wochen Zeit, morgen werde ich mich schonmal an die Einleitung machen. Späteste Abgabe ist der 5. Dezember, ich möchte aber möglichst in knapp zwei Wochen fertig sein.
Seit der Facharbeit in Englisch in der 12. Klasse ist das meine erste Hausarbeit. Bin mal gespannt. Auf jeden Fall besser, als eine Klausur.
Jetzt also Beamtenrecht. Mein Thema ist "Das Dienstvergehen und seine Folgen für den Beamten". Ein Thema, zu dem ich ganz gut was schreiben kann, denke ich. Die beamtenrechtliche Literatur ist leider recht dünn gesät, aber es gibt noch einiges an Aufsätzen in Fachzeitschriften, die sind ja ebenfalls zitierbar. Und das Internet ist ja auch noch da...
Der Umfang der HA soll 12-15 Seiten betragen, wobei allerdings ein großer Teil des jeweiligen Blattes für Rand draufgehen wird; genauer: links ein Heftrand von etwa 2,5cm und recht ein Viertel des Blattes als Korrekturrand oder was auch auch immer. Das sind nochmal über sechs Zentimeter. Das Problem wird also kaum sein, die Seiten zu füllen, sondern eher, nicht zu viel zu schreiben. Inklusive heute habe ich drei Wochen Zeit, morgen werde ich mich schonmal an die Einleitung machen. Späteste Abgabe ist der 5. Dezember, ich möchte aber möglichst in knapp zwei Wochen fertig sein.
Seit der Facharbeit in Englisch in der 12. Klasse ist das meine erste Hausarbeit. Bin mal gespannt. Auf jeden Fall besser, als eine Klausur.
20.10.2011
Welche Klage hätten's denn gern?
Wenn der Bürger gegenüber dem Staat auf sein Recht pocht, kann er dies zum einem durch Widerspruch gegen einen entsprechenden Verwaltungsakt tun - sofern das Widerspruchverfahren nicht abgeschafft ist, wie es in Nordrhein-Westfalen derzeit überwiegend der Fall ist.
Ist der Widerspruch erfolglos oder nicht vorgesehen, bleibt nur die Klage vor dem Verwaltungsgericht. Auf diese wird in der Regel im Ausgangs- oder Widerspruchsbescheid per Rechtsmittelbelehrung hingewiesen. Die Klagefrist beträgt einen Monat. Wenn die Rechtsmittelbelehrung fehlt, beträgt sie aufgrund gesetzlicher Regelung (§ 58 II VwGO) ein Jahr ab Bekanntgabe oder Zustellung des Verwaltungsaktes.
Möglich sind sechs verschiedene Klagearten, die je nach Einzelfall auszuwählen sind.
Anfechtungsklage
Ziel dieser Klage ist, dass ein von einer Behörde erlassener Verwaltungsakt aufgehoben wird.
Verpflichtungsklage
Die beklagte Behörde bzw. beim Rechtsträgerprinzip der hinter ihr stehende Rechtsträger (Bund, Land oder Körperschaft) soll verpflichtet werden, einen Verwaltungsakt zu erlassen. Es geht dabei entweder um einen VA, dessen Erlaß abgelehnt wurde oder schlicht unterblieben ist, obwohl er hätte erlassen werden müssen. Ein Beispiel für den ersten Fall ist die Versagung einer Baugenehmigung.
Allgemeine Leistungsklage
Diese Klageart ist nicht ausdrücklich im Gesetz geregelt, nach herrschender Meinung ist sie aber möglich.
Ziel einer allgemeinen Leistungsklage ist, ein Handeln oder Unterlassen der Verwaltung zu erreichen, das auf Realakte gerichtet ist. Ein Beispiel wäre hier die Klage eines Gemüsehändlers, der die Verwaltung davon abhalten will, vor angeblich verseuchten Lebensmitteln zu warnen.
Feststellungsklage
Bei dieser Klage soll das Gericht feststellen, dass ein bestimmtes Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (z.B. die Berechtigung einer Behörde, bestimmte Verbote auszusprechen, etwa ein Glasverbot für Veranstaltungen in der Innenstadt). Hier ist diese Klage subsidiär (nachrangig) Außerdem kann die Festellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes beantragt werden, hier empfiehlt sich meistens jedoch die Anfechtungsklage. Denn das Gericht überprüft lediglich die Nichtigkeit oder Nichtnichtigkeit eines VA, trifft zu einer eventuellen Rechtswidrigkeit aber keine Aussage. Daher müsste ein rechtswidriger Verwaltungsakt, der einer solchen Prüfung unterzogen und für nicht nichtig befunden worden, befolgt werden.
Normenkontrollklage
Mit der Normenkontrollklage soll die Gültigkeit von bestimmten Satzungen überprüft werden, nach § 47 I Nr. von solchen des Baurechts, nach Abs. 2 von übrigen Satzungen. Letzteres ist jedoch nur möglich, wenn der Landesgesetzgeber dies festgelegt hat. In Nordrhein-Westfalen existiert keine solche Regelung, daher können andere Satzungen nicht durch Normenkontrollklage einer Überprüfung unterzogen werden. Hier ist jedoch die Möglichkeit gegeben, nach Erlass eines auf dieser Satzung beruhenden Verwaltungsaktes gegen eben diesen vorzugehen.
Schlussendlich bleibt die
Fortsetzungsfeststellungsklage
Ziel dieser Klage ist die Feststellung der Rechtswidrigkeit eines VA.
Sie kommt in Betracht, wenn sich während einer laufenden Anfechtungsklage der Verwaltungsakt auf die eine oder andere Art und Weise erledigt hat. Im Normalfall würde die Klage in diesem Fall abgewiesen bzw. das Verfahren beendet.
Wenn der Bürger ein berechtigtes Interesse vorweisen kann, kann die Anfechtungsklage auf eine Fortsetzungsfeststellungsklage umgestellt werden und das Gericht muss ein Urteil fällen.
Ein berechtiges Interesse des Bürgers liegt vor,
a) wenn die Gefahr besteht, dass ein entsprechender VA erneut von der Behörde erlassen wird,
b) wenn die Wiederherstellung des Rufes oder des guten Namens des Klägers vonnöten ist (sog. Rehabilitationsinteresse) oder
c) zur Vorbereitung eines Schadensersatzprozesses.
Ist der Widerspruch erfolglos oder nicht vorgesehen, bleibt nur die Klage vor dem Verwaltungsgericht. Auf diese wird in der Regel im Ausgangs- oder Widerspruchsbescheid per Rechtsmittelbelehrung hingewiesen. Die Klagefrist beträgt einen Monat. Wenn die Rechtsmittelbelehrung fehlt, beträgt sie aufgrund gesetzlicher Regelung (§ 58 II VwGO) ein Jahr ab Bekanntgabe oder Zustellung des Verwaltungsaktes.
Möglich sind sechs verschiedene Klagearten, die je nach Einzelfall auszuwählen sind.
Anfechtungsklage
Ziel dieser Klage ist, dass ein von einer Behörde erlassener Verwaltungsakt aufgehoben wird.
Verpflichtungsklage
Die beklagte Behörde bzw. beim Rechtsträgerprinzip der hinter ihr stehende Rechtsträger (Bund, Land oder Körperschaft) soll verpflichtet werden, einen Verwaltungsakt zu erlassen. Es geht dabei entweder um einen VA, dessen Erlaß abgelehnt wurde oder schlicht unterblieben ist, obwohl er hätte erlassen werden müssen. Ein Beispiel für den ersten Fall ist die Versagung einer Baugenehmigung.
Allgemeine Leistungsklage
Diese Klageart ist nicht ausdrücklich im Gesetz geregelt, nach herrschender Meinung ist sie aber möglich.
Ziel einer allgemeinen Leistungsklage ist, ein Handeln oder Unterlassen der Verwaltung zu erreichen, das auf Realakte gerichtet ist. Ein Beispiel wäre hier die Klage eines Gemüsehändlers, der die Verwaltung davon abhalten will, vor angeblich verseuchten Lebensmitteln zu warnen.
Feststellungsklage
Bei dieser Klage soll das Gericht feststellen, dass ein bestimmtes Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (z.B. die Berechtigung einer Behörde, bestimmte Verbote auszusprechen, etwa ein Glasverbot für Veranstaltungen in der Innenstadt). Hier ist diese Klage subsidiär (nachrangig) Außerdem kann die Festellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes beantragt werden, hier empfiehlt sich meistens jedoch die Anfechtungsklage. Denn das Gericht überprüft lediglich die Nichtigkeit oder Nichtnichtigkeit eines VA, trifft zu einer eventuellen Rechtswidrigkeit aber keine Aussage. Daher müsste ein rechtswidriger Verwaltungsakt, der einer solchen Prüfung unterzogen und für nicht nichtig befunden worden, befolgt werden.
Normenkontrollklage
Mit der Normenkontrollklage soll die Gültigkeit von bestimmten Satzungen überprüft werden, nach § 47 I Nr. von solchen des Baurechts, nach Abs. 2 von übrigen Satzungen. Letzteres ist jedoch nur möglich, wenn der Landesgesetzgeber dies festgelegt hat. In Nordrhein-Westfalen existiert keine solche Regelung, daher können andere Satzungen nicht durch Normenkontrollklage einer Überprüfung unterzogen werden. Hier ist jedoch die Möglichkeit gegeben, nach Erlass eines auf dieser Satzung beruhenden Verwaltungsaktes gegen eben diesen vorzugehen.
Schlussendlich bleibt die
Fortsetzungsfeststellungsklage
Ziel dieser Klage ist die Feststellung der Rechtswidrigkeit eines VA.
Sie kommt in Betracht, wenn sich während einer laufenden Anfechtungsklage der Verwaltungsakt auf die eine oder andere Art und Weise erledigt hat. Im Normalfall würde die Klage in diesem Fall abgewiesen bzw. das Verfahren beendet.
Wenn der Bürger ein berechtigtes Interesse vorweisen kann, kann die Anfechtungsklage auf eine Fortsetzungsfeststellungsklage umgestellt werden und das Gericht muss ein Urteil fällen.
Ein berechtiges Interesse des Bürgers liegt vor,
a) wenn die Gefahr besteht, dass ein entsprechender VA erneut von der Behörde erlassen wird,
b) wenn die Wiederherstellung des Rufes oder des guten Namens des Klägers vonnöten ist (sog. Rehabilitationsinteresse) oder
c) zur Vorbereitung eines Schadensersatzprozesses.
16.10.2011
Erste Reihe rechts - ein Platz bleibt frei
Mein Ausbildungskurs schrumpft. Nach zwei freiwilligen Abgängen, der erste im Winter, der zweite nach dem Praxiabschnitt musste jetzt erstmals - und hoffentlich letztmals - ein Mitglied des Kurses unfreiwillig selben verlassen und damit auch die Ausbildung vorzeitig beenden. Grund war das Nichtbestehen des Wiederholungsversuches einer Klausur. Die Prüfungsordnung ist da leider gnadenlos: Zwei Versuche, danach ist es vorbei. Noch dazu ist es eine Klausur die, meiner Meinung nach, für die spätere Berufspraxis eher unwichtig ist. Schade, schade.
Grundsätzlich wünscht man natürlich jedem im Kurs, dass er/sie/es die Ausbildung schafft. Aber es gibt natürlich Leute, die einem näher stehen, als andere. Mit der Kollegin, die uns jetzt verlassen muss habe ich mich immer gut verstanden, wir hatten Spaß beim Training Sozialer Kompetenten und auch bei außerschulischen Aktivitäten des Kurses.
Ich hoffe, dass sie uns nicht vergisst und dass der Kontakt nicht ganz abreißt. Im Zeitalter von Handys und Facebook dürfte das möglich sein. Und natürlich wünsche ich ihr alles Gute für die Zukunft.
Ein Abschiedsgeschenk gibt es vom Kurs auch noch, nach alter Schultradition haben wir am Freitag damit begonnen, ein Schulfreundealbum zu füllen. Eine schöne Idee, wie ich finde.
Mach's gut :(
Grundsätzlich wünscht man natürlich jedem im Kurs, dass er/sie/es die Ausbildung schafft. Aber es gibt natürlich Leute, die einem näher stehen, als andere. Mit der Kollegin, die uns jetzt verlassen muss habe ich mich immer gut verstanden, wir hatten Spaß beim Training Sozialer Kompetenten und auch bei außerschulischen Aktivitäten des Kurses.
Ich hoffe, dass sie uns nicht vergisst und dass der Kontakt nicht ganz abreißt. Im Zeitalter von Handys und Facebook dürfte das möglich sein. Und natürlich wünsche ich ihr alles Gute für die Zukunft.
Ein Abschiedsgeschenk gibt es vom Kurs auch noch, nach alter Schultradition haben wir am Freitag damit begonnen, ein Schulfreundealbum zu füllen. Eine schöne Idee, wie ich finde.
Mach's gut :(
07.09.2011
Sprachkenntnisse: Niederländisch
Hallo, ich heiße Stefan (ca. 1985).
Hello, my name is Stefan (1994).
Salut, je m'appelle Stefan (1996).
Dag, ik ben Stefan. Ik ben geboren in Korbach, naar Kassel in Duitsland. Maar nu woon ik in Duisburg (2011).
Ab heute bin ich viersprachig. OK, das ist etwas übertrieben. Mehr als ein paar einfache Sätze auf Niederländisch kann ich noch nicht. Und frei sprechen fiele mir im Moment auch noch schwer. Das Lesen klappt schon ganz passabel, auch wenn man sich öfter der Aussprache einiger Buchstaben vergewissern muss.
Heute hatte ich zusammen mit knapp über zwanzig Kollegen die erste Unterrichtseinheit in Niederländisch. Dabei handelt es sich um ein Pflichtfach im Modul Internationales. Zur Auswahl standen auch Englisch und Französisch, aber aus Gründen habe ich mich für Niederländisch entschieden.
Ein Vorteil dieser Sprache ist sicherlich die relative Nähe zum Englischen und zum Deutschen, so dass man beim Lesen von Texten und beim Hören von in passabler Geschwindigkeit gesprochenen Dialogen einen Großteil des Inhalts verstehen oder zumindest erahnen kann.
Neben einigen Hinweisen zur Aussprache ging es heute um Dialoge, in denen sich Menschen einander vorstellen und sagen, woher sie kommen.
Englisch habe ich von Anfang an gerne gelernt, Französisch hat mir viele Schwierigkeiten bereitet. Bei Niederländisch habe ich das Gefühl, dass ich an der Sprache Spaß haben werde, auch wenn ich im Moment noch merke, dass es irgendwie seltsam ist, wieder eine neue Sprache zu lernen. Aber ich freue mich drauf.
Und ich werde den Ortsnamen Roermond nie wieder als ""Röhrmond oder "Roormond" (westfälisches Dehnungs-e) aussprechen. Ab heute weiß ich: Es heißt "Rurmond", wie auch der Fluß Rur heißt (nicht zu verwechseln mit der Ruhr).
Denn: Kuh (dt.) - koe (ned.).
Tot ziens!
Hello, my name is Stefan (1994).
Salut, je m'appelle Stefan (1996).
Dag, ik ben Stefan. Ik ben geboren in Korbach, naar Kassel in Duitsland. Maar nu woon ik in Duisburg (2011).
Ab heute bin ich viersprachig. OK, das ist etwas übertrieben. Mehr als ein paar einfache Sätze auf Niederländisch kann ich noch nicht. Und frei sprechen fiele mir im Moment auch noch schwer. Das Lesen klappt schon ganz passabel, auch wenn man sich öfter der Aussprache einiger Buchstaben vergewissern muss.
Heute hatte ich zusammen mit knapp über zwanzig Kollegen die erste Unterrichtseinheit in Niederländisch. Dabei handelt es sich um ein Pflichtfach im Modul Internationales. Zur Auswahl standen auch Englisch und Französisch, aber aus Gründen habe ich mich für Niederländisch entschieden.
Ein Vorteil dieser Sprache ist sicherlich die relative Nähe zum Englischen und zum Deutschen, so dass man beim Lesen von Texten und beim Hören von in passabler Geschwindigkeit gesprochenen Dialogen einen Großteil des Inhalts verstehen oder zumindest erahnen kann.
Neben einigen Hinweisen zur Aussprache ging es heute um Dialoge, in denen sich Menschen einander vorstellen und sagen, woher sie kommen.
Englisch habe ich von Anfang an gerne gelernt, Französisch hat mir viele Schwierigkeiten bereitet. Bei Niederländisch habe ich das Gefühl, dass ich an der Sprache Spaß haben werde, auch wenn ich im Moment noch merke, dass es irgendwie seltsam ist, wieder eine neue Sprache zu lernen. Aber ich freue mich drauf.
Und ich werde den Ortsnamen Roermond nie wieder als ""Röhrmond oder "Roormond" (westfälisches Dehnungs-e) aussprechen. Ab heute weiß ich: Es heißt "Rurmond", wie auch der Fluß Rur heißt (nicht zu verwechseln mit der Ruhr).
Denn: Kuh (dt.) - koe (ned.).
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