Das Telefon klingelt.
Stabskompanie, G Nickschuss am Apparat.
"Hier ist General Motors. Wo ist denn der Flieger Ahlam?
Der ist beim Major Näse, Herr General.
"Der soll mal den Schlüssel zum Verfügungsraum holen. Der KrKW neu äh Leopard-Panzer muss mit einem Bodenreinigungsgerät mit Stiel, lang gereinigt werden. Einen einachsigen Zweiseitenkipper brauchen wir auch noch.
Ist auf jeden Fall alles da, Herr General. Müssen nur zwei Mann rausholen, liegt alles unter dem UTM-Gitter.
Schon weg sein, schon wieder hier sein. Beeilung. Der Flieger Ahlam soll auch noch beim Mannheim vorbeilaufen und eine CWPZM mitbringen.
Jawohl, Herr General, das gebe ich so weiter. Ist noch etwas?
Ja. Der MatUffz soll Truppengattungszugehörigkeitsfarberkennungs-Aufschiebschlaufen bestellen. Die sind alle.
Jawohl.
Gut. Weitermachen. (legt auf)
(A. grüßt und hängt ein. Im nächsten Moment schreckt er aufgrund eines lauten Klapperns und eines erschreckten Fiepens zusammen.)
Aha! Hab ich dich endlich! Wozu so eine Haltevorrichtung der Kleinstlebewesen, grau doch gut ist...
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20.09.2011
28.10.2010
Blütenzauber und alte Gemäuer
Auf den letzten Drücker waren wir am letzten Sonntag noch auf der Landesgartenschau im sauerländischen Hemer.
Irgendwie war in den vergangenen Monaten nie die Gelegenheit dazu, den "Zauber der Verwandlung" in der kleinen Stadt zu besichtigen.
Ich bin ja eigentlich kein ausgesprochener Gartenfreund. Deshalb stand für mich eher im Vordergrund, wie sich die Blücher-Kaserne verändert hatte. Auf ihrem ehemaligen Gelände (und darüber hinaus auch auf Teilen des ehemaligen Standortübungsplatzes Deilinghofen) fand die Gartenschau statt.
Von Juli 2004 bis März 2005 habe ich in ebendieser Kaserne meinen neunmonatigen Wehrdienst abgeleistet. Seit dem bin ich auch nicht mehr dort gewesen. 2007 wurde die Kaserne dann im Zuge des Transformationsprozesses der Bundeswehr geschlossen und quasi als neues Stadtviertel der Stadt Hemer übergeben.
Das Gebäude, in dem damals "meine" Kompanie stationiert war, war während der Landesgartenschau glücklicherweise noch nicht neu genutzt und stand - zum Zwecke der Toilettenbenutzung offen, was ich nutze um mir das Gebäude nochmal anzusehen. Über fünf Jahre nach meinem Wehrdienst war das schon ein besonderes Gefühl. Auch den Rest der Kaserne erkannte ich natürlich wieder - er erstrahlt jedoch in einem ganz neuen Gewand und nur einmal habe ich zuvor soviele Leute auf dem Gelände gesehen - anlässlich des Gelöbnis mit dem Tag der Familie im September 2004.
Das Wetter hielt sich während unseres Besuches bis zum Schluß, dann fing es an zu regnen.
Besonders beeindruckt hat mich der auf dem Jüberg hinter der Kaserne entstandene Holzturm, der eine beeindruckende Sicht auf die Umgebung bot.
Hier nun noch einige bildliche Impressionen von unserem Besuch in Hemer.
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