Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft marschiert bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine schnurstracks in Richtung Viertelfinale.
Nach dem Auftaktsieg gegen Portugal gab es gestern einen erspielten, erarbeiteten und erkämpften 2:1 gegen die Nachbarn aus dem Land mit Tulpen, Käse und Wohnwagen.
Matchwinner (tolles Wort, irgendwie) war wie schon im Spiel zu vor der teils arg kritisierte Mario Gomez. Mit einem Doppelschlag in der ersten Hälfte sorgte er für eine beruhigende Führung, die van Persie für die zum Ende hin stärker werdenden Niederländer verkürzte.
Die Kritik an Mario Gomez dürfte nun vorerst verstimmen, denn mit drei Toren aus zwei Spielen ist er maßgeblich verantwortlich für die fast perfekte Ausgangssituation vorm abschließenden Gruppenspiel gegen "Danish Dynamite". Hervorzuheben sind aber auch Bastian Schweinsteiger (klasse Vorarbeit, vor allem beim ersten Tor) und die größtenteils überaus sichere Defensive (Neuer, Boateng, Hummels).
Holland muss im letzten Spiel unbedingt die Portugiesen schlagen und auf einen deutschen Sieg gegen die Dänen hoffen. Ansonsten müsste man die "Elftal" wohl vorerst als "Nulpen aus Amsterdam" *sing* bezeichnen.
Ach übrigens, kennse den? Welche Tiere aus der Arktis schießen keine Tore?
Robben.
Sorry, der musste sein.
Und unser Bundestrainer war ja schon beim Stand von 0:0 tiefenentspannt und zu Scherzen aufgelegt:
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14.06.2012
11.10.2011
Bundestrojaner: Herkunft geklärt
Der bundespolitische Skandal um den sogenannten "Bundestrojaner" weitet sich aus. Unterdessen wurde die wahre Herkunft des staatlichen Spionageprogramms enthüllt:

Bild gefunden bei Mario Sixtus.
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04.10.2011
Gedanken zur Deutschen Einheit
Gestern war ja Tag der Deutschen Einheit, unser Nationalfeiertag. Die Wiedervereinigung ist jetzt schon einundzwanzig Jahre her, die Mauer ist seit annähernd zweiundzwanzig Jahren offen. Dass die Mauer in einigen Köpfen noch immer da ist (im Osten wie im Westen), mag dahingestelt sein. Und es mag zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze Menschen geben, die noch nie im jeweils anderen Teil Deutschlands waren. Wobei man von Teilen Deutschland gar nicht mehr sprechen darf sollte, denn die Einheit ist vollzogen.
Und das ist auch gut so. Jeder, der etwas anderes sagt, sollte darüber mal gründlich nachdenken. Im Westen war und ist nicht alles gut, auch nicht während der "Bonner Republik", aber noch weniger war in der DDR gut. Man sagt heute, "es war nicht alles schlecht". Dies sagt man mit einer nostalgischen Erinnerung an DDR-Produkte, die es nicht mehr gibt, an die gute Kinderbetreuung, an die Tatsache, dass nahezu jeder einen Job hatte. Das ist alles richtig.
Aber dennoch war das Land geteilt, eine Tatsache, die wir in der jüngeren Geschichte nur mit Vietnam und Korea gemeinsam haben. Ich habe selbst von der Teilung Deutschland nicht mehr viel mitbekommen, ich bin 1983 geboren worden. Beim Fall der Mauer war ich grade sechs Jahre alt, noch nichtmal in der Schule und habe vom Weltgeschehen noch nicht viel mitbekommen. Den bewussten Teil meines Lebens habe ich in einem einigen Deutschland verbracht. Und auch wenn ich die Male, die ichin der ehemaligen DDR drüben in der Zone in den neuen Bundesländern im östlichen Teil unseres schönen Landes gewesen bin, fast an einer Hand abzählen kann, bin ich froh, dass die Bürger der DDR damals die Mauer zu Fall gebracht haben und das wir heute alle nicht nur ein Volk sind, denn das waren wir immer, sondern auch als ein Volk zusammen leben können.
Vor den Problemen darf man natürlich auch nicht die Augen verschließen. Der Aufbau Ost ist noch lange nicht abgeschlossen. Teile der östlichen Bundesländer drohen zu entvölkern, die jungen Leute ziehen weg, es werden geringere Löhne gezahlt, die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch, ebenso der Zuspruch zu radikalen Parteien, die Wahlbeteiligung sinkt (wie im ganzen Bundesgebiet). Wir leben in einer schwierigen Zeit.
Aber die Einheit Deutschlands ist vollendet, wir leben in einem friedlichen Europa. Zwar hat auch Europa seine handfesten Krise, wie derzeit mit dem Euro. Es ist aber auch klar, dass die Deutsche Einheit ohne die Integration Deutschlands in Europa nicht möglich gewesen wäre.
Trotz allem, wir leben in einer guten Zeit. Frieden herrscht solange, wie noch nie. Und es ist nicht abzusehen, dass sich das hier ändert.
Danke, Deutschland.
Und das ist auch gut so. Jeder, der etwas anderes sagt, sollte darüber mal gründlich nachdenken. Im Westen war und ist nicht alles gut, auch nicht während der "Bonner Republik", aber noch weniger war in der DDR gut. Man sagt heute, "es war nicht alles schlecht". Dies sagt man mit einer nostalgischen Erinnerung an DDR-Produkte, die es nicht mehr gibt, an die gute Kinderbetreuung, an die Tatsache, dass nahezu jeder einen Job hatte. Das ist alles richtig.
Aber dennoch war das Land geteilt, eine Tatsache, die wir in der jüngeren Geschichte nur mit Vietnam und Korea gemeinsam haben. Ich habe selbst von der Teilung Deutschland nicht mehr viel mitbekommen, ich bin 1983 geboren worden. Beim Fall der Mauer war ich grade sechs Jahre alt, noch nichtmal in der Schule und habe vom Weltgeschehen noch nicht viel mitbekommen. Den bewussten Teil meines Lebens habe ich in einem einigen Deutschland verbracht. Und auch wenn ich die Male, die ich
Vor den Problemen darf man natürlich auch nicht die Augen verschließen. Der Aufbau Ost ist noch lange nicht abgeschlossen. Teile der östlichen Bundesländer drohen zu entvölkern, die jungen Leute ziehen weg, es werden geringere Löhne gezahlt, die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch, ebenso der Zuspruch zu radikalen Parteien, die Wahlbeteiligung sinkt (wie im ganzen Bundesgebiet). Wir leben in einer schwierigen Zeit.
Aber die Einheit Deutschlands ist vollendet, wir leben in einem friedlichen Europa. Zwar hat auch Europa seine handfesten Krise, wie derzeit mit dem Euro. Es ist aber auch klar, dass die Deutsche Einheit ohne die Integration Deutschlands in Europa nicht möglich gewesen wäre.
Trotz allem, wir leben in einer guten Zeit. Frieden herrscht solange, wie noch nie. Und es ist nicht abzusehen, dass sich das hier ändert.
Danke, Deutschland.
28.09.2011
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