26.02.2011

Freitags-Füller, KW 08/2011



Mit dieser Ausgabe des Freitag-Füllers macht Barbara die 100 voll! Herzlichen Glückwunsch und bitte weitermachen! :-)

1. Eigentlich wäre es schön, wenn das Wochenende aus Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag bestünde.

2. Dass es Leute gibt, die die Verfehlungen des Dr. strg. c. v. von und zu Guttenberg herunterspielen, finde ich lächerlich.

3. Gestern abend (Freitag) habe ich fleißig gelernt.

4. Meine ersten Klausuren sind gar nicht mehr so weit weg.

5. Ich könnte niemals Muscheln und Hummer essen.

6. Ich würde auch kein besseres Essen bekommen als jetzt, wenn ich einen eigenen Koch hätte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend (Freitag) freue ich mich auf Fußball gucken mit zwei Kollegen, morgen habe ich Pfeifen geplant und Sonntag möchte ich lernen und es mir mit Isabell gemütlich machen!

24.02.2011

Machtspielchen

Sie tun es wieder: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat für den morgigen Freitag erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Der Ausstand soll sich auf die Zeit zwischen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr erstrecken, immerhin wird so der Berufsverkehr ausgespart. Dennoch dürfte es zu Beginn des Wochenendverkehrs zu Verzögerungen kommen.

Grundsätzlich bin ich absolut für Streiks, denn Arbeitnehmer haben das Recht und auch nur dieses Mittel, damit auf Mißstände aufmerksam zu machen und ihr gesetzlich verbrieftes Recht auf den Arbeitskampf durchzusetzen.

Dennoch geht bei den Maßnahmen der GDL, die ja in den letzten Jahren mit schöner (Un-)Regelmäßigkeit vorgekommen sind, bei mir langsam das Verständnis flöten. Die Streikmaßnahmen sollen in erster Linie den Arbeitgeber treffen. Bei Ausständen beispielsweise im Einzelhandel oder der Fahrzeugproduktion ist das auch der Fall. Wenn die Geschäfte zubleiben oder die Fließbänder still stehen ist das zum Nachteil des Arbeitgebers. Für den Kunden hat das wenig Auswirkungen. Lebensmittel kann er auch in anderen Geschäften erwerben und den Kauf eines Autos kann man leicht einige Zeit verschieben. Bei einem essentiell wichtigen Verkehrsträger wie der Eisenbahn jedoch leider bei Streikmaßnahmen hauptsächlich die Kunden, eben die Fahrgäste. Sie müssen von A nach B zur Arbeit und auch wieder zurück. Oder wo auch immer hin. Wer die Möglichkeit hat, steigt auf das Auto um, was den Straßenverkehr noch mehr belastet. Wie gesagt, zu einem gewissen Grad kann ich auch die Lokführer verstehen. Die tun eine wichtige Arbeit, die nicht gerade fürstlich entlohnt wird. Aber im Fall der GDL wirken diese Maßnahmen mittlerweile doch sehr nach Machtspielchen. Wenn eine Einigung zwischen Arbeitgebern (DB AG und Privatbahnen) und den Beschäftigten erzielt wird, kommt die GDL kurz darauf mit neuen Forderungen.

Irgendwann ist es einfach mal genug. Denkt an das Wohl der Fahrgäste, die durch ihre (nicht gerade billigen) Fahrkarten auch die Gehälter der Bahner (mit-)finanzieren.

22.02.2011

Alles nur kopiert...

Unser Bundesverteidigungsminister, #ktzg, hat derzeit nur schlechte Presse. Und zu was? Zu Recht! Immerhin ist er jetzt das Thema einer Coverversion geworden. Hat ja auch was.

Besonders schön übrigens der Kommentar von "CommanderEagle" zum Video auf Youtube: "Jajaja der gute alte Dr. strg c. v. Karl Theodor zu Guttenberg" :-)

Ach ja, lieber Herr Minister, mal ganz unter uns. Ich habe bisher ziemlich große Stücke auf sie gehalten, auch wenn ich gegen die Aussetzung der Wehrpflicht war und bin. Aber, als jemand, der in naher und mittlerer Zukunft auch wissenschaftliche Arbeiten verfassen muss, sagen ich Ihnen: Sie sollten sich was schämen.

Minus Eins

Ich bin jetzt fast ein halbes Jahr in meiner Ausbildung. Eigentlich unglaublich, wo die Zeit geblieben ist. War doch gerade erst September, oder nicht? In drei Monaten stehen die ersten Prüfungen (Klausuren und ein Fachgespräch) an, ich habe gestern den ersten Einstieg in die Vorbereitungen gemacht und heute auch ein wenig was getan. Stetiges Lernen ist angesagt, dann klappt es auch mit den Prüfungen. Der Stoff ist insgesamt nicht besonders schwer, aber die schiere Masse ist problematisch. Mehr als zehn Teilmodule sind zu beherrschen, die Prüfungen werden dann pro Gesamtmodul abgenommen.

Mit achtundzwanzig Leuten ist unser Kurs im September in die Ausbildung gestartet. Jetzt sind wir wohl nur noch siebenundzwanzig. Das erste - und hoffentlich letzte - Mitglied des Kurses hat offensichtlich das Handtuch geworfen. Es ist mir zunächst gar nicht aufgefallen, dass die entsprechende Person nicht mehr da war, denn gerade im Winter fehlt ja der eine oder andere öfter mal wegen Erkältung oder ähnlichem. Aber es ist wohl so, dass die Person uns verlassen hat. Schade, generell. Schade aber auch, dass das ziemlich sang- und klanglos passiert ist. Eine kurze Mail an alle wäre schön gewesen. Man erwartet ja keine großen Erklärungen. Ich habe mein Studium an der Dortmunder Uni vor zweieinhalb Jahren auch abgebrochen und habe keinen Roman aus den Gründen gemacht. Aber irgendwie wäre es nett gewesen, wenigstens ein "Goodbye und euch weiterhin viel Erfolg" zu lesen oder zu hören. Mal sehen, vielleicht kommt es ja noch.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg, wo auch immer du jetzt weitermachst.

21.02.2011

[Rezension] George Orwell - Animal Farm

Diese Rezension erscheint im Rahmen der Challenge I'm in ... English 2011.
Alle meine Rezensionen zur Challenge findet ihr rechts in der Leiste unter "My English Books 2011".


George Orwell - Animal Farm
Longman Verlag
97 Seiten

Klappentext
Benjamin felt a nose nuzzliing at his shoulder. He looked round. It was Clover. Her old eyes looked dimmer than ever.
Without saying anything, she tugged gently at his mane and led him round to the end of the big barn, where the Seven Commandments were written. For a minute or two they stood gazing at the tarred wall with its white lettering.
"My sight is failing", she said finally. "Even when I was young I could not have read what was written there. But it appears to me that that wall looks different. Are the Seven Commandments the same as they used to be, Benjamin?"
For once Benjamin consentend to break his rule, and he read out to her what was written on the wall. There was nothing there now except a single Commandment. It ran:

ALL ANIMALS ARE EQUAL
BUT SOME ARE MORE
EQUAL THAN OTHERS

Meine Meinung
"Animal Farm" (deutsch: "Farm der Tiere") ist neben "Nineteen-eighty-four" das wohl bekannteste Werk, das der recht kurzen Schaffensphase von George Orwell entsprungen ist. Das Buch ist 1945 erschienen.

Auf den ersten Blick ist es eine interessante und spannende Geschichte für Kinder: Die Tiere auf der Herrenfarm leiden unter der Herrschaft des Bauern Jones, der sie recht schlecht behandelt und dem Alkohol verfallen ist. Zu Beginn des Buches hält der alte Zuchteber Old Major eine Ansprache an alle Tiere, in der er ihnen von einem Traum erzählt den er kurz zuvor gehabt hatte, einen Traum von einer Revolution, die die Herrschaft von Jones und generell der Menschen in England beenden und die Tiere befreien würde. Die Rede macht großen Eindruck auf die Tiere, besonders auf die Schweine. Kurz darauf stirbt Old Major und das Leben auf der Farm geht weiter seinen Gang. In der Folge kommen viele Faktoren zusammen, die die von Old Major vorhergesagte Revolution spontan und unerwartet herbeiführen, wobei Jones und seine Männer sowie Mrs. Jones von der Farm fliehen. Im weiteren Verlauf der Geschichte sind die Tiere die Herren auf der Farm, die nun "Animal Farm" genannt wird, zunächst unter der Prämisse, dass alle Tiere gleich sind. Die Schweine übernehmen die Führung und höhlen nach und nach das Prinzip der Gleichheit aus.

Bei genauerer Betrachtung der Ereignisse kann man viele Anzeichen finden, dass hier die Ereignisse und Folgen der russischen Oktoberrevolution von 1917, die zum Entstehen der Sowjetunion führen, allegorisch erzählt werden (mehr dazu in der Wikipedia. Die Geschichte ist durchgehend spannend, jede Szene bringt irgendeine Veränderung oder Überraschung und man merkt recht schnell, dass es mit der Gleichheit der Tiere doch nicht so weit her ist, wie ursprünglich gedacht - die Prinzipien des "Animalismus", die zu Beginn deklariert werden, werden Schritt für Schritt ausgehöhlt und am Ende herrschen wenige Tiere mit Gewalt über alle anderen.

Je nachdem, wie man die Geschichte betrachtet, ist sie für Kinder gut verständlich, aber auch für Erwachsene, die um den geschichtlichen Hintergrund wissen, ist sie eine interessante Lektüre und gehört sicherlich zu den großen Werken des 20. Jahrhunderts.

Bewertung: "Animal Farm" ist ein Klassiker und jedem Leser ans Herz zu legen, zumal die Lektüre auch schnell zu schaffen ist. Glatte 5/5

18.02.2011

Freitags-Füller, KW 07/2011



Freitag Abend - Zeit den Füller zu posten! Danke wieder einmal an Barbara für den Lückentext.

1. Es kommt mir vor wie gestern, das Donnerstag war.

2. Wenn jetzt schon Juni wäre, ich hätte nichts dagegen.

3. Wann hat eigentlich das kalte Wetter endlich ein Ende?

4. Mittlerweile ist es dunkel vor meinem Fenster.

5. Mein Bauch ist noch voll vom Abendessen

6. Oh mein Gott, wir müssen alle sterben...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein paar StarCraft 2-Ranglistenspiele und einen Film, morgen habe ich lernen geplant und Sonntag möchte ich richtig ausschlafen!

16.02.2011

Filmtipp "Kokowääh"

"Kokowääh", der neue Film von Til Schweiger, ist furios gestartet, hat nach den ersten zwei Wochen über zwei Millionen Zuschauer angelockt. Ich habe mir den Streifen mit Isabell am Montag im UCI in Duisburg angeschaut.

Til Schweiger spielt den mäßig erfolgreichen, eigentlich aber sehr talentierten Drehbuchautor Henry, der in einer ziemlich abgewrackten Bude lebt. Er erhält ein lukratives Angebot, eine Drehbuchadaption eines erfolgreichen Romans zu schreiben. Das Problem: Die Autorin des Romans, mit der er eng zusammen arbeiten würde, ist seine Ex-Freundin Katharina (Jasmin Gerat), die er damals abserviert hatte. Dennoch nimmt er das Angebot an. Als er vom ersten Termin mit Katharina nach Hause kommt, sitzt ein ihm unbekanntes, achtjähriges Mädchen namens Magdalena vor seiner Tür, die behauptet, seine Tochter zu sein, das Ergebnis eines One-Nights-Stands in Stockholm. Ihre Mutter musste wegen eines Prozesses nach New York, ihr Stiefvater (der sie bis vor kurzem für seine eigene Tochter hielt) möchte sie nicht mehr sehen, die Ehe scheint zu zerbrechen. Henry ist mit der Situation zunächst überfordert, hat er doch selbst keine Kinder und kann auch nicht mit ihnen umgehen. Zudem fordert das Drehbuchprojekt eigentlich seine ganze Aufmerksamkeit...

"Kokowääh" ist ein interessanter Film mit einer Geschichte, die man vom Ansatz her kennt, die aber gut erzählt ist. Zwar gibt es einige Handlungsschwächen (wieso setzt die Mutter zum Beispiel das Kind einfach vor Henrys Tür ab, wenn es doch bestimmt auch andere Möglichkeiten gäbe, die Kleine unterzubringen?) und das Ende des Streifens ist etwas klischeehaft, aber das schmälert das Filmerlebnis kaum. Nominell ist das Werk eine Komödie und das merkt man auch, jedoch enthält es auch spannende, dramatische und traurige Elemente. Til Schweiger spielt die Hauptrolle sehr überzeugend, auch Jasmin Gerat mimt die starke Katharina glaubwürdig. Am besten in Erinnerung ist mir aber die zauberhafte kleine Emma Schweiger - Tils Tochter - die ihre Rolle als Magdalena voll ausfüllt und sehr souverän wirkt.

Fazit: Ein Film, der sich lohnt. Gute Schnitte, tolle Musik und überzeugende Schauspieler. Ein paar Schwächen in der Handlung sind zu verschmerzen, einige kleine Klischees auch.

Hier als Vorgeschmack noch der offizielle Trailer:

Lesehemmung

Mein Ziel, jede Woche ein Buch zu lesen, werde ich in diesem Monat wohl nicht erreichen. Heute ist bereits der 16. Februar und ich habe erst knapp 370 Seiten gelesen. Ein Grund dafür ist, dass ich mir für diesen Monat ein ziemlich dickes Challenge-Buch ausgesucht habe, das sind dann schonmal 540 englische Seiten, von denen ich bisher 306 gelesen habe. Die restlichen Seiten sind aus der Clinton-Biografie. Außerdem habe ich Anfang der Woche noch ein Hörbuch begonnen.

Ich werde also wohl im Februar deutlich weniger lesen, als noch im Januar. Aber wenigstens werde ich das Challenge-Buch schaffen (ich finde es bis jetzt großartig, aber Englisch lesen dauert doch immer etwas länger als Deutsch).
Und dann quetsche ich vielleicht in die letzten Tage des Monats noch ein anderes Buch.

Hauptsache überhaupt lesen.

13.02.2011

Ein Sieg zum Geburtstag

Am 13. Februar 1948, heute vor exakt 63 Jahren, wurde in Köln per Fusion der 1. FC Köln aus der Taufe gehoben. Das größte Geschenk haben sich die rot-weißen Kicker aus der Domstadt heute selbst gemacht. Mit einer starken Leistung zwangen sie den "anderen Karnevalsverein" aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mit 4:2 (2:1) in die Knie.

Bis auf eine Phase in der ersten Halbzeit war dieser Sieg völlig ungefährdet. Podolski erzielte per direktem Freistoß in der vierten Minute das 1:0, der Ausgleich der Mainzer ließ diese etwas besser ins Spiel kommen, aber kurz vor der Pause verwertete Novakovic einen Freistoß des jungen, stark aufspielenden Christian Clemens zum 2:1. Der FC hätte kurz danach das 3:1 nachlegen können, aber so ging es mit einem Tor Vorsprung in die Pause.

In der zweiten Hälfte war dann von den Gästen, die eigentlich eine sehr starke Auswärtsmannschaft sind und auf fremden Plätzen (21 Zähler) mehr Punkte geholt haben als am heimischen Bruchweg (16), so gut wie nichts mehr zu sehen. Der "EffZeh" stellte mit zwei feinen Toren von Podolski und Novakovic den vierten Heimsieg in Folge sicher. Das 4:2 von Sliskovic in der Schlussphase, bei dem FC-Neuzugang Peszko ausnahmsweise nicht gut aussah, war nur noch die berühmte Ergebniskosmetik und dürfte allenfalls Puristen, die das Lied vom "etwas für das Torverhältnis tun" perfekt beherrschen, sauer aufstoßen.

Die 44.000 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Stadion in Köln-Müngersdorf erlebten ein tolles Spiel, in dem die Gastmannschaft die besten Plätze einnahm.

Unter Frank Schaefer hat der FC nun eine 5-1-1-Heimbilanz, ist mit 20 Punkten Sechster der Heimtabelle und steht seit Wochen nun wieder mal auf einem Nichtabstiegs- und Nichtrelegationsplatz (13.). Besonders wichtig sind natürlich auch die neun Punkte Vorsprung auf Mönchengladbach. Die haben heute übrigens (leider, möchte man fast ein bisschen hämisch sagen), Trainer Frontzeck beurlaubt. Objektiv gesehen kommt diese Trennung eigentlich recht spät.

11.02.2011

Freitags-Füller, KW 06/2011



1. Genau heute vor einem Jahr und einem Monat ist Miep Gies gestorben.

2. Wenn ich das hier lese, packt mich das Grausen.

3. Ich habe es tatsächlich geschafft, den Freitags-Füller pünktlich auszufüllen.

4. Heute beginnt das Wochenende und ich freu mich drauf!

5. Als allererstes habe ich heute Zivilrecht an der FH.

6. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln, wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ruhige Stunden, morgen habe ich zwei "Pfiffe" in Homberg geplant und Sonntag möchte ich nach Düsseldorf!

08.02.2011

"Der Zorn des Khan" in 60 Sekunden

Star Trek II - Der Zorn des Khan ist mein Liebling unter den elf Star Trek-Filmen. Dieses kurze Video fasst den Film hervorragend zusammen :-) Alle wichtigen Momente sind enthalten. Super!

05.02.2011

Freitags-Füller, KW 05/2011



1. Hallo Welt, diesen Satz auf den Bildschirm zu bringen lernt jeder Programmierer als erstes.

2. Ich esse Tomaten, aber nur wenn wenn sie passiert oder in Ketchupform ins Essen kommen.

3. Eigentlich könnte ich mal wieder podcasten...

4. Aus Ägypten gibt es gute und weniger gute Nachrichten.

5. Im Kino habe ich kürzlich den neuen Harry Potter-Film gesehen. Okay, kürzlich ist übertrieben...

6. Deutschland sucht den Superstar finde ich ganz furchtbar.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend (Freitag) freue ich mich auf das NBA-Spiel Dallas - Boston , morgen (Samstag) habe ich Pizza essen geplant und Sonntag möchte ich das Auswärtsspiel meines Basketballvereins in Gelsenkirchen sehen!

03.02.2011

[Rezension] Tim Weiner - CIA. Die ganze Geschichte


Tim Weiner - CIA. Die ganze Geschichte
Fischer Verlag
667 Seiten (864 inkl. Anmerkungen/Register)
12,95€

Klappentext
Seit sechzig Jahren manipuliert die CIA die Weltpolitik - und dies mit unfasslicher Inkompetenz und Naivität. Was der zweifache Pulitzer-Preisträger Tim Weiner in über zwanzig Jahren Recherche zusammengetragen hat, ist spektakulär und geht weit über alle bisherigen Veröffentlichungen zur CIA hinaus. Er deckt dabei die bisher unbekannten wahren Hintergründe vieler großer historischer Ereignisse auf, erstmals wird die gesamte Geschichte der CIA kenntnisreich und lückenlos dokumentiert. Ein Buch, packender als ein Thriller.

Meine Meinung
Vor der Lektüre dieses Buches war mein Bild von der CIA aus diversen Filmen und Serien geprägt. Mir stand eine heroische, mächtige, zu allem fähige Organisation vor Augen. Nach der Lektüre dieses Buches hat sich das gewandelt. Tim Weiner stellt die CIA plausibel als eine Organisation dar, die durch ihre Aktionen manchmal Menschenleben gerettet und Geld gespart hat, die meistens jedoch beides vergeudet hat. Über die Sowjetunion hatte man während des ganzen Verlaufs des Kalten Krieges kaum verlässliche Informationen, wie auch in vielen anderen Fällen. Häufig endeten die Operationen der CIA in Katastrophen, besonders wenn sie sich (para-)militärisch engagierte.

Weiner stellt die Geschichte dieser Organisation, die am Ende, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, stark an Bedeutung verliert, akribisch und ausführlich dar, unzählige Protagonisten der Agency kommen zu Wort. Der ausführliche Anhang, den ich nicht gelesen habe, untermauert das Geschriebene durch ausführliche Quellen und Verweise.

Wer Interesse an der Agency und ihrer Geschichte hat und sie noch spannend aufbereitet lesen möchte, der sollte bei diesem Buch zugreifen. Tim Weiner hat hervorragende Arbeit geleistet. Auch die Unterteilung in Kapitel, Unterkapitel und Zwischenabschnitte ist gelungen, da man das Buch so auch gut "häppchenweise" lesen kann.

Bewertung: Eine genaue, akribische, teils erschütternde Darstellung der Geschichte des einstmals wichtigsten Geheimdienstes der USA. 5/5.

02.02.2011

Kleiner Mann ganz groß

Krefeld, am vergangenen Sonntag. Das Spiel der U12-Jugendregionalliga im Basketball ist längst entschieden, die Heimmannschaft führt mit fünfundneunzig zu paarndreißig. Jedoch spielen beide Mannschaft beherzt weiter, keiner lässt sich hängen. Es laufen die letzten Sekunden im dritten Viertel, die Uhr tickt runter. Ein Krefelder Spieler hat den Ball in der eigenen Hälfte. Die Zuschauer auf der Tribüne beginnen die Sekunden herunterzählen. Der Spieler läuft zur Mittellinie, wirft bei noch etwa drei Sekunden Spielzeit den Ball ungefähr in Richtung des gegnerischen Korbes. Die Augen aller, auch meine, folgen dem Ball. Das man in dieser Situation so auf den Korb wirft, auch aus etwa fünfzehn Meter Entfernung, ist völlig normal, birgt jedoch - zumal in der Jugend - selten eine Erfolgsschance, man kann damit rechnen, dass der Ball weit am Korb vorbei ins Aus gehen wird. Der Ball jedoch fliegt und fliegt, das sieht sehr gut aus. Die Spielzeit ist abgelaufen, die Sirene ertönt, der Ball ist noch immer in der Luft, berührt in der Folge nicht das Brett, berührt auch nicht den Ring, berührt eigentlich fast nicht einmal das Netz. Nein, er rauscht einfach nur in den Korb. Ein Korb, der auch nur drei Punkte zählt, der aber vier oder fünf verdient hätte. Der junge Spieler kann es kaum fassen, ebenso seine ihn feiernden Mannschaftskameraden. Achtundneunzig zu paarndreißig. In Momenten wie diesen habe auch ich als Schiedsrichter wirklich Spaß am Spiel, es sind Momente wie diese, für die ich diesen Sport liebe.

Und der kleine Mann, der hier ganz großen Sport gezeigt hat, wird diesen Moment wohl nicht vergessen.

01.02.2011

[Lesestatistik] Januar 2011

Gelesen
Tim Weiner - CIA. Die ganze Geschichte (655 Seiten) / Bewertung: 5/5
George Orwell - Animal Farm (Challenge-Buch, 97 Seiten) / 5/5
Christopher L. Bennett - Mehr als die Summe (Star Trek: The Next Generation) / 4/5

Gehört
Chr. M. Herbst - BGB. Das Beste aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (122 Seiten) / 5/5
(Seitenzahl geschätzt, 183 min Spielzeit, ca. 1,5 min/Seite)

Angefangen
James N. Frey - Wie man einen verdammt guten Roman schreibt (170/200 Seiten gelesen)

Abgebrochen
-

Weitergelesen
-

drei komplette Bücher
eins angefangen
keins abgebrochen
keins weitergelesen

insgesamt 1363 Seiten

Bücher gekauft/geschenkt bekommen: 9
Süddeutsche Zeitung WM-Edition - England 1966
Fritz Hack - Fußball '84. Europameisterschaft der Nationen
Heinrich Breloer - Thomas Manns Buddenbrooks (Filmbuch)
Helmut Kohl - Erinnerungen 1990-1994
Greg Cox - Star Trek: The Eugenics Wars, Volume 1
David Mack - Star Trek Destiny 2: Gewöhnliche Sterbliche
Christopher L. Bennett - Star Trek: The Next Generation 5: Mehr als die Summe
Michael F. Feldkamp (Hrsg.) - Die Entstehung des Grundgesetzes für die BRD 1949
James N. Frey - Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

aktueller SuB: tbc (to be counted)