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02.12.2011

Update - 02.12.2011 - HA, Praxis, Limit und Titan

Der Dezember ist da - und bringt zwei gute Nachrichten: Zum einen habe ich am Mittwoch Abend meine Hausarbeit beendet. Abgegeben wird am Montag zum letzten Termin, bis dahin sind noch die Korrekturleser gefragt. Und ich werde das fünfzehnseitige Werk sicherlich auch noch ein- oder zweimal gründlich durchlesen.

Die zweite gute Nachricht kam heute per Mail von der Ausbildungsleitung: Endlich ist für alle Kollegen der Ausbildungsplan mit den Praxisabschnitten im Jahr 2012 fertig. Änderungen sind vorbehalten, bei mir braucht es das aber nicht unbedingt. Denn mit meinen Einsatzorten Personalamt, Ordnungsamt und Stadtkämmerei bin ich zufrieden, auch wenn das letzte sicherlich nicht so toll ist. Aber ein "Finanzmodul" ist eben dabei. Ein wenig neidisch bin ich auf die Kollegin, die zum Fachbereich Schule und Sport darf, da wäre ich auch gerne eingesetzt worden.

Ab dem 5. Januar 2012 geht es wieder los mit der praktischen Ausbildung. Erstmal freue ich mich jetzt aber auf den 21. Dezember am Nachmittag. Da werden dann alle Klausuren, die jetzt noch vor mir liegen, geschrieben sein...

Noch was privates: Nach einer kleinen Ewigkeit von mehreren Monaten habe ich das knapp knapp 24stündige Hörbuch von Schätzings Limit beendet. Wurde am Ende doch noch richtig spannend. Neues Hörfutter habe ich mir bei Audible.de bereits besorgt: Den ersten Band der "Titan"-Reige aus dem Star Trek-Universum, die gedruckte Ausgabe erscheint bei Cross-Cult. Gelesen wird die Komplettfassung von Detlef "Commander Riker" Bierstedt. Die erste von zwölf Hörstunden hat schonmal sehr viel Spaß gemacht.

Und jetzt gehe ich ins Bett und höre vor dem Einschlafen noch ein bisschen weiter.

22.11.2011

Vollzugsmeldung

Ich habe ja gestern rumgejammert ob der Prokrastinierei bezüglich meiner Hausarbeit. Für heute hatte ich mir eine Seite auferlegt, die ich schreiben wollte. Tja, im Sozialismus hätte man das dann Geschaffte Planübererfüllung genannt: Ich habe tatsächlich vier Seiten geschrieben und stehe jetzt bei fünf von zwölf bis fünfzehn geforderten.

Für morgen plane ich dann wieder eine Seite ein. Besonders schwer war es nicht, die Seiten zu füllen, ich bin ganz gut im Thema und habe schon eine gute Vorstellung, wie die weiteren Seiten aussehen werden. Hilfreich ist aber auch sicherlich der großzügige vorgeschriebene Rand.

Gedanken habe ich mir zwischenzeitlich gemacht über die Anzahl an Fußnoten, bisher habe ich 21 auf den fünf Seiten. Die Mitteilung eines Kollegen, der im Teilmodul Personalmanagement die HA schreibt, er habe bisher 64 Fußnoten auf acht Seiten, hat mich dann etwas beruhigt. Und letztlich ist so eine Hausarbeit ja eigentlich fast "nur" Zitiererei und weniger eigenständige Denkleistung.

21.11.2011

Prokrastidingens und Lesestoff

Ich prokrastiniere meine Hausarbeit. Ja, leider. Von den zwei bis vier Seiten, die ich am letzten Wochenende schreiben wollte habe ich genau nichts geschrieben. Das Wochenende war einfach voll. Freitag Abend Kino, Samstag elf Stunden für Basketball unterwegs.
Okay, da wäre noch der Sonntag gewesen. Da bin ich aber erst um eins rum aufgestanden und dann waren da diese Computerspiele... Man kennt das ja. Man will nur ein bischen was anderes machen und dann spätestens am Abend noch produktiv in die Tasten hauen. Zu blöd, dass der Tatort gut war (fand ich) und danach noch Nachrichten kamen. Und dann war ich zu müde. Tja. Sonntag vorbei. Und heute? Montag? Wollte ich eigentlich auch schreiben. Aber nach acht Unterrichtsstunden war erstmal die Luft raus. Also was anderes machen. Okay, spielen. Dann 'ne Star Trek-Folge gucken. Abendessen mit aufgenommenem Aktenzeichen XY von letzter Woche. Es ist wieder Abend. Kreatives Hausarbeit schreiben? Och nö.

Aber immerhin: Ich habe mir meine Mitschrift aus dem Fach Verwaltungsvollstreckung geschnappt und sie abgetippt. Immerhin sechs Seiten auf dem Computer. Erleichtert das Gewissen ein wenig. Und ist ja auch wichtig. Schließlich nahen die Klausuren.
Wie das alles klappen soll... Wird müssen.
Aber anderen Kommilitonen und -innen geht es ähnlich wie mir. Die haben teilweise mit der HA noch nicht mal angefangen, sie sichten noch die Literatur oder ähnliches. Die können - wie ich wohl auch - eben unter Druck am besten arbeiten. Aber der Druck darf nicht ZU stark sein, sonst klappt nix mehr. Von daher sollte ich morgen definitiv was für die Hausarbeit tun. Backen wir mal kleine Brötchen: Eine Seite soll es sein. Mehr ist gut, aber ich gebe mir selbst nicht mehr als Pflichtaufgabe auf. Eine Seite.
Mindestens...

Apropos Seite(n): Ich lese diesen Monat relativ viel. Zwei ganze Bücher habe ich schon durch, mit insgesamt schon fast siebenhundert Seiten. Dazu liegt das "Limit"-Hörbuch von Schätzing in den letzten Zügen (will sagen: Stunden), es sind weniger als vier. Spannend ist es mittlerweile wirklich. Bin aber trotzdem froh, wenn ich es dann durchhaben werde.
Ab Januar werde ich dann eventuell wieder Audible-Abonnent und gönne mir die Hörbücher zu "Star Trek: Titan".

Gelesen habe ich im November bereits "Käpt'n Konnys Abenteuer", ein Buch aus meiner Jugend das ich mal wieder aus der hinteren Reihe im obersten Fach des Bücherregals gefischt habe. Konny und seine Freunde waren wirklich Helden meiner Jugend und ich habe die Lektüre sehr genossen.
Das zweite Buch war "Operation Kundus" von Achim Wohlgetahn, der Nachfolger von "Endstation Kabul". Ein weiterer Soldatenbericht aus Afghanistan, den ich schon lange lesen wollte und mir jetzt endlich als Taschenbuch gegönnt habe. Eine Rezension folgt eventuell demnächst noch hier an dieser Stelle.

Jetzt lese ich noch "Mein Leben" von Bill Clinton weiter (aktuell auf Seite 1064 von 1466). Für unterwegs ist das Ding mir allerdings zu schwer, daher habe ich noch das dünne Büchlein (fünfundneunzig Seiten) "Der Verfolger" von Julio Cortázar aus dem Bücherschrank gekramt.

Zu guter Letzt wird der aufmerksame Leser dieses Blogs vielleicht seit einiger Zeit die Lesestatistik vermissen. Von August bis heute bin ich sie schuldig geblieben. Ich habe die Zahlen brav weiter erfasst, bin nur bisher zu faul gewesen (Freud'scher Vertipper gerade: fail statt faul) sie hier einzustellen.
Auch dies werde ich noch nachholen.

So, nun genug der Schwafelei und der Ankündigungen. Es ist schon spät.