Hallo, ich heiße Stefan (ca. 1985).
Hello, my name is Stefan (1994).
Salut, je m'appelle Stefan (1996).
Dag, ik ben Stefan. Ik ben geboren in Korbach, naar Kassel in Duitsland. Maar nu woon ik in Duisburg (2011).
Ab heute bin ich viersprachig. OK, das ist etwas übertrieben. Mehr als ein paar einfache Sätze auf Niederländisch kann ich noch nicht. Und frei sprechen fiele mir im Moment auch noch schwer. Das Lesen klappt schon ganz passabel, auch wenn man sich öfter der Aussprache einiger Buchstaben vergewissern muss.
Heute hatte ich zusammen mit knapp über zwanzig Kollegen die erste Unterrichtseinheit in Niederländisch. Dabei handelt es sich um ein Pflichtfach im Modul Internationales. Zur Auswahl standen auch Englisch und Französisch, aber aus Gründen habe ich mich für Niederländisch entschieden.
Ein Vorteil dieser Sprache ist sicherlich die relative Nähe zum Englischen und zum Deutschen, so dass man beim Lesen von Texten und beim Hören von in passabler Geschwindigkeit gesprochenen Dialogen einen Großteil des Inhalts verstehen oder zumindest erahnen kann.
Neben einigen Hinweisen zur Aussprache ging es heute um Dialoge, in denen sich Menschen einander vorstellen und sagen, woher sie kommen.
Englisch habe ich von Anfang an gerne gelernt, Französisch hat mir viele Schwierigkeiten bereitet. Bei Niederländisch habe ich das Gefühl, dass ich an der Sprache Spaß haben werde, auch wenn ich im Moment noch merke, dass es irgendwie seltsam ist, wieder eine neue Sprache zu lernen. Aber ich freue mich drauf.
Und ich werde den Ortsnamen Roermond nie wieder als ""Röhrmond oder "Roormond" (westfälisches Dehnungs-e) aussprechen. Ab heute weiß ich: Es heißt "Rurmond", wie auch der Fluß Rur heißt (nicht zu verwechseln mit der Ruhr).
Denn: Kuh (dt.) - koe (ned.).
Tot ziens!
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07.09.2011
23.01.2011
Klischee?!
"Guten Tag, fahren Sie auch zum Hauptbahnhof?" frug heute ein Junge (ca. 6-8 Jahre alt) beim einsteigen in einen Trierer Bus.
Busfahrer: "Ja."
Junge: "Vielen Dank."
Schlagartig musste ich daran denken, wie der Dialog wohl hier im Ruhrpott abgelaufen wäre:
Junge: "Ey, samma fährssu Haupbannof?"
Busfahrer (motzig): "Ja, sischa."
Junge geht ohne ein weiteres Wort ganz nach hinten in den Bus und beschallt fortan seine Umgebung mit Musik aus einem Handy.
Bitte den Titel des Postings beachten. Danke.
;-)
Busfahrer: "Ja."
Junge: "Vielen Dank."
Schlagartig musste ich daran denken, wie der Dialog wohl hier im Ruhrpott abgelaufen wäre:
Junge: "Ey, samma fährssu Haupbannof?"
Busfahrer (motzig): "Ja, sischa."
Junge geht ohne ein weiteres Wort ganz nach hinten in den Bus und beschallt fortan seine Umgebung mit Musik aus einem Handy.
Bitte den Titel des Postings beachten. Danke.
;-)
08.11.2010
"Ey Speckbarbie, n1, dein Arschfax"
Neben dem "Wort des Jahres" und dem "Unwort des Jahres" wird ja mittlerweile auch das "Jugendwort des Jahres" gekürt, bezeichnenderweise von Langenscheidt.
Gewinner einer Abstimmung aus fünfzehn von der Redaktion vorgeschlagenen Wörtern ist das Wort "Speckbarbie". Ich fühle mich mit meinen nun siebenundzwanzig Lenzen zwar noch nicht alt, bin aber der Jugend durchaus schon entwachsen. Ich muss zugeben, dass ich von den vorgeschlagenen Wörtern kaum eines bisher mal gehört habe. Einige der Vorschläge finde ich leidlich witzig oder zumindest passend, wirkliche Brüller sind es allerdings auch nicht.
Der Gewinner "Speckbarbie" (8,2%), ganz knapp vor "Arschfax" mit 8,1% bezeichnet laut dem Nachrichtenportal DerWesten.de ein "aufgetakeltes Mädchen in viel zu enger Kleidung". Stellt man sich das bildlich vor, kommt man zu der Erkenntnis, dass es passt. Allerdings halte ich den Begriff für wenig originell. Eigentlich halte ich ihn sogar für fragwürdig, kann man damit doch durchaus ein solches Mädel mobben.
Auch über den zweiten Platz "Arschfax" (aus der Unterhose hängendes Wäschetikett) entlockt mir nur ein müdes, ironisches "haha". Allein die Begriffe "Klappkaribik" (Sonnenbank), "Schnitzelhusten" (Schweinegrippe) und "emotional flexibel" (launisch) finde ich wirklich gut. Warum ich jemanden, den/die ich früher super oder toll gefunden habe jetzt "raumschiff" finden soll, verstehe ich nicht wirklich. Aber gut, Sprache entsteht halt, ob diese Wörter aber wirklich umfassend von der Jugend benutzt werden, bezweifle ich doch ein wenig.
Generell habe ich das Gefühl, dass unter Heranwachsenden eine zunehmende Kultur des gegenseitigen "Dissens" - ob jetzt ernst oder spaßhaft - entstanden ist. Der berühmteste und für mich gleichzeitig erschreckendste Begriff dafür ist "Du Opfer", den ich schon des öfteren gehört habe. Auch wenn der Begriff im angeblichen Spaß benutzt wird, finde ich das sehr zweifelhaft.
Die weiteren Begriffe der Abstimmung sind zu finden auf der Abstimmungsseite und mit Erklärungen im Artikel auf DerWesten.de
Über die endgültige Vergabe des "Jugendworts des Jahres 2010" entscheidet übrigens noch eine Jury.
Gewinner einer Abstimmung aus fünfzehn von der Redaktion vorgeschlagenen Wörtern ist das Wort "Speckbarbie". Ich fühle mich mit meinen nun siebenundzwanzig Lenzen zwar noch nicht alt, bin aber der Jugend durchaus schon entwachsen. Ich muss zugeben, dass ich von den vorgeschlagenen Wörtern kaum eines bisher mal gehört habe. Einige der Vorschläge finde ich leidlich witzig oder zumindest passend, wirkliche Brüller sind es allerdings auch nicht.
Der Gewinner "Speckbarbie" (8,2%), ganz knapp vor "Arschfax" mit 8,1% bezeichnet laut dem Nachrichtenportal DerWesten.de ein "aufgetakeltes Mädchen in viel zu enger Kleidung". Stellt man sich das bildlich vor, kommt man zu der Erkenntnis, dass es passt. Allerdings halte ich den Begriff für wenig originell. Eigentlich halte ich ihn sogar für fragwürdig, kann man damit doch durchaus ein solches Mädel mobben.
Auch über den zweiten Platz "Arschfax" (aus der Unterhose hängendes Wäschetikett) entlockt mir nur ein müdes, ironisches "haha". Allein die Begriffe "Klappkaribik" (Sonnenbank), "Schnitzelhusten" (Schweinegrippe) und "emotional flexibel" (launisch) finde ich wirklich gut. Warum ich jemanden, den/die ich früher super oder toll gefunden habe jetzt "raumschiff" finden soll, verstehe ich nicht wirklich. Aber gut, Sprache entsteht halt, ob diese Wörter aber wirklich umfassend von der Jugend benutzt werden, bezweifle ich doch ein wenig.
Generell habe ich das Gefühl, dass unter Heranwachsenden eine zunehmende Kultur des gegenseitigen "Dissens" - ob jetzt ernst oder spaßhaft - entstanden ist. Der berühmteste und für mich gleichzeitig erschreckendste Begriff dafür ist "Du Opfer", den ich schon des öfteren gehört habe. Auch wenn der Begriff im angeblichen Spaß benutzt wird, finde ich das sehr zweifelhaft.
Die weiteren Begriffe der Abstimmung sind zu finden auf der Abstimmungsseite und mit Erklärungen im Artikel auf DerWesten.de
Über die endgültige Vergabe des "Jugendworts des Jahres 2010" entscheidet übrigens noch eine Jury.
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