Tagebuch zu führen ist eine Tätigkeit, der viele Menschen über Jahrhunderte nachgegangen sind. Manchmal sind sie der Nachwelt zugänglich gemacht worden, zum Beispiel im Fall von Anne Frank. Sie ist durch das Tagebuch schreiben - leider erst posthum - bekannt und berühmt geworden, ihr Tagebuch ist ein wichtiges Zeitzeugnis.
Auch andere Menschen, die nicht durchs Tagebuchschreiben berühmt wurden, haben derlei Aufzeichnungen gemacht, zum Beispiel Ernest Hemingway, Oscar Wilde oder Pablo Picasso. Sie haben nicht zwingend Tagebuch geführt, aber zumindest (angeblich) das berühmteste Notizbuch verwendet, dass wir kennen: Das Moleskine. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war es besonders in der Pariser Kunst- und Literaturszene belibt. Die Besonderheiten waren der schwarze Einband aus Moleskin, einem schwarzen Baumwollstoff und ein Band, mit dem das Buch geschlossen werden konnte.
1998 ließ sich eine italienische Firma das Moleskine rechtlich schützen und vertreibt es nun in verschiedenen Varianten und Formaten. Hergestellt werden die Notizbücher heute in China und der Einband besteht nicht mehr aus Moleskin, sondern einem Lederimitat. Trotzdem ist um dieses Produkt ein gewisser Objektkult entstanden. es zu einem Lifestyle-Produkt geworden.
In diesem Jahr habe ich mir zum ersten Mal auch ein solches Büchlein zugelegt. Wenn die ersten Wochen des neuen Jahres verstreichen, fallen ja die Preise für Kalendarien. In einer Buchhandlung in meiner Nähe fanden sich auf einem Tisch mit um fünfzig Prozent im Preis reduzierten Kalendern auch einige Molesines zum Originalpreis von vierzehn Euro, sprich für sieben Euro. Da habe ich nicht lange nachgedacht nd zugegriffen. Seitdem führt das Büchlein, gemeinsam mit einem Tintenschreiber, ein Schattendasein in meiner Jackeninnentasche. Es wird aber mehrmals wöchtentlich ans Tageslicht gelassen. Meist, wenn ich unterwegs bin, mitunter aber auch zuhause, mache ich dann einige Notizen zum Tagesverlauf, zu wichtigen (privaten) Ereignissen und dergleichen mehr. Ein Tagebuch eben.
Ich möchte das Moleskine schon nach wenigen Wochen nicht mehr missen und werde wohl auch in den kommenden Jahren auf diese "modische" Art Tagebuch führen.
28.02.2010
25.02.2010
Soundtrack of my life - Title #5
Im Jahr 1993 wurde meine Leidenschaft für den Fußball im allgemeinen und für den 1. FC Köln im besonderen geweckt. Im selben Jahr bekam ich meine erste Stereoanlage und konnte so auch CDs hören. Vorher waren nur Radion und Kassetten möglich gewesen. Die erste silberne Scheibe, die ich mir von meinem schmalen Taschengeld besorgte, war ein Sampler mit Fußball-Vereinssongs. Dass der Song "meines" FC mein Lieblingsstück auf diesem Tonträger war, dürfte klar sein. Dass die Interpreten, die "Höhner" eine bekannte Kölner Karnevalsband sind, konnte ich damals als kleiner Junge in der nordhessischen Provinz nicht wissen. Einige Jahre später erfuhr ich es dann und entdeckte auch die anderen, mit dem FC befassten Lieder der Gruppe.
"Unser Hätz schläät för dr FC Kölle" ist somit das erste musikalische Stückchen FC, mit dem ich in Berührung kam. Auf der CD war damals eine etwas anders arrangierte Version als die im untigen Youtube-Video. Die modernere ist aber ebenfalls sehr schön.
Objektiv ist solche Musik natürlich Geschmackssache, aber es geht hier ja auch um meinen persönlichen "Lebens-Soundtrack"
"Unser Hätz schläät för dr FC Kölle" ist somit das erste musikalische Stückchen FC, mit dem ich in Berührung kam. Auf der CD war damals eine etwas anders arrangierte Version als die im untigen Youtube-Video. Die modernere ist aber ebenfalls sehr schön.
Objektiv ist solche Musik natürlich Geschmackssache, aber es geht hier ja auch um meinen persönlichen "Lebens-Soundtrack"
23.02.2010
ClickPod - Folge 95 - Lebenszeichen und Krimis
Nach zweimonatiger Pause wieder ein Podcast-Lebenszeichen. Plan- und konzeptlos, ohne Notizen, frei Schnauze, (fast) live und ungeschnitten aus dem Schlafzimmer in Herne-Holsterhausen. Ein Personal Podcast mit Krimiempfehlung (ganz was ungewöhnliches, da ich sowas nur sehr selten lese). Ich komme jetzt wieder öfter. Denke ich mal. Habe ich zumindest vor.
Links:
Homepage der Ruhr-Universität Bochum
David Foster Wallace - "Infinite Jest" bei Amazon
Englisches Wiki zu "Infinite Jest"
H.P. Karr - "Hängen im Schacht" bei Amazon
Meine Twitter-Seite
Viel Spaß beim Hören! Feedback bitte in die Kommentare oder per Mail an clickpod (ät) gmx (punkt) de. Oder bei Podster.de.
Download hier (14min 08sec, 12,9 MB)
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20.02.2010
Köln diesmal keine Reise wert
Zum zweiten Mal in der laufenden Saison 2009/2010 stand für mich heute ein Besuch des Rhein-Energie-Stadions Müngersdorfer Stadions in Köln an. Kurzfristig hatte ich für Isabell und mich noch zwei Stehplatzkarten ergattern können. Nach dem Spiel gegen Essen in der Saison 2006/2007 war dies das zweite FC-Spiel, dass ich stehend verfolgte.
Die Anreise von Herne erfolgte problemlos mit Bus und Bahn via Oberhausen und Köln Hauptbahnhof. Gegen zehn nach drei hatten wir uns im Block S2 eingefunden. Nach dem obligatorischen Absingen der FC-Hymne begann bei guter Stimmung die Partie.
Schon nach dreizehn Minuten kam jedoch schon der erste Rückschlag für die Geißböcke. Der deutsche Nationalspieler Cacau nutze eine Vorlage von Molinaro und netzte zur Stuttgarter Führung ein. Bitter, hatte Novakovic doch kurz zuvor gegen Lehmann knapp den Kürzeren gezogen. Es entwickelte sich ein gutes Spiel bei beiden Mannschaften, jedoch wies die Kölner Defensive ungewohnte Löcher auf. Nach 31 Minuten war es erneut Cacau, er auf 2:0 erhöhte. Nach dem erneut Novakovic an Lehmann scheiterte machte der dunkelhäutige Angreifer des VfB seinen Hattrick perfekt (38. Minute).
Die Stimmung im Stadion war nun ziemlich unruhig, Unmutsbekundungen machten die Runde. Der in der Deckungsarbeit am heutigen Tag ziemlich unsicher wirkende Christopher Schorch brachte kurz vor dem Pausentee per Kopf nochmal Hoffnung für die Heimelf (1:3, 44. Minute). Danach gingen die Teams für fünfzehn Minuten in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte legte der FC los wie die Feuerwehr, hatte kurz nach Wiederanpfiff zwei gute Chancen durch den ordentlich spielenden Lukas Podolski (47., 51. Minute). Leider fehlt dem 10-Millionen-Rückkehrer aus München in dieser Saison das Glück und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Trotzdem gab es beim Kölner Publikum einen gewissen Grund zur Hoffnung. Hatte man doch im vorangegangenen Heimspiel gegen den HSV ein 1:3 noch aufgeholt. Auch in der Folgezeit drängte der FC aufs VfB-Tor, zählbares sprang allerdings nicht dabei heraus.
In der 68. Minute dann der Knockout: Pogrebnyak erzielte per Kopf das 1:4, die Jungs von Trainer Soldo fanden sich mit der Niederlage ab. Offensiv war von den Geißböcken nun nichts mehr zu sehen.
Den Endstand in diesem Spiel, dass Stuttgart sicherlich ein Tor zu hoch gewann, markierte Cacau mit seinem vierten Tor eine gute Viertelstunde vor Schluß.
Auch wenn es heute eine deutliche Niederlage setzte, sollte man über die FC-Mannschaft nicht den Stab brechen. Stuttgart hat derzeit einfach einen Lauf und quasi jeder Schuss war heute ein Treffer. In den nächsten Spielen gegen Leverkusen und München wird es voraussichtlich auch nichts zu holen geben. Danach aber sind Punkte durchaus wieder drin. Es besteht ein komfortabler Vorsprung auf die Abstiegsplätze und noch drei weitere Siege in dieser Spielzeit dürften für den Klassenerhalt genügen, zumal man auch noch gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel antreten muss.
Der Sturm spielt ordentlich derzeit, hatte heute auch viel Pech. Eine Baustelle ist die Abwehr. Soldo muss dort ansetzen und wieder mehr Sicherheit reinbringen. Ein Problem ist momentan auch Torhüter Mondragon, der bei mehreren Gegentoren heute nicht gut aussah. Eventuell sollte man ihm mal ein Spiel Pause gönnen.
Die Anreise von Herne erfolgte problemlos mit Bus und Bahn via Oberhausen und Köln Hauptbahnhof. Gegen zehn nach drei hatten wir uns im Block S2 eingefunden. Nach dem obligatorischen Absingen der FC-Hymne begann bei guter Stimmung die Partie.
Schon nach dreizehn Minuten kam jedoch schon der erste Rückschlag für die Geißböcke. Der deutsche Nationalspieler Cacau nutze eine Vorlage von Molinaro und netzte zur Stuttgarter Führung ein. Bitter, hatte Novakovic doch kurz zuvor gegen Lehmann knapp den Kürzeren gezogen. Es entwickelte sich ein gutes Spiel bei beiden Mannschaften, jedoch wies die Kölner Defensive ungewohnte Löcher auf. Nach 31 Minuten war es erneut Cacau, er auf 2:0 erhöhte. Nach dem erneut Novakovic an Lehmann scheiterte machte der dunkelhäutige Angreifer des VfB seinen Hattrick perfekt (38. Minute).
Die Stimmung im Stadion war nun ziemlich unruhig, Unmutsbekundungen machten die Runde. Der in der Deckungsarbeit am heutigen Tag ziemlich unsicher wirkende Christopher Schorch brachte kurz vor dem Pausentee per Kopf nochmal Hoffnung für die Heimelf (1:3, 44. Minute). Danach gingen die Teams für fünfzehn Minuten in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte legte der FC los wie die Feuerwehr, hatte kurz nach Wiederanpfiff zwei gute Chancen durch den ordentlich spielenden Lukas Podolski (47., 51. Minute). Leider fehlt dem 10-Millionen-Rückkehrer aus München in dieser Saison das Glück und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Trotzdem gab es beim Kölner Publikum einen gewissen Grund zur Hoffnung. Hatte man doch im vorangegangenen Heimspiel gegen den HSV ein 1:3 noch aufgeholt. Auch in der Folgezeit drängte der FC aufs VfB-Tor, zählbares sprang allerdings nicht dabei heraus.
In der 68. Minute dann der Knockout: Pogrebnyak erzielte per Kopf das 1:4, die Jungs von Trainer Soldo fanden sich mit der Niederlage ab. Offensiv war von den Geißböcken nun nichts mehr zu sehen.
Den Endstand in diesem Spiel, dass Stuttgart sicherlich ein Tor zu hoch gewann, markierte Cacau mit seinem vierten Tor eine gute Viertelstunde vor Schluß.
Auch wenn es heute eine deutliche Niederlage setzte, sollte man über die FC-Mannschaft nicht den Stab brechen. Stuttgart hat derzeit einfach einen Lauf und quasi jeder Schuss war heute ein Treffer. In den nächsten Spielen gegen Leverkusen und München wird es voraussichtlich auch nichts zu holen geben. Danach aber sind Punkte durchaus wieder drin. Es besteht ein komfortabler Vorsprung auf die Abstiegsplätze und noch drei weitere Siege in dieser Spielzeit dürften für den Klassenerhalt genügen, zumal man auch noch gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel antreten muss.
Der Sturm spielt ordentlich derzeit, hatte heute auch viel Pech. Eine Baustelle ist die Abwehr. Soldo muss dort ansetzen und wieder mehr Sicherheit reinbringen. Ein Problem ist momentan auch Torhüter Mondragon, der bei mehreren Gegentoren heute nicht gut aussah. Eventuell sollte man ihm mal ein Spiel Pause gönnen.
18.02.2010
Links VI
Wenig Anreize für Hartz IV-Empfänger
Derzeit konzentrieren sich Politker und Medien ja wieder verstärkt auf das Thema Hartz IV. Wie eine aktuelle Studie zeigt, haben Bezieher von Transferleistungen in Deutschland nur wenig Anreize, sich ernsthaft eine Arbeitsstelle zu suchen, da die monetären Unterschiede teils fast marginal sind. Auf Sozialleistungen werden keine Steuern erhoben, bei schlecht bezahlten Voll- oder Teilzeitjobs fressen die Abgaben jedoch einen gewissen Teil des Geldes wieder auf - so dass am Ende der unter Umständen hart arbeitende Berufstätige nur wenig mehr Geld hat als der nichtarbeitende Hartz-IV-Empfänger. Das Problem liegt jedoch meiner Meinung nach nicht bei den zu hohen Sozialleistungen (grade für Kinder sind sie deutlich zu niedrig und zu simpel "berechnet"), sondern an der Lohnpolitik der Wirtschaft, die durch Zeitarbeit und Dumpinglöhne ein immer niedrigeres Lohnniveau erreichen will und bereits erreicht hat. Und das alles trotz weiterhin existierender Gewinne in vielen Branchen. Es ist derzeit eine entsozialisierung der ehemals stolzen deutschen Sozialen Marktwirtschaft zu verzeichnen, es strebt immer mehr in Richtung eines absoluten Kapitalismus. Und wo die Wirtschaft an Sozialaspekten spart, muss der Staat "aushelfen".
631 Euro Regelsatz Hartz IV wären korrekt, sagt ein Diplom-Kaufmann
"Spiegelfechter": Über Studiengebühren und Abbrecherquoten
Arbeitsrecht: Inwieweit haftet ein Arbeitnehmer für verursachte Schäden?
LESETIPP: Prellblog - Wöchentliche Eisenbahnkolumne
Die ZEIT über "Das Plagiat" im Kontext von H. Hegemanns "Axolotl Roadkill"
Derzeit konzentrieren sich Politker und Medien ja wieder verstärkt auf das Thema Hartz IV. Wie eine aktuelle Studie zeigt, haben Bezieher von Transferleistungen in Deutschland nur wenig Anreize, sich ernsthaft eine Arbeitsstelle zu suchen, da die monetären Unterschiede teils fast marginal sind. Auf Sozialleistungen werden keine Steuern erhoben, bei schlecht bezahlten Voll- oder Teilzeitjobs fressen die Abgaben jedoch einen gewissen Teil des Geldes wieder auf - so dass am Ende der unter Umständen hart arbeitende Berufstätige nur wenig mehr Geld hat als der nichtarbeitende Hartz-IV-Empfänger. Das Problem liegt jedoch meiner Meinung nach nicht bei den zu hohen Sozialleistungen (grade für Kinder sind sie deutlich zu niedrig und zu simpel "berechnet"), sondern an der Lohnpolitik der Wirtschaft, die durch Zeitarbeit und Dumpinglöhne ein immer niedrigeres Lohnniveau erreichen will und bereits erreicht hat. Und das alles trotz weiterhin existierender Gewinne in vielen Branchen. Es ist derzeit eine entsozialisierung der ehemals stolzen deutschen Sozialen Marktwirtschaft zu verzeichnen, es strebt immer mehr in Richtung eines absoluten Kapitalismus. Und wo die Wirtschaft an Sozialaspekten spart, muss der Staat "aushelfen".
631 Euro Regelsatz Hartz IV wären korrekt, sagt ein Diplom-Kaufmann
"Spiegelfechter": Über Studiengebühren und Abbrecherquoten
Arbeitsrecht: Inwieweit haftet ein Arbeitnehmer für verursachte Schäden?
LESETIPP: Prellblog - Wöchentliche Eisenbahnkolumne
Die ZEIT über "Das Plagiat" im Kontext von H. Hegemanns "Axolotl Roadkill"
17.02.2010
Lese-Stöckchen
Nach längerer Zeit mal wieder ein Stöckchen. Dieses habe ich in Dürrbis Rumpelkiste gefunden.
Was liest Du gerade?
Dreierlei. "Mein Leben" von Bill Clinton, "dtv Atlas Recht, Band 1" und "Hängen im Schacht", herausgegeben von H. P. Karr. Bei letzterem handelt es sich umeine Kurzkrimi-Sammlung, die das Ruhrgebiet zum Thema hat.
Welches Buch hat Dich zuletzt sehr beeindruckt?
Durch den schieren Umfang, die Vielzahl der Charaktere und den Schreibstil hat mich zuletzt "Der Turm" von Uwe Tellkamp (Rezension von mir hier) beeindruckt. Außerdem schafft es Andreas Eschbach regelmäßig, mich durch seine Ideen und durch das Wissen, das einem seine Bücher zusätzlich zum Lesespaß vermitteln (z.B. in "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt"), zu beeindrucken.
Sammelst Du irgendetwas?
Ich hebe viele Zeitschriften auf, die ich mir kaufe. Und ich sammele die SZ-Bibliothek. Hab es damals meist versäumt, mir die Bücher zu kaufen, wenn sie neu herauskamen. Aber bei eBay, Amazon oder auch in Buchhandlungen lege ich mir nach und nach die noch fehlenden Teile zu. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, macht aber auch nichts. So hab ich länger was davonn. Und ich gehe davon aus, dass man die Bücher auch noch länger bekommt.
Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Hab ich eigentlich noch nie gemacht. Würde ich aber auch nur machen, wenn das wirklich ein ernsthaftes Geschenk für eine mir nahestehende Person ist und diese sich das Buch explizit gewünscht hat.
Schreibst Du Namen in Deine Bücher?
Habe ich früher manchmal gemacht, als Kind. Da ich heute viele Bücher, die ich gelesen habe und dann nicht im Regal stehen haben möchte, wieder verkaufe oder weiterverschenke, habe ich davon Abstand genommen.
Welches Buch hast Du doppelt?
Ich habe zum einen mehrere Bibeln im Haus, zum anderen mehrere Ausgaben des Grundgesetzes. Bekommt man ja. In der Schule in Hessen, in der Schule in NRW, bei der Bundeswehr. Ach ja, die Star Trek-Enzyklopädie habe ich doppelt, einmal auf Deutsch und auf Englisch.
Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Oh, da gibt es mehrere. Hans Paetsch wäre einer, aber der lebt ja leider nicht mehr. Ansonsten auf jeden Fall gerne von Rufus Beck (ich sage nur "Harry Potter"), aber auch von Christian Brückner oder Rolf Schult. Von Reinhard Mey würde ich mir lieber etwas vorsingen lassen, aber auch er hat eine sehr angenehme Sprechtstimmte.
Seltsam, dass mir hier keine (prominente) Frau einfällt, der ich gern beim Lesen zuhören würde. Ewig zuhören kann ich außerdem Norman Osthus.
Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Am Gang sitzen mag ich gar nicht. In kleinen Kinos macht das zwar von der Sicht her nicht viel aus, es hängt aber einfach damit zusammen, dass ich gerne einen linken und rechten Nachbarn habe, zumindest, wenn man mehr als zu zweit ist. Ich bin einmal mit Freunden im Kino gewesen, habe am Gang gesessen und mein Nachbar ist während des Films eingeschlafen. War nicht so toll. Man raunt den Anderen ja schon während des Films gerne mal was zu.
Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Da musste ich jetzt wirklich ein wenig drüber nachdenken, habe sogar ein paar Minuten vor dem Bücherregal und am Fenster gestanden. Es gibt viele Romanfiguren, die ich sehr mag. Aber wenn ich mich für eine entscheiden muss, dann ist es Frank Lehmann aus Sven Regeners "Herr Lehmann"-Trilogie. Alle drei Bücher habe ich verschlungen. Und den Film liebe ich. Ebenso Sven Regeners Autorenlesungen.
Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
DIe SZ-Bibliothek aufsteigend nach Nummern. Ansonsten teils nach Genre oder Größe. Oder so wie es einfach passt. Ich brauche dringend ein größeres Bücherregal.
Lesen: Vor dem ins Bett gehen oder nach dem Aufstehen?
In letzter Zeit lese ich regelmäßig vor dem Einschlafen zehn bis dreißig Seiten, je nachdem. Auf dem Weg zur Arbeit meistens auch ein paar Seiten, generell bei jeder (Allein-)Bahnfahrt, wenn ich einen Sitzplatz habe. Morgens direkt nach dem Aufstehen kann ich keine Bücher lesen, zum Frühstück daher eher Videotext, Foren oder Blogs.
Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Diverse Fachbücher über Naturwissenschaften und Technik. Wenns Belletristik sein soll, dann den bereits oben erwähnten "Turm" von Uwe Tellkamp. Ist zwar ein meistenteils ein großartiges Buch, aber man quält sich trotzdem manchmal durch. Oder: "Das Parfüm" von Patrick Süskind. Habe ich selbst nie gelesen, aber bei dem, was man so über das Werk und den Film hört, muss es schauderhaft sein. Meine persönliche Meinung, natürlich.
Hardcover oder Paperback?
Im Bett lese ich sehr gerne Hardcoverbücher, unterwegs darf es lieber ein Paperback sein. Fach- und Lehrbücher auch lieber als Hardcover, weil es einfacher ist, sie auf dem Tisch offen zu behalten.
Zeitung aus Papier oder im Netz?
Ich suche mir meine Nachrichten meist über Blogs oder Twitter zusammen. Oder lese Videotext. Manchmal juckt es mich aber auch in den Fingern, dann kaufe ich mir morgens mal die "Welt kompakt".
Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Als Kind waren es die beiden "Jim Knopf"-Bände (von denen ich den zweiten zuerst gelesen habe), später dann erst "Harry Potter and the Order of the Phoenix" und dann die anderen Bücher der Reihe.
Deine liebste Literaturverfilmung?
"The Green Mile" ist einfach toll. "Der Name der Rose" aber auch. Und "Herr Lehmann". Mit Tom Hanks, Sean Connery und Christian Ulmen.
Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Täglich lese ich eigentlich nur meine liebsten Blogs und mein liebstes Forum. Monatlich muss es die "NEON" und das "Y-Magazin der Bundeswehr" sein. Im Herbst 2010 hatte ich drei Monate lang die "Neue Juristische Wochenschrift" im Probeabo.
Bevorzugte Urlaubslektüre?
Mein letzter richtiger Urlaub (von ein paar Tagen bei den Großeltern abgesehen), ist schon so lange her, dass ich keine bevorzugte Urlaubslektüre benennen kann. Wahrscheinlich würde ich mir für einen Urlaub vornehmen, mal drei komplette Bücher in einer Woche zu lesen.
Liebstes Kinderbuch?
"Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende.
Eine wunderbare Geschichte, die man auch heute noch seinen Kindern unbedingt vorsetzen sollte.
Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Beliebt es ja wohl, an dieser Stelle die Bibel zu nennen. Ich hatte mir immer mal vorgenommen, sie ganz zu lesen, hab es aber bisher nicht getan. Die eine oder andere Stelle habe ich aber trotzdem gelesen. Zwei, die man auch realistisch schaffen kann, sind "1984" und "Die Farm der Tiere" von George Orwell.
Soweit, so gut. Ich werfe das Stöckchen mal weiter an den Normcast, Annik von Schlaflos in München und die Pia. Ansonsten darf das Stöckchen gerne auch jeder aufheben, der es ansonsten (gut) findet.
Was liest Du gerade?
Dreierlei. "Mein Leben" von Bill Clinton, "dtv Atlas Recht, Band 1" und "Hängen im Schacht", herausgegeben von H. P. Karr. Bei letzterem handelt es sich umeine Kurzkrimi-Sammlung, die das Ruhrgebiet zum Thema hat.
Welches Buch hat Dich zuletzt sehr beeindruckt?
Durch den schieren Umfang, die Vielzahl der Charaktere und den Schreibstil hat mich zuletzt "Der Turm" von Uwe Tellkamp (Rezension von mir hier) beeindruckt. Außerdem schafft es Andreas Eschbach regelmäßig, mich durch seine Ideen und durch das Wissen, das einem seine Bücher zusätzlich zum Lesespaß vermitteln (z.B. in "Eine Billion Dollar" und "Ausgebrannt"), zu beeindrucken.
Sammelst Du irgendetwas?
Ich hebe viele Zeitschriften auf, die ich mir kaufe. Und ich sammele die SZ-Bibliothek. Hab es damals meist versäumt, mir die Bücher zu kaufen, wenn sie neu herauskamen. Aber bei eBay, Amazon oder auch in Buchhandlungen lege ich mir nach und nach die noch fehlenden Teile zu. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, macht aber auch nichts. So hab ich länger was davonn. Und ich gehe davon aus, dass man die Bücher auch noch länger bekommt.
Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Hab ich eigentlich noch nie gemacht. Würde ich aber auch nur machen, wenn das wirklich ein ernsthaftes Geschenk für eine mir nahestehende Person ist und diese sich das Buch explizit gewünscht hat.
Schreibst Du Namen in Deine Bücher?
Habe ich früher manchmal gemacht, als Kind. Da ich heute viele Bücher, die ich gelesen habe und dann nicht im Regal stehen haben möchte, wieder verkaufe oder weiterverschenke, habe ich davon Abstand genommen.
Welches Buch hast Du doppelt?
Ich habe zum einen mehrere Bibeln im Haus, zum anderen mehrere Ausgaben des Grundgesetzes. Bekommt man ja. In der Schule in Hessen, in der Schule in NRW, bei der Bundeswehr. Ach ja, die Star Trek-Enzyklopädie habe ich doppelt, einmal auf Deutsch und auf Englisch.
Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Oh, da gibt es mehrere. Hans Paetsch wäre einer, aber der lebt ja leider nicht mehr. Ansonsten auf jeden Fall gerne von Rufus Beck (ich sage nur "Harry Potter"), aber auch von Christian Brückner oder Rolf Schult. Von Reinhard Mey würde ich mir lieber etwas vorsingen lassen, aber auch er hat eine sehr angenehme Sprechtstimmte.
Seltsam, dass mir hier keine (prominente) Frau einfällt, der ich gern beim Lesen zuhören würde. Ewig zuhören kann ich außerdem Norman Osthus.
Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Am Gang sitzen mag ich gar nicht. In kleinen Kinos macht das zwar von der Sicht her nicht viel aus, es hängt aber einfach damit zusammen, dass ich gerne einen linken und rechten Nachbarn habe, zumindest, wenn man mehr als zu zweit ist. Ich bin einmal mit Freunden im Kino gewesen, habe am Gang gesessen und mein Nachbar ist während des Films eingeschlafen. War nicht so toll. Man raunt den Anderen ja schon während des Films gerne mal was zu.
Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Da musste ich jetzt wirklich ein wenig drüber nachdenken, habe sogar ein paar Minuten vor dem Bücherregal und am Fenster gestanden. Es gibt viele Romanfiguren, die ich sehr mag. Aber wenn ich mich für eine entscheiden muss, dann ist es Frank Lehmann aus Sven Regeners "Herr Lehmann"-Trilogie. Alle drei Bücher habe ich verschlungen. Und den Film liebe ich. Ebenso Sven Regeners Autorenlesungen.
Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
DIe SZ-Bibliothek aufsteigend nach Nummern. Ansonsten teils nach Genre oder Größe. Oder so wie es einfach passt. Ich brauche dringend ein größeres Bücherregal.
Lesen: Vor dem ins Bett gehen oder nach dem Aufstehen?
In letzter Zeit lese ich regelmäßig vor dem Einschlafen zehn bis dreißig Seiten, je nachdem. Auf dem Weg zur Arbeit meistens auch ein paar Seiten, generell bei jeder (Allein-)Bahnfahrt, wenn ich einen Sitzplatz habe. Morgens direkt nach dem Aufstehen kann ich keine Bücher lesen, zum Frühstück daher eher Videotext, Foren oder Blogs.
Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Diverse Fachbücher über Naturwissenschaften und Technik. Wenns Belletristik sein soll, dann den bereits oben erwähnten "Turm" von Uwe Tellkamp. Ist zwar ein meistenteils ein großartiges Buch, aber man quält sich trotzdem manchmal durch. Oder: "Das Parfüm" von Patrick Süskind. Habe ich selbst nie gelesen, aber bei dem, was man so über das Werk und den Film hört, muss es schauderhaft sein. Meine persönliche Meinung, natürlich.
Hardcover oder Paperback?
Im Bett lese ich sehr gerne Hardcoverbücher, unterwegs darf es lieber ein Paperback sein. Fach- und Lehrbücher auch lieber als Hardcover, weil es einfacher ist, sie auf dem Tisch offen zu behalten.
Zeitung aus Papier oder im Netz?
Ich suche mir meine Nachrichten meist über Blogs oder Twitter zusammen. Oder lese Videotext. Manchmal juckt es mich aber auch in den Fingern, dann kaufe ich mir morgens mal die "Welt kompakt".
Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Als Kind waren es die beiden "Jim Knopf"-Bände (von denen ich den zweiten zuerst gelesen habe), später dann erst "Harry Potter and the Order of the Phoenix" und dann die anderen Bücher der Reihe.
Deine liebste Literaturverfilmung?
"The Green Mile" ist einfach toll. "Der Name der Rose" aber auch. Und "Herr Lehmann". Mit Tom Hanks, Sean Connery und Christian Ulmen.
Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Täglich lese ich eigentlich nur meine liebsten Blogs und mein liebstes Forum. Monatlich muss es die "NEON" und das "Y-Magazin der Bundeswehr" sein. Im Herbst 2010 hatte ich drei Monate lang die "Neue Juristische Wochenschrift" im Probeabo.
Bevorzugte Urlaubslektüre?
Mein letzter richtiger Urlaub (von ein paar Tagen bei den Großeltern abgesehen), ist schon so lange her, dass ich keine bevorzugte Urlaubslektüre benennen kann. Wahrscheinlich würde ich mir für einen Urlaub vornehmen, mal drei komplette Bücher in einer Woche zu lesen.
Liebstes Kinderbuch?
"Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" von Michael Ende.
Eine wunderbare Geschichte, die man auch heute noch seinen Kindern unbedingt vorsetzen sollte.
Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Beliebt es ja wohl, an dieser Stelle die Bibel zu nennen. Ich hatte mir immer mal vorgenommen, sie ganz zu lesen, hab es aber bisher nicht getan. Die eine oder andere Stelle habe ich aber trotzdem gelesen. Zwei, die man auch realistisch schaffen kann, sind "1984" und "Die Farm der Tiere" von George Orwell.
Soweit, so gut. Ich werfe das Stöckchen mal weiter an den Normcast, Annik von Schlaflos in München und die Pia. Ansonsten darf das Stöckchen gerne auch jeder aufheben, der es ansonsten (gut) findet.
Die 10 Gebote auf Hessisch
Ich wohne und lebe in Nordrhein-Westfalen, geboren wurde ich jedoch im ehemaligen Fürstentum Waldeck und Pyrmont, dass heute irgendwie zu Hessen gehört.
Auch wenn der "berühmte" hessische Dialekt eher in Südhessen zu hören ist denn in Nordhessen, finde ich mich in den 10 Geboten auf Hessisch durchaus wieder.
Gefunden habe ich diese Kleinode in Dürrbis Rumpelkiste.
1. Isch bin de Hauptscheff.
2. Du derfst üwwer alles dummbabbele, awwer net üwwer de liewe Gott.
3. Am Sonndach schaffe mer nix..
4. Solang Du dei Fieß unner mein Disch schdegge tust, werd gemacht was isch sach !
5. Du derfst kaan annern batsche.
6. Du sollst net dem annern seins hawwe wolle.
7. Werkzeusch kann mer aach kaafe.
8. Lüsche soll mer net.
9. Du sollst dem annern aach sei Zeusch gönne.
10. Abbedit hole derfste, gegesse werd dahaam.
Auch wenn der "berühmte" hessische Dialekt eher in Südhessen zu hören ist denn in Nordhessen, finde ich mich in den 10 Geboten auf Hessisch durchaus wieder.
Gefunden habe ich diese Kleinode in Dürrbis Rumpelkiste.
1. Isch bin de Hauptscheff.
2. Du derfst üwwer alles dummbabbele, awwer net üwwer de liewe Gott.
3. Am Sonndach schaffe mer nix..
4. Solang Du dei Fieß unner mein Disch schdegge tust, werd gemacht was isch sach !
5. Du derfst kaan annern batsche.
6. Du sollst net dem annern seins hawwe wolle.
7. Werkzeusch kann mer aach kaafe.
8. Lüsche soll mer net.
9. Du sollst dem annern aach sei Zeusch gönne.
10. Abbedit hole derfste, gegesse werd dahaam.
16.02.2010
Kleine Wiedergutmachung
Nach der derben 33:106-Niederlage gegen CSG Bulmke IV in der Vorwoche hatte die Herrenmannschaft des TuW Recklinghausen-Süd einiges wiedergutzumachen. Gegen den Tabellendritten der Liga, den TuS Erkenschwick 09 II gelang dies auch. Zwar ging dsa Spiel mit 73:98 verloren, jedoch zeigte das Team eine ansprechende Leistung und hielt das Spiel bis ins Schlussviertel hinein offen. Dann jedoch trafen die Gäste leider fast nach Belieben und setzten sich deutlich ab.
Für den TuW spielten: Stahl, K. Schulz, Milothros, Böckmann, Gersch (15), Kastner (15), Taschke (16), Sonder, Husung (8), Kirschhöfer, Deniz, Gruber (19)
Zwischenstände: 15:17 (10.), 39:39 (20.), 56:66 (30.), 73:98 (40.)
Einen ausführlichen Spielbericht gibt es auf der Homepage der TuW-Basketballer.
Hier noch einige Impressionen vom Spiel (Danke an Isabell):




Für den TuW spielten: Stahl, K. Schulz, Milothros, Böckmann, Gersch (15), Kastner (15), Taschke (16), Sonder, Husung (8), Kirschhöfer, Deniz, Gruber (19)
Zwischenstände: 15:17 (10.), 39:39 (20.), 56:66 (30.), 73:98 (40.)
Einen ausführlichen Spielbericht gibt es auf der Homepage der TuW-Basketballer.
Hier noch einige Impressionen vom Spiel (Danke an Isabell):
14.02.2010
Papier und Räumlichkeiten
Zwar ist bis zum anstehenden Umzug noch Zeit, dennoch habe ich am Wochenende schonmal mit dem Ausmisten angefangen. Vornehmlich handelte es sich dabei um (Un-)Mengen an Papier, die in Schubladen und Schränken lauerten. Unglaublich, was sich in fünf Jahren alles ansammeln kann. Einiges habe ich direkt in der Altpapiertonne entsorgt, einiges andere werde ich jedoch zuvor noch in schöne kleine Streifen schneiden. Memo an mich: Dringend Aktenvernichter besorgen.
Auf dem (digitalen, internetten) Wohnungsmarkt habe ich mich auch schon ein wenig umgeschaut. Das Wohnungsangebot ist zwar relativ breit, leider gibt es bei vielen Anzeigen kaum brauchbare Fotos oder nur Außenansichten. Auch von manchen Wohnungsbaugesellschaften werde ich Abstand halten, man da hört da teilweise nichts gutes. Einen Vermieter habe ich schon per E-Mail kontaktiert, mal sehen, ob das eine Rückmeldung kommt. Würde gerne möglichst frühzeitig eine neue Bleibe finden, leider ist das nicht so einfach, da Wohnungen häufig möglichst schnell wieder vermietet werden sollen und deshalb eine Vereinbarung nur schwerlich einige Monate im Voraus abschließbar sein wird.
Es gilt also weiterhin, die Augen offen zu halten. Diverse Immobilienportale werden daher in den nächsten Wochen zu meiner Pflichtlektüre gehören.
Auf dem (digitalen, internetten) Wohnungsmarkt habe ich mich auch schon ein wenig umgeschaut. Das Wohnungsangebot ist zwar relativ breit, leider gibt es bei vielen Anzeigen kaum brauchbare Fotos oder nur Außenansichten. Auch von manchen Wohnungsbaugesellschaften werde ich Abstand halten, man da hört da teilweise nichts gutes. Einen Vermieter habe ich schon per E-Mail kontaktiert, mal sehen, ob das eine Rückmeldung kommt. Würde gerne möglichst frühzeitig eine neue Bleibe finden, leider ist das nicht so einfach, da Wohnungen häufig möglichst schnell wieder vermietet werden sollen und deshalb eine Vereinbarung nur schwerlich einige Monate im Voraus abschließbar sein wird.
Es gilt also weiterhin, die Augen offen zu halten. Diverse Immobilienportale werden daher in den nächsten Wochen zu meiner Pflichtlektüre gehören.
06.02.2010
24 Sekunden
Verdammt, der war drin. War das ein Dreier? Blick auf die Anzeigetafel. Ja, ein Dreier. OK, also zwei Punkte hinten.
Wie lange noch?
24 Sekunden.
Markus wirft den Ball ein, ich bekomme ihn. Schnell über die Mittellinie.
Noch 21 Sekunden.
Markus und Sascha stehen im Lowpost, Klaus und Jens auf den Flügeln. Erstmal mittig vor den gegnerischen Kreis. Rumpassen. Den Ball nach links zu Klaus. Der könnte reinziehen, aber sein Gegenspieler macht geschickt zu. Er passt zurück zu mir. Mal über rechts versuchen. JENS! Mensch, wie soll ich dir denn so zupassen? Noch sechzehn Sekunden. Markus cuttet raus, blockt meinen Gegner aus, ich ziehe in die Zone. Oh Mann, da komme ich aber auch nicht durch, der Center blockt mich locker weg. Bloß jetzt nicht den Ball verlieren. Irgendwie schaffe ich es über die Seite wieder raus, gebe den Ball nochmal an Klaus ab.
Elf Sekunden auf der Uhr.
Es wird laut in der Halle. Unsere mitgereisten Fans feuern uns lautstark an. Unsere Ersatzspieler auch. Die gegnerischen Fans pfeifen. Verdammt, was tun? Klaus findet kein Mittel gegen die Defense, passt mir den Ball schlampig wieder zurück. Fast kann ihn der gegnerische Aufbauspieler abfangen, aber ich bekomme die Kugel zum Glück noch zu fassen. Die Jungs versuchen, sich in Position zu bringen.
Sieben Sekunden auf der Uhr. Kein Durchkommen.
Fünf Sekunden.
Sascha ziehe jetzt raus und versucht es nochmal mit einem Block. Zwei Punkte hinten. Ein Feldwurf für die Verlängerung, ein Dreier zum Sieg.
Vier Sekunden. Wieviele Dreier habe ich in der letzten Zeit getroffen? Kaum mal einen. Aber mit einem Zweipunktewurf rechnen die doch jetzt. Sascha blockt den Gegner gut. Ich stehe zwei Meter vom Kreis entfernt.
Noch drei Sekunden.
Ach verdammt, scheiß drauf! Ein schneller Schritt nach vorne, ich stehe am Kreis. Zwei Sekunden.
Und plötzlich verläuft alles in Zeitlupe. In die Knie gehen, abspringen, die Arme in Wurfposition. Es ist fast, als stünde ich in der Luft. Die Uhr tickt.
Eine Sekunde.
Den Ball aus der Hand. Der laute Sirenenton zeigt das Ende des Spiels an. Ich lande wieder. Im Augenwinkel sehe ich, dass der Schiri eine Hand nach oben gestreckt ab und drei Finger abspreizt. Ja! Gültiger Wurf! Ich starre Richtung Korb. Der Ball springt auf den Ring. Und nochmal. Verdammt! Man könnte in der Halle jetzt eine Stecknadel fallen hören. Eine kleine Ewigkeit verrinnt - und der Ball fällt durch den Korb.
Der gegnerische Trainer wirft sein Taktikboard auf den Boden, seine Spieler greifen sich an die Köpfe. Ich starre auf den Korb. Und bin plötzlich in einer Menschentraube. Verschwitzte Körper umringen mich und drücken mich zu Boden. Ich schließe die Augen. Glückshormone durchströmen meinen Körper. "Jaaaaaaa!" bricht es schließlich aus mir heraus.
Gewonnen! Ich liebe dieses Spiel.
Wie lange noch?
24 Sekunden.
Markus wirft den Ball ein, ich bekomme ihn. Schnell über die Mittellinie.
Noch 21 Sekunden.
Markus und Sascha stehen im Lowpost, Klaus und Jens auf den Flügeln. Erstmal mittig vor den gegnerischen Kreis. Rumpassen. Den Ball nach links zu Klaus. Der könnte reinziehen, aber sein Gegenspieler macht geschickt zu. Er passt zurück zu mir. Mal über rechts versuchen. JENS! Mensch, wie soll ich dir denn so zupassen? Noch sechzehn Sekunden. Markus cuttet raus, blockt meinen Gegner aus, ich ziehe in die Zone. Oh Mann, da komme ich aber auch nicht durch, der Center blockt mich locker weg. Bloß jetzt nicht den Ball verlieren. Irgendwie schaffe ich es über die Seite wieder raus, gebe den Ball nochmal an Klaus ab.
Elf Sekunden auf der Uhr.
Es wird laut in der Halle. Unsere mitgereisten Fans feuern uns lautstark an. Unsere Ersatzspieler auch. Die gegnerischen Fans pfeifen. Verdammt, was tun? Klaus findet kein Mittel gegen die Defense, passt mir den Ball schlampig wieder zurück. Fast kann ihn der gegnerische Aufbauspieler abfangen, aber ich bekomme die Kugel zum Glück noch zu fassen. Die Jungs versuchen, sich in Position zu bringen.
Sieben Sekunden auf der Uhr. Kein Durchkommen.
Fünf Sekunden.
Sascha ziehe jetzt raus und versucht es nochmal mit einem Block. Zwei Punkte hinten. Ein Feldwurf für die Verlängerung, ein Dreier zum Sieg.
Vier Sekunden. Wieviele Dreier habe ich in der letzten Zeit getroffen? Kaum mal einen. Aber mit einem Zweipunktewurf rechnen die doch jetzt. Sascha blockt den Gegner gut. Ich stehe zwei Meter vom Kreis entfernt.
Noch drei Sekunden.
Ach verdammt, scheiß drauf! Ein schneller Schritt nach vorne, ich stehe am Kreis. Zwei Sekunden.
Und plötzlich verläuft alles in Zeitlupe. In die Knie gehen, abspringen, die Arme in Wurfposition. Es ist fast, als stünde ich in der Luft. Die Uhr tickt.
Eine Sekunde.
Den Ball aus der Hand. Der laute Sirenenton zeigt das Ende des Spiels an. Ich lande wieder. Im Augenwinkel sehe ich, dass der Schiri eine Hand nach oben gestreckt ab und drei Finger abspreizt. Ja! Gültiger Wurf! Ich starre Richtung Korb. Der Ball springt auf den Ring. Und nochmal. Verdammt! Man könnte in der Halle jetzt eine Stecknadel fallen hören. Eine kleine Ewigkeit verrinnt - und der Ball fällt durch den Korb.
Der gegnerische Trainer wirft sein Taktikboard auf den Boden, seine Spieler greifen sich an die Köpfe. Ich starre auf den Korb. Und bin plötzlich in einer Menschentraube. Verschwitzte Körper umringen mich und drücken mich zu Boden. Ich schließe die Augen. Glückshormone durchströmen meinen Körper. "Jaaaaaaa!" bricht es schließlich aus mir heraus.
Gewonnen! Ich liebe dieses Spiel.
04.02.2010
2010 - Das Jahr, in dem ich durchstarte
Das zweite Halbjahr 2009 war für mich beruflich gesehen eine Seuchenzeit. Geprägt von Arbeitslosigkeit und schlechtbezahler, nicht gern getaner Arbeit. Zum einen Sabbelei im Callcenter und zum anderen Reifenschlepperei im Lager. Noch dazu waren das Tätigkeiten, die über Zeitarbeitsfirmen liefen. Auf all das kann ich in Zukunft gerne verzichten.
2010, so mein Vorsatz, sollte mich beruflich endlich wieder voranbringen. Ich war den Bewerbungsfrust und die Absagenflut leid. Eine Ausbildung in der freien Wirtschaft hatte ich bereits - auch aufgrund meines für diesen Ausbildungsmarkt wohl schon zu fortgeschrittenen Alters - abgeschrieben. Blieben also der öffentliche Dienst oder ein erneuter Versuch eines Studiums. Mein Logistikstudium habe ich ja 2008 nach vier Semestern noch rechtzeitig abgebrochen.
Ab Frühjahr 2009 manifestierte sich bei mir ein intensives Interesse für Jura. Ich besorgte mir bei eBay einige günstige gebrauchte Bücher zum Thema, schloß ein Probeabo der NJW ab und stöberte in Foren. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2010 nutzte ich, um mich für den rechtswissenschaftlichen Studiengang an den Unis in Bochum, Köln und Münster zu bewerben. Recht schnell kam der Zulassungsbescheid für die Ruhr-Uni, was meine Stimmung schon merklich hob.
Bewerbungen hatte ich im Jahr 2009 auch für Ausbildungen im öffentlichen Dienst, sowohl für die Beamten- als auch die Angestelltenlaufbahn geschrieben, an Kommunen, Sozialversicherungen, den Zoll und die Bundeswehrverwaltung. Auch hier kamen größtenteils Absagen zurück. Bei zwei Kommunen jedoch wurde ich zum Einstellungstest eingeladen, später auch zum Vorstellungsgespräch. Es handelte sich zum einen um eine Stelle im Vorbereitungsdienst für die gehobene nichttechnische Beamtenlaufbahn bei einer Kommune im Rheinland und zum anderen um einen Ausbildungsplatz als Verwaltungsfachangestellter. Für erstgenannte Ausbildung hatte ich im Dezember die Vorstellungsrunde absolviert. 400 Bewerber gab es ursprünglich für vierzehn Stellen, davon wurden 60 nochmals eingeladen. Anfang Januar erhielt ich Post, man habe mich auf die Reserveliste gesetzt und werde mich bis Anfang Februar informiern, ob es doch noch zu einer Einstellung kommen würde.
Solche Mitteilungen veranlassten mich bereits in der Vergangenheit, nicht mehr viel auf dieses Thema zu geben. Denn wo stand man wohl auf der Reserveliste? Ich konzentrierte mich also auf den Gedanken, das Studium zu absolvieren. Für die andere Stelle, die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter, wurde ich für Ende Februar ebenfalls noch zum Vorstellungsgespräch eingeladen, worauf ich einige Hoffnung setzte.
Vor einer Woche dann kam der Anruf, mit dem ich nun wirklich nicht mehr gerechnet hatte: Die Kommunalverwaltung der Stadt, die mich auf die Reserveliste gesetzt hatte, meldete sich telefonisch. Ein freundlicher Herr fragte mich, ob ich noch Interesse an der Ausbildung hätte, was ich natürlich ausdrücklich bejahte. Er teilte mir mit, formal müsse der Personalrat noch zustimmen, daher komme die schriftliche Mitteilung erst in der darauffolgenden Woche. Er erklärte mir, wie nun weiter zu verfahren habe und dass er hoffe, mich in der Ausbildung zu sehen.
Der Tag war für mich damit gelaufen.
Das 2010 für mich besser werden sollte und würde, war mir bewusst gewesen. Dass sich aber genau das einstellen wollte, worauf ich gehofft und woran ich schon nicht mehr geglaubt hatte - das kam einfach völlig unerwartet. Ich befinde mich nun zum ersten Mal seit langem in der Situation, keine Bewerbungen schreiben zu müssen und eine gesicherte Zukunft vor Augen zu haben - vorausgesetzt, dass ich die obligatorische amtsärztliche Untersuchung überstehe (ein Grund mehr, das "Projekt 90" weiterzuverfolgen) und die Ausbildung erfolgreich bestehe.
Die Ausbildung (bestehend aus einem Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Praxisphasen in der Behörde) wird im September beginnen und mich in etwas westlichere Gefilde verschlagen. Damit ist dann auch ein Umzug verbunden. Die Zeit bis zum Herbst werde ich mit Arbeit, einem Semester Jura an der Uni und Wohnungssuche verbringen. Denn mehr als ein halbes Jahr nur die Beine hochzulegen wäre nichts für mich - irgendwie will ich in der Zeit auch etwas Sinnvolles machen.
Hoffen wir mal, dass das Jahr so weitergeht, wie es begonnen hat. Auf dich, 2010.
2010, so mein Vorsatz, sollte mich beruflich endlich wieder voranbringen. Ich war den Bewerbungsfrust und die Absagenflut leid. Eine Ausbildung in der freien Wirtschaft hatte ich bereits - auch aufgrund meines für diesen Ausbildungsmarkt wohl schon zu fortgeschrittenen Alters - abgeschrieben. Blieben also der öffentliche Dienst oder ein erneuter Versuch eines Studiums. Mein Logistikstudium habe ich ja 2008 nach vier Semestern noch rechtzeitig abgebrochen.
Ab Frühjahr 2009 manifestierte sich bei mir ein intensives Interesse für Jura. Ich besorgte mir bei eBay einige günstige gebrauchte Bücher zum Thema, schloß ein Probeabo der NJW ab und stöberte in Foren. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2010 nutzte ich, um mich für den rechtswissenschaftlichen Studiengang an den Unis in Bochum, Köln und Münster zu bewerben. Recht schnell kam der Zulassungsbescheid für die Ruhr-Uni, was meine Stimmung schon merklich hob.
Bewerbungen hatte ich im Jahr 2009 auch für Ausbildungen im öffentlichen Dienst, sowohl für die Beamten- als auch die Angestelltenlaufbahn geschrieben, an Kommunen, Sozialversicherungen, den Zoll und die Bundeswehrverwaltung. Auch hier kamen größtenteils Absagen zurück. Bei zwei Kommunen jedoch wurde ich zum Einstellungstest eingeladen, später auch zum Vorstellungsgespräch. Es handelte sich zum einen um eine Stelle im Vorbereitungsdienst für die gehobene nichttechnische Beamtenlaufbahn bei einer Kommune im Rheinland und zum anderen um einen Ausbildungsplatz als Verwaltungsfachangestellter. Für erstgenannte Ausbildung hatte ich im Dezember die Vorstellungsrunde absolviert. 400 Bewerber gab es ursprünglich für vierzehn Stellen, davon wurden 60 nochmals eingeladen. Anfang Januar erhielt ich Post, man habe mich auf die Reserveliste gesetzt und werde mich bis Anfang Februar informiern, ob es doch noch zu einer Einstellung kommen würde.
Solche Mitteilungen veranlassten mich bereits in der Vergangenheit, nicht mehr viel auf dieses Thema zu geben. Denn wo stand man wohl auf der Reserveliste? Ich konzentrierte mich also auf den Gedanken, das Studium zu absolvieren. Für die andere Stelle, die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter, wurde ich für Ende Februar ebenfalls noch zum Vorstellungsgespräch eingeladen, worauf ich einige Hoffnung setzte.
Vor einer Woche dann kam der Anruf, mit dem ich nun wirklich nicht mehr gerechnet hatte: Die Kommunalverwaltung der Stadt, die mich auf die Reserveliste gesetzt hatte, meldete sich telefonisch. Ein freundlicher Herr fragte mich, ob ich noch Interesse an der Ausbildung hätte, was ich natürlich ausdrücklich bejahte. Er teilte mir mit, formal müsse der Personalrat noch zustimmen, daher komme die schriftliche Mitteilung erst in der darauffolgenden Woche. Er erklärte mir, wie nun weiter zu verfahren habe und dass er hoffe, mich in der Ausbildung zu sehen.
Der Tag war für mich damit gelaufen.
Das 2010 für mich besser werden sollte und würde, war mir bewusst gewesen. Dass sich aber genau das einstellen wollte, worauf ich gehofft und woran ich schon nicht mehr geglaubt hatte - das kam einfach völlig unerwartet. Ich befinde mich nun zum ersten Mal seit langem in der Situation, keine Bewerbungen schreiben zu müssen und eine gesicherte Zukunft vor Augen zu haben - vorausgesetzt, dass ich die obligatorische amtsärztliche Untersuchung überstehe (ein Grund mehr, das "Projekt 90" weiterzuverfolgen) und die Ausbildung erfolgreich bestehe.
Die Ausbildung (bestehend aus einem Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Praxisphasen in der Behörde) wird im September beginnen und mich in etwas westlichere Gefilde verschlagen. Damit ist dann auch ein Umzug verbunden. Die Zeit bis zum Herbst werde ich mit Arbeit, einem Semester Jura an der Uni und Wohnungssuche verbringen. Denn mehr als ein halbes Jahr nur die Beine hochzulegen wäre nichts für mich - irgendwie will ich in der Zeit auch etwas Sinnvolles machen.
Hoffen wir mal, dass das Jahr so weitergeht, wie es begonnen hat. Auf dich, 2010.
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