31.01.2011
Andere Länder, andere Verkehrssitten...
Und hier, zum Vergleich "überregulierter Verkehr" in hiesigen Gefilden (Berlin):
;-)
30.01.2011
"Spürst du das Dribbeln?"
+ konnte man bestaunen, wie sich eine endlos erscheinende Schlange vor den Autogrammtischen der Allstars bildete
+ gewann der Norden beim Allstar-Game der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga NBBL 64:59 gegen das Team aus dem Süden
+ setzte sich Jacob Burtschi von Phoenix Hagen im Finale der Dreipunkt-Meisterschaften mit 18 Punkten durch
+ stahl der 22jährige Amateur Salu Benjamin Tadi allen Profis im Dunking-Wettbewerb die Show und gewann
+ sorgten die Maskottchen der Erstligisten für gute Stimmung unter den 5.738 Zuschauern in der prall gefüllten Arena Trier
+ gewannen die Nordstars mal wieder das Allstar-Game der Beko BBL gegen die besten Spieler aus dem Süden, diesmal mit 114:104 - Gesamtbilanz aus Sicht des Nordens nun 17:3.
Impressionen aus der Halle:
28.01.2011
Freitags-Füller, KW 04/2011

1. Ich glaube heute noch genauso an Gott wie früher.
2. Pommes Frites und Pizza esse ich am liebsten mit den Fingern.
3. Das Dschungelcamp bei RTL bringt Quote, mir persönlich aber nichts.
4. Die Verwaltung muss funktionieren, sogar in schlechten Zeiten.
5. Was Kaffee angeht, so trinke ich ziemlich wenig davon.
6. Es ist kalt draußen, das muss am Wetter liegen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die letzten Folgen von "Berlin Berlin" auf DVD , morgen habe ich ausschlafen geplant und Sonntag möchte ich U12-Spieler übers Feld scheuchen ;-)!
27.01.2011
Update - 27.01.2011 - Zwotausendölf
Das Jahr 2011 ist jetzt schon runde vier Wochen alt. Und schon hat man sich daran gewöhnt, die neue Jahreszahl zu schreiben. Das ein gar neues Jahrzehnt begonnen hat, ging die ersten Tage völlig an mir vorüber. Wie nennen wir dieses denn nun? Einfach "die Zehnerjahre"?
Nach drei Wochen Urlaub und Ferien hat für mich am 12.01. wieder der Unterrichtsalltag begonnen. Insgesamt stehen im Studienabschnitt 2 sechzehn Teilmodule auf dem Programm. Eigentlich krass, wie viel vor allem unterschiedlicher Stoff ist. Die Schwierigkeit wird am Ende wohl nicht der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Fächer sein (bisher habe ich bei keinem Teilmodul das Gefühl, dass es mich überfordert), sondern die schiere Masse an Stoff wird wohl zum Wahnsinn treiben ;-)
Interessant ist der Großteil des Stoffes schon und der Bezug zur Praxis ist meist auch erkennbar. Einige Fächer hatten wir allerdings in den ersten zweieinhalb Wochen noch gar nicht, das wird sich aber bald ändern.
Was die Prüfungen angeht, die im Mai geschrieben werden, so ist noch einiges im Dunkeln. Es ist noch nicht sicher (zumindest nach unserem Erkenntnisstand), wie genau die Klausuren aussehen werden. Allerdings denke ich, dass es Kombiklausuren geben wird. Jedes Modul besteht aus zwei bis drei Teilmodulen und dann wird wohl aus jedem Teilmodul etwas in der Klausur drankommen. Bei den Fachgesprächen gab es in den letzten Monaten noch viel mehr unterschiedliche Informationen. Wir sind halt in der für uns etwas unglücklichen Situation, in unserem Studiengang die ersten zu sein, die den Bachelor machen. Da ist man schon so etwas wie ein Versuchskaninchen. Man muss sich also ein wenig überraschen lassen :-)
Ich bin aber nach wie vor sehr froh, diese Ausbildung machen zu können (sehe auch nicht, wie sich das ändern sollte) und freue mich auch auf die Herausforderung. Besonders gespannt bin ich dann auf den Sommer, wenn es nach neun Monaten Theorie für drei Monate in die Praxis geht.
Meine Ziele für 2011... Die Ausbildung erfolgreich gestalten, viiiiiiel Lesen und endlich mal die 99,9 kg-Grenze knacken. Im Moment geht es langsam darauf zu.
26.01.2011
Twittwoch 8
boah, noch eine freundschaftseinladung von seiner neuen freundin und ich kack ihr aufs auto.less than a minute ago via webAnja
fuck_dignity
Das Leben ist zu kurz, umless than a minute ago via Seesmic for Android
Andi Christ
mogelpony
Sich nach dem Duschen mit einem Föhn trocken pusten: Funktioniert super.
Ihn mal eben umbinden, um an die Tür zu gehen: Eher nicht.less than a minute ago via Twitter for iPhone
Ariane B.
RocketJane
Münzen abgezählt und in die Hosentasche gesteckt. An der Kasse purzelt auch die letzte durch das Loch ins Hosenbein und landet im Schuh.less than a minute ago via web
Taubenvergrämer
Vergraemer
Erst Drill, jetzt auch noch Alkohol bei der Bundeswehr. Was kommt demnächst - Rucksack? Stiefel?less than a minute ago via Seesmic for Android
Andi Christ
mogelpony
Du sollst nichts mehr ankaufen, Du sollst nichts mehr ankaufen.. Das ist aber ein schöner Nachlass. #Hmmmppfless than a minute ago via TweetDeck
buecherhof
buecherhof
Und was ist, wenn Männer nur gemacht wurden, um uns Frauen die Gewürzgurkengläser aufzuschrauben?less than a minute ago via Twitter for Mac
Cares-Teen
muserine
(hmmm... mal was übers Arte-Programm twittern, damit niemand merkt, dass ich RTL...) #oopsless than a minute ago via TweetDeck
Deef Pirmasens
Deef
Ich schmeiß mich weg! Meine Mutter schreibt "Olreit" und meint damit "Alright"! Ich kann nicht mehr! xDless than a minute ago via webUli S.
MauzePow
Wer Lesebestätigungen für E-Mails anfordert hat in der Schule auch nicht abschreiben lassen.less than a minute ago via Echofon
schlenzalot
schlenzalot
Rainer heißt jetzt Twix. Dumm gelaufen für den Jungen.less than a minute ago via Echofon
schlenzalot
schlenzalot
"Ich möchte nicht, dass etwas zwischen uns steht!"
"Dann sieh mal zu, wie Du diese Erektion wieder los wirst."less than a minute ago via Power Twitter
Bunter Kneten
BunterKneten
Die Schaffnerin verweist gerade darauf, dass das Rauchen im Zug nicht gestattet sei. Wo geht das eigentlich beim ICE zur Dachterrasse?less than a minute ago via twicca
Einstueckkaese
Einstueckkaese
Auf eigene Tweets verlinken ist sooo "Schau mal, Mama, was ich gemalt habe! MAMA, SCHAU MAL! GUCK DOCH MAL! MAAAAMAAAAA!"less than a minute ago via TweetDeck
Pia Professur
Irrationella
Wieso zieht, kurz vorm Sterben, angeblich noch einmal das ganze Leben an einem vorüber und nicht der Abspann mit den Namen der Mitwirkenden?less than a minute ago via Twitter for iPhone
Haus Ohne Fenster
HausOhneFenster
25.01.2011
[Rezension] Christoph Maria Herbst - BGB (Hörbuch)
Christoph Maria Herbst - BGB. Das Beste aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch
argon hörbuch
3 CDs (Gesamtlaufzeit 183 Minuten)
10,00€
Klappentext
Wenn Ihr pubertierender Sprössling mal wieder vergessen hat, den Müll runter zu tragen, sollten Sie dieses Hörbuch zur Hand nehmen und ihm §1619 vorspielen. Ganz laut!
Wenn Ihnen ihr Bienenschwarm entflogen ist - dieses Hörbuch hilft Ihnen weiter. §§959 bis 964 anhören, und Sie wissen, was zu tun ist.
Wenn Sie einen Wald oder ein Bergwerk geerbt haben - Vorsicht!
Erst mal §2123 anhören, dann sind sie auf der sicheren Seite.
Das Wichtigste (und Witzigste) aus dem BGB, unterhaltsam, skurril und (fast) immer nützlich - gelesen von Christoph Maria Herbst.
Meine Meinung
Ein HÖRBUCH zum BGB? Beziehungsweise das BGB selbst als Hörbuch? Auch für mich als privat wie beruflich juristisch Interessierten klang das zunächst doch nach einem Langweiler. Der günstige Preis sowie Christoph Maria Herbst als Sprecher haben mich dann aber doch zuschlagen lassen.
Der "Stromberg"-Darsteller liest auf drei CDs in knapp drei Stunden einen großen Teil der Paragraphen des BGB vor. Nicht mehr und nicht weniger. Das ein Gesetzestext nicht gerade die allerspannendste Lektüre ist, kann man sich denken. Allerdings gibt der Inhalt der Paragraphen des BGB, die größtenteils am Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben sind und die heute oft recht anachronistisch klingen, oft durchaus Anlass zum Schmunzeln (als Beispiel seien die Paragraphen über Bienen und die Tatsache genannt, dass Mutter eines Kindes die Frau ist, die es geboren hat). Besonders die Art und Weise, in der Herbst die Paragraphen vorträgt, hat mir einfach gefallen. Man kann das Hörbuch wunderbar nebenbei hören und es taugt auch gut als Einschlafhilfe - was hier durchaus positiv gemeint ist.
Ganz persönlich kann ich das Hörbuch echt empfehlen, es ist einfach mal was anderes. Vielleicht sollte man mal über eine Vertonung weiterer Gesetze nachdenken, zum Beispiel des Strafgesetzbuches. Jurastudenten könnten derartige Lesungen doch quasi im Schlaf beim Auswendiglernen helfen.
Bewertung: diese fällt hier ganz klar subjektiv aus, da das Hörbuch auf jeden Fall "special interest" ist. 8/10.
23.01.2011
Klischee?!
Busfahrer: "Ja."
Junge: "Vielen Dank."
Schlagartig musste ich daran denken, wie der Dialog wohl hier im Ruhrpott abgelaufen wäre:
Junge: "Ey, samma fährssu Haupbannof?"
Busfahrer (motzig): "Ja, sischa."
Junge geht ohne ein weiteres Wort ganz nach hinten in den Bus und beschallt fortan seine Umgebung mit Musik aus einem Handy.
Bitte den Titel des Postings beachten. Danke.
;-)
21.01.2011
Freitags-Füller, KW 03/2011

1. Gestern beim Einschlafen habe ich wie immer Podcasts gehört.
2. Schwimmen gehen könnte ich auch mal wieder.
3. Wer macht eigentlich am Ende eines Fragesatzes einen Punkt.
4. Ich bin nicht
5. Früher dachte ich immer, Polizisten könnten nicht verhaftet werden.
6. Eigentlich möchte ich noch viel mehr lesen, aber andererseits gibt es auch noch eine Menge anderer Dinge zu tun.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Asterix-Film, morgen habe ich mit Isabell eine Fahrt nach Trier zum Allstar-Day der Basketball-Bundesliga geplant und Sonntag möchte ich schön ausgiebig frühstücken!
20.01.2011
[SuB] Neuzugang: Roman-Schreib-Leitfaden
Völlig überraschend kam mir dieses Buch ins Haus: Wie man einen verdammt guten Roman schreibt von James N. Frey. Ich habe das Buch über Hitflip zugeteilt bekommen. Zugegeben, ich war ungefähr zwei Jahre nicht mehr auf dieser Tauschplattform, hatte sie eigentlich total vergessen. Und dann landete eine Mail in meinem Postfach, dass ich dieses Buch bekommen sollte. Ich habe es wohl "damals" auf die Wunschliste gesetzt, als ich mein Romanprojekt gestartet habe, das jetzt schon seit einer gefühlten Ewigkeit brachliegt (mal sehen, ob es da irgendwann noch weitergeht). Das Buch kommt jedenfalls erstmal auf den SuB, aufgrund des begrenzten Umfanges (200 Seiten) kann man es aber auch bestimmt mal zwischendurch lesen.
Und wer weiß, vielleicht kann ich da ja wirklich noch was lernen.
18.01.2011
Ein Dirk macht noch keinen Sommer
Bei Detroit dagegen punkteten fünf Spieler zweistellig, Rodney Stuckey (20) war der erfolgreichste.
Wie auch gegen die "Grizzlies" im Spiel zuvor schien Dallas in der Offensive ziemlich limitiert gegen ein Detroit, dass wahrlich keine Übermannschaft ist. Der deutliche 103:89-Erfolg der "Pistons" geht dennoch völlig in Ordnung. Dem Spiel von Dallas merkte man das Fehlen von Caron Butler, der bis zum Ende der Saison ausfällt, deutlich an.
Der nächste Gegner für die "Mavs" sind die L.A. Lakers. Dallas hat jetzt eine 26:14-Bilanz, hat von den letzten elf Spielen aber nur zwei gewonnen.
15.01.2011
[Projekt 52] Wochenthema 02: Winterwunderland
Aber wer weiß, vielleicht kriegen wir ja nochmal die weiße Pracht, ist ja schließlich noch offiziell bis in den März Winter. Wobei, eigentlich reichts mir auch mit dem Schnee...
14.01.2011
Freitags-Füller, KW 02/2011

1. Ich finde es blöd, dass man sich immer so über das Wetter aufregen muss - wir können es doch eh nicht ändern.
2. Was den Rhein angeht, da wohne ich in Fließrichtung auf der linken Seite.
3. Die besten Dinge im Leben behält man immer in guter Erinnerung.
4. Leckeres Essen wäre jetzt nicht schlecht.
5. Wenn ich nicht so ängstlich wäre, würde ich vielleicht Bungee-Jumping machen.
6. Ich habe angefangen zu bloggen, weil ich schon immer gerne geschrieben habe und es dank des Web 2.0 so einfach geworden ist, seine Ergüsse der Welt mitzuteilen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga , morgen habe ich ausschlafen geplant und Sonntag möchte ich spätestens das aktuelle Buch durch gelesen haben!
13.01.2011
11.01.2011
Soundtrack of my life - Title #7
Ein prägnanter Teil von Star Trek ist, wie auch bei Star Wars, die Musik. Nicht nur Fans werden die typische Fanfare erkennen. Alexander Courage und John Williams sind nur zwei der großartigen Komponisten, die Musik für Star Trek geschrieben haben. Besonders einprägsam sind die Titelmelodien der Serien. Zu Beginn jeder Folge, nach dem Teaser sieht man das Intro und hört die Musik. Die ersten beiden Serien, TOS und TNG waren sich noch sehr ähnlich, bei DS9, VOY und "Enterprise" hört man sehr unterschiedliche Klänge. Jeden einzelnen der Intro-"Songs" mag ich, sie alle sind Teil meines "Soundtrack of my life" - sogar das vielgescholtene "Faith of the heart" der jüngsten Serie um Captain Archer.
Dankenswerter Weise gibt es auf YouTube ein Video, dass alle Intros vereint, inklusive dem der Zeichentrickserie.
10.01.2011
[Projekt 52] Wochenthema 01: Schnappschuss
Ich war die Tage mit der S-Bahn Richtung Dortmund unterwegs, als ich am Mülheimer Hbf dieses Stückelplakat entdeckte. Also flugs das Handy gezückt und abgelichtet. Ein echter, spontaner Schnappschuss.
09.01.2011
[Projekt 52] Bin dabei!

Meine Teilnahme am letztjährigen Projekt 52 von Sari war zwar geplant, aber dann doch nicht existent. Ich habe kein einziges Bild gemacht, was aber auch daran lag, dass man verflichtend eine feste Figur in die Fotos einbauen musste.
Für dieses Jahr habe ich mich jetzt auch wieder angemeldet und werde auch Bilder machen. Zwar kann man wieder eine feste Figur verwenden, hat aber alternativ auch die Möglichkeit, "frei" zu fotografieren. Das erste Wochenthema ist "Schnappschuss", ich habe es bereits bearbeitet und werde das Foto nachher hier posten.
08.01.2011
Snake 2.0
Viel Spaß beim Spielen!
07.01.2011
Freitags-Füller, KW 01/2011

1. Man könnte meinen, der Frühling käme, bei dem aktuellen Wetter hier.
2. Samstag ist mein Lieblingstag der Woche, weil man da mitten im Wochenende ist.
3. Ich möchte gerne 138 Jahre alt werden, dabei geistig und körperlich fit bleiben und dann irgendwann abends einschlafen und morgens nicht mehr aufwachen, bitte.
4. Mein neues Bett ist das Schönste, was ich bis jetzt in diesem Jahr gekauft habe.
5. Wir brauchen noch so einiges.
6. Neben der Vorlesung steht an der Uni oft die Übung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf gemütliche Stunden, morgen habe ich einen Besuch bei IKEA in Dortmund geplant und Sonntag möchte ich mit Stefan ausgiebig DVDs schauen.
05.01.2011
Weihnachten 2.0
Echt klasse, auf sowas muss man erstmal kommen.
04.01.2011
[Rezension] Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind
Daniel Glattauer - Gut gegen Nordwind
Goldmann
223 Seiten
7,95€
Klappentext
Emmi Rothner möchte per Email ihr Abo der Zeitschrift "Like" kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder Emals an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher - bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?
Meine Meinung
Kurz vor Weihnachten habe ich mir dieses Buch selbst "geschenkt". Eine Freundin hat schon vor einiger Zeit das Hörbuch (mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel) gehört, war davon sehr angetan und das war Grund genug für mich, mir das Buch jetzt auch zu holen.
Die 223 Seiten von Glattauers Roman sind nur so an mir vorbeigeflogen, "Gut gegen Nordwind" ist ein wahrer Pageturner. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht und endet.
Auf den ersten paar Seiten plätschert das Buch so vor sich hin, denn schließlich hat sich Emmi Rothner nur einen Tippfehler geleistet und ihre Email statt an woerter@like.com an woerter@leike.com und damit an Leo Leike geschickt. Für diesen ist das nichts besonderes, denn soetwas passiert ihm öfter. Als jedoch eine Emmi-Email nach der anderen bei ihm landet, beginnt er der Frau mit dem "Ei"-Fehler zu antworten und es entwickelt sich langsam ein richtiger Dialog. Nach und nach enthüllen die beiden einander (und damit dem Leser) immer mehr von sich, ohne jedoch zunächst zu sehr ins private zu gehen.
Mit der Zeit werden die Emails des jeweils anderen für beide etwas, auf dass sie täglich warten und nicht verzichten wollen.
Die Spannung und Anspannung zwischen beiden verläuft quasi wellenartig im Verlauf des Romans. Ein Kribbeln ist zwischen Emmi und Leo zu verspüren, die beide in derselben Großstadt (augenscheinlich Wien) leben. Schließlich treffen sich beide - allerdings anonym - in einem Kaffeehaus. Hinterher entwickelt sich ein Ratespielchen ob der eine denn die andere erkannt hat und umgekehrt.
Sie schreiben sich nüchtern - aber öfter auch bei Wein und Whisky und so werden die Mails teils ziemlich intim, auch Sex ist ein Thema, das besonders Leo umzutreiben scheint.
Spürbar ist auch ständig die Gefahr und Angst von beiden, dass der Kontakt abbrechen könnte, denn schließlich haben sie zunächst weder Adresse noch Telefonnummer des Emailpartners. Gegen Ende steigert sich das Buch fast ins Dramatische und lässt den Leser mit einem - zumindest für mich - etwas enttäuschenden, aber nicht unrealistischen Ende zurück.
Daniel Glattauer hat mit "Gut gegen Nordwind" eins der besten Bücher geschrieben, die ich je gelesen habe - und zum Glück gibt es eine Fortsetzung, "Alle sieben Wellen". Die Rezension dazu folgt später.
Bewertung: ganz klarer Lesebefehl, 10/10
03.01.2011
Darts: Adrian Lewis ist PDC-Champion 2011
Am Montagabend kam es im Alexandra Palace in London zum Showdown zwischen Adrian "Jackpot" Lewis und Gary "The Flying Scotsman" Anderson. Es wurde ein denkwürdiges, spannendes und hochklassiges Finale.
Den ersten Satz entschied Lewis für sich und brachte dabei das Kunststück fertig ein "9-Dart-Finish" zu zelebrieren, die schnellstmögliche Beendigung eines Legs mit nur drei Aufnahmen. Lewis zog zunächst davon, führte bereits mit 3:1 und 6:3, konnte den Schotten aber nicht abschütteln, der Schwächephasen hatte sich aber immer wieder herankämpfte.
Beim Stande von 6:5 holte dann der 25jährige Adrian Lewis, der wie Rekord-Weltmeister Phil Taylor aus Stoke-on-Trent stammt, zum letzten Schlag aus. Trotz eines Bouncers, bei dem der dritte Dart abprallte und einen weiteren Dart mitnahm (nur 20 Punkte dadurch) holte er sich den zwölften Satz und gewann mit 7:5. Er darf sich nun über 200.000 Pfund Preisgeld für den Titel und weitere 10.000 Pfund für den Nine-Darter freuen. Der unterlegene Gary Anderson erhält 100.000€.
Insgesamt wurden bei der PDC-WM wie im Vorjahr insgesamt eine Million Pfund an Preisgeldern verteilt.
Gary Anderson hatte auf dem Weg ins Finale Morihiro Hashimoto (Japan), Dennis Priestley und Andy Smith (beide England), den Niederländer "Barney" van Barneveld und Andy Jenkins (England) besiegt. Lewis' Weg ins Finale führte über Tony Eccles, Mark Dudbrige (jeweils England), Robert Thornton aus Schottland und Vincent van der Voort aus den Niederlanden.
Gleich drei Deutsche waren diesmal mit am Start. Andree Welge, Bernd Roith und Jyhan Artut, der im Vorjahr noch die zweite Runde erreicht hatte, schieden alle in der ersten Runde aus.
Das "Nine-Dart-Finish" von Lewis aus dem ersten Satz in bewegten Bildern:
[Challenge] I'm in ... English 2011

Im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal an einem Lesemarathon teilgenommen. In diesem Jahr wage ich mich erstmals auch an eine Buch-Challenge heran, um mein Lesepensum dadurch vielleicht etwas mehr anzukurbeln.
Ausgesucht habe ich mir die "I'm in ... Englisch 2011"-Challenge von BuchSaiten.de und Libromanie.
Die Aufgabe: In jedem Monat des Jahres 2011 soll ein englisches Buch gelesen werden. Genre, Anspruch, Umfang etc. sind egal. Das Buch muss auch nicht bereits auf dem SuB liegen, kann also auch gekauft oder geliehen werden. Um nachzuweisen, dass man das Buch wirklich gelesen hat, muss zu jedem Titel bis zum Ende des Jahres eine Rezension erstellt werden.
Schafft man es in einem Monat nicht, ein englisches Buch zu lesen, muss man dieses im Folgemonat nachholen sowie ein zusätliches "Strafbuch" lesen, d.h. es wären drei englische Bücher pro Monat zu lesen. Ich bin gespannt, ob ich diese Challenge schaffen kann und freue mich darauf. Starten werde ich mit einem Buch, dass ich bereits kenne und das schnell und einfach zu lesen ist: "Animal Farm" von George Orwell. Zuerst muss ich aber noch die Lektüre von "CIA" beenden, was ich wohl im Laufe der Woche schaffen werde.
Have fun reading English books!
02.01.2011
Preissturz-Ärgernis
Das Bett war von 199,95€ heruntergesetzt, also ein Schnäppchen.
Hätte ich doch mal noch einen Tag länger gewartet. Am Silvestertag (und auch jetzt noch) wurde das Bett für 95,00€ angeboten. Inklusive kostenlosem Versand.
Schnäppchen sind eben doch relativ...
01.01.2011
[Rezension] Nick Hornby - Juliet, Naked
Nick Hornby - Juliet Naked
KiWi Paperbacks
362 Seiten
8,95€
Klappentext
Tucker Crowe, ehemaliger Rockstar und Ikone einer kleinen Schar glühender Anhänger, lebt zurückgezogen in einer amerikanischen Kleinstadt. Seinetwillen stellt Annie im weit entfernten England ihre Beziehung zu Duncan in Frage, als Tucker Kontakt zu ihr aufnimmt...
Meine Meinung
Nach "Fever Pitch" und "Slam" war "Juliet, Naked" mein drittes Hornby-Buch. Ich hatte es schon vor einiger Zeit in der Buchhandlung entdeckt. Der erste Satz hatte mein Interesse geweckt: "Sie waren von England nach Minneapolis geflogen, um sich ein Klo anzuschauen."
Ich hatte das Buch auf meine mentale Zu-Lesen-Liste gesetzt und bekam es jetzt zum Nikolaus überraschend geschenkt. Da mich "Unendlicher Spaß" gerade zu sehr anstrengte, kam mir das Buch sehr gelegen und ich hatte es auch ziemlich schnell durch.
In "Juliet, Naked" geht es - grob gesagt - um Leute in der Mitte ihres Lebens bzw. in der zweiten Hälfte davon. Das erste trifft auch Annie und Duncan zu, das zweite auf Tucker Crowe.
Annie und Duncan sind um die vierzig Jahre alt, seit fünfzehn Jahren ein Paar und leben in der englischen Küstenkleinstadt Gooleness. Sie sind nicht verheiratet und haben keine Kinder, das letzte bedauert Annie, die als Kuratorin des kleinen Museums der Stadt arbeitet, sehr. Duncan arbeitet am College und ist glühender Verehrer von Tucker Crowe, einem Rockstar der 1986 urplötzlich seine Karriere beendet und sich ins Privatleben zurückgezogen hat. Mithilfe des Internets hat Duncan sich mit den dünn gesäten anderen Crowe-Anhängern vernetzt und tauscht sich mit ihnen in einer Community aus. Annie und er sind zu Beginn des Romans auf einer Tour durch die USA, um verschiedene Orte zu besuchen, an denen Crowe sich aufgehalten hat.
Wieder zurück in England, taucht plötzlich ein neues Album von Tucker Crowe auf, dass eigentlich nur "Rohversionen" seines erfolgreichen Albums "Juliet" enthält, weshalb es in der Community den Titel "Juliet, Naked" erhält. Duncan schreibt eine Rezension auf die Webseite, die Annie dazu bringt selbst eine solche zu verfassen.
Wenig später erhält sie eine E-Mail von Tucker Crowe, was sie vor Duncan geheimhält.
In der Folge haben sie E-Mail-Kontakt und begegnen sich schließlich, wobei das Treffen an einem für so etwas recht ungewöhnlichen Ort stattfindet.
"Juliet, Naked" ist ein gutes Buch, jedoch haben mir "Fever Pitch" und "Slam" besser gefallen. Die Geschichte ist gut erzählt und die Charaktere, besonders Annie, sind gut beschrieben und herausgearbeitet. Bei den Szenen in Gooleness kann man die Öde einer solchen Kleinstadt fast greifen. Im Gegensatz zu Annie und Duncan hat Tucker ein völlig anderes Leben geführt, hat mehrere Kinder von mehreren Frauen, was Annie anzuziehen scheint, die keine Kinder und kein wirkliches Sexleben hat.
Teilweise plätschert das Buch aber auch nur dahin, gerade auch im letzten Teil. Es wird viel geredet und man wartet darauf, ob Tucker und Annie, die sich in ihn verliebt hat, nun zusammenkommen oder nicht. Das Ende ist dann einigermaßen überraschend, aber passend. Ein wenig enttäuscht war ich aber doch davon.
Wer sich für Musik interessiert, gute Charaktere und Geschichten über Beziehungen und ihr Scheitern mag, für den ist dieses Buch eine Empfehlung.
Bewertung: 7/10